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Frostgefahr kann in den kommenden Tage die Obstbäume gefährden

Kirschbäume sind besonders anfällig auf Frost. (Symbolbild)

Kirschbäume sind besonders anfällig auf Frost. (Symbolbild)

Die nächsten Tage besteht für das gesamte Mittelland und die voralpinen Täler Frostgefahr. Das könnte zu Schäden an Obstbäumen führen. Schutzmassnahmen seien aber schwierig.

(dpo) Wie «Meteo News» in einer Mitteilung schreibt, sinken die Temperaturen in den kommenden Nächten verbreitet unter den Gefrierpunkt. Es stehen mindestens zwei weitere Frostnächte mit Temperaturen zwischen Minus 5 und Minus 1 Grad bevor. Dazu weht unverändert die Bise. Am Dienstagmorgen wurden in Luzern Tiefsttemperaturen von Minus 2,2 Grad gemessen, in St. Gallen Minus 5,9 Grad und in Aarau Minus 2,2.

Die tiefen Temperaturen könnten laut der «Bauernzeitung» zu Schäden beim Steinobst führen. So leiden Kirsche, Aprikose und Pfirsich bereits bei Minus 2 und 3 Grad, da sich diese Kulturen in der Vollblüte oder der abblühenden Phase befänden. Aufgrund des milden Winters sei die Vegetation rund drei Wochen früher gegenüber einem Normaljahr, und rund zwei Wochen gegenüber 2019.

Doch Massnahmen gegen den Frost seien wegen der Bise schwierig. «Weder heizen mit Fackeln noch eine Beregnung wirken bei Wind, das wäre alles verpufftes Geld und Aufwand», sagt Markus Thali, Präsident der Luzerner Obstbauern in der «Bauernzeitung».

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