Der Laster war aus noch ungeklärten Gründen auf dem Übergang liegen geblieben. Örtlichen Medienberichten zufolge prallte der Zug daraufhin mit einer Geschwindigkeit von mehr als 100 Kilometern in der Stunde gegen den Wagen. Demnach könnte ein Mensch - mutmasslich der Lastwagenfahrer - unter einem umgestürzten Waggon verschüttet worden sein.

Fernsehbildern zufolge entgleiste der erste Waggon des Zuges und stürzte auf die Seite. Fensterscheiben waren zerbrochen, einige Teile des Zuges erschienen angekohlt. Schwarzer Rauch war zu sehen, der mutmasslich vom Lastwagen kam. Neben den Gleisen lagen hunderte Zitronen - offenbar Teil der Lastwagen-Fracht.

Zugunfälle in Japan sind äusserst selten, die Bahn gilt als sicher und pünktlich. Anfang Juni waren 14 Menschen verletzt worden, als ein führerloser Zug in Yokohama in die falsche Richtung startete und einen Prellbock rammte.

Weitere Bilder des schweren Zugunglücks in Yokohama: