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Herz aus dem Takt

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Es schlägt, es pulsiert. Ununterbrochen hält es den Sauerstoffaustausch im Blut am Laufen und so den Körperkreislauf im Schuss. Fällt das Herz aus dem Rhythmus, kann es Folgen haben. Durchschnittlich schlägt es täglich 100 000 Mal und pumpt so rund 6000 Liter Blut durch den Körper.

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Nichts weiter als eine Pumpe
Das Herz befördert sauerstoffarmes Blut in die Lunge und sauerstoffrei­ches Blut in den Körperkreislauf. Da­bei arbeiten zwei perfekt aufeinander abgestimmte Hälften mit je einem Vorhof sowie einer Kammer eng zu­sammen. Es kommt vor, dass die Er­regung im Vorhof zu schnell ist. Teil­weise wird sie gar in die Herzkammer übergeleitet. Der Mensch nimmt dies als unangenehmes Herzrasen wahr. Dann gibt es auch Herzrhythmus­störungen, die in den Herzkammern entstehen. Bleiben diese unbehan­delt, können sie zu Notfallsituationen wie Kreislaufstillstand und schliess­lich zum Herztod führen.

Gestörter Blutfluss
Viele Herzrhythmusstörungen haben keinen negativen Einfluss auf die Le­benserwartung und erlauben ein normales Leben. Die häufigste aller Störungen nimmt indes mit steigen­dem Alter zu: das Vorhofflimmern. Dabei wird der Blutfluss im Herzen gestört, was wiederum zur Bildung von Gerinnseln führen kann. Gelangt ein solches in andere Gefässe, sind mögliche Verstopfungen die Folge. Passiert es im Hirn, redet man von einem Hirnschlag.

Herzrhythmusstörungen behandeln
Weit nicht alle Menschen, die von ei­ner ungefährlichen Herzrhythmus­störung betroffen sind, brauchen eine Behandlung. Mit dem sogenannten Vagusmanöver können Betroffene den Herzrhythmus selbst wieder nor­malisieren. Treffen die Störungen häufiger auf und wird die Lebensqua­lität beeinträchtigt, kommen weitere Methoden zum Einsatz: So können Medikamente die Rhythmusstörung beenden. Oder es werden Teile des Herzgewebes verödet. Bei einem zu langsamen Herzschlag hilft ein Herz­schrittmacher. Das bereits erwähnte Vorhofflimmern wird durch die Ver­ödung mittels Kälte (Kryoenergie) oder Wärme (Radiofrequenz) im lin­ken Vorhof an der Mündung der soge­nannten Lungenvenen behandelt.

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