«Gault Millau»

Mit 18 Punkten ausgezeichnet: Stefan Heilemann ist «Koch des Jahres 2021»

Stefan Heilemann wurde von «Gault Millau» als «Koch des Jahres 2021» ausgezeichnet.

Stefan Heilemann wurde von «Gault Millau» als «Koch des Jahres 2021» ausgezeichnet.

Der Nachfolger von Tanja Grandits heisst Stefan Heilemann und kommt aus Zürich. Der Gastroführer «Gault Millau» zeichnet den «Koch des Jahres 2021» mit 18 Punkten aus.

(agl) Stefan Heilemann kocht seit dem vergangenen Juni im Widder Restaurant in Zürich, das zum gleichnamigen Hotel gehört. Laut «Gault Millau» handelte es sich um den «kulinarischen Transfer des Jahres». Sein Team und seine Karte brachte Heilemann vom «Atlantis By Giardino» aus Zürich mit, das zum Verkauf steht.

«Wir haben Stefan Heilemann schon seit Langem auf dem Radar», wird «Gault Millau»-Chef Urs Heller in einer Mitteilung vom Montag zitiert. Nun sei die Zeit reif für einen ganz grossen Titel. Heilemanns Rezept besteht aus der klassischen französische Küche mit modernen und «verblüffenden asiatischen Elementen», wie es in der Mitteilung weiter heisst. Er sei nicht nur Koch des Jahres, sondern auch «Zurich's next superstar».

Erstmals ein «Gastgeber des Jahres» gekürt

Der «Gault Millau» zeichnet in der Ausgabe 2021 auch eine «Köchin des Jahres» aus. Die Ehre geht an Michèle Meier vom Restaurant Lucide im KKL Luzern. Sie wird neu mit 16 Punkten ausgezeichnet. Ihre leidenschaftliche Küche ehre ihren vor ein paar Monaten verstorbenen Lehrmeister Nik Gygax und verdiene mehr Scheinwerferlicht, heisst es in der Mitteilung von «Gault Millau». Der beste Gastgeber arbeitet derweil im Tessin, besser gesagt im «Castello del Sole» in Ascona. «Gault Millau» vergibt den Titel «Gastgeber des Jahres» zum ersten Mal. Er geht an Sergio Bassi, laut Mitteilung «eleganter Maître und leidenschaftlicher Sommelier».

Wegen der Coronakrise wurde die Veröffentlichung des «Gault-Millau»-Gastroguides dieses Jahr verschoben. Nun ist er aber da und stellt für 2021 neben 12 ausgezeichneten Köchinnen und Köchen insgesamt über 900 Restaurants und Gourmet-Hotels, sowie die 150 besten Schweizer Winzer vor.

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