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Als ob 2000 Vollzeitangestellte ein Jahr lang fehlten: So viel kostet Hobby-Fussball die Schweizer Wirtschaft

Beim Freizeitfussball gibt es viele Unfälle (Symbolbild).

Beim Freizeitfussball gibt es viele Unfälle (Symbolbild).

Jedes Jahr verunfallen in der Schweiz durchschnittlich 45'000 Menschen beim Fussball, jeder von ihnen fehlt im Schnitt zwei Wochen im Betrieb. Nun startet die Suva eine Präventionskampagne.

(wap) Unfälle beim Fussballspielen passieren vor allem Männern und Frauen unter 30 Jahren. Wie die Suva am Dienstag in einer Mitteilung schreibt, ist die häufigste Ursache die «Grätsche». «Die Folgen sind Zerrungen, Quetschungen, Sehnenverletzungen, Muskelrisse oder gar Brüche», wird Suva-Kampagnenleiter Samuel Huber zitiert.

Gefährlich sind auch Kopfbälle. Sie verursachen durchschnittlich 450 Gehirnerschütterungen im Jahr. Tragisch: Bei durchschnittlich 34 Personen pro Jahr bleibt gar eine Invalidität zurück.

Die vielen Unfälle haben laut der Suva grosse Folgen für die Wirtschaft. Bei einer durchschnittlichen Krankschreibung von zwei Wochen komme man auf Arbeitsstunden im Umfang von 2000 Vollzeitstellen, die den Unternehmen pro Jahr entgingen. Dazu kämen die Unfallkosten und weitere Auslagen für Aushilfen und Reorganisation.

Die Suva startete am Dienstag deshalb eine Präventionskampagne. Unter anderem gibt es einen Onlinetest, mit dessen Hilfe Hobby-Fussballer ihre Fähigkeiten besser einschätzen lernen sollen.

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