Vermischtes

Ermittlungen nach tödlichem Zugunglück gehen weiter, Strecke bleibt gesperrt

Ein Güterzug der BLS Cargo kollidierte am 2. April mit einem Brückenteil.

Ein Güterzug der BLS Cargo kollidierte am 2. April mit einem Brückenteil.

Nach dem tödlichen Zugunglück in der Nähe von Freiburg im Breisgau, bei dem der Lokführer verstarb, gehen die Ermittlungen und Bergungsarbeiten am Wochenende weiter. Erst am Donnerstag dürften zwischen Basel und Freiburg wieder Züge für Reisende verkehren.


(dpa/lsw) Nach dem tödlichen Zugunglück bei Auggen in der Nähe von Freiburg im Breisgau gehen die Ermittlungen zu Unfallhergang und -ursachen weiter. Die Bergungsarbeiten und parallel dazu die Untersuchungen werden an diesem Wochenende fortgesetzt, wie ein Sprecher der Polizei am Sonntag sagte.

Wegen der Gleisarbeiten müssen Reisende zwischen Freiburg und Basel zu Wochenbeginn weiterhin auf Busse umsteigen. «Im Moment rechnen wir damit, dass wir voraussichtlich am Donnerstag zum Betriebsbeginn den Reisezugverkehr wieder aufnehmen können», sagte ein Sprecher der Bahn am Sonntag. Rund 200 Meter beschädigte Gleise und Oberleitungen müssen den Angaben zufolge an der Unfallstelle wiederhergestellt werden.

Eine mehr als 100 Tonnen schwere Betonplatte hatte sich am Donnerstagabend von einer im Bau befindlichen Brücke gelöst und war in den Gleisbereich der Rheintalstrecke gestürzt. Ein Güterzug der BLS war damit kollidiert und zum Teil entgleist. Der 51 Jahre alte Lokführer kam ums Leben. Drei Lastwagenfahrer, die mit sieben weiteren Fahrern in dem Zug gereist waren, erlitten Verletzungen.

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