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Brustkrebsmonat September: Prävention durch Bewegung

Im Auftrag von Solothurner Spitäler AGSolothurner Spitäler AG
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Brustkrebs ist in der Schweiz die häufigste Krebsart bei Frauen. In der Schweiz erhalten jedes Jahr ca. 5700 Frauen die Diagnose Brustkrebs. Jede achte Frau hat – über ihre gesamte Lebensspanne betrachtet – das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. Körperliche Bewegung kann sich positiv auf die Gesundheit auswirken.

Dieser Artikel wurde von den Solothurner Spitäler AG aufbereitet und alleinig verantwortet. Hier geht es zu den Richtlinien für Paid Content.

Die hohe Lebenserwartung, genetische Disposition oder Lifestyle-Faktoren wie Übergewicht, Bewegungsmangel, Rauchen und vermehrter Alkoholkonsum können der Auslöser sein. Das Alter und die genetische Disposition sind Risikofaktoren, die wir nicht beeinflussen können.

Lifestyle-Faktoren beeinflussen das Brustkrebsrisiko

Bei den Lifestyle-Faktoren ist der grösste Risikofaktor im Übergewicht respektive im Fettgewebe zu finden. Leptin, ein Hormon, welches im Fettgewebe gebildet wird, wirkt als Wachstumsfaktor bei Brustkrebs. Des Weiteren wird im Fettgewebe, vor allem bei Frauen in der Menopause, vermehrt Östrogen gebildet, das beim Östrogen-Rezeptor positiven Brustkrebs als Stimulans wirkt. Der dritte Faktor sind die chronischen, unterschwelligen «Entzündungen», welche sich im Körper fast immer bei Übergewicht, Diabetes, sitzender Tätigkeit und höherem Alter finden. Diese chronischen Entzündungen verschlechtern die Prognose bei Brustkrebs.

Bewegung als Prävention

Man geht heute davon aus, dass sportlich aktive Menschen ihr Risiko, an Krebs zu erkranken, durchschnittlich um 20 bis 30 Prozent reduzieren können. Sport hat einerseits einen positiven Einfluss auf diese Krankheiten und auf der anderen Seite wirkt er als Motor für die Gewichtsreduktion. Neben sportlichen Aktivitäten wie Walking, Racketspiele, Fitness und weitere Aktivitäten, sind auch kleine Veränderungen im Alltag wie beispielsweise Treppensteigen statt Liftfahren, intensives Haushalten und Verlassen des Busses eine Haltestelle früher als nötig von grossem Nutzen.

Bewegung während der Therapie

Erkrankt eine Patientin an Brustkrebs, so hilft Sport während der benötigten Therapie auf mehreren Ebenen. Sport bekämpft die Müdigkeit und schenkt neue Energie. Nebenwirkungen wie Nausea, Erbrechen und Verstopfung treten seltener auf, die Blutzirkulation und die Sauerstoffzufuhr des Körpers werden verbessert und der Körper kann sich deshalb besser regenerieren. Sport verhindert zudem die Gewichtszunahme. Als Hauptfaktor darf aber die Stärkung des Immunsystems genannt werden.

Bewegung nach der Diagnose

Nach der Diagnose und Behandlung eines Mammakarzinoms können Sport und Bewegung das Rückfallrisiko signifikant senken. In Solothurn bietet das Brustzentrum seinen Brustkrebspatientinnen einmal wöchentlich im Rahmen eines Präventionsprogramms ein professionell geleitetes Ausdauer-, Kraft und Koordinationstraining. Einsteigen lohnt sich jederzeit.

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