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Die Suva gibt Tipps, damit das Hometraining nicht zur Stolperfalle wird

Für Übungen am Boden sollte man vorerst Platz schaffen. (Symbolbild)

Für Übungen am Boden sollte man vorerst Platz schaffen. (Symbolbild)

Fitnessprogramme für zu Hause haben derzeit Hochkonjunktur. Die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) und die Suva zeigen, wie man das Verletzungsrisiko dabei so gering wie möglich hält. Entscheidend ist, dass man seinen Ehrgeiz unter Kontrolle hat.

(sku) Gemäss der Unfallstatistik der Suva passieren pro Jahr beim Sport in den eigenen vier Wänden rund 3000 Unfälle. Die Suva empfiehlt deshalb laut einer Medienmitteilung vom Dienstag, bei Sportaktivitäten in den eigenen vier Wänden mit Augenmass und einer sicheren Infrastruktur vorzugehen.

Laut der Suva eignen sich vor allem risikoarme Sportarten und Bewegungsformen wie Yoga, Pilates, moderate Gymnastikübungen und Krafttraining fürs Training zu Hause. Wer dazu noch Ausdauer trainieren möchte, könne beispielsweise tanzen.

Ein Warm-Up helfe, den Körper auf die Bewegungsaktivität einzustimmen. Gemäss der Suva ereignen sich Verletzungen oft durch Über- oder Fehlbelastung. Auch Abrutschen oder Ausgleiten seien häufige Unfallursachen. Ein aufgewärmter Körper wirke der Verletzungsgefahr entgegen. Genügend Flüssigkeitszufuhr und ausreichend Schlaf sowie Erholung helfen ebenfalls, gesund und unfallfrei Sport zu treiben.

Training dem eigenen Level anpassen

Wer an einem ungewohnten Ort in der Wohnung trainiert, sollte zudem zuerst Platz schaffen, schreibt die BFU ebenfalls am Dienstag. Hindernisse, Kanten und Stolperfallen gehörten aus dem Weg geräumt, rutschige Böden sollte man meiden. Je enger der Raum, desto ruhigere Bewegungen seien angezeigt.

Vorsicht sei auch geboten, wenn man neue Geräte installiert. Eine hastig montierte Klimmzugstange oder improvisierte Hilfsmittel sind laut der BFU unnötige Unfallrisiken. Wer zu Hause Sport treibt, sollte sich zudem nur Übungen vornehmen, die man auch sonst beherrsche. Wer jetzt mit etwas Neuem beginnen wolle, sollte deshalb am besten ein Angebot wählen, das speziell für Anfänger gekennzeichnet ist. Die BFU rät auch von Wettkämpfen mit anderen Familienmitgliedern oder Online-Trainingskollegen ab.

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