Wetter

Bundesrat verlangt genauere Wetterprognosen von Meteo

Ein Büro von MeteoSchweiz (Archiv)

Ein Büro von MeteoSchweiz (Archiv)

Der Bundesrat erhöht die Qualitätsvorgaben für den nationalen Wetterdienst MeteoSchweiz. Im neuen Leistungsauftrag für die Jahre 2014 bis 2016 verlangt er, dass das Amt seine Treffsicherheit bei den Wetterprognosen noch steigert.

Dies berichtet die «NZZ am Sonntag». «Die neuen Anforderungen sind im Vergleich zu bisher leicht strenger», sagt Pierre Eckert, Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung von Meteo Schweiz. Konkret soll MeteoSchweiz bei der Wetterprognose für den nächsten Tag über die nächsten drei Jahre im Schnitt 82 von 100 möglichen Punkten erreichen. In den drei vergangenen Jahren kam das Amt nur auf einen Wert von 81 Punkten.

Auch bei den Prognosen auf drei sowie auf fünf Tage hinaus besteht Verbesserungsbedarf. Die Zielwerte dafür wurden auf 76,6 und 70 Punkte festgelegt. Die Resultate der vergangenen Periode lagen bei 75,5 und 68,5 Punkten. Kadermann Eckert ist dennoch optimistisch, dass Meteo Schweiz die neuen Ziele erreichen wird. «Die Qualität der Prognose hängt ab von der Qualität der Wettermodelle und der Erfahrung der Prognostiker», sagt er. «Und da sind wir in den letzten Jahren stetig besser geworden.»

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