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Vom Marketingleiter zum Firmeninhaber

Die Firma Polytronic aus dem Freiamt wurde im Zuge der Nachfolgeregelung vom bisherigen Marketingleiter übernommen. Massgeblich beteiligt waren der vorherige Inhaber sowie UBS.

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Christoph Koch

Christoph Koch

Zur Verfügung gestellt

«Als wir einmal nach getaner Arbeit im Restaurant sassen, überrumpelte mich der Firmeninhaber mit der Frage, ob ich mir vorstellen könne, ihm das Unternehmen abzukaufen», erinnert sich Christoph Koch, damals noch Marketingleiter der auf Schiesstrainingsanlagen spezialisierten Firma Polytronic aus Muri (AG).

«In dieser Firma stecken vierzig Jahre Herzblut», begründet der Firmenbesitzer, Heinrich Schweizer (68), seinen Vorstoss: «Da konnte es mir nicht egal sein, was damit nach meinem Rücktritt geschieht. Christoph arbeitet seit 2003 für Polytronic. Er kennt die Tradition der Firma und teilt die Firmenwerte zu hundert Prozent.» Als Heinrich Schweizer damit begonnen hatte, sich Gedanken über seine Nachfolge zu machen, hatte er zunächst an eine familieninterne Lösung gedacht. «Aber ich habe diesbezüglich nie Druck ausgeübt», erklärt der vormalige Patron.

Als klar wurde, dass es zu keiner familieninternen Nachfolge kommen würde, verfolgte Schweizer die Idee, sein florierendes Unternehmen an einen deutschen Konzern zu veräussern. Nach vielversprechenden Gesprächen kam es aber zum Übungsabbruch.

Erst jetzt kam er auf den Gedanken, die Firma seinem Marketingleiter zum Kauf anzubieten. Diese Option hatte nie im Vordergrund gestanden, weil Schweizer bewusst war, dass sein wichtigster Mitarbeiter kein Vermögen im Rücken hatte. «Ich war überrascht und stellte mir die Frage, ob ich wirklich die volle Verantwortung übernehmen wollte», sagt Christoph Koch, der heutige Firmenbesitzer.

Mit vereinten Kräften zum Ziel

Nach ein paar schlaflosen Nächten begann er nach einer Finanzierungslösung zu suchen. Er sondierte bei zwei regionalen Finanzinstituten, bevor er sich an UBS wandte. «Die UBS verstand unser Geschäft und die mit der internationalen Ausrichtung verbundenen Risiken sofort», beteuert Koch. Mit Unterstützung der Grossbank wurde ein Management-Buy-out (MBO) auf einmal realistisch.

Thomas Sommerhalder Regionaldirektor UBS Aargau/Solothurn

Thomas Sommerhalder Regionaldirektor UBS Aargau/Solothurn

Zur Verfügung gestellt

Thomas Sommerhalder, UBS Regionaldirektor Aargau/Solothurn, erinnert sich: «Wir konnten Herrn Schweizer dazu bewegen, einen Teil des Kaufpreises vorerst in der Firma zu belassen. Für die Differenz gaben wir Herrn Koch ein Darlehen, welches im Rahmen des Businessplanes innerhalb von fünf Jahren zurückbezahlt werden sollte. Weiter stellten wir sicher, dass in der Phase des Besitzerwechsels jederzeit genügend Liquidität und Limiten für Kautionen verfügbar waren.»

Koch gelang es, die erste Tranche nach vier Jahren aus dem Cashflow der Firma zurückzuzahlen, und UBS hat ihm kürzlich ein zweites Darlehen gegeben, um seinem Vorgänger die restlichen Aktien fast vollständig abzukaufen. «Die Betreuung durch das UBS-Deal-Team war sensationell», schwärmt der neue Firmeninhaber. «Ich wusste jederzeit, wo ich stand, was als Nächstes zu tun war und wo die Risiken lagen.»

Verkäufer muss loslassen können

Fast so wichtig wie die Finanzierung sind bei einer Nachfolgeregelung emotionale Faktoren. Denn das beste MBO nützt nichts, wenn der Vorgänger nicht loslassen kann. «Heinrich hat das super verstanden und sich diesbezüglich mustergültig verhalten», bezeugt sein Nachfolger. «Ab und zu fragt er zwar noch nach, aber er redet mir nie drein. Das kann ich ihm gar nicht hoch genug anrechnen.»

MBO mit UBS-Expertenteam

UBS verfügt über langjährige Erfahrung in der Begleitung von Management-Buy-outs. Jeder Kaufprozess wird durch ein speziell zusammengestelltes Expertenteam begleitet. Dieses stellt sicher, dass bei der Strukturierung der Transaktion finanziellen, rechtlichen und steuerlichen Aspekten wie auch der privaten Vermögenssituation der Beteiligten Rechnung getragen wird. Zugleich ermöglicht dieser Ansatz selbst bei komplexen Kreditfinanzierungen eine zügige Umsetzung.

Das UBS-Expertenteam lenkt den Kaufprozess von Anfang an in die gewünschten Bahnen. Eine offene Kommunikation ist die Basis für gegenseitiges Vertrauen bei Schritten wie:

- Prüfen von Aktionärsverträgen und Absichtserklärungen

- Sichten der Unterlagen für weitere Abklärungen und Due Diligence

- Plausibilisieren des Kaufpreises

- Aufzeigen von Lösungsvarianten und Stolpersteinen

- Strukturieren der Finanzierung anhand der erwarteten Zahlen

- Begleiten der Vertragsunterzeichnung

Ihre Ansprechpartner

UBS Switzerland AG
Bahnhofstrasse 61, 5000 Aarau

Thomas Sommerhalder, Regionaldirektor Aargau/Solothurn
Telefon 062 835 91 00

Andreas Linder, Leiter Firmenkunden Aargau/Solothurn
Telefon 062 835 90 63

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