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Mehr Feuerwerke in Nachbarschaften am 1. August wegen Corona — Tierschutz warnt

Viele Hunde verstecken sich, wenn es am 1. August knallt.

Viele Hunde verstecken sich, wenn es am 1. August knallt.

Weil viele Bundesfeiern abgesagt wurden, befürchtet der Schweizer Tierschutz, dass die Knallerei nun an private Partys verlegt wird. Er ruft in diesem Jahr noch dringender dazu auf, auf Tiere Rücksicht zu nehmen.

(sku) Noch immer zählt: Abstand halten. Dies auch am Nationalfeiertag. Weil viele offizielle Bundesfeiern mit ihren grossen Feuerwerken abgesagt sind, befürchtet der Schweizer Tierschutz (STS), dass sich die Knallerei in die Nachbarschaft verlagert. Gemäss einer Mitteilung vom Donnerstag, würde dies für Haustiere erheblichen Stress bedeuten. Der Tierschutz ruft daher dringend dazu auf, auf Tiere Rücksicht zu nehmen. So sollten Tierhalter ihre Haustiere am Nationalfeiertag nicht alleine lassen und für eine ruhige Umgebung sorgen, indem etwa Fenster geschlossen werden.

Auf Feuerwerk in unmittelbarer Nähe zu Ställen, Weiden oder Wäldern sollte zudem verzichtet werden, schreibt der STS. Insbesondere Pferde würden empfindlich auf den Lärm reagieren und könnten sich bei einer Fluchtaktion verletzen. Weil sich Igel, Spitzmäuse, Blindschleichen oder Salamander gerne auf Holzstapeln einnisten, würden Kleintiere zudem Gefahr laufen, bei 1.-August-Feuern zu verbrennen. Das Holz sollte deshalb erst am Tag des Abbrennens geschichtet werden. Andernfalls helfe auch ein Schutzzaun, die kleinen Tiere vom Holzstapel fernzuhalten.

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