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Nach Angriff auf Beamte: 68-Jähriger stirbt im Aargau nach Polizeieinsatz

In der Aargauer Gemeinde Suhr ist es am Montagabend zu einem Polizeieinsatz mit tödlichen Folgen gekommen. Ein Mann hatte die Beamten mit einem Messer angegriffen.

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CH Media

(rwa/mg) Wie die Oberstaatsanwaltschaft Aargau am Dienstag mitteilte, ist bei der Polizei eine Meldung eingegangen, wonach der Mann mit Suizid gedroht hatte. Die vier aufgebotenen Polizisten fanden den Mann unweit seines Wohnhauses. «Gemäss ersten Erkenntnissen kam es vor Ort zuerst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen der Polizei und dem Mann, bevor der Mann mit einem Messer bewaffnet auf die Polizisten zuging», heisst es in der Mitteilung. Darauf gab einer der Polizisten fünf Schüsse auf den Mann ab. Dieser verstarb trotz Reanimationsversuchen noch vor Ort.

Die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau hat gegen den Kantonspolizisten, der von der Dienstwaffe Gebrauch gemacht hat, ein Verfahren eröffnet wegen vorsätzlicher Tötung. Im Verlaufe dieses Verfahrens wird von Amtes wegen geprüft, ob die Schussabgabe verhältnismässig war, schreibt die Oberstaatsanwaltschaft. Die Ermittlungen werden von der Luzerner Polizei geführt. Diese sucht Zeugen, welche die Szene am Montagabend kurz nach 22.15 Uhr beobachtet haben (Telefon: 041/248 81 17). «Die Kriminaltechnischen Arbeiten wurden dem forensischen Institut Zürich übertragen», heisst es in der Mitteilung.