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Wenn's zu sauer wird - Sodbrennen

Im Auftrag von Solothurner Spitäler AGSolothurner Spitäler AG
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Reflux, saures Aufstossen, Sod- oder Magenbrennen – all diese Namen stehen für dasselbe Problem: Magensäure fliesst in die Speiseröhre oder sogar bis in den Rachen- und Mundraum zurück und sorgt dort oft für ein unangenehmes, brennendes Gefühl. Geschieht dies in einem krankhaften Ausmass, sprechen Mediziner von einer «gastroösophagealen Refluxerkrankung».

Dieser Artikel wurde von den Solothurner Spitälern AG aufbereitet und alleinig verantwortet. Hier geht es zu den Richtlinien für Paid Content.

Wie aber kommt es zu Reflux?

Normalerweise verhindert der Schliessmuskel zwischen Speiseröhre und Magen das Zurückfliessen, also den Reflux von Magensaft in die Speiseröhre. Wenn dieser Schliessmuskel nicht mehr richtig schliesst, was verschiedene Gründe haben kann, wird die Lebensqualität der Betroffenen eingeschränkt.

Hier kommt die Säure ins Spiel

Weil der Magensaft nicht nur der Verdauung, sondern auch dem Abtöten von Krankheitserregern dient, ist dieser stark säurehaltig. Die Schleimhaut-Auskleidung des Magens ist hieran angepasst, deshalb kann ihr der ständige Kontakt mit dieser Säure normalerweise nichts anhaben. Anders ist dies bei den Schleimhäuten ausserhalb des Magens, beispielsweise jener in der Speiseröhre: Sie kann bei häufigem Kontakt Schaden nehmen.

Symptome und deren Ursache

Die für eine gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD) typischen Symptome sind Sodbrennen und der damit verbundene Schmerz hinter dem Brustbein. Diese Anzeichen verstärken sich vor allem nach grösseren Mahlzeiten, beim Bücken und im Liegen. Auch saures und nicht-saures Aufstossen sind häufige Symptome für die Refluxkrankheit: Besonders nachts strömt Mageninhalt in die Speiseröhre und unter Umständen bis in die Mundhöhle zurück. Wie stark die Symptome ausgeprägt sind, sagt nichts darüber aus, wie schwerwiegend die Refluxkrankheit ist: Auch bei starken Beschwerden können die Schleimhautbefunde unauffällig sein.

Massnahmen gegen Magenbrennen und Reflux

Stellt sich Magenbrennen nur ganz gelegentlich ein und kommen keine anderen Beschwerden dazu, gilt es meist als harmlos. Allgemeine Massnahmen sowie eine Umgestaltung der Ernährungsgewohnheiten und des Lebensstils führen bei vielen Betroffenen bereits zu deutlicher Linderung der Symptome. In Sachen Ernährung ist es ratsam, auf Magensäure steigernde Lebensmittel wie Kaffee, Schwarztee, saure Getränke (Säfte, Kohlensäure), Schokolade und andere Süssigkeiten zu verzichten und stattdessen zum Beispiel Apfelstücke mit Schale zu essen. Das darin enthaltene Pektin ist ein Gelbildner und bindet die überschüssige Säure. Auch ist es wichtig, die letzte Mahlzeit einige Zeit vor dem Zubettgehen einzunehmen und dann mit leicht erhöhtem Oberkörper zu schlafen. Dies verhindert einen Rückfluss der Nahrung. Bei Übergewicht ist eine Gewichtsreduktion ratsam. Denn so wie zu enge Kleidung übt auch das Bauchfett viel Druck auf den Bauchraum und somit den Magen aus. Zu guter Letzt hilft der Verzicht auf Nikotin und Alkohol.

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