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In der Schweiz wurden 2019 rund 8 Milliarden Arbeitsstunden geleistet

Der Anstieg der Arbeitsstunden 2019 ist gemäss dem Bundesamt für Statistik auf eine Zunahme der Arbeitsstellen zurückzuführen. (Symbolbild)

Der Anstieg der Arbeitsstunden 2019 ist gemäss dem Bundesamt für Statistik auf eine Zunahme der Arbeitsstellen zurückzuführen. (Symbolbild)

Die Anzahl Arbeitsstunden sämtlicher Erwerbstätiger in der Schweiz nahm 2019 im Vergleich zum Vorjahr um ein halbes Prozent zu. Seit 2014 ging die tatsächliche wöchentliche Arbeitszeit der Vollzeitarbeitnehmenden laut Bundesamt für Statistik (BFS) jedoch zurück.

(dpo) Im Jahr 2019 wurden in der Schweiz rund 8 Milliarden Arbeitsstunden geleistet. Die Anzahl Arbeitsstunden sämtlicher Erwerbstätiger nahm im Vergleich zum Vorjahr um 0,5 Prozent zu. Der Anstieg sei auf eine Zunahme der Arbeitsstellen um ein Prozent zurückzuführen, die teilweise durch eine Abnahme der tatsächlichen Jahresarbeitszeit pro Arbeitsstelle um 0,5 Prozent kompensiert wurde. Dies geht aus einer Mitteilung des Bundesamts für Statistik (BFS) am Dienstag hervor.

In den letzten fünf Jahren habe sich die tatsächliche wöchentliche Arbeitszeit der Vollzeitarbeitnehmenden um 15 Minuten auf 41 Stunden und 2 Minuten verringert. Gründe für diesen Rückgang sind die Abnahme der vertraglich festgelegten wöchentlichen Arbeitszeit und der wöchentlichen Überstunden sowie die Zunahme von Absenzen. Im selben Zeitraum stieg die Anzahl Ferienwochen gemäss dem BFS von 5,1 auf 5,2 Wochen pro Jahr an.

Auswirkungen von Corona noch nicht analysiert

Mit Hinblick auf die tatsächliche wöchentliche Arbeitszeit der Vollzeitarbeitnehmenden besetzt die Schweiz unter den EU- und EFTA-Ländern den Spitzenplatz. Betrachtet man jedoch die Gesamtheit der Erwerbstätigen, so zählte die Schweiz mit 35 Stunden und 36 Minuten zu den Ländern mit der niedrigsten tatsächlichen Arbeitszeit pro Woche.

Die Auswirkungen der Coronakrise auf die Ergebnisse des ersten Halbjahres 2020 werden vom BFS analysiert, sobald die entsprechenden Daten vorliegen. Eine Mitteilung dazu sei für September vorgesehen.

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