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Von prekären Verhältnissen und zündenden Ideen

Am 22. März 1919 haben Industrielle aus dem Laufental gemeinsam die EGK-Gesundheitskasse gegründet. Was in schwierigen Zeiten entstand, trug den Kern einer wegweisenden Entwicklung in sich.

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Zur Verfügung gestellt

Fast auf den Tag genau vor 100 Jahren haben sich Industrielle aus dem Laufental in der Kantine der Tonwarenfabrik Laufen zusammengesetzt und gemeinsam die „Krankenkasse des Birstals“ gegründet. Die Fabrikbesitzer von damals hatten erkannt, dass sie angesichts der äusserst prekären Verhältnisse für die Bevölkerung Verantwortung übernehmen mussten.

Die „soziale Frage“ drängt

Das Laufental war im 19. Jahrhundert einer der am stärksten industrialisierten Bezirke im Kanton Bern. Die geografische Lage und die natürlichen Ressourcen waren dafür mitbestimmend: vor den Toren Basels gelegen, mit der Birs als Energiespenderin, mit einem reichen Vorkommen an Bodenschätzen wie Stein und Erde und diese erst noch von besonderer Qualität. Das Angebot war dementsprechend vielfältig und prägt die Entwicklung bis heute: von Gips-, Kalk- und Zementfabriken über Keramik- und Aluminiumproduktion bis hin zur Lebensmittel- und Bonbonindustrie. Ricola ist buchstäblich weltweit in aller Munde. Der wirtschaftliche Erfolg, welcher dem Pioniergeist der Unternehmer und der Arbeitswilligkeit der Bevölkerung gleichermassen zu verdanken war, hatte hier und anderswo aber auch eine Kehrseite. Forderungen nach mehr Lohn und nach sozialer Sicherheit ertönten immer lauter und mündeten am Ende im „Generalstreik“ vom 7. – 14. November 1918. Den Nährboden dazu hatten im Laufental, wo die Grenze zu den kriegstreibenden Nachbarn nah war, auch der Erste Weltkrieg und das Wüten der Spanischen Grippe gelegt.

Natürliche Alternativen

So selbstverständlich die Krankenkasse des Birstals in unmittelbarer Nähe des Juras mit der Zweitsprache Französisch lebte, so natürlich war auch die Offenheit gegenüber alternativen Heilmethoden. Dafür war nicht nur die Topografie verantwortlich, sondern der schon damals spürbare Kostendruck. So gipfelte der Appell an der EGK-Delegiertenversammlung in den 30-er Jahren darin, nicht unnötig den Arzt aufzusuchen, sondern lieber auf altbewährte Hausmittel zu setzen. Auch die Nachbarschaft zur Ita-Wegmann-Klinik in Arlesheim – 1921 gegründet und anthroposophisch ausgerichtet – brachte es mit sich, dass viele Versicherte sich für Komplementärmedizin interessierten. Die EGK nützte den gestalterischen und ideellen Freiraum, welcher vor dem KVG-Obligatorium von 1996 bestand, und ergänzte für ihre Versicherten den Leistungskatalog über das gesetzliche Minimum hinaus. Seit Einführung des KVG-Obligatoriums 1996 beschränken sich die komplementärmedizinischen Leistungen auf den Zusatzversicherungsbereich. 2009, d.h. vor zehn Jahren, sprach sich die Schweizer Stimmbevölkerung mit einer Zweidrittelmehrheit an der Urne dafür uns, dass die Grundversicherung in „Zukunft mit Komplementärmedizin“ zu haben sei, sofern die Therapie von Ärztinnen und Ärzten mit Zusatzausbildung ausgeführt werde.

Auf Gesundheit ausgerichtet

Seit 1966 nennt sich die Krankenkasse des Birstals „Eidgenössische Kranken- und Unfallkasse“. Der erneute Wechsel zu „Eidgenössische Gesundheitskasse“ (EGK) im Jahre 1990 war eine deutliche Ansage. Denn sämtliche EGK-Versicherten kamen nun in den Genuss von umfassenden Leistungen für natürliche Heilanwendungen, welche vorher vor allem den Mitgliedern der „Volksgesundheit Schweiz“ (heute Vitaswiss) vorbehalten war. Damit festigte sich die EGK ihren Ruf als „Kasse der Alternativen“ und hält die „Chancengleichheit von Schul- und Komplementärmedizin“ bis heute in ihrem Leitbild hoch.

Die Gründung der SNE Stiftung zur Förderung von Naturheilkunde und Erfahrungsmedizin 1995 war eine logische Folge. Die SNE ist das Rückgrat der EGK und betreibt die EGK-Therapeutenstelle mit über 12'000 registrierten, EKG-anerkannten Therapeutinnen und Therapeuten. Diesen sowie Drogist/-innen, Apotheker/-innen und interessierten Laien stellt sie jährlich ein umfassendes Akademieprogramm zur Verfügung (www.fondation-sne.ch/Akademie) und unterstützt damit die fachliche Qualitätssicherung.

Der breiten Bevölkerung steht seit 2016 die digitale Gesundheitsplattform „Vituro“ zur Verfügung, auf der sich alle kostenlos Tipps und Tricks zur Gesundheitsförderung holen können.

Mehr dazu: www.vituro.ch

Wie einst die Griechen

Die EGK betreibt seit vielen Jahren ein eigenes Seminar- und Vortragswesen. Ziele dieser Aktivitäten waren stets, mit gleichgesinnten Personen in Kontakt zu kommen und den Horizont für neue Ideen und Anschauungen zu öffnen. Vor drei Jahren hat sie das Konzept überarbeitet und bietet seither unter dem Titel „Sinnieren und Flanieren“ geführte Themenspaziergänge mit unterschiedlichen Schwerpunkten an. Im Jubiläumsjahr gibt es zum Beispiel „Street Fishing“, „Stadt hören“ und „Clever gärtnern“ (Permakultur).
Mehr dazu: www.sinnierenundflanieren.ch

Testen, ohne versichert zu sein

Auch wenn die EGK wechselvolle Zeiten erlebt hat: Das Unternehmen besann sich stets auf seine Wurzeln und nutzte Zäsuren als Chance zum Neubeginn. Die EGK verdichtete in den vergangenen Jahren ihr Agenturnetz von ehemals über 20 auf neun Aussenstellen, wechselte zu einem neuen, branchenüblichen IT-Kernsystem (Swiss Health Platform) und verjüngte ihren Unternehmensauftritt. Bei all diesen Veränderungen ist sie ihrer Philosophie treu geblieben: Ihre Zusatzversicherungsprodukte bieten den Vorteil, dass sich Versicherte frei – ohne ärztliche Verordnung – bestimmen können, wie sie sich komplementärmedizinisch behandeln lassen wollen.

Aufgrund vieler hilfreichen und teilweise kostenlosen Dienstleistungen ist die EGK die einzige Krankenversicherin, welche man auch als nichtversicherte Person testen und von ihr profitieren kann.
Mehr dazu: www.egk.ch/testen

Feiern Sie mit uns!

Im Jubiläumsjahr 2019 hat die EGK einen bunten Strauss von Aktivitäten geschnürt. Für die breite Öffentlichkeit ist

  • am 8. Mai 2019, 10.30 Uhr, in Laufen, die Einweihung des Drei-Generationen-Spielplatzes „Reben“ angesetzt. Dieses Geschenk an die Bevölkerung des Städtchens Laufen ist nach einem wissenschaftlichen Konzept und in Zusammenarbeit mit der Stiftung Hopp-La entwickelt worden. Der Spielplatz schafft einen Begegnungsraum für Kinder, Eltern und Grosseltern und gleichzeitig unterstützt er Bewegungsaktivitäten.
  • in den Monaten Juni, Juli und August in Bern, Luzern und Zürich ein „Fest der Gesundheit“ geplant, bei dem an zwei aufeinanderfolgenden Tagen ein Blick in die ganzheitliche Welt der EGK geboten wird.

Mehr dazu: www.egk.ch/100/Jubiläumsprogramm

  • vom 27. – 29. September 2019 ein OL-Weltcup im Laufental als sportlicher Höhepunkt zu geniessen. In Laufen und Zwingen finden an drei Tagen die sportlichen Wettkämpfe statt, zu denen die Weltelite und die nationale Elite erwartet werden. Simone Niggli-Luder, beste OL-Läuferin aller Zeiten und 23-fache Weltmeisterin, ist seit 2015 Gesundheitsbotschafterin der EGK, welche den OL als Hauptsponsorin nach Laufen gebracht hat.

Für das Fachpublikum und interessierte Laien findet am 4. Und 5. Oktober 2019, im Landhaus in Solothurn, das SNE-Symposium statt, welches selber sein 10-Jahre-Jubiläum feiert. Thema des Symposiums: Wie werde ich (gesund) 100 Jahre alt.
Mehr dazu: www.fondation-sne.ch/symposium

Wir freuen uns auf Sie! Es erwarten Sie ein einmaliger Einblick in die Welt der EGK-Gesundheitskasse, herausfordernde Aktivitäten und bei Wettbewerben tolle Preise.

Infobox

EGK-Gesundheitskasse

Brislachstrasse 2, 4242 Laufen

T 061 765 51 11

info@egk.ch

www.egk.ch

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