WIL-TICKER
Bühler Uzwil an österreichischer Snack-Kreation beteiligt +++ Uzwil: Ein Vierteljahrhundert beim gleichen Arbeitgeber +++ Degersheim: Nico Hanselmann tritt in den Ruhestand

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse in der Region Wil: In unserem Wil-Ticker finden Sie einen Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

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Donnerstag, 27. Januar, 16:21 Uhr

Bühler Uzwil an österreichischer Snack-Kreation beteiligt

Die sogenannten Paddies sind in verschiedenen europäischen Ländern erhältlich, nicht aber in der Schweiz.

Die sogenannten Paddies sind in verschiedenen europäischen Ländern erhältlich, nicht aber in der Schweiz.

Bild: PD

Das österreichische Start-up Selectum und der Schweizer Technologiekonzern Bühler in Uzwil haben gemeinsam eine neue, gesunde Snack-Kategorie geschaffen – kleine, knusprige Waffelkissen mit einem cremigen Dip im Inneren. Selectum hat den gluten- und palmölfreien, nicht frittierten Snack mit 40 Prozent geringerem Fettanteil als Chips und höherem Proteingehalt Ende 2019 unter dem Markennamen Paddies auf den Markt gebracht. Paddies haben eine um 90 Grad gedrehte, mundgerechte Form und werden dank der Induktionsbacktechnologie von Bühler zu 100% CO2-neutral hergestellt.

Die Paddies sind in den Geschmacksrichtungen Käse, Toffee und Erdnussbutter erhältlich und werden in Österreich, Deutschland, Italien, Finnland, Spanien, Ungarn und Polen verkauft.

Selectum und Bühler führten für diese Snack-Kreation Produktentwicklungsversuche durch und werteten die Ergebnisse im technischen Labor des Bühler Wafer Innovation Centers aus. Dieses bietet Start-ups wie Selectum spezielle Dienstleistungen an, mit voller Unterstützung von der Ideenfindung bis zum Einsatz des Produkts in der Produktionslinie. (pd/ahi)

Donnerstag, 27. Januar, 15:59 Uhr

Uzwil: Ein Vierteljahrhundert beim gleichen Arbeitgeber

Die Ganterschwilerin Claudia Meier kommt selbst ins Staunen und lacht dann herzhaft: «Stimmt. Inzwischen arbeite ich schon mein halbes Leben bei Coop.» Am 1. Februar 1997 trat die damals 25-Jährige ihre Stelle im früheren Coop Wil an, ehe sie 2002 als Rayonleiterin Früchte und Gemüse in den Supermarkt nach Uzwil wechselte. Von 2008 bis 2018 reduzierte Meier ihr Arbeitspensum, um mehr Zeit mit ihrer Familie zu verbringen. Trotzdem arbeitete sie während dieser Zeit weiterhin im Coop Uzwil – als Aushilfe an der Kasse.

Seit nunmehr vier Jahren ist die heute 50-Jährige wieder fast täglich im dortigen Supermarkt anzutreffen, inzwischen ist sie als Rayonleiterin für die Grundnahrungsmittel verantwortlich. Als Ausgleich zum Arbeitsalltag verbringt sie ihre Freizeit oft bei sportlichen Aktivitäten in der Natur, sei es beim Biken oder Skifahren. Und zur Erholung liest sie sehr gerne Bücher – am liebsten spannende Biografien. (pd)

Donnerstag, 27. Januar, 13:58 Uhr

Degersheim: Nico Hanselmann tritt in den Ruhestand

Nico Hanselmann war ein Vierteljahrhundert lang in der Degersheimer Gemeindeverwaltung tätig.

Nico Hanselmann war ein Vierteljahrhundert lang in der Degersheimer Gemeindeverwaltung tätig.

Bild: gk

Als Betreibungsbeamter und Sektionschef nahm Nico Hanselmann am
1. Oktober 1996 seinen Dienst in der Gemeindeverwaltung Degersheim auf. Nun, rund 25 Jahre später, tritt er als Leiter des Steueramtes in den Ruhestand. Sein breites Fachwissen hat er während all der Jahre gerne an Lernende und seine Mitarbeitenden weitergegeben, heisst es in der Mitteilung der Gemeinde.

Die Nachfolge von Nico Hanselmann hat bereits am 1. August 2021 der langjährige Mitarbeiter des Steuer- Betreibungsamtes, Stefan Müller, übernommen. Müller hat die Lehre in der Gemeindeverwaltung Degersheim absolviert und ist vor rund 10 Jahren nach einem kurzen Abstecher wieder an seinen Ausbildungsort zurückgekehrt. Die Aufgaben der Sektionschefin übernimmt neu die Leiterin des Einwohneramtes, Vanessa Lutz. (gk/red)

Donnerstag, 27. Januar, 12:20 Uhr

Rickenbach legt Steuerabschluss vor

Die Steuereinnahmen sind in Rickenbach um rund 80'000 Franken höher ausgefallen als im Vorjahr.

Die Steuereinnahmen sind in Rickenbach um rund 80'000 Franken höher ausgefallen als im Vorjahr.

Bild: Andrea Häusler

Auch in Rickenbach wurden die aufgrund der Covid 19-Pandemie eher vorsichtig budgetierten Steuereinnahmen 2021 deutlich übertroffen. Dies teilt der Gemeinderat mit. Bei den Einkommenssteuern der natürlichen Personen wurden Einnahmen von 2 Millionen. Franken erzielt, was eine Besserstellung von rund 250‘000 Franken gegenüber dem Budget bedeutet. Auch im Bereich der Quellensteuern resultiert mit einem Anstieg von 40 Prozent ein um 45‘000 Franken besserer Abschluss.

Im Vergleich zum Budget 2021 moderat zugenommen haben überdies die Vermögenssteuern der natürlichen Personen. Der Ertrag liegt bei gerundet 196‘000 Franken. Einzig bei den Gewinn- und Kapitalsteuern der juristischen Personen wurde in etwa der budgetierte Betrag eingenommen.

Gesamthaft sind damit die Steuereinnahmen 2021 um rund 80‘000 Franken höher ausgefallen als im Jahr 2020. Die Auswirkungen werden in der Steuerkraft pro Einwohner ersichtlich. Diese steigt leicht von 1‘661 Franken auf 1‘686 Franken. Auch wegen des guten Steuerabschlusses wird die Rechnung 2021 ein positives Ergebnis aufweisen. (gk/red)

Donnerstag, 27. Januar, 11:21 Uhr

Flawil baut lokale Energie-Fördermassnahmen aus

Rund 80 Prozent der Wohnbauten in Flawil wurden vor dem Jahr 1980 erbaut. Als Sanierungsanreiz finanziert die Gemeinde Investitionen in Wärmedämmung von Gebäudeteilen mit.

Rund 80 Prozent der Wohnbauten in Flawil wurden vor dem Jahr 1980 erbaut. Als Sanierungsanreiz finanziert die Gemeinde Investitionen in Wärmedämmung von Gebäudeteilen mit.

Bild: gk

Flawil baut im laufenden Jahr die lokalen Energie-Fördermassnahmen aus. Dies nachdem sich die Gemeinde im Jahr 2021 bereits an der Photovoltaik-Aktion der Energieagentur St.Gallen für das Fürstenland beteiligt hatte, Neu wird für Photovoltaik-Anlagen eine Einmalvergütung von 400 Franken pro Kilowatt-Peak (maximal 6000 Franken) ausgerichtet. Neu werden in diesem Jahr auch die Herkunftsnachweise mit 5,6 Rappen pro Kilowattstunde (kWh) vergütet (bisher 5,5 Rappen pro kWh). Dazu wird die Entschädigung der Technischen Betriebe Flawil für die ins Netz eingespeiste Energie auf 6,8 Rappen pro Kilowattstunde (+ 1,2 Rappen gegenüber dem Vorjahr) erhöht.

Die finanzielle Unterstützung von Wärmepumpen wird fortgesetzt. Gefördert wird weiterhin auch der Boilerersatz – in Ergänzung zur Förderung von Wärmepumpenboilern. Mit der gezielten Unterstützung der Wärmedämmung für Gebäudeteile will die Gemeinde Anreiz dazu schaffen, die vielen lokalen Altbauten zu sanieren.

Als Anreiz, Öl- und Elektroheizungen zu ersetzen, werden Gasheizungen pauschal mit 1500 Franken gefördert, sofern freiwillig Biogas bezogen wird. Die kommunalen Förderbeiträge sind übrigens mit den kantonalen kumulierbar. (gk/red)

Donnerstag, 27. Januar, 10:45 Uhr

Busswil: Alkoholisiert Selbstunfall verursacht

Am Auto entstand erheblicher Sachschaden.

Am Auto entstand erheblicher Sachschaden.

Bild: Kapo/TG)

Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte am Mittwoch in Busswil einen Selbstunfall.

Der 21-jähriger Autofahrer war gegen 23 Uhr von Wil her auf der Hauptstrasse unterwegs und bog rechts auf die Strasse Unter Hueb ein. Dabei geriet das Fahrzeug über die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einer Gartenmauer. Gegenüber den Einsatzkräften der Kantonspolizei gab er an, dass er abgelenkt gewesen und deshalb zu spät abgebogen sei.

Der 21-Jährige sowie ein 18-jähriger Mitfahrer blieben unverletzt. Wobei der Beifahrer zur Kontrolle ins Spital gebracht werden musste. Es entstand Schaden von mehreren zehntausend Franken. Ein Atemalkoholtest ergab beim Schweizer einen Wert von rund 0,3 mg/l. (kapo)

Donnerstag, 27. Januar, 10:07 Uhr

Lenggenwiler Fasnacht: Maskenbälle finden statt

Das Maskottchen der Lenggenwiler Fasnacht ist ein Clown. Der gleichnamige Ball wird dieses Jahr am Freitag, 18. Februar, durchgeführt.

Das Maskottchen der Lenggenwiler Fasnacht ist ein Clown. Der gleichnamige Ball wird dieses Jahr am Freitag, 18. Februar, durchgeführt.

Bild: PD

Der 43. Lenggenwiler Fasnachtsumzug fällt zwar, wie die meisten Fasnachtsveranstaltungen der Region, den Corona-Massnahmen zum Opfer. Das bedeutet aber nicht, dass die Fasnächtlerinnen und Fasnächtler dieses Jahr keine Gelegenheit erhalten, maskiert und kostümiert durch den Konfettiregen zu tanzen. Dies teilen die Veranstalter mit.

Unter dem Motto «Es war einmal... » wird das Fasnachtswochenende am Freitag, 18. Februar, mit dem Clownball eröffnet, bevor dann am Samstag der fast schon legendäre Lenggiball folgt. Am Sonntagnachmittag wird, als Ersatz für den Lenggenwiler Fasnachtsumzug, zu einem Kindermaskenball mit Zauberer und diversen Guggenmusigen geladen.

Für alle Veranstaltungen gilt die 2G+-Regel. Am Kindermaskenball ist diese von Personen über 16 Jahren einzuhalten. (ahi)

Donnerstag, 27. Januar, 08:26 Uhr

Flawil: Kein Ausschluss älterer Stimmberechtigter

An der Bürgerversammlung vom 30. November war die Bevölkerungsgruppe zwischen 65 und 75 Jahren mit 110 Personen oder fast 28 Prozent vertreten.

An der Bürgerversammlung vom 30. November war die Bevölkerungsgruppe zwischen 65 und 75 Jahren mit 110 Personen oder fast 28 Prozent vertreten.

Bild: Andrea Häusler (31.November 2021)

Die Durchführung der Flawiler Bürgerversammlung vom 30. November 2021 gab im Vorfeld zu Diskussionen, ja sogar zu einer Beschwerde beim Departement des Innern Anlass. Insbesondere wurde kritisiert, dass ältere Personen aufgrund Corona faktisch ausgeschlossen sind. Unmittelbar vor der Bürgerversammlung hatten einige Flawilerinnen und Flawiler deren Absage gefordert. mit der Begründung, ältere Stimmberechtigte seien aufgrund der coronabedingten Risiken von der Teilnahme ausgeschlossen.

Der Gemeinderat hielt an der Durchführung der Bürgerversammlung fest, zumal es keine Rechtsgrundlage für deren Absage gab. Die Beschwerde wurde letztlich zurückgezogen.

Die Kritik hat die Gemeinde veranlasst, die Stimmausweise nach der Bürgerversammlung auszuwerten. An der Bürgerversammlung nahmen 400 Personen teil (6,7 Prozent). 280 der teilnehmenden Stimmberechtigten - ca 70 Prozent der Anwesenden - waren zwischen 51 und 80 Jahren alt, Die scheinbar ausgeschlossene Bevölkerungsgruppe zwischen 65 und 75 Jahren, welche 16 Prozent aller Stimmberechtigten bildet, war mit 110 Personen oder fast 28 Prozent vertreten, teilt die Gemeinde mit. (pd/red)

Donnerstag, 27. Januar, 08:14 Uhr

Zuzwil sagt Bürgerversammlung ab

Die Bürgerversammlung der Gemeinde Zuzwil wird coronabedingt durch eine Urnenabstimmung ersetzt. Sie findet am 10. April statt.

Die Bürgerversammlung der Gemeinde Zuzwil wird coronabedingt durch eine Urnenabstimmung ersetzt. Sie findet am 10. April statt.

Bild: PD
(20. Februar .2020,)

Die pandemiebedingt angespannte Lage hält weiterhin an. Kürzlich hat der Bundesrat die aktuellen Massnahmen bis Ende März verlängert – so auch diejenigen zur Durchführung von Veranstaltungen. Aus diesem Grund gelangte die Vereinigung der St.Galler Gemeindepräsidentinnen und Gemeindepräsidenten (VSGP) mit dem Wunsch an das Departement des Innern, den Gemeinden auch in diesem Jahr die Möglichkeit zu bieten, über die Geschäfte der Bürgerversammlung an der Urne abzustimmen.

Der Zuzwiler Gemeinderat schliesst sich der Mehrheit der Gemeinden in der Region sowie der Oberstufe Sproochbrugg an und verzichtet auf die Durchführung der geplanten Bürgerversammlung. Alternativ wird am Sonntag, 10. April, eine Urnenabstimmung durchgeführt. Die Stimmberechtigten erhalten so die Möglichkeit, über die Genehmigung der Jahresrechnung 2021 und des Budgets 2022 sowie über den Kredit für die Sanierung der Weierenstrasse, Abschnitt Brücke Dorfbach bis Einlenker Schulstrasse, an der Urne abzustimmen.

Anstelle der Vorgemeinde werden der Gemeindepräsident sowie der Schulpräsident eine Sprechstunden anbieten. (gk/red)

Domnnerstag, 27. Januar, 07:54 Uhr

Niederhelfenschwil: Steuerabschluss knapp über Budget

Das Steuerjahr 2021 brachte der Gemeinde Niederhelfenschwil bei den natürlichen Personen mehr Steuereinnahmen als veranschlagt, bei den juristischen Personen aber 50 Prozent weniger als im Vorjahr.

Das Steuerjahr 2021 brachte der Gemeinde Niederhelfenschwil bei den natürlichen Personen mehr Steuereinnahmen als veranschlagt, bei den juristischen Personen aber 50 Prozent weniger als im Vorjahr.

Bild: PD

Die Steuerabrechnung 2021 schliesst mit Mehreinnahmen von knapp
350 000 Franken gegenüber dem Budget ab. Das Plus ergibt sich hauptsächlich aus zwei Positionen. Einerseits übertrafen die Grundstückgewinnsteuern mit Einnahmen von 476'000 Franken das Budget um 126'000 Franken. Anderseits wurden 2 Prozent mehr Einkommens- und Vermögenssteuern eingenommen als im Vorjahr. Die Annahme, dass die Corona-Situation sowie die Steuerreform (STAF) einen Rückgang von 2 Prozent bringen würde, hat sich nicht bewahrheitet.

Bei den Nachzahlungen aus Vorjahren zeigen sich allerdings, vor allem im Veranlagungsjahr 2020, negative Auswirkungen. Während die Vermögenssteuer auch hier zugenommen hat, verzeichnete die Einkommenssteuer 2020 ein Minus von knapp 226'000 Franken. Der totale Ertrag an Nachzahlungen von 42'000 Franken konnte nur dank hoher Nachzahlungen älterer Steuerjahre und den guten Vermögenssteuern erreicht werden.

Im Vergleich zum Ergebnis der natürlichen Personen konnte das Budget der Gewinn- und Kapitalsteuern der juristischen Personen klar nicht erreicht werden. Hier wirkten sich die Gesetzesänderungen und Corona-Verluste erheblich auf die Mindereinnahmen von 100'000 Franken aus. Im Vorjahr wurden doppelt so hohe Steuern eingenommen.

Trotz der Mehreinnahmen gegenüber dem Budget schliesst die Steuerabrechnung im Vergleich zum Vorjahr mit einem Rückgang von Fr. 174'000 Franken ab. Der budgetierte Rückgang ist zwar eingetreten, jedoch nicht im befürchteten Ausmass, teilt die Gemeinde mit. (pd/red)

Mittwoch, 26. Januar, 18:02 Uhr

Liegenschaft mitten in Uzwil wird abgebrochen

Das Haus weicht einem zehnstöckigen Neubau.

Das Haus weicht einem zehnstöckigen Neubau.

Bild: Philipp Stutz

Am Dienstag begannen die Abbrucharbeiten einer Altliegenschaft am Schützenwiesweg 1 in Uzwil in der Nähe des Coop-Kreisels. Zuvor war das Gelände rundherum abgeholzt und der Boden planiert worden. Laut Anwohner Toni Geser ist das Zweifamilienhaus schon seit geraumer Zeit leer gestanden. Der Abbruch des Holzgebäudes wird etwa eine Woche in Anspruch nehmen. Auf dem Gelände ist ein zehnstöckiger Neubau geplant – die Baubewilligung liegt bereits vor.

Die Abbrucharbeiten wurden von einer grossen Zahl von Schaulustigen mitverfolgt. Denn das Verschwinden von alter Bausubstanz ist immer auch mit Emotionen verbunden. Das Zentrum Uzwils wandelt sich. Nach Jahren der Stagnation ist eine starke Bautätigkeit erkennbar. Auch das Areal des Restaurants Linde und angrenzender Liegenschaften in unmittelbarer Nähe des Schützenwieswegs soll in absehbarer Zeit überbaut werden. (stu)

Mittwoch, 26. Januar, 16:06 Uhr

Uzwil nimmt 2,5 Millionen mehr Steuern ein als budgetiert

Insbesondere der Liegenschaftenhandel sorgte für positive Überraschungen beim Steuerabschluss der Gemeinde Uzwil.

Insbesondere der Liegenschaftenhandel sorgte für positive Überraschungen beim Steuerabschluss der Gemeinde Uzwil.

Bild: PD/Sarah Bösiger-Büchel

Wie in vielen Gemeinden lagen auch in Uzwil die Steuererträge des vergangenen Jahres über den budgetierten Erwartungen. Insgesamt 2,5 Millionen Franken Mehrerträge verbuchte die Gemeinde, wie sie im aktuellen «Uzwiler Blatt» schreibt. Zwei Steuerarten haben dafür gesorgt: Die Grundstückgewinnsteuern und die Einkommens- und Vermögenssteuern.

Wird ein Grundstück im privaten Besitz mit Gewinn verkauft, wird auf dem Gewinn eine Steuer fällig. Mit Erträgen von 1,8 Millionen Franken aus dieser Steuer rechnete die Gemeinde im Budget. «Das war in der damaligen Beurteilung eine mutige Schätzung, deutlich über dem Vorjahresbudget.» 2,9 Millionen Franken waren es in der Endabrechnung. Ein Ergebnis, das deutlich über dem langjährigen Durchschnitt liegt. Das Handelsvolumen an Grundeigentum im vergangenen Jahr war beträchtlich, schreibt die Gemeinde. Die hohen Grundstückpreise liessen die Gewinne und damit auch die Grundstückgewinnsteuern in die Höhe schnellen.

Die Einkommens- und Vermögenssteuern tragen zu mehr als drei Viertel der gesamten Steuereinnahmen bei. In Uzwil lagen diese Steuern mit Erträgen von 33 Millionen Franken gut 700’000 Franken über dem Budget. Der Mehrertrag entspricht 2,3 Prozenten und ist damit nahe am Budget. Im Unterschied zu anderen Gemeinden traf der Uzwiler Gemeinderat beim damaligen Budget optimistische Annahmen. Er ging – anders als die Einschätzung des Kantons – davon aus, die Steuererträge im 2021 auf dem Niveau von 2020 halten zu können.

Die Abrechnung der Steuereinnahmen ist erster Gradmesser für den Rechnungsabschluss der Gemeinde. Budgetiert war ein Defizit. «Das dürfte so nicht eintreten», wie die Gemeinde schreibt. «Das ist für den Haushalt erfreulich, stehen doch verschiedene grosse Investitions-Brocken an.» Im Vergleich zu 2021 sinkt im laufenden Jahr der Steuerfuss in Uzwil um sechs Prozentpunkte. Dies hatte die Bevölkerung Ende November genehmigt. (gk/lsf)

Mittwoch, 26. Januar, 15:44 Uhr

Drogenhändler in Flawil festgenommen

Das Migrationsamt nahm den jungen Algerier in Ausschaffungshaft.

Das Migrationsamt nahm den jungen Algerier in Ausschaffungshaft.

Symbolbild: Kapo SG

Zivile Fahnder der Kantonspolizei St.Gallen kürzlich einen gesuchten Mann festnehmen. Polizeiliche Erkenntnisse führten die Fahnder am Dienstag der vergangenen Woche nach Flawil. Dort konnten sie kurz vor 13 Uhr einen Mann beobachten, der des Drogenhandels verdächtigt wurde. Da er jedoch bei der anschliessenden Kontrolle keine Drogen auf sich führte, wurde ein Diensthund der Polizei beigezogen, der in der Nähe zehn Gramm Heroin in einem Versteck aufspürte.

Der 24-jährige Albaner ohne festen Wohnsitz in der Schweiz gab zu, dass er die Drogen verkaufen wollte. Im weiteren Verlauf der Ermittlungen konnte ein Zimmer ausfindig gemacht werden, in welchem der 24-Jährige temporär untergebracht war. Die Hausdurchsuchung, welche die zuständige Staatsanwältin anordnete, brachte mutmassliches Drogengeld in der Höhe von mehreren tausend Franken hervor. Die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen führte ein Schnellverfahren durch und das Migrationsamt nahm den jungen Mann anschliessend in Ausschaffungshaft. Gegen ihn wurde eine Einreisesperre in die Schweiz verfügt. (kapo)

Mittwoch, 26. Januar, 15:35 Uhr

Tickets für Märchen-Musical-Theater in Wil zu gewinnen

Die neue Produktion von Andrew Bond heisst Freddy Frächfäll.

Die neue Produktion von Andrew Bond heisst Freddy Frächfäll.

Bild: PD/Ursula Ruf

Andrew Bond und das Märli-Musical-Theater wagen es wieder. Nach dem Musical «Heidi, wo bisch du dihei» mit mehrheitlich ausverkauften Sälen ist aktuell die neue Produktion «Freddy Frächfäll – De Hibedi-Hop-Has» auf Schweizer Tournee unterwegs. Inspiriert durch den Weltbestseller «Peter Rabbit» von Beatrix Potter. Die Aufführung dauert rund zwei Stunden, Pause inklusive.

Die «Wiler Zeitung» verlost 2x4 Familientickets für das Märli-Musical-Theater «Fredi Frächfäll», welches am Sonntag, 13. Februar, um 14 Uhr im Stadtsaal Wil aufgeführt wird. Um am Gewinnspiel teilzunehmen, schicken Sie ein
E-Mail mit dem Betreff «Freddy» an die Adresse sekretariat-wilerzeitung@chmedia.ch. Einsendeschluss ist am kommenden Sonntagabend, 30. Januar, 23.59 Uhr. Die Gewinnenden werden persönlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. (red)

Mittwoch, 26. Januar, 10:21 Uhr

Stadt Wil antwortet auf Fragen zum Natur- und Kulturgüterschutz

Der Böckebrunnen in der Wiler Altstadt gehört zu den Baudenkmälern.

Der Böckebrunnen in der Wiler Altstadt gehört zu den Baudenkmälern.

Bild: Pablo Rohner

Die Stadt Wil hat im vergangenen Sommer eine öffentliche Mitwirkung zu den Planungsinstrumenten im Natur- und Kulturgüterschutz durchgeführt. Dabei und auch im Nachgang dazu sind zahlreiche Verständnisfragen bei der Stadt eingegangen. Diese werden auf der Internetseite www.schutzobjekte.stadtwil.ch beantwortet.

Rund 600 Rückmeldungen sind zu den 420 erfassten Objekten, zur Schutzverordnung, zum Schutzinventar und zum Planungsbericht eingegangen. Zudem wurde mehrfach der Wunsch nach weiteren Informationen geäussert. Die Stadt Wil hat seither zusätzlich eine Informationsveranstaltung durchgeführt und viele Gespräche geführt, wie sie in einer Medienmitteilung schreibt.

Die eingegangenen Anträge zu den Schutzinstrumenten sind derzeit bei der Stadtplanung Wil in Bearbeitung. Es wird aufgrund der Anträge auch zu einigen Anpassungen kommen. Deren Umsetzung verzögert die Rückmeldungen an die Mitwirkenden. Die Stadt Wil wird erneut über den Stand der Arbeiten informieren. (gk)

Mittwoch, 26. Januar, 09:44 Uhr

Am Bahnhof Sirnach werden Perrons verschoben

Der Bahnhof in Sirnach.

Der Bahnhof in Sirnach.

Bild: PD

Die SBB planen für die Bahnhöfe zwischen Winterthur und Wil einen Ausbau der Publikumsanlagen. Dieser umfasst die Verlängerung der Perrons auf neu 320 m Nutzlänge und die vollständige Barrierefreiheit nach den Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes (BehiG), wo diese heute noch nicht erfüllt ist (Perronhöhe P55, BehiG konforme Radien und Überhöhungen).

Für den Bahnhof Sirnach sind die Vorstudien abgeschlossen und die Bestvariante wurde festgelegt. Diese sieht vor, dass die Perrons Richtung Osten/Wil geschoben werden, wie den aktuellen Gemeindemitteilungen zu entnehmen ist. Das westliche Perronende wird neu auf die Höhe der bestehenden Personenunterführung zu liegen kommen. Das Projekt wird nun in Abstimmung mit den anderen acht Bahnhöfen zwischen Winterthur und Wil ausgearbeitet und dem Bewilligungsverfahren zugeführt. Die bauliche Realisierung ist ab dem Jahre 2030 vorgesehen. Der Gemeinde Sirnach entstehen mit dem Projekt keine direkten Kosten. (gk)

Dienstag, 25. Januar, 15:04 Uhr

Zwei Männer nach Verfolgungsfahrt festgenommen

Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau konnte am Dienstag in St. Margarethen ein gestohlenes Auto feststellen. Nach der Flucht konnte der Autofahrer und sein Mitfahrer zusammen mit der Kantonspolizei Zürich auf der Autobahn A1 vor Kemptthal festgenommen werden.

Die Kantonspolizei Thurgau konnte dank eines künstlichen Staus zwei 19-Jährige in einem gestohlenen Auto festnehmen.

Die Kantonspolizei Thurgau konnte dank eines künstlichen Staus zwei 19-Jährige in einem gestohlenen Auto festnehmen.

Bild: Daniel Duschletta Kantonspolizei Thurgau

Gegen 11.45 Uhr stellte eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau in St.Margarethen ein gestohlenes Auto fest, das in Richtung Tägerschen unterwegs war. Die Einsatzkräfte nahmen unverzüglich mit Blaulicht und Sirene die Verfolgung auf. Der Autofahrer beschleunigte daraufhin sein Fahrzeug und flüchtete mit übersetzter Geschwindigkeit. Er fuhr via Lommis und Wängi bei Matzingen auf die Autobahn A1 in Richtung Zürich.

Die Kantonspolizei Zürich wurde über den Einsatz informiert und errichtete Höhe Rastplatz Kemptthal eine Strassensperre durch einen künstlichen Stau. Der Autofahrer wurde durch die Sperre gestoppt. Der 19-Jährige und sein gleichaltriger Mitfahrer konnten in der Folge durch Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau und der Kantonspolizei Zürich festgenommen werden. Verletzt wurde niemand.

Während der Fahrt beging der flüchtende Autofahrer zahlreiche Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz. Das Fahrzeug wurde am vergangenen Wochenende in St. Gallen gestohlen.

Die beiden Schweizer werden bei der zuständigen Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht. (pd)

Dienstag, 25. Januar, 14:03 Uhr

Steuererträge der Gemeinde Kirchberg nehmen zu

Die Gemeinde Kirchberg nimmt im Jahr 2021 31,1 Millionen Steuererträge ein.

Die Gemeinde Kirchberg nimmt im Jahr 2021 31,1 Millionen Steuererträge ein.

Bild: PD

Das Total der Steuererträge der Gemeinde Kirchberg des Jahres 2021 liegt bei 31,1 Millionen Franken. Gegenüber dem Budget liegen die Steuereinnahmen um rund 3,4 Millionen Franken höher. Zur Steuerabrechnung 2020 beträgt die Zunahme 1,5 Millionen Franken, wie es in einer Mitteilung heisst. Das Total der Steuererträge 2021 liegt insgesamt um 12.1 Prozent über dem Budget. Die Einkommens- und Vermögenssteuern der natürlichen Personen sind für das aktuelle Rechnungsjahr von rund 20,2 Millionen Franken im 2020 auf rund 21 Millionen Franken im 2021 gestiegen. Gegenüber dem Budget 2021 schliesst die Rechnung sogar um 1’155’000 Franken besser ab.

Im Unterschied zu den vergangenen Jahren lagen im Jahr 2021 die Nachzahlungen aus den Vorjahren deutlich unter dem Budget. Insgesamt betragen die Nachzahlungen 2,0 Mio. Franken, was Mindereinnahmen von rund 904’000 Franken gegenüber der Rechnung 2020 entspricht. Insgesamt ergeben sich aus den Einkommens- und Vermögenssteuern Mehreinnahmen gegenüber dem Budget von 840’000 Franken. Nebst den deutlich höheren Einnahmen bei den Einkommens- und Vermögenssteuern haben die Grundstückgewinnsteuern mit Mehreinnahmen von rund 1,0 Millionen Franken zum erfreulichen Ergebnis beigetragen.

Insgesamt beliefen sich die Anteile an der Grundstückgewinnsteuer auf rund 1,9 Millionen Franken. Weitere Mehreinnahmen konnten bei den Grundsteuern (+92’000 Franken) und den Handänderungssteuern (+508’000 Franken) erzielt werden. Der Rückgang bei den Gesellschaftssteuern fiel viel kleiner aus als durch STAF und Corona erwartet. Sie betragen immer noch rund 2,0 Millionen Franken, liegen damit aber um 30 Prozent über Budget. Gegenüber dem Vorjahr sind die Einnahmen aus Gesellschaftssteuern weiter um 165’000 Franken gesunken. Mit 1,1 Millionen Franken haben die Quellensteuern massiv zugenommen. Damit wurde der budgetierte Betrag von 711’000 Franken um 420’000 Franken übertroffen. (pd/mas)

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