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Traumwohnungen für junge Alte

In der Stadtsiedlung Reitmen in Schlieren West wohnen ab Sommer 2020 mehrere Generationen. Eine lebendige Nachbarschaft, diverse Geschäfte, der ÖV vor der Tür, ein grosser Park und vielfältige Begegnungsorte tragen dazu bei, dass sich im neuen Quartier auch Menschen über 65 wohl fühlen.

Die Pensionierung – von den einen sehnlichst herbeigesehnt, von den anderen gefürchtet – markiert einen Wendepunkt, ganz gleich ob man mit 58, 65 oder 71 in den Ruhestand tritt. Tagesstrukturen und unkomplizierte Kontakte zu den Arbeitskollegen machen von einem Tag auf den anderen Platz für Zeit und Muse. «Eine neue Lebensphase, egal ob man nun in Rente geht, den Partner verloren hat oder die Kinder gerade ausgezogen sind, löst bei vielen den Wunsch nach einem neuen, passenderen Umfeld aus», sagt Simone Gatti, Präsidentin der Genossenschaft Zukunftswohnen und Expertin für Wohnen im Alter.

Auch wenn vielen Menschen über 60 der Gedanke ans Umziehen ein Graus sei, für Gatti, die seit über 30 Jahren Wohnraum an Single und Paare über 60 vermittelt, ist die Zeit um die Pensionierung ein idealer Zeitpunkt, sich nach einem neuen Zuhause umzusehen. Bei vielen Familien liegen zwischen dem Auszug der Kinder und der Pensionierung nur wenige Jahre dazwischen. Ein Umzug zu diesem Zeitpunkt ist zwar mit Arbeit verbunden (Räumen! Entsorgen! Loslassen!), erweist sich aber im Nachhinein meistens als wohltuender Befreiungsschlag. «Ich versuche jeweils, die Menschen zur Freude am Zügeln zu verführen, und plädiere für mehr Leichtigkeit», sagt Gatti.

Die Expertin rät zu Gelassenheit: «Wenn jemand schlecht loslassen kann, empfehle ich, die neue Wohnung zuerst nur mit dem Nötigsten einzurichten und erst nach und nach am alten Ort zu holen, was man wirklich vermisst.» Ein weiterer Vorteil ortet Simone Gatti beim Umzug in eine neue Siedlung: «Wenn alle neu sind, kann man zusammen etwas gestalten, eigene Wünsche einbringen und die Stimmung mitprägen.»

Aktive Babyboomer

In der Schweiz leben 63 Prozent der Pensionierten in einem Haushalt mit zwei Personen, 32 Prozent wohnen alleine. Laut dem kürzlich publizierten «Age Report IV» ist die Angst vor der Einsamkeit bei den heutigen Golden Agers genauso gross wie vor zwanzig Jahren. Was sich hingegen verändert hat, ist die Bereitschaft, aktiv und frühzeitig etwas dagegen zu unternehmen. Die Generation, die heute pensioniert wird, hat Übung darin, sich an neue Situationen anzupassen und blickt nicht selten auf eine berufliche Karriere mit ständiger Weiterbildung zurück.

67 Prozent der Menschen zwischen 55 und 74 geben an, Freude am Neuen zu haben – übrigens genau gleich viel wie in der Altersgruppe zwischen 15 und 24 Jahren. Kein Wunder also, dass sich gegenwärtig die «jungen Alten» vermehrt Gedanken über gemeinschaftliche Wohnformen wie Clusterwohnungen, Generationenhäuser oder Haus- und  Wohngemeinschaften machen.

Eine gemütliche Wohnung

In den sechs Häusern der Stadtsiedlung Reitmen in Schlieren entsteht Wohnraum für Familien, Paare und Singles. Für Pensionierte gut geeignet sind die 2.5- und 3.5-Zimmer-Wohnungen, die mit dem Lift erreichbar sind und teilweise mit Dusche statt Badewanne ausgestattet sind. Zusätzlich zum traditionellen Angebot gibts Clusterstudios sowie eine Gross-WG mit sieben Zimmern, drei Bädern, einer Gemeinschaftsküche und einer über 40 Quadratmeter grossen Terrasse, die sich perfekt für eine Alters-WG eignen würde.

Laut dem Age-Bericht wünschen sich die meisten Menschen über 65 eine gemütliche Wohnung. Konkret heisst das: Wände für Regale und Bilder, Stauraum und viel Licht. «Die dunklen Küchenträume der Architekten sind angesichts der abnehmenden Sehkraft im Alter nicht ideal», lacht Simone Gatti. Aus ihrer langjährigen Erfahrung weiss sie: Eine helle und gemütliche Wohnung ist das eine – ebenso wichtig für das Wohngefühl ist eine gute Nachbarschaft. Nur: Was bedeutet das? «Ein Ort, wo man sich kennt, wo man mit der Nachbarin spontan ins Kino oder Wandern gehen kann und wo man mir, wenn ich sie mal vergesse, die Wäsche aus der Maschine nimmt.»

Mindestens 100 Menschen

Es seien die kleinen Dinge, die einem das Gefühl vermitteln würden, zuhause zu sein. Und natürlich der tägliche Komfort: Etwa, dass die Geschäfte für den Alltagseinkauf und die öffentlichen Verkehrsmittel in der Nähe sind. Oder dass es genügend Begegnungszonen gibt, damit sich die Menschen auf selbstverständliche Art treffen. Wie zum Beispiel im grossen Park der Stadtsiedlung Reitmen. Im neuen Quartier in Schlieren West, das im Sommer 2020 bezogen wird, werden über 350 Menschen wohnen. Eine gute Grösse, findet Simone Gatti: «Im Laufe der Zeit habe ich gemerkt, dass es für eine funktionierende Nachbarschaft mindestens 100 Menschen braucht. Je weniger es sind, desto grösser ist die soziale Kontrolle. Ab einer gewissen Grösse hingegen stört es niemanden, wenn ich eine Person nicht mag und mit einer anderen besonders gut auskomme.»

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