Vermischtes

«Bundesratsreisli»: Auf Sternwanderung mit zwei Physik-Nobelpreisträgern

Der Bundesrat wanderte am Donnerstagabend durch den Naturpark Gantrisch.

Der Bundesrat wanderte am Donnerstagabend durch den Naturpark Gantrisch.

Die traditionelle Bundesratsreise findet wegen dem Coronavirus in zwei Teilen statt. Auf dem Programm standen unter anderem eine Sternwanderung mit zwei Schweizer Physik-Nobelpreisträgern und ein Museumsbesuch. Der zweite Teil der Reise findet im Oktober statt.

(dpo) Der erste Teil der diesjährigen Bundesratsreise führte auf Einladung von Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga in die Gantrisch-Region im Kanton Bern. Am Donnerstag reiste die Landesregierung zum Berghaus Gurnigel im Naturpark Gantrisch. Abends brach sie in Begleitung der Schweizer Physik-Nobelpreisträger Michel Mayor und Didier Queloz zu einer Wanderung in den Sternenpark auf, schreibt die Bundeskanzlei in einer Mitteilung vom Freitag.

Die Physiker Didier Queloz (links) und Michel Mayor (rechts) begleiteten die Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga und die übrigen Bundesräte auf der Sternwanderung.

Die Physiker Didier Queloz (links) und Michel Mayor (rechts) begleiteten die Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga und die übrigen Bundesräte auf der Sternwanderung.

Am Freitag stand ein Besuch im Textilmuseum der Abegg-Stiftung in Riggisberg auf dem Plan. Anschliessend trafen sich der Bundesrat und der Bundeskanzler mit Vertretern des Kantons Bern, der Gemeinde Riggisberg sowie mit Schülerinnen und Schülern zu einem Austausch. Der zweite Teil der Bundesratsreise ist für den Oktober vorgesehen. Das Reiseziel sei noch eine Überraschung, schreibt der Sprecher des Bundesrats, André Simonazzi, am Freitag auf Twitter.

Der Gesamtbundesrat besucht das Textilmuseum der Abegg-Stiftung in Riggisberg.

Der Gesamtbundesrat besucht das Textilmuseum der Abegg-Stiftung in Riggisberg.

Die Landesregierung bricht jeweils am Tag nach der letzten ordentlichen Sitzung zu seinem traditionellen Jahresausflug, im Volksmund «Bundesratsreisli» genannt, auf. Die Reise wird seit 1957 durchgeführt und führt in der Regel in den Heimatkanton der amtierenden Bundespräsidentin oder des amtierenden Bundespräsidenten.

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