TOGGENBURG-TICKER
Vorstand von Krinau aktiv wiedergewählt +++ Vorstellung im Chössitheater abgesagt +++ Spurwechsel an der Wattwiler Bahnhofstrasse

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse in der Region Toggenburg: In unserem Toggenburg-Ticker finden Sie einen bunten Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

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Freitag, 7. Mai, 15:43 Uhr

Vorstellung im Chössitheater abgesagt

(red) Eigentlich hätte am Samstagabend (8. Mai) im Chössitheater Lichtensteig das Stück «Das Hirn.spoken von Friedrich Dürrenmatt» aufgeführt werden sollen. Doch dazu kommt es nicht. Denn der Auftritt wurde am Tag vor der Veranstaltung abgesagt, wie die Verantwortlichen mitteilten. Als nächstes steht im Chössitheater am 15. Mai um 18 Uhr das Figurentheater PhiloThea für Kinder ab 4 Jahren auf dem Programm.

Freitag, 7. Mai, 14:32 Uhr

Vorstand von Krinau aktiv wurde wiedergewählt

Der Verein Krinau aktiv hielt seine Mitgliederversammlung ab.

Der Verein Krinau aktiv hielt seine Mitgliederversammlung ab.

Bild: Corinne Bischof

(pd/sas) Der Verein Krinau aktiv berichtet im aktuellen Mitteilungsblatt über die Mitgliederversammlung, die schriftlich abgehalten werden musste. Es hätten sich fast 57 Prozent der Vereinsmitglieder daran beteiligt, ist zu lesen. Sämtliche Abstimmungs- und Wahltraktanden wurden auf diesem Weg gutgeheissen.

Das bedeutet, dass die Rechnung 2020 und das Budget 2021 angenommen wurde. Ebenfalls sind der Präsident und alle Mitglieder des Vorstands in ihrem Ämtern bestätigt worden. Ausserdem wurden zwei neue Mitglieder aufgenommen.

Freitag, 7. Mai, 09:39 Uhr

Baustelle im Wattwiler Zentrum: Spurwechsel an der Bahnhofstrasse

Zwischen Bahnhofkreisel und Dosenbach rollt der Verkehr bereits wieder auf der rechten Seite.

Zwischen Bahnhofkreisel und Dosenbach rollt der Verkehr bereits wieder auf der rechten Seite.

Bild: PD

(pd/sas) Früher als geplant rollt der Verkehr im Abschnitt Bahnhofkreisel bis Dosenbach wieder auf der normalen Seite. Sukzessive erfolgt der Spurwechsel auf die rechte Strassenseite. Das heisst es in einer aktuellen Baustellen-Info. In der Näppis-Ueli-Strasse wurden provisorische Parkplätze als blaue Zone eingezeichnet. Die definitive Markierung erfolgt mit dem Einbau des Deckbelags. Die behindertengerechte Rampe und der Treppenaufgang vom Gemeindeparkplatz zur katholischen Kirche können bereits benützt werden.

An der Poststrasse wurde beim Dorfplatzknoten die Vortrittsregelung ungenügend beachtet. Die Signalisation wurde daher angepasst, die «Kein Vortritt»-Markierung auf der Wilerstrasse wurde verstärkt. Das bestehende Vortrittsrecht für den Verkehr aus der Poststrasse ist weiterhin gültig.

Das Tempo bei der Umgestaltung bleibt hoch: Zwischen Farbtupfer Interior Design und Postbrücke sowie zwischen Postbrücke und Raiffeisenbank wird bereits das neue Trassee planiert. Der Erstbelag soll in diesen Bereichen noch vor Auffahrt eingebaut werden.

Donnerstag, 6. Mai, 16:36 Uhr

Schule Oberes Neckertal gewinnt WWF-Preis

Das Schulhaus Neckertal und allen voran Martin Raschle (rechts) und Andrea Galli (links) verdienen sich die Auszeichnung.

Das Schulhaus Neckertal und allen voran Martin Raschle (rechts) und Andrea Galli (links) verdienen sich die Auszeichnung.

Bild: PD

(pd/uh) Unter dem Titel «Biodiversität macht Schule» zeichnet der WWF das Schulhaus Oberes Neckertal in St. Peterzell aus. Es wird für seine vielgestaltige und gepflegte Umgebung mit einem Email-Schild ausgezeichnet, an der die Schulkinder nicht nur während der Pause Freude haben.

Es hat sich längst herumgesprochen, dass sich beim Schulhaus St. Peterzell oberhalb ein naturnahes Spielareal befindet. Es ist zwar der Pausenplatz des Schulhauses Oberes Neckertal, aber weil der Boden der reformierten Kirche gehört, steht das Areal einem breiten Publikum offen, auch wenn es von Schulgemeinde gepflegt wird. Eine Feuerstelle, Tische und Bänke laden zum längeren Verweilen ein. Verdeckt zwischen Büschen liegt ein schöner Teich. Ein Bach fliesst durch das Areal, ein kleines Wäldchen und zahlreiche Spielgeräte fordern die Geschicklichkeit der Kinder heraus.

«Ein solch grosszügiges Pausengelände ist selten»

Der Schulabwart Martin Raschle hat Freude an der sich ausbreitenden Artenvielfalt, der er auch Raum lässt. Er steckt voller Idee und ist damit auch ein Vorbild für Kolleginnen und Kollegen. Martin Zimmermann, Geschäftsführer beim WWF Appenzell und im Regiobüro des WWF verantwortlich für terrestrische Biodiversität, fasst das Projektziel «Biodiversität macht Schule» so zusammen: «Eine naturnahe und bewegungsfreundliche Schulhaus- oder Kindergartenumgebung tut den Kindern gut.

Ein solch grosszügiges Pausengelände ist selten. Besonders mit dem Bach, der zu kreativem Spiel einlädt. Das ist ein schöner Begegnungsort für die Schülerinnen und Schüler mit der Natur sein.» Im Neckertal profitieren 86 Primarschülerinnen und Primarschüler, inklusive Kindergarten, sowie 96 Kinder von der Oberstufe von dem vorbildlichen Bewegungsangebot.

Das Bächlein schärft die Sinne

Weil noch mehr Kinder in der Ostschweiz die Gelegenheit haben sollten, sich ausserhalb des Klassenzimmers entfalten zu können, machten sich die WWF-Sektionen der Kantone St. Gallen, beider Appenzell, sowie dem Thurgau machte sich deshalb zusammen mit Bioterra, der Liechtensteinischen Gesellschaft für Umweltschutz (LGU) der Unterstützung weiterer Stiftungen und Gartenbauexperten in der Nordostschweiz auf die Suche nach naturnahen, kindgerechten Schulhausumschwüngen. 40 Schulen und Kindergärten wurden in einer ersten Phase für ihre naturnahen und bewegungsfreundlichen Spiel- und Pausenplätze ausgezeichnet.

Die ersten 50 Ostschweizer und Liechtensteiner Schulen, die sich für Aufwertung ihres Pausenplatzes interessieren, erhalten ausserdem unentgeltlich eine zweistündige Beratung durch eine Naturgartenfirma aus der Region. Die Umgebung beim Schulhaus Neckertal ist besonders divers. Das freut nicht nur die Insekten, sondern auch das Auge, wenn im Frühjahr alles blüht. Die Auszeichnung mit einer attraktiven Emaille-Tafel ist verdient. Die Kindergärtnerin Johanna Walter ist in St. Peterzell froh um die Spielmöglichkeiten im Areal Schulhaus Neckertal. «Ich habe 26 Kinder. Das ist relativ viel. Umso wichtiger ist das tolle Spielareal, wo die Kinder herumtollen können. Aus pädagogischer Sicht trainieren sie damit Motorik und Koordination. Das Bächlein und der Wald schärfen die Sinne.»

Donnerstag, 6. Mai, 10:42 Uhr

Bazenheid: In fahrunfähigem Zustand Selbstunfall verursacht

Der Unfallverursacherin wurde der Fahrausweis entzogen.

Der Unfallverursacherin wurde der Fahrausweis entzogen.

Bild: Kapo

(kapo/uh) Am Mittwoch, kurz vor 17.30 Uhr, hat sich in Bazenheid, Höhe Einfahrt H16, ein Selbstunfall ereignet. Das schreibt die Kantonspolizei in einer Mitteilung. Die 44-jährige Autofahrerin ist als fahrunfähig eingestuft worden. Sie wurde bei dem Unfall verletzt und durch den Rettungsdienst zur Kontrolle ins Spital gebracht.

Eine 44-jährige Autofahrerin fuhr auf der Neuen Industriestrasse in Richtung Wil. Beim Linksabbiegen in die Einfahrt der Autostrasse H16 prallte ihr Auto frontal gegen die rechtsseitige Leitplanke. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Auto von der Leitplanke abgewiesen und zurück über den Einfahrtsstreifen geschleudert. Dort prallte es gemäss Mitteilung gegen die linke Leitplanke und kam zum Stillstand. Die Autofahrerin wurde dabei verletzt und vom Rettungsdienst zur Kontrolle ins Spital überführt. Sie wurde als fahrunfähig eingestuft.

Durch die Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen wurde eine Blut- und Urinprobe verfügt. Der Führerausweis wurde der Autofahrerin auf der Stelle abgenommen. An ihrem Auto entstand Sachschaden von mehr als 10'000 Franken.

Mittwoch, 5. Mai, 07:16 Uhr

Die Bauarbeiten der Kirchberger Fernwärme verlaufen planmässig

Das Ziel vor Augen: Im Hintergrund sind bereits Wolfikon und Kirchberg zu erkennen.

Das Ziel vor Augen: Im Hintergrund sind bereits Wolfikon und Kirchberg zu erkennen.

Bild: Beat Lanzendorfer

(bl) Vor gut einem Monat begannen die Bauarbeiten für die Erweiterung des Fernwärmenetzes ab Zweckverband Abfallverwertung Bazenheid (ZAB) nach Kirchberg. Mittlerweile sind bereits rund 1.5 der Total 5.5 Kilometer verlegt.

Gemäss Regionalwerk-Toggenburg-Geschäftsleiter René Rüttimann sind die Arbeiten im Soll: «Dank der guten Wetterlage kommen wir zügig voran. Erste Priorität hat die Hauptleitung im Gebiet der Landwirtschaftszone.»

Anschliessend seien die Wohn- und Strassenbereiche sowie die Hausanschlüsse an der Reihe. Im laufenden Jahr sei geplant, die Leitung bis zur Neudorfstrasse nach Kirchberg fertig zu erstellen.

Dienstag, 4. Mai, 11:57 Uhr

CVP gegen Spital-Referendum

Die Delegierten der CVP Toggenburg befürworten den Verkauf des Spitals Wattwil an die Solviva AG.

Die Delegierten der CVP Toggenburg befürworten den Verkauf des Spitals Wattwil an die Solviva AG.

Bild: Ruben Schönenberger

(pd/ahi) Im Juni stimmt die Bevölkerung über die Weiterentwicklung des Spitals Wattwil ab. Die Delegiertenversammlung der CVP Toggenburg hat deutlich entschieden, das Referendum des kantonalen Komitees nicht zu unterstützen. Sie erachtet das Referendum als zwecklos.

Der Kantonsrat hat entschieden das öffentliche Spital in Wattwil nicht weiterzuführen. Das Spital soll an die Solviva AG verkauft werden. Der Fokus müsse auf die Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung und Sicherstellung der Notfallversorgung im Toggenburg gelegt werden, heisst es in der entsprechenden Parteimitteilung. Diese sei weiterhin gewährleistet. Ein Notfallzentrum stelle sicher, dass die Bevölkerung auf eine durchgehend geöffnete Anlaufstelle für eine kompetente medizinische Beurteilung und Triage zurückgreifen kann. Das Notfallzentrum werde weiterhin durch den Spitalverbund betrieben und es erfolge eine enge Zusammenarbeit mit den Hausärzten. «Ergänzt wird das Angebot mit einer kleinen Bettenstation von fünf Plätzen für die kurze stationäre Behandlung von einfachen medizinischen Fällen.»

Die Solviva Gruppe investiere 34 Millionen Franken in ein neues Kompetenzzentrum für Gesundheit, Notfall und spezialisierte Pflege. Gerade das Spezialpflegeangebot biete viel Potential für die Zukunft. Hinzu komme, dass die 180 Arbeitsplätze erhalten blieben.

Die CVP Toggenburg will keinen zweiten Fall Heiden, wo über Jahre vergeblich um den Erhalt des Landspitals gekämpft worden ist und jetzt, nach der Schliessung Ende dieses Jahres, keine Nachfolgelösung vorliegt.

Dienstag, 4. Mai, 09:30 Uhr

Kantonsrat Andreas Widmer tritt zurück

Der EVP-CVP-Fraktionschef tritt nach über 20 Jahren als Kantonsrat zurück.

Der EVP-CVP-Fraktionschef tritt nach über 20 Jahren als Kantonsrat zurück.

Bild: PD

(pd/ahi) Auf Ende der Juni-Session 2021 tritt CVP-EVP-Fraktionschef Andreas Widmer aus dem Kantonsrat zurück. Der Mühlrütner gehörte dem Kantonsrat während 22 Jahren an, die letzten fünf Jahre als CVP-Fraktionschef.

Mit Andreas Widmer scheidet das amtsälteste Mitglied der CVP-EVP-Fraktion aus dem Kantonsrat aus. Kantonalpräsident und Kantonsrat Patrick Dürr bedauert den Rücktritt, versteht aber auch, dass der Toggenburger nach über zwanzig Jahren Engagement in der kantonalen Politik diese Bühne verlassen möchte. Der Kantonalpräsident würdigt Andreas Widmer als prägende, einflussreiche Persönlichkeit, welche die Fraktion stets umsichtig, fokussiert und integrativ geführt hat. Bevor er Fraktionspräsident wurde, amtete er vier Jahre als Vizepräsident. Mit grossem Engagement wirkte er zudem während sechs Jahren in der Finanzkommission und während drei Jahren in der Staatswirtschaftlichen Kommission.

Fraktionsvorstand und Fraktion waren frühzeitig über den bevorstehenden Rücktritt informiert worden. Eine Findungsgruppe für die Nachfolge wurde eingesetzt. Die CVP-EVP-Fraktion wird die Nachfolgerin oder den Nachfolger an ihrer Sitzung vom 7. Juni wählen. Die Amtsübergabe ist für den 10. Juni 2021 vorgesehen.

SVP Wattwil kämpft für Erhalt des Spitals

Das Bürgerforum Pro Regionalspital Wattwil erhält Unterstützung für sein Anliegen.

Das Bürgerforum Pro Regionalspital Wattwil erhält Unterstützung für sein Anliegen.

Bild: Ruben Schönenberger
(16. September 2020)

(pd) «Strukturen überdauern selten Jahrhunderte, trotzdem wurde das Spital Wattwil durch die Gemeinde 110 Jahre betrieben, der Kanton hat keine 20 Jahre gebraucht, um es an die Wand zu fahren.» Mit diesen Worten kündigt die SVP Wattwil Widerstand gegen die Schliessung des Spitals Wattwil an.

Die Spitalregion Fürstenland-Toggenburg habe im Coronajahr 2020 einen Verlust von zehn Millionen Franken geschrieben, heisst es weiter. Das innerbetriebliche Verhältnis zwischen den Standorten Wil und Wattwil sei grob bei 2:1. Also trage Wattwil einen Verlust von rund 3,5 Millionen Franken und das unter sehr schlechten Umständen.

Der gleiche Kanton, der das bemängelt, sei aber bereit mindestens 1,5 Millionen Franken an ein Gesundheits- und Notfallzentrum (GNZ) zu subventionieren unter dem Titel «Versorgung gewährleisten».

Die SVP habe das Volk 2014 richtig informiert und auf die Gefahren aufmerksam gemacht, sie tue es heute wieder. Jene Kreise, welche die SVP in den letzten Wochen kritisiert hätten, seien es gewesen, die verhinderten, dass das Volk mitreden könne. Sie hätten weder den Gesetzesvorschlag von Ivan Louis, noch das Rats- noch das Volksreferendum unterstützt. Deshalb sage die SVP Wattwil Nein zum Aufhebungsbeschluss der Regierung.

Dienstag, 3. Mai, 16:27 Uhr

Informationsveranstaltung zur Gesundheits- und Notfallversorgung des Toggenburgs

(pd) Am 10. Mai, um 19 Uhr findet eine Online-Informationsveranstaltung zur Gesundheits- und Notfallversorgung des Toggenburgs statt. Dabei werden Regierungspräsident Bruno Damann, Vorsteher Gesundheitsdepartement, Ulrich Kläy, CEO Solviva AG, René Fiechter, CEO SRFT, Christof Geigerseder, Chefarzt Medizin SRFT, sowie Monika Engler, Projektleitung Weiterentwicklung Spitalstrategie, referieren. Die Veranstaltung ist politisch unabhängig und diene in erster Linie der Information der Toggenburger Bevölkerung, heisst es in einer Medienmitteilung. Die Registrierung kann unter dem nachstehenden Link vorgenommen werden:
https://zoom.us/webinar/register/WN_OLdVXgolRGSNpuSHdDpImg

Dienstag, 3. Mai, 15:26 Uhr

Ein besonderes Festivaljahr für die Klangwelt Toggenburg

Trotz Pandemie kann das Klangfestival dieses Jahr stattfinden.

Trotz Pandemie kann das Klangfestival dieses Jahr stattfinden.

Bild: Sabine Camedda

(pd) Anstelle des traditionellen Klangfestivals veranstaltet die Klangwelt Toggenburg ein Festivaljahr und lanciert dieses an Pfingsten mit der Zwischentonschau. «Uns ist es wichtig, im Toggenburg ein nachdrückliches Zeichen zu setzen: In einer von der Pandemie geprägten Zeit wollen wir mit dem Festivaljahr die Kultur trotz rigorosen Einschränkungen wieder aufleben lassen. Mit ungewöhnlicher Klangkunst, Installationen und Konzertangeboten in der Natur bieten wir in der Klangwelt auch dieses Jahr Einmaliges und trotzen dieser verrückten Zeit mit Klang und Kunst, neuen Visionen und viel Optimismus für die Zukunft», sagt der Künstlerische Leiter Christian Zehnder.

Zwischen 21. und 23. Mai ist es soweit und die Klangwelt Toggenburg erweitert zum Auftakt des Festivaljahres ihren Museumsbetrieb um drei Tage Klangkunst, Ausstellung, Performances und visuelle Erlebnisse auf dem ehemaligen Klosterareal St. Johann. Schweizer Künstlerinnen und Künstler präsentieren ihre Werke: Von der Videokunst auf der Propstei-Fassade, über eine 24-Stunden-Live-Klanginstallation mit Toggenburger Musikerinnen und Musikern bis zur Lauschkunst im Klostergarten. Die Zwischentonschau bietet inhaltlich Neuland, pflegt aber genauso Bilder und Klänge der Heimat, heisst es in einem Communiqué der Veranstalter.

Um ein bedenkenloses Kulturvergnügen zu ermöglichen, gestaltet die Klangwelt Toggenburg den Besuchereinlass in Zeitfenstern mit Besucherobergrenzen. Jeweils hundert Personen können während drei Stunden die Kunstinstallationen auf dem grosszügigen Klosterareal frei besichtigen. Weitere Informationen zum Festivaljahr der Klangwelt Toggenburg sowie Ticketbezugsmöglichkeiten für die Zwischentonschau sind unter festivaljahr.ch ersichtlich.

Montag, 3. Mai, 09:46 Uhr

Exkursion in Wattwil: Welche Vögel wohnen in unseren Gärten?

Ob die Teilnehmer wohl eine Kohlmeise hören werden?

Ob die Teilnehmer wohl eine Kohlmeise hören werden?

Bild: Fotolia

(pd/sas) Am Samstag, 8. Mai lädt der Verein Nathur zu einer öffentlichen Exkursion zum Thema «Singvögel in unseren Gärten». Welcher Vogel singt wie?

Der Vorstand des Vereins Nathur führt Interessierte in Wattwil durch die Quartiere und macht auf die unterschiedlichen Gesänge der Gartenvögel aufmerksam. Die Teilnehmenden – der Anlass ist für die ganze Familie gedacht – werden Vögel nicht nur singen hören, sondern auch Interessantes über ihre Lebensräume erfahren.

Interessierte treffen sich um 7.30 Uhr beim Bahnhof Wattwil. Die Veranstaltung dauert bis ca. 10 Uhr und ist gratis. Weitere Informationen auf www.nathur.org

Sonntag, 2. Mai, 17:16 Uhr

Top-Ten-Platz für Ramona Forchini beim ersten Swiss-Cup-Bike-Rennen

Die Wattwilerin Ramona Forchini ist bereit für den Weltcup.

Die Wattwilerin Ramona Forchini ist bereit für den Weltcup.

Bild: PD

(bl) Eine Woche vor dem ersten Weltcuprennen im deutschen Albstadt zeigt sich die Toggenburgerin Ramona Forchini für den Saisonstart bereit.

Zum Auftakt des ersten von sieben Rennen im Rahmen des Swiss Bike Cups gelingt ihr in Leukerbad der gute neunte Schlussrang in einer Zeit von 1.22:08.

Als Siegerin in Wallis ging die Österreicherin Mona Mitterwallner hervor (1.15:23). Platz 2 eroberte die Amerikanerin Kate Courtney (1.17:13). Das Podest komplettiert Pauline Ferrand Perrot (Frankreich,1.18:24).

Als beste Schweizerin folgt auf Position 5 die Rheintalerin Jolanda Neff. Dicht dahinter fährt Andrea Waldis mit einer Gesamtzeit von 1.21:02 über die Ziellinie. Sie büsst auf Neff lediglich 20 Sekunden ein.

Sonntag, 2. Mai, 14:57 Uhr

Verein Nathur hat Lebensraum für Tiere und Pflanzen aufgewertet

Im Biotop Allmenweg hat der Vorstand des Naturschutzvereins nathur zusätzliche Sträucher gepflanzt.

Im Biotop Allmenweg hat der Vorstand des Naturschutzvereins nathur zusätzliche Sträucher gepflanzt.

Bild: PD

(pd/sas) Schon seit einigen Jahren pflegt der Naturschutzverein nathur das Biotop am Allmenweg in Ebnat-Kappel. Es besteht aus einer kleinen Feuchtwiese, einem kleinen Weiher, Steinstrukturen und diversen Sträuchern. «Weshalb der Wattwiler und Lichtensteiger Verein überhaupt dieses Gebiet in der Nachbarsgemeinde betreut, ist dem heutigen Vorstand nicht mehr bekannt», sagt Matthias Gerber. «Aber wir nehmen die Verantwortung gerne wahr.»

Angelegt wurde das Biotop für die Förderung des Glögglifroschs. Ob diese bedrohte Art heute in diesem Gebiet noch vorkommt, ist nicht bekannt. Der Verein nathur will dies in den kommenden Monaten vertieft abklären. Sicher aber hat die Fläche eine Wirkung als «Lebensraum-Trittstein» – ist also ein kleiner Rückzugsort für wandernde Tiere in der mehrheitlich doch sehr intensiv genutzten und ausgeräumten Landschaft. Während beispielsweise die Mönchsgrasmücke dort sogar brüten und der Grasfrosch laichen kann, ist der Lebensraum für das Hermelin natürlich zu klein, bietet aber auch diesem Tier sicher gute Verstecke.

Biotop aufgewertet

Der Verein hat sich entschieden das Biotop mit weiteren Sträuchern aufzuwerten und die Pflege neu zu organisieren. An einem Frühlingsnachmittag haben einige Vorstandsmitglieder zur Schaufel gegriffen und knapp fünfzig weitere Sträucher gepflanzt. Gewählt wurden mehrheitlich dornen- und beerentragende Straucharten – selbstverständlich ausschliesslich einheimische – wie Berberitze, Weiss- und Schwarzdorn, Wildrose, Wolliger Schneeball und Pfaffenhütchen.

Hauptversammlung schriftlich

Auch im April hat der Verein nathur die schriftliche Hauptversammlung durchgeführt. Knapp fünfzig Mitglieder haben teilgenommen und alle Geschäfte klar gutgeheissen. Der Verein startet im Mai seine Aktivitäten wieder, heisst es in der Medienmitteilung.

Sonntag, 2. Mai, 12:09 Uhr

Bazenheid: Fahrzeugdiebstahl sollte Unfall kaschieren

An der Mühlaustrasse war das Fahrzeug mit einem Geländer kollidiert.

An der Mühlaustrasse war das Fahrzeug mit einem Geländer kollidiert.

Bild: Kapo SG

(kapo/ahi) Am Samstag meldete ein 28-jähriger Mann der Kantonalen Notrufzentrale den Diebstahl seines Lieferwagens. Er gab an, dass sein Lieferwagen im Verlaufe der Nacht entwendet und danach beschädigt wieder vor seinem Haus abgestellt worden sei. Unabhängig von dieser Meldung bemerkte eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen kurz zuvor eine Unfallstelle an der Mühlaustrasse, bei welcher ein unbekanntes Fahrzeug mit einem Geländer kollidiert war.

Aufgrund der übereinstimmenden Spuren an der Unfallstelle sowie den Beschädigungen am Lieferwagen musste es sich um das Unfallfahrzeug handeln. Der 28-Jährige gab schliesslich zu, den Unfall verursacht zu haben und im Anschluss die Unfallörtlichkeit unverletzt verlassen zu haben. Der Mann wurde als fahrunfähig beurteilt. Die Staatsanwaltschaft des Kanton St. Gallen verfügte bei ihm eine Blut- und Urinprobe. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Sonntag, 2. Mai, 9:14 Uhr

Bachputzete im Neckertal: Auf Eigeninitiative Abfall gesammelt

Das alles wurde beim Dürrenbächli in der Gemeinde Neckertal gesammelt.

Das alles wurde beim Dürrenbächli in der Gemeinde Neckertal gesammelt.

Bild: gk

(gk) An Wochenenden und in den Ferien haben Siem, Tim und Alia das Dürrenbächli von der Wasserfluh bis zum Schulhaus Haselacker von Abfall befreit. Das Fazit: Erschreckend und bedauerlich, was da alles zusammenkam.

Ihre grosse Ausbeute zeigt auf, dass die Wegwerfmentalität weit verbreitet ist und sich niemand mehr schämt, Abfall einfach am Strassenrand zu entsorgen. Nebst der Umwelt allgemein, belastet dieses Verhalten auch Tiere, welche in der Nähe der Strassen weiden.

Freitag, 30. April, 17:36 Uhr

In Ebnat-Kappel wird auf der Strasse Floorball gespielt

Beim Street Floorball soll die Lust am Unihockeyspiel geweckt werden.

Beim Street Floorball soll die Lust am Unihockeyspiel geweckt werden.

Bild: PD

(pd/sas) 2021 wird zum Geburtsjahr von Street Floorball in der Schweiz. Street Floorball ist eine spezielle neue Form des Unihockeys und wird draussen gespielt. Es wurde durch Swiss Unihockey wegen der Heim-WM der Männer 2022 in Zürich und Winterthur lanciert, mit dem Ziel mehr Menschen fürs Unihockey zu begeistern aber auch neue Spielformen zu ermöglichen.

Auch der UHC Nesslau Sharks ist dabei und stellt vom 3. bis 24. Mai bei der Schafbüchelturnhalle in Ebnat-Kappel ein Feld auf. Alle sind eingeladen, vorbei zu kommen und die neue Unihockeyform auszuprobieren. Kinder und Jugendliche dürfen uneingeschränkt das Spiel mit Stock und Ball geniessen. Stöcke und Bälle stehen tagsüber zur Verfügung.

Wer nach einem Besuch auf dem Street Floorball-Feld Lust hat, Unihockeyluft zu schnuppern, findet Infos auf der Homepage www.nesslausharks.ch.

Freitag, 30. April, 15:52 Uhr

Gemeinde will ehemalige Post in Wildhaus zu einem Ladenlokal umbauen

Das Erdgeschoss im ehemaligen Postgebäude in Wildhaus soll umgebaut werden.

Das Erdgeschoss im ehemaligen Postgebäude in Wildhaus soll umgebaut werden.

Bild: Sabine Camedda

(sas) 2018 hat die Post die Poststelle in Wildhaus geschlossen und in eine Agentur umgebaut. Einige Jahre zuvor wurde die Poststelle ins Hotel Hirschen verlegt, das ehemalige Postgebäude wurde nicht mehr genutzt.

Nun scheint wieder Leben ins Haus auf der Passhöhe einzukehren. Die Politische Gemeinde, die Besitzerin der Liegenschaft ist, plant den Umbau und Umnutzung des Erdgeschoss für neue Nutzung als Souvenirladen, Kiosk, Fotostudio. Dies geht aus einer Bauanzeige auf der Internetseite der Gemeinde hervor. Die Auflage läuft noch bis zum 12. Mai.

Freitag, 30. April, 14:31 Uhr

Gemeinde Kirchberg organisiert Bereich Liegenschaften/Werkhof neu

Die Gemeinde Kirchberg schreibt die Stelle des Leiters Tiefbau, Verkehr und Umwelt aus.

Die Gemeinde Kirchberg schreibt die Stelle des Leiters Tiefbau, Verkehr und Umwelt aus.

Bild: Beat Lanzendorfer

(gk/sas) Max Keller geht Ende Mai nach über 20 Jahren Anstellung bei der Gemeinde Kirchberg in Pension. Der Gemeinderat hat seine Pensionierung zum Anlass genommen, die Organisation und Aufgabenteilung im Bereich Liegenschaften / Werkhof zu überprüfen und anzupassen. Dies schreibt der Gemeinderat im aktuellen «Gmeindsblatt».

Der Leiter Liegenschaften und Infrastruktur, Stefan Segmüller, ist neu direkt für die Instandhaltung und Hauswartung der Hochbauten inklusive aller Schulliegenschaften verantwortlich. Neu ist die Vermietung aller Liegenschaften ebenfalls in der Verantwortung des Bereiches Liegenschaften und Infrastruktur. Diese Aufgabe war bisher für viele Liegenschaften in der Schulverwaltung angesiedelt.

Aufgaben Hochbau und Tiefbau werden getrennt

Die Aufgaben im Tiefbau sollen in Zukunft vom Hochbau getrennt werden, wie dies viele andere Gemeinden in der Grösse von Kirchberg bereits umgesetzt haben. Speziell die Aufgaben im Zusammenhang mit dem Generellen Entwässerungsplan GEP (Kanalisation) und Aufgaben im Bereich Umwelt (Bäche, Altlasten) haben zugenommen.

Reto Bernhardsgrütter, Strassenmeister der Gemeinde Kirchberg.

Reto Bernhardsgrütter, Strassenmeister der Gemeinde Kirchberg.

Bild: PD

Strassenmeister Reto Bernhardsgrütter möchte die Leitung und Verantwortung der Stelle Tiefbau, Verkehr und Umwelt nicht dauerhaft übernehmen, hat sich aber bereit erklärt, die Aufgaben interimistisch bis Ende September 2021 zu übernehmen. Er wird nachher als Leiter Werkhof/Unterhalt vermehrt auch selber mit dem Team im Strassenunterhalt anpacken.

Somit kann die Stelle des Leiters Tiefbau, Verkehr und Umwelt auf den 1. Oktober ausgeschrieben werden. Mit der Pensionierung von Toni Häne aus dem Team des Werkhofs auf Ende 2021 bleibt die Anzahl Mitarbeitenden damit gleich.

Wie der Gemeinderat weiter schreibt, hat auch eine externe Beurteilung durch die rgb Consulting AG, Gossau, bestätigt, dass der Bereich Liegenschaften und Infrastruktur mit dieser Organisation in Zukunft gut aufgestellt ist. In der externen Beurteilung wurden zusätzliche Punkte angeregt, die mit dem neuen Leitungsteam angegangen werden.

Freitag, 30. April, 11:59 Uhr

Ganterschwil bietet während den Sommerferien Ferienplausch an

Die Angebote beim Ferienplausch sind bei den Kindern beliebt.

Die Angebote beim Ferienplausch sind bei den Kindern beliebt.

Symbolbild: PD

(pd/sas) Der Ganterschwiler Ferienplausch findet seit 1988 jeweils während den Sommerferien statt. Die Primarschulkinder können sich für verschiedene Angebote anmelden. Die Angebote dieses Beschäftigungsprogramms werden seit immer von Freiwilligen unentgeltlich geleitet. Einzig gibt es für sie ein gemeinsames Nachtessen.

Mit Plakaten, Flyern und Zeitungsinseraten suchen die Organisatorinnen Personen, die ein Kurs anbieten. Alle Angebote werden gesammelt und von den 5. und 6. Klässlern mit ihrer Lehrperson zu einem Büchlein gebunden, welches an alle Unter-/Mittelstufen Schüler aus Ganterschwil verteilt wird.

Der Ferienplausch war bereits beim ersten Mal ein voller Erfolg, und diesen Sommer wird er zum 33 Mal stattfinden. In diesem Jahr untersteht die Leistung den bisherigen Regula Grunauer und Christine Honegger, die von Janina Bürger und Lilian Hollenstein unterstützt werden. Sie beide wollen den Ferienplausch ab dem kommenden Jahr organisieren.

Freitag, 30. April, 10:50 Uhr

Verkehrsverein Degersheim stellt neues Bänkli auf

Beim Herrenluftbad auf dem Wolfensberg steht ein neues Ruhebänkli.

Beim Herrenluftbad auf dem Wolfensberg steht ein neues Ruhebänkli.

Bild: PD

pd/sas) Kürzlich konnte der Verkehrsverein Degersheim auf dem Wolfensberg, nahe Herrenluftbad, ein neues Bänkli einweihen. Rund hundert solcher Sitzgelegenheiten in und um Degersheim ermöglichen den Wanderern eine Verschnaufpause und Erholung pur.

Bänklichef Roman Rutz hält alle in Schuss, kontrolliert sie und ersetzt wo nötig neue Bretter. Das Bauamt der Gemeinde übernimmt die Reinigung um die Bänkli und sorgt damit für eine saubere Umgebung. «Wir vom Verkehrsverein freuen uns, wenn dieses Freizeitangebot genutzt wird und sich der Gast in unserer Gemeinde wohlfühlt,» schreibt der Verkehrsverein Degersheim in einer Medienmitteilung.

Unter www.degersheim.ch/ Tourismus/ Verkehrsverein sind interessante Vorschläge zum Wandern und Bräteln aufgeschaltet. Ausserdem gibt es unter bankgeheimnisse.ch ein Verzeichnis, in dem alle Bänkli ersichtlich sind.

Freitag, 30. April, 10:10 Uhr

Tunnel werden gereinigt: Umfahrung Bazenheid wird gesperrt

Die Tunnels der Umfahrung Bazenheid werden kommende Woche gereinigt. Deshalb ist die Strasse in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag gesperrt.

Die Tunnels der Umfahrung Bazenheid werden kommende Woche gereinigt. Deshalb ist die Strasse in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag gesperrt.

Bild: Beat Lanzendorfer

(pd/sas) Vom kommenden Mittwoch, 5. Mai, um 19 Uhr bis am Donnerstag, 6. Mai um ca. 5 Uhr ist die Umfahrung Bazenheid zwischen den Anschlüssen Zwizach und Bräägg für sämtlichen Verkehr gesperrt. Die Umleitung erfolgt über Bazenheid und wird durch das Strassenkreisinspektorat Gossau signalisiert.

Wie das Tiefbauamt des Kantons St. Gallen, Strassenkreisinspektorat Gossau, mitteilt, finden während dieser Zeit Reinigungsarbeiten im Rotwald- und Wihaldentunnel statt. Anders als in Vorjahren, werden diese Unterhaltsarbeiten in diesem Jahr auf Wunsch der Gemeinde Kirchberg in die Nacht gelegt.

Donnerstag, 29. April, 15:13 Uhr

Badi Degersheim startet in die Saison

Obwohl das Wetter schlecht werden soll, öffnet dei Badi Degersheim am Samstag.

Obwohl das Wetter schlecht werden soll, öffnet dei Badi Degersheim am Samstag.

Bild: Tobias Garcia

(pd/red) Am Samstag, 15. Mai, öffnet das Schwimmbad Degersheim das erste Mal in der neuen Saison seine Tore. Derzeit laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, schreibt die Gemeinde im aktuellen Mitteilungsblatt.

Der Schnee ist weg, das Wasser eingefüllt. Alles steht bereit für die Badesaison 2021, heisst es weiter. Das Schwimmbad ist bei trockener Witterung und Lufttemperaturen von 16 Grad täglich geöffnet.

Über die Öffnung des Schwimmbades wird täglich um 8.00 und 12.00 Uhr entschieden. Der Entscheid wird auf der Homepage der Gemeinde in der Rubrik Freizeit -> Freibad kommuniziert. Saisonkarten können bereits jetzt beim Einwohneramt der Gemeinde erworben werden.

Öffnungszeiten

  • Vorsaison und Nachsaison (Mai und August): Montag bis Sonntag 09.00 bis 18.30 Uhr
  • Hauptsaison: Montag bis Sonntag 09.00 bis 20.00 Uhr
Donnerstag, 29. April, 12:00 Uhr

Auf der Wolzenalp beginnt die Sommersaison

Bei gutem Wetter ist die Sesselbahn auf der Wolzenalp immer am Wochenende in Betrieb.

Bei gutem Wetter ist die Sesselbahn auf der Wolzenalp immer am Wochenende in Betrieb.

Bild: PD

(pd) Am 1. Mai beginnt auf der Wolzenalp bereits die Sommersaison, wie es in einer Mitteilung von Toggenburg Tourismus heisst. Zwar seien noch einige Schneeefelder zu sehen, doch das kümmere während der 20-minütigen, Bahnfahrt nicht im Geringsten. Bei gutem Wetter ist die Sesselbahn immer am Wochenende in Betrieb. Das Bergrestaurant empfängt auch unter der Woche bei schönem Wetter.

Donnerstag, 29. April, 09:21 Uhr

Tierschutzverein Toggenburg erhöht Preise für Pflege von herrenlosen Haustieren

Die Pensionskosten für Katzen erhöhen sich von fünf auf zehn Franken pro Pensionstag.

Die Pensionskosten für Katzen erhöhen sich von fünf auf zehn Franken pro Pensionstag.

Bild: Benjamin Manser

(pd/red) Die Betreuung herrenloser Haustiere liegt grundsätzlich in der Kompetenz der Gemeinden. Die Preise für die Pflege und Betreuung wurden nun angepasst.

Die Tierklinik Nesslau gehört seit vergangenem Herbst der Klinikkette «Vet-Trust» an und das angeschlossene Tierheim wurde in eine Stiftung umgewandelt. Beide Partnerorganisationen haben die Preise für ihre Leistungen erhöht.

Deshalb beantragt der Tierschutzverein Toggenburg, die Kosten für den ersten Tierarztbesuch von 150 auf 250 Franken zu erhöhen. Die Pensionskosten für Katzen erhöhen sich von fünf auf zehn Franken pro Pensionstag. Diejenigen für Hunde bleiben bei 15 Franken pro Tag. Die Tiere werden während maximal 60 Tagen im Tierheim untergebracht. Der Gemeinderat hat den Preisanpassungen rückwirkend per 1. Januar 2021 zugestimmt.

Mittwoch, 28. April, 15:58 Uhr

Tourismus-Managerin nimmt Arbeit in Nesslau auf

Olivia Hug.

Olivia Hug.

Bild: Mareycke Frehner

Um die Zusammenarbeit mit den Subregionen zu stärken und das Gästeerlebnis über die gesamte Ferienregion spürbar zu machen, strebt Toggenburg Tourismus die Zusammenarbeit mit den Gemeinden und den Aufbau von touristischen Satelliten für jede Subregion an. Nachdem im vergangenen Jahr die Stelle einer Tourismus-Managerin Neckertal geschaffen und etabliert werden konnte, haben Toggenburg Tourismus und die Gemeinde Nesslau eine Vereinbarung über die Erlebnisregion Nesslau unterzeichnet. Das schreibt Toggenburg Tourismus in einer Medienmitteilung.

Damit werde am 1. Juli die Tourismus-Managerin Nesslau ihre Arbeit aufnehmen. Die Content- und Medienverantwortliche Olivia Hug werde in einem 10 Prozent-Pensum die Nähe zu den touristischen Leistungsanbietern gewährleisten sowie Nesslauer Angebote und Veranstaltungen in die Marketingaktivitäten von Toggenburg Tourismus integrieren, heisst es weiter.

Mittwoch, 28. April, 10:44 Uhr

Kind fiel in Wattwil aus dem Fenster

Die Mutter des Kleinkindes alarmierte den Notruf.

Die Mutter des Kleinkindes alarmierte den Notruf.

Bild: Kantonspolizei

Am Dienstagabend um 20 Uhr, ist an der Ebnaterstrasse ein dreijähriges Mädchen aus einem Fenster im zweiten Stock gefallen. Das teilt die Kantonspolizei mit.

Das Kind kletterte demnach in einem unbeaufsichtigten Moment auf die Fensterbank des offen stehenden Fensters und lehnte sich gemäss Spurenbild an einem Fliegengitter an. Dieses hielt dem Gewicht nicht stand und riss. Das Mädchen fiel folglich vom zweiten Stock mehrere Meter in die Tiefe.

Die Mutter hörte einen Knall und fand schliesslich ihr Kind auf dem Vorplatz des Mehrfamilienhauses. Sie alarmierte umgehend den Notruf. Nach dem das Mädchen durch den Rettungsdienst erstversorgt wurde, wurde es mit der Rega ins Spital geflogen.

Mittwoch, 28. April, 9:41 Uhr

Gemeindetageskarten in Neckertal verbilligt

Gemeindetageskarten berechtigen auch zur Fahrt auf den meisten Postautolinien in der Schweiz.

Gemeindetageskarten berechtigen auch zur Fahrt auf den meisten Postautolinien in der Schweiz.

Bild: PD

2020 konnten wegen der Coronapandemie deutlich weniger Gemeindetageskarten verkauft werden als in den Vorjahren. Die Gemeinde hat damit einen Verlust von über 13'000 Franken eingefahren. Das teilt die Gemeinde mit. So wie es aussehe, werde die Nachfrage auch dieses Jahr sehr tief sein.

Damit die Gemeinde nicht auf den nicht verkauften Tickets sitzen bleibe, kosteten die Tageskarten ab sofort und bis zum 31. Mai 30 Franken statt 45 Franken. Diese Aktion solle helfen, den Verlust in Grenzen zu halten, heisst es weiter. Zudem würden ab Mai generell nur noch zwei Tageskarten angeboten. Bis zum 31. Mai könnten die Tageskarten ausnahmsweise auch telefonisch bestellt werden. Sie würden dann per A-Post und mit Rechnung zugestellt, heisst es zum Schluss. (gk/mkn)

Dienstag, 27. April, 13:55 Uhr

Gewerbekomitee kämpft gegen die Schliessung des Regionalspitals

Das Wattwiler Gewerbe fürchtet bei der Schliessung des Spitals um Umsätze.

Das Wattwiler Gewerbe fürchtet bei der Schliessung des Spitals um Umsätze.

Bild: Ruben Schönenberger

(pd) Ladengeschäfte und Gewerbe im Toggenburg, aber auch Zulieferbetriebe befürchten einerseits direkte Umsatzeinbussen durch eine mögliche Schliessung des Spitals Wattwil. Weit einschneidender noch wäre eine solche jedoch für die Attraktivität der Region Toggenburg als Wohn-, Arbeits- und Ferienort.

Kathrin Ott, Mitinhaberin Augenoptik Ott und Präsidentin des Vereins Zentrum Wattwil, und Daniel Kamber, Inhaber der Kamber Treuhand AG und Präsident der Handwerker- und Gewerbevereins Wattwil, haben daher ein Komitee «Gewerbe gegen Spitalschliessung» lanciert. «Es geht darum, in der Volksabstimmung vom 13. Juni gegen die fatale Spitalschliessung ein Nein zu erreichen», sagt Kathrin Ott. «Als Teil der regionalen Wirtschaft sind wir besorgt über die Schwächung unserer Region mit ihrer besonderen Ausgangslage.

Eine Schliessung des Spitals gefährdet Arbeits- und Ausbildungsplätze und hemmt das Wirtschaftswachstum.» Treuhänder Kamber ergänzt: «Und als Steuerzahlerinnen und Steuerzahler wehren wir uns gegen die Verschleuderung des gelungenen Spitalneubaus. Wenn der Kanton das Spital für einen Pappenstiel an einen privaten Investor verscherbelt, werden mit dem abzuschreibenden Substanzwert der Liegenschaft Abermillionen von Steuergeldern vernichtet.»

Die Schliessung von Regionalspitäler sei aber nicht allein eine Gefahr für die Toggenburger Wirtschaft, sondern gefährde auch Wohlstand und Arbeitsplätze in anderen St.Galler Regionen. Das Gewerbekomitee erhofft sich daher auch Unterstützung aus Gewerbekreisen im ganzen Kanton. Es wird sie in den nächsten Tagen über ihre jeweiligen Verbände einladen, sich dem Komitee anzuschliessen.

Dienstag, 27. April, 10:42 Uhr

Neustart der Offenen Kinderbaustelle am 15. Mai

(gk/uh) Die Offene Kinderbaustelle erfreut sich seit dem Start 2012 grosser Beliebtheit. Was im Kleinen begonnen hatte, wurde über die Jahre stetig weiterentwickelt. Unzählige kleine und grössere Handwerkerinnen und Baumeister haben in den vergangenen Jahren Hand angelegt und schufen Objekte von unglaublicher Vielfalt und Fantasie.

Neuer Standort beim Schulhaus Wis

Das neue Gelände der Kinderbaustelle liegt unmittelbar beim Schulhaus Wis an der Churfirstenstrasse. Mit dem Umzug verbunden ist auch eine Verbesserung der Infrastruktur: In einem einfachen Holzpavillon ist eine kleine Werkstatt entstanden. Die gedeckten Sitzgelegenheiten erlauben es den kleinen und grossen Arbeitern auch, im Trockenen oder im Schatten eine Stärkung einzunehmen.

Mit Unterstützung der Regionalen Zivilschutzorganisation Toggenburg (RZSO) sowie lokalen Bauunternehmungen konnte der Pavillon speditiv aufgebaut werden. Der Umzug und Neubau wurde durch die Politische Gemeinde Wattwil und die Schulgemeinde Wattwil-Krinau finanziert. Für die Umsetzung des Neubaus war das Team der Offenen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen Wattwil sowie weitere Projektmitarbeitende verantwortlich.

Für Fragen: Markus Meier, Leiter Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen Wattwil, markus.meier@wattwil.ch, 079 283 93 17

Dienstag, 27. April, 10:07 Uhr

Abstimmungsresultate der Evangelisch-reformierten Kirche Nesslau

(pd/uh) Wie bereits im letzten Jahr wurden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Evangelisch-reformierten Kirche Nesslau aufgefordert, die Abstimmungsgeschäfte auf schriftlichem Weg, per 24. April 2021, zu genehmigen.

Bei einer Stimmbeteiligung von knapp 25 Prozent haben die Stimmbürger die Jahresrechnung 2020 und das Budget 2021, basierend auf dem Steuerfuss von 28 Prozent, genehmigt. Die vorgeschlagenen Kandidaten für die Ersatzwahl der Kirchenvorsteherschaft für den Rest der Amtsdauer 2018-2022 wurden alle mit einem hervorragenden Resultat gewählt.

Für die Amtsdauer 2018 bis 2022 wurden gewählt: Robert Schmid (Präsidium), für die Kirchenvorsteherschaft: Markus Abderhalden sowie Franziska Bischof.

Binnen einer Frist von vierzehn Tagen seit der Abstimmung, kann betreffend dieser Abstimmung beim Kirchenrat, Oberer Graben 31, 9000 St.Gallen, schriftlich Beschwerde erhoben werden.

Dienstag, 27. April, 10:01 Uhr

Grümpelturnier Ebnat-Kappel 2021 fällt aus

Das Grümpelturnier Ebnat-Kappel muss auch in diesem Jahr abgesagt werden.

Das Grümpelturnier Ebnat-Kappel muss auch in diesem Jahr abgesagt werden.

Bild: Sabine Camedda (2018)

(pd/uh) Wie im letzten Jahr muss das OK des Grümpelturniers Ebnat-Kappel absagen. Lange wurde gehofft, dass das Fussballfest zu Beginn der Sommerferien stattfinden kann. Die Entwicklungen in den letzten Monaten und Wochen lassen den Verantwortlichen aber keine Wahl.

Der Entscheid wird damit begründet, dass die Unsicherheit zu gross ist und ein solcher Event eine organisatorische Vorlaufzeit braucht. Eine Verkleinerung des Anlasses kam nie infrage, da genau die grosse Anzahl der Mannschaften sowie der freie Zutritt für Jung und Alt zu den abendlichen Festlichkeiten das Grümpelturnier Ebnat-Kappel legendär machen.

Der Blick wird nun vorwärts gerichtet auf den 8. bis 10. Juli 2022, wenn das 47. Grümpelturnier Ebnat-Kappel neu ausgetragen wird. Das OK freut sich, wenn die Vielzahl der Grümpi-Besucher sich dieses Datum bereits vormerken.

Dienstag, 27. April, 09:37 Uhr

Unfall im Morgenverkehr im Zentrum von Wattwil

(uh) Heute morgen, um 7.20 Uhr, kam es auf der Kreuzung Dorfplatz in Wattwil zu einer Kollision zwischen zwei Fahrzeugen. Da es sich bei dem einen Fahrzeug um ein Elektroauto handelte, wurde zur Sicherung des Fahrzeuges die Feuerwehr Wattwil-Lichtensteig aufgeboten. Es kam zu Verkehrsbehinderungen, sagt Hanspeter Krüsi, Mediensprecher der Kantonspolizei St. Gallen. Als Unfallursache geht die Polizei von der Missachtung des Rechtsvortrittes aus. Eine Person musste mit leichten Verletzungen von der Rettung ins Spital verbracht werden.

Montag, 26. April, 18:55 Uhr

Katze und zwei Hunde suchen Zuhause

Baghira.

Baghira.

Bild: PD

(lsf) Das Tierheim Nesslau sucht aktuell ein neues Zuhause für eine Katze und zwei Hunde. Baghira, ein etwa zweijähriges, schwarzes Katzenweibchen, kam total verstört ins Tierheim. Sie braucht auf jeden Fall einen ruhigen Haushalt bei liebevollen, sehr geduldigen Katzenmenschen mit späterem Freigang oder eventuell sogar einen Auswilderungsplatz.

Shirey.

Shirey.

Bild: PD

Shirley (Spinone-Mix, 2013 geboren) ist eine dickköpfige und sture Hündin, die aber auch sehr lieb und freundlich sein kann, wenn sie möchte. Sie hat einen Beschützerinstinkt, ist eifersüchtig und hat zudem eine ganz feine Mimik. Darum kommt sie nur in erfahrene Hände zu Menschen, welche die Körpersprache des Hundes sehr gut lesen können, in einen ruhigen Haushalt ohne Kinder.

Keno.

Keno.

Bild: PD

Keno, ein dreijähriger XL Bully, sucht sehr erfahrene Hundehalter. Er ist ein unsicherer Rüde, der mit viel Geduld, Einfühlungsvermögen, aber auch einer ganz klaren, sicheren Führung gehalten werden sollte. Er braucht ein ruhiges Umfeld mit einem geregelten Tagesablauf. Eine sichere Hündin würde ihm bestimmt gut tun.

Das Tierheim Nesslau gibt unter der Nummer 0900'951'951 Auskunft über zu vermittelnde Tiere. Weitere Tiere und Infos auf der Homepage des Tierschutz Vereins Toggenburg: www.tsv-toggenburg.ch.

Montag, 26. April, 15:00 Uhr

Wildhaus erhält den ersten Berg-Foxtrail der Ostschweiz

Beim Foxtrail müssen unterwegs Codes geknackt und versteckte Botschaften gefunden werden.

Beim Foxtrail müssen unterwegs Codes geknackt und versteckte Botschaften gefunden werden.

Bild: PD

(red/lsf) Foxtrail fasst im Toggenburg Fuss. Im Juni wird in Wildhaus der erste Berg-Foxtrail der Ostschweiz eröffnet, wie Toggenburg Tourismus mitteilt. Wohin die Schnitzeljagd führt, wird noch nicht verraten. Allerdings ist auf der Website bereits folgender Text zu lesen:

«Keine Zeit, die atemberaubende Aussicht auf die Churfirsten und den Säntis zu geniessen, denn wer den Berg-Foxtrail in Wildhaus unter die Füsse nimmt, muss Augen und Ohren offen halten, um die Fährte des schlauen Fuchses aufzuspüren. Die Verfolger begeben sich in luftige Höhe, vernehmen den Klang historischer Kommunikationsanlagen und tauchen im Getümmel der Feriengäste unbemerkt in einen engen Kanal ein. Auch Schleckmäuler kommen in der Heimat weltberühmter Schoggi-Stängeli auf ihre Kosten. Im Vorteil ist, wer den Reformator Zwingli kennt, dessen Kinderstube mitten im Dorf liegt.»

Nach der «Klangspur by Foxtrail» steht Gästen im Toggenburg damit bald das zweite Angebot des beliebten Schnitzeljagd-Machers zur Verfügung. Realisiert wird er dank der Unterstützung durch die Toggenburger Raiffeisenbanken und die Raiffeisenbank Werdenberg.

Montag, 26. April, 13:00 Uhr

Auslandschweizer aus Bütschwil schreibt Buch über seine Arbeit und Reisen in der Druckindustrie

Das Buch des gebürtigen Bütschwilers Bernhard Grob.

Das Buch des gebürtigen Bütschwilers Bernhard Grob.

Bild: PD

(lsf) Bernhard Grob ist Schweizer und Britischer Doppelbürger, der je die Hälfte seines Lebens in beiden Ländern verbracht hat. Seinen Wurzeln in Bütschwil ist er immer noch eng verbunden, auch wenn er heute in England lebt. Nun hat er ein Buch geschrieben über seine vielen Reisen während seiner Tätigkeit in der Druckindustrie, wie er dieser Zeitung mitteilt.

Das Buch basiert auf Reisejournalen, die der Autor während 30 Jahren in 60 Ländern geschrieben hat. Die Berichte beinhalten technische Aspekte der Etiketten-Industrie. Weitere Artikel befassen sich aber auch mit historischen, politischen, sozialen und kulturellen Hintergründen, sowie rein persönlichen Erfahrungen und Erinnerungen.

Bernhard Grobs Einstieg in die Druckindustrie begann in den späten 60er-Jahren in Wil und St.Gallen. Er war später Mitinhaber und Geschäftsführer von Edale Ltd. und war, all die Jahre nach seiner Übersiedlung nach England im Jahr 1987, für diese Firma tätig.

Das Buch wurde in Zusammenarbeit mit der Abteilung Typografie und Grafische Kommunikation der Universität Reading in England gestaltet, von Xeikon in Belgien & Frankreich gedruckt und von Müller Martini in Zofingen auf gefertigt. Das Buch ist nicht zum offiziellen Verkauf, aber Interessenten können durch eine Spende eine Kopie erhalten. Die Spende werde zur Unterstützung junger Leute in der grafischen Industrie verwendet, wie Grob mitteilt. Mit der Abteilung Typografie und Grafische Kommunikation der Universität Reading als Hauptbegünstigter.

Interessenten melden sich bei: bernhardgrob.destination@gmail.com

Montag, 26. April, 10:15 Uhr

Ebnat-Kappel: Alkoholisiert Selbstunfall verursacht

Der junge Mann hatte Alkohol getrunken.

Der junge Mann hatte Alkohol getrunken.

Bild: Kapo SG

(lsf) Ein 27-Jähriger Mofafahrer ist am Sonntagabend, gegen 21.30 Uhr, auf der Wildhauserstrasse in Ebnat-Kappel gestürzt. Er war von Krummenau Richtung Ebnat-Kappel unterwegs, als er gemäss seinen Aussagen von einem Auto knapp überholt wurde, deshalb den Randstein touchierte und zu Fall kam. Dabei zog er sich Schürfungen und Prellungen zu, wie die Polizei mitteilt.

Die ausgerückte Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen stellte beim 27-Jährigen einen positiven Atemalkoholwert fest. Die zuständige Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen verfügte eine Blut- und Urinprobe.

Montag, 26. April, 09:07 Uhr

Neckertaler genehmigen Rechnung 2020 an der Urne

(uh) An der gestrigen Urnenabstimmung sprachen sich 628 Neckertaler Stimmbürgerinnen und Stimmbürger für die Genehmigung der Rechnung der Gemeinde für das Jahr 2020 aus. 28 stimmten dagegen, zwei enthielten sich der Stimme. Der Ertragsüberschuss betrug rund zwei Millionen Franken. Dieser wird dem Eigenkapital zugeführt.

Sonntag, 25. April, 15:07 Uhr

Dachschaden am Pfarreizentrum Bazenheid wird behoben

Das Dach des Bazenheider Pfarreizentrums wird saniert. Marder hatten dafür gesorgt, dass Wasser eindringen konnte.

Das Dach des Bazenheider Pfarreizentrums wird saniert. Marder hatten dafür gesorgt, dass Wasser eindringen konnte.

Bild: Beat Lanzendorfer

(bl) Weil sich im Unterdach des Pfarreizentrums Marder eingenistet haben und Wasserschäden entstanden sind, beantragte der Verwaltungsrat für die Sanierungsarbeiten einen Baukredit von 154'000 Franken. Diesen Antrag genehmigten die Stimmberechtigten an der am Sonntag durchgeführten Urnenabstimmung deutlich.

237 Stimmberechtigte hatten ein Ja in die Urne gelegt, lediglich 5 Stimmzettel enthielten ein Nein. Mit der Sanierung wird gleichzeitig eine Photovoltaik-Indachanlage installiert. Die Gesamtkosten werden mit 260'000 Franken beziffert. Davon übernimmt die Kirchgemeinde 154'000 Franken. Die übrigen 106'000 Franken kommen vom Administrationsrat des Kantons St.Gallen sowie von den kantonalen Förderbeiträgen für Energieeffizienz.

Bewilligt wurden an der Abstimmung auch die Jahresrechnung 2020 (241 Ja-/2 Nein-Stimmen) sowie das Budget 2021 (238 Ja-/5 Nein-Stimmen).

Gähwil und Kirchberg sagen ebenfalls Ja

Nebst der katholischen Kirchgemeinde Bazenheid gehören zur Seelsorgeeinheit die katholischen Kirchgemeinden in Gähwil und Kirchberg. Dort hatten die Stimmberechtigten nur über die Jahresrechnung 2020 und das Budget 2021 zu befinden.

In Gähwil genehmigten 90 Stimmberechtigte die Jahresrechnung, vier waren dagegen. Ein klares Resultat ergab auch das Budget: 88 Ja-Stimmen, gegenüber 6 Nein-Stimmen.

In Kirchberg bewilligten 257 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger die Jahresrechnung – sieben waren dagegen. Genehmigt wurde mit 247 Stimmen auch das Budget 2021, 14 Stimmberechtigte legten ein Nein in die Urne.

Sonntag, 25. April, 11:49 Uhr

Klosterkirche Neu St.Johann kann saniert werden

Die Klosterkirche in Neu St.Johann wird bald einer Innenrenovation unterzogen.

Die Klosterkirche in Neu St.Johann wird bald einer Innenrenovation unterzogen.

Bild: PD

(sas) Die Kirchbürgerinnen und Kirchbürger von Neu St.Johann haben am Samstagabend den beiden Anträgen des Kirchenverwaltungsrats zugestimmt. Somit kann der Innenraum der Kirche saniert werden und die gesamte Klosteranlage wird an den Wärmeverbund der Heizzentrale Toggenburg angeschlossen.

Das Innere der Kirche brauche eine Auffrischung, erklärte der Verwaltungsrat im Vorfeld der Kirchbürgerversammlung. Dazu gehören nicht nur die denkmalpflegerische Erhaltung und Reinigung der kirchlichen Ausstattung sowie die Trockenreinigung der Innenhülle. Die Beleuchtung und die technischen Installationen müssen ebenfalls erneuert werden.

Ausserdem ist die Ölheizung am Ende ihrer Lebensdauer angekommen. Gründliche Abklärungen hätten ergeben, dass ein Anschluss ans Fernwärmenetz in Nesslau die wirtschaftlich und ökologisch sinnvollste Lösung sei, sagte Brian Sieben, Präsident des Kirchenverwaltungsrats im Vorfeld der Versammlung.

Der Administrationsrat des Katholischen Konfessionsteil des Kantons St.Gallen hat für beide Vorhaben grosszügige finanzielle Unterstützung in Aussicht gestellt, so dass die Kirchgemeinde die Ausgaben ohne Steuererhöhungen stemmen kann. Wie Brian Sieben nach der Versammlung sagte, sollen die Projekte möglichst schnell an die Hand genommen werden. «Insbesondere versuchen wird, den Ersatz der Ölheizung vor der neuen Heizsaison abzuschliessen.»