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Durchschnittliche Prozessdauer nahm am Bundesgericht 2019 leicht ab

Die durchschnittliche Prozessdauer am Bundesgericht in Lausanne ist leicht zurückgegangen. (Symbolbild)

Die durchschnittliche Prozessdauer am Bundesgericht in Lausanne ist leicht zurückgegangen. (Symbolbild)

Beim Bundesgericht gingen letztes Jahr wieder mehr Beschwerden ein. Die durchschnittliche Prozessdauer ist im Vergleich zu 2018 wiederum leicht zurückgegangen.

(dpo) Aus dem am Montag publizierten Geschäftsbericht des Bundesgerichtes geht hervor, dass im letzten Jahr 7884 neue Beschwerden eingegangen sind. Das sind 86 Beschwerden mehr im Vergleich zu 2018. Insgesamt sind 14,7 Prozent der Beschwerden gutgeheissen worden.

Weiter ersichtlich ist, dass das Bundesgericht 7937 Fälle erledigt hat. Damit wurde der Rekordwert des Vorjahres 2018 um 104 erledigte Fälle unterschritten. Die durchschnittliche Prozessdauer ist wiederum leicht zurückgegangen auf 140 Tage (Vorjahr 145).

Laut dem Geschäftsbericht wurden beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) 279 Beschwerden gegen die Schweiz offiziell registriert (Vorjahr 272). Der EGMR fällte 275 Entscheidungen betreffend die Schweiz und in sechs Fällen ein Urteil. In fünf dieser Fällen stellte er eine Verletzung der Europäischen Menschenrechtskonvention durch die Schweiz fest, das ist ein Fall weniger als im Vorjahr 2018.

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