Wintereinbruch
Mehr als ein halber Meter Neuschnee

In den Alpen ist der Winter eingekehrt. Am meisten Schnee fiel im Südwesten des Wallis. Innert 24 Stunden sind auf dem Grossen St. Bernhard 67 Zentimeter Neuschnee gefallen.

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Zwei Wochen vor dem Saisonstart läuft die Pistenpräparation in Samnaun auf Hochtouren. Pistenfahrzeug beim Speichersee oberhalb der Samnauner Alp Trida. Das Skigebiet verfügt über 238 Pistenkilometer, ueber ein Drittel der Pisten lässt sich technisch beschneien und auch ohne Niederschlag bereits Ende November eröffnen.

Zwei Wochen vor dem Saisonstart läuft die Pistenpräparation in Samnaun auf Hochtouren. Pistenfahrzeug beim Speichersee oberhalb der Samnauner Alp Trida. Das Skigebiet verfügt über 238 Pistenkilometer, ueber ein Drittel der Pisten lässt sich technisch beschneien und auch ohne Niederschlag bereits Ende November eröffnen.

Keystone

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Auch im Goms ist viel Schnee gefallen: Ulrichen verzeichnete 37 Zentimeter, wie SRF Meteo am Freitag mitteilte. Insgesamt liegen dort nun schon 45 Zentimeter Schnee. Zum Teil schneite es im Wallis bis auf den Talboden, so dass beispielsweise in Visp sechs Zentimeter Neuschnee gemessen wurden.

Auch das Berner Oberland ist eingeschneit. In Saanenmöser liegen 32 Zentimeter Schnee und in Meiringen schneite es bis auf 600 Meter herunter. Im Osten sowie im Tessin und Engadin blieben die Schneemengen deutlich geringer.

Bis am Samstagmorgen gibt es vor allem in der Zentral- und Ostschweiz nochmals 20 bis 40 Zentimeter Neuschnee. Die Schneefallgrenze sinkt im Laufe des Freitags auch in den Voralpen wieder von etwa 800 Metern gegen 500 Meter ab.

Der Wintereinbruch hatte bereits Auswirkungen auf den Bahnverkehr. Wegen zu starken Schneefalls war am Freitagmorgen der Bahnverkehr zwischen Andermatt UR und Disentis/Mustér GR unterbrochen, wie die Matterhorn Gotthard Bahn mitteilte. Die Störung konnte bis am Mittag aufgehoben werden.

Gleichzeitig wurde auch der Oberalppass, der Andermatt UR mit Disentis GR verbindet, für den Winter gesperrt.

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