Die Buchser Natur- und Vogelschützer leisteten einen grossen Einsatz

Am Samstag fand der Arbeitstag des Vereins Natur- und Vogelschutz Buchs- Werdenberg statt. Der Verein setzt sich zur Erhaltung, Pflege und Aufwertung der natürlichen Vielfalt ein.

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Alle packten beim Arbeitseinsatz des NV Buchs-Werdenberg kräftig an. (Bild: PD)

Alle packten beim Arbeitseinsatz des NV Buchs-Werdenberg kräftig an. (Bild: PD)

(pd) Die Vereinsmitglieder wurden zum zweimal jährlich stattfindenden Arbeitseinsatz zur Pflege der verschiedenen Biotope eingeladen. Das grosse Arbeitsteam traf sich um acht Uhr beim Vereinshaus. Othmar Bossart und Edith Altenburger informierten über die anfallenden Arbeiten sowie die Einsatzfahrten zu den Standorten Lokdepot, Afrika und Ceres. «Vereinschauffeur» Kurt Zweidler und Beifahrer Christian Lippuner verteilten die Arbeitsgeräte und waren besorgt, dass das Grüngut aufgeladen und in die Gründeponie der VFA überführt wurde. Das Holzerteam (Hansruedi Tinner, Toni Britschgi und Ludwig Altenburger) bereitete Altholz in Meterstücke zur Überführung ins Lokdepot vor.

Abbau auf natürliche Weise

Holzbeigen sind ein gutes Gestaltungselement. Das Holz wird über viele Jahre hinweg auf natürliche Weise abgebaut, unzählige Organismen leben davon und darin. Holzbeigen, Ast- und Steinhaufen bieten Reptilien (Eidechsen und Schlangen), Fledermäusen sowie dem Igel Unterschlupf. Mit dem von der Forstgemeinschaft Grabus zur Verfügung gestellten Holz und dem Zurückschneiden der einheimischen Heckensträucher ist das Land um das Lokdepot mit diesem Einsatz wieder aufgewertet. Eine neue Infotafel für Interessierte wurde erst kürzlich angebracht.

Das Naturschutzgebiet Afrika ist eingezäunt und bietet so störungsempfindlichen Arten einen attraktiven Lebensraum. Die Kiesinsel im See wurde ursprünglich auch mit der Absicht geschaffen, für den Flussregenpfeifer ein Bruthabitat zu bieten. Dem Alpenrheintal kommt zur Erhaltung dieser Art eine besondere Bedeutung zu, hat der stark gefährdete Flussregenpfeifer zwischen Oberriet und Trübbach doch seinen Verbreitungsschwerpunkt. Der Schilfbewuchs, aber auch der Jungwuchs von Weiden erforderte einen grossen Einsatz des Teams «Insulaner».

Gemütlicher Ausklang mit Mittagessen

Das Grüngut musste über einen Holzsteg zum Transporter getragen werden. Die Wiese im Norden musste gezettelt werden, damit der Landwirt dieses gemähte Gras abholen kann. Dank dem schönen warmen Föhntag kamen die Teilnehmenden gut mit ihren Arbeiten voran. Das gemeinsame Mittagessen wurde im Vereinshaus von Marlies und Hampi Pfister mit anschliessendem feinem Kuchen von Silvia Schwendener serviert, und damit wurde der schöne und strenge Arbeitstag abgeschlossen.