Vermischtes

Koala Milo musste sterben, wird aber vielleicht doch noch Papi

Retroviren kosteten Koala-Männchen Milo das Leben.

Retroviren kosteten Koala-Männchen Milo das Leben.

Der Zürcher Zoo hat ein weiteres Koala-Männchen verloren. Da er sich vor dem Tod noch paaren konnte, besteht aber Hoffnung auf Nachwuchs.

(wap) Retroviren haben das Immunsystem des Koalabären Milo so stark geschwächt, dass er eingeschläfert werden musste. Milo sei zusehends schwächer geworden, und es habe keine Hoffnung mehr auf Besserung gegeben, teilte der Zoo Zürich am Mittwoch mit. Retroviren sind bei Koalas häufig. Sie greifen das Immunsystem an und verhindern die Blutgerinnung. Die Symptome der erkrankten Tiere gleichen einer Leukämie.

Bereits im Dezember hatte der Zoo ein Koala-Männchen wegen den Retroviren verloren. Dennoch besteht für die Zürcher Koala-Population noch Hoffnung: Denn kurz vor seinem Tod durfte Milo noch die beiden Weibchen Maisy und Pippa begatten. In ein paar Monaten werde sich zeigen, ob es davon junge Koalas gebe, schreibt der Zoo weiter.

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