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Die Schadensumme der Wirtschaftsdelikte in der Schweiz hat sich 2019 verdoppelt

Die Summe der bei Wirtschaftsdelikten veruntreuten Gelder ist letztes Jahr in der Schweiz stark angestiegen.

Die Summe der bei Wirtschaftsdelikten veruntreuten Gelder ist letztes Jahr in der Schweiz stark angestiegen.

Letztes Jahr haben Wirtschaftsdelikte in der Schweiz einen Schaden von 363 Millionen Franken verursacht. Laut dem Beratungsunternehmen KPMG entspricht dies mehr als einer Verdoppelung.

(sat) Konkret ist die Gesamtsumme der Delikte mit mehr als 50'000 Franken Schaden, für die ein Urteil vorliegt, um 119 Prozent auf 363 Millionen gestiegen. Dabei geht es um 48 Fälle. Auch die durchschnittlichen Deliktswerte haben sich im Vorjahresvergleich mehr als verdoppelt, von 3,3 auf 7,7 Millionen. Wie das Beratungs- und Wirtschaftsprüfungsunternehmen KMPG am Dienstag im jährlichen Forensic Fraud Barometer schreibt, gerieten öffentliche Institutionen und Kunden am häufigsten ins Visier von Delinquenten.

Täter sind meist gewerbsmässige Betrüger (14 Fälle), gefolgt von Mitarbeitenden und Management (je 11 Fälle). Bezogen auf Fallzahlen scheine das organisierte Verbrechen mit nur zwei Delikten vernachlässigbar. Es verursacht laut KPMG mit 25 Millionen aber die grössten Schäden pro Fall.

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