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Dringend gesucht: Ersatz-Älpler aus der Schweiz

Für einen Einsatz auf der Alp muss man körperlich und geistig fit sein.

Für einen Einsatz auf der Alp muss man körperlich und geistig fit sein.

Aufgrund der Coronakrise dürfte das Personal in der Alpwirtschaft in dieser Saison knapp werden. Der Verband für Alpwirtschaft (SAV) sucht jetzt nach Hilfskräften, die in der Schweiz wohnen.

(agl) Obwohl die Arbeitskräfte auch während der Coronakrise einreisen dürfen, rechne der Verband damit, dass diese Alpsaison das Personal noch knapper wird als schon in den Vorjahren. Letzte Woche veröffentlichte der SAV einen Aufruf an Personen, die sich diesen Sommer kurzfristig eine Auszeit aus ihrer sonstigen Arbeit nehmen können und sich für eine Saison oder ein paar Wochen als Arbeitskraft auf der Alp zur Verfügung stellen.

Alppersonal zu finden sei grundsätzlich schon schwierig genug, sagt SAV-Geschäftsführerin Andrea Koch am Freitag dem Landwirtschaftlichen Informationsdienst LID. «Die Anforderungen an Älplerinnen und Älpler sind hoch, physisch und mental.» Viele hätten zudem falsche, romantisierte Vorstellungen vom Leben auf der Alp.

Auf der SAV-Website werden Leute gesucht, die körperlich fit sind und keine Angst vor langen Arbeitstagen haben. Ebenfalls sollen künftige Ersatz-Älpler gut im Team arbeiten und Verantwortung übernehmen können. Erfahrungen in der Landwirtschaft sind natürlich von Vorteil. Melden kann man sich unter zalp.ch für Saison-Einsätze, für Wochenweise Ersatz-Einsätze unter alpofon.ch.

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