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Ermittlungserfolg gegen Drogenhandel: 54-jähriger Italiener in Haft

Autohandel statt Reparaturarbeiten: In der Garage des Beschuldigten sollen die Fäden zusammengelaufen sein (Symbolbild).

Autohandel statt Reparaturarbeiten: In der Garage des Beschuldigten sollen die Fäden zusammengelaufen sein (Symbolbild).

Die Kantonspolizei Bern vermeldet einen Ermittlungserfolg im Zusammenhang mit dem internationalen Betäubungsmittelhandel. Sie zeigte 16 Personen an. Einem von ihnen wird gewerbsmässige Geldwäscherei zur Last gelegt.

(sku) Der 54-jährige Beschuldigte befindet sich seit der Hausdurchsuchung vor rund einem Jahr in Untersuchungshaft, wie die Kantonspolizei Bern am Donnerstag mitteilte. Nach umfangreichen Ermittlungen bestehe der Verdacht auf gewerbsmässige Geldwäscherei. Der Italiener werde sich nun vor der Justiz verantworten müssen.

Erste Hinweise auf den Drogenhandel haben sich bereits Anfang 2018 ergeben. Nach Polizeiangaben sind immer wieder Mietautos aus dem Betrieb eines im Kanton Bern wohnhaften Mann festgestellt worden. Im zweiten Halbjahr 2018 wurden bei zwei Aktionen drei Drogenkuriere albanischer Nationalität aus dem Umfeld des Italieners angehalten.

Überwachungsmassnahmen zeigten daraufhin, dass sich der Beschuldigte täglich mit Drogendealern aus der ganzen Schweiz treffe, Geld sammle und dieses nach Italien ausführe. In der Folge führte die Polizei verstärkt Kontrollen durch. In dieser Ermittlungsphase seien insgesamt zwölf Personen albanischer Nationalität wegen Drogendelikten angehalten und bei der Staatsanwaltschaft angezeigt worden.

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