Publireportage
Interview: Curling Zentrum Region Basel

Die im Jahr 1970 erbaute Curlinghalle in Arlesheim gehörte einst zu den grössten und modernsten Curlinghallen Europas. Sie trug wesentlich zu einer rasanten Entwicklung des regionalen Curlingsports bei.

Merken
Drucken
Teilen

Zur Verfügung gestellt

Nach gut vier Jahrzehnten wurde die Halle in der Sommerpause saniert, renoviert und umgebaut. Dabei profitierte das Curling Zentrum Region Basel von einem Beitrag von 435‘000 Franken aus dem Swisslos Sportfonds. Nachfolgend ein Kurzinterview mit Präsident Bruno Schallberger.

  1. Bruno Schallberger, wie gestalteten sich der Umbau und die Sanierung der Curlinghalle?
    Zählte die Curlinghalle beim Neubau im Jahr 1970 noch zu den grössten und modernsten Curlinghallen in Europa, gab es nach über 40 Jahren Betrieb vor allem auf technischer Seite Nachholbedarf. Die Klimatisierung und der enorme Energieverbrauch entsprachen nicht mehr den heutigen Ansprüchen. Während der Sommerpause wurde intensiv gearbeitet und alles gemäss den neusten Erkenntnissen saniert, renoviert und umgebaut. Heute wird für den Betrieb der Halle deutlich weniger Energie verbraucht. Einen Teil dazu tragen die Solarzellen auf dem Dach bei, welche ebenfalls installiert wurden.
  2. Wie präsentiert sich die neue Curlinghalle heute?

    Die Curlinghalle wirkt wie ein kompletter Neubau, ich bin sehr zufrieden mit dem Resultat. Auch die Rückmeldungen der Bevölkerung und der Sportlerinnen und Sportler sind durchaus positiv. Kaum einer hätte gedacht, dass dies in derart kurzer Zeit möglich ist und die aufwändige Hallensanierung noch vor Saisonstart abgeschlossen werden kann. Da ein Umbau in diesem Ausmass sehr kostenintensiv ist, waren die Beiträge aus dem Swisslos Sportfonds für uns von enormer Bedeutung.
  3. Welche Projekte konnten Sie nebst dem Umbau der Halle dank den Swisslos-Sportfonds-Geldern realisieren?

    Beim Curling müssen auch die Steine nach einer gewissen Zeit „renoviert“ werden. Da diese Kosten aber enorm hoch sind, haben wir uns dazu entschlossen, neue Steine anzuschaffen. Somit müssen wir für die nächsten 10-20 Jahre nicht mehr an eine „Renovierung“ denken. Auch hier wurden wir von Beiträgen aus dem Swisslos Sportfonds Baselland unterstützt. Heute besitzen wir das Curlingstein-Modell, welches an den Olympischen Spielen in Pyeongchang im Einsatz war, worüber wir sehr stolz sind.
    Zudem konnten wir bei der Organisation der Juniorinnen Schweizermeisterschaften ebenfalls auf die wertvolle finanzielle Unterstützung des Swisslos Sportfonds des Kantons Basel-Landschaft zählen.