ST.GALLER STADT-TICKER
Spisergass-Gesellschaft verteilt Getränkegutscheine +++ Der Kanton meldet 138 Neuansteckungen und einen Todesfall +++ Das Tanzfest findet statt

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse in der Stadt St.Gallen und der Umgebung: In unserem Stadt-Ticker finden Sie einen bunten Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

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Donnerstag, 22. April - 20:33 Uhr

Geschäfte in der Spisergasse verschenken ab Mai Getränkegutscheine

(mha) Abermals ist eine Idee über Nacht entstanden: Ab dem 1. Mai und bis Ende Jahr erhalten alle Kunden einen Getränke-Bon, die in der Spisergasse einkaufen. Andreas Egger, Präsident der Spisergass-Gesellschaft, sagt: «Der Vorstand hatte die Idee an einem Abend. Am nächsten Tag haben wir uns an die Umsetzung gemacht.»

Andras Egger, Präsident der Spisergass-Gesellschaft.

Andras Egger, Präsident der Spisergass-Gesellschaft.

Bild: Marlen Hämmerli (9. April 2021)

Einlösbar wird der Bons in allen Restaurants der Gasse sein. Er kann gegen einen Prosecco oder ein Mineral eingetauscht werden. Ziel der Aktion ist es, Kundinnen und Kunden in die Spisergasse zu bringen.

Weiterhin läuft die Kampagne mit den Parkjetons. Seit Ostern verteilen Geschäfte, die Mitglied der Gassengesellschaft sind, Jetons, mit denen in den Parkgaragen Brühltor und Burggraben gratis parkiert werden kann. Dies komme bei Kundinnen und Kunden sehr gut an, sagt Egger, der die Baumann Mode AG führt.

Donnerstag, 22. April - 09:51 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 138 Neuansteckungen, einen Todesfall

(SK/mas) Der Kanton St.Gallen meldet für die vergangenen 24 Stunden 138 Neuansteckungen mit dem Coronavirus, 36 weniger als am Vortag. Insgesamt liegt die Anzahl der laborbestätigten Infektionen innerhalb des Kantons damit bei 38'661. Der Kanton meldet heute einen Todesfall. Insgesamt sind 701 Personen im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben.
Auf der Intensivstation werden zwölf Covid-19 Patienten behandelt, alle mit Beatmung. Insgesamt sind 52 Covid-19 Patienten im Spital.

Donnerstag, 22. April - 09:40 Uhr

Das Tanzfest findet statt

(pd/mas) Es ist definitiv: Das Tanzfest vom 7. bis 9. Mai 2021 wird durchgeführt. Mit angepasstem Programm und Schutzkonzept finde die Jubliäumsausgabe des Tanzfestes St.Gallen statt, heisst es in einer Mitteilung. Das Publikum für die einzelnen Programmpunkte ist eingeschränkt. Tickets können online gekauft werden. Der Vorverkauf startet am 26. April.

Am Freitagmorgen startet das Tanzfest-Wochenende mit dem Profitraining, bei dem der Verein ig tanz ost Tanzschaffende, TanzpädagogInnen, Personen in Tanzausbildung und fortgeschrittene Laien zum Schnuppern einlädt. Der Flashmob «St.Gallen tanzt» findet zwischen 18.30 und 18.45 Uhr statt. Am Samstag ist dann der interkulturelle Tanzmorgen «Around the World». In der Offenen Kirche werden Tanzinteressierte mit auf eine Reise der Kulturen genommen. Woran Tanzschaffende der Region arbeiten, welche Themen und Projekte sie beschäftigen, das präsentieren sie am Samstagabend in der Grabenhalle bei «Einblick Tanz».

Das Tanzfest in St.Gallen wird im Mai durchgeführt.

Das Tanzfest in St.Gallen wird im Mai durchgeführt.

Bild: Benjamin Manser

Schnupperkurse werden am Sonntag in den Turnhallen der Kantonsschule am Burggraben angeboten. Kurz vor Mittag präsentiert sich am Sonntag im Flon zudem die urbane Tanzszene St.Gallens zu einem gemeinsamen Beat mit der «Urban Dance Show». Zum Abschluss des Tanzfestes zeigt das zeitgenössische Tanzensembles Pinion &Crown am Sonntagabend das Stück «Décadanse».

Donnerstag, 22. April - 09:33 Uhr

Die Website des Kantons und der Stadt sind ausgefallen

(pd/mas) Derzeit ist die Website des Kantons St.Gallen nicht erreichbar. Man sei daran, das Problem zu lösen, heisst es in einer Mitteilung. Der Kanton informiere über den aktuellen Stand über seinen Twitter-Account: www.twitter.com/kantonsg

Auch die Website der Stadt St.Gallen und der VBSG funktionieren derzeit nicht.

Mittwoch, 21. April - 15:36 Uhr

Haltendes Auto zu spät bemerkt: hoher Sachschaden

(stapo/mha) Auf Höhe der Bushaltestelle Erlachstrasse hat sich am Dienstagmittag ein Verkehrsunfall ereignet. Es entstand hoher Sachschaden, beide Fahrzeuge mussten gemäss Mitteilung der Stadtpolizei St.Gallen abgeschleppt werden.

Das Auto des nachfolgenden Lenkers: Beide Fahrzeuge musste abgeschleppt werden.

Das Auto des nachfolgenden Lenkers: Beide Fahrzeuge musste abgeschleppt werden.

Bild: Stapo SG

Eine 52-jährige Lenkerin hielt ihr Auto vor dem Fussgängerstreifen an, um Fussgänger über die Strasse zu lassen. Ein 49-jähriger Autofahrer, der hinter ihr stadteinwärts unterwegs war, bemerkte das zu spät. Er versuchte noch nach links auszuweichen, sein Fahrzeug kollidierte aber trotzdem mit dem vorderen Wagen.

Die Lenkerin begab sich nach dem Unfall zur Sicherheit selbstständig zu einem Arzt, schreibt die Polizei.

Mittwoch, 21. April - 15:23 Uhr

68-Jähriger verletzt sich schwer bei einem Arbeitsunfall in Mörschwil

(kapo/mas) Am Mittwoch ist es in Mörschwil zu einem Arbeitsunfall gekommen. Ein 68-jähriger Mann stapelte mit einem Arbeitskollegen Armierungseisen, die sie anschliessend mit einem Gabelstapler versetzen wollten. Aus noch unbekannten Gründen fielen die Armierungseisen gegen den Mann und klemmten ihn ein, wie die Kantonspolizei St.Gallen in einer Medienmitteilung schreibt. Den Arbeitskollegen gelang es mit Hilfe des Gabelstaplers, den Verunfallten zu befreien. Nach der Erstversorgung wurde der 68-Jährige von der Rega ins Spital geflogen.

Ein 68-jähriger Mann geriet unter Armierungseisen und verletzte sich dabei schwer.

Ein 68-jähriger Mann geriet unter Armierungseisen und verletzte sich dabei schwer.

Bild: PD
Mittwoch, 21. April - 10:53 Uhr

Fahrer flieht vor Polizeikontrolle

(stapo/mas) Am Dienstagnachmittag versuchte die Stadtpolizei St.Gallen bei einer Verkehrskontrolle ein schwarzes Auto anzuhalten, doch der Lenker floh vor der Kontrolle, wie es in einer Mitteilung heisst. Er beschleunigte stark und fuhr in Richtung Abtwil.

Gestern floh ein Lenker vor einer Polizeikontrolle.

Gestern floh ein Lenker vor einer Polizeikontrolle.

Bild: PD

Später konnte die Polizei das Auto auf einem Parkplatz auffinden. In der weiteren Fahndung wurden zwei mutmassliche Insassen des Fahrzeugs angehalten. Hintergründe sind noch unklar und werden durch die Stadtpolizei abgeklärt.

Die Polizei sucht nach Zeugen, denen das Fahrzeug, ein schwarzer Jaguar Kombi, aufgefallen ist oder welche Angaben zu den Insassen machen können. Hinweise nimmt die Stadtpolizei St.Gallen unter 071 224 60 00 entgegen.

Die Stadtpolizei St.Gallen sucht nach Zeugen, denen der schwarze Jaguar aufgefallen ist.

Die Stadtpolizei St.Gallen sucht nach Zeugen, denen der schwarze Jaguar aufgefallen ist.

Bild: PD
Mittwoch, 21. April - 10:34 Uhr

Lorenz Keiser und Anet Corti treten auf der Kellerbühne auf

Lorenz Keiser geht in seinem Programm «Wobisch?!» den wichtigen FRagen des Lebens nach.

Lorenz Keiser geht in seinem Programm «Wobisch?!» den wichtigen FRagen des Lebens nach.

Bild: PD

(pd/dh) Beim St.Galler Kleintheater Kellerbühne läuft ab morgen Donnerstag der Spielbetrieb wieder an. Den Auftakt macht Kabaretist Lorenz Keiser mit seinem Programm «Wobisch?!» Die neumodische Telefonbegrüssung Wobisch?! nervt ihn. Dabei gäbe es genügend andere Fragen zu klären. Etwa: Sollen wir getrocknete Heuschrecken kaufen? Oder: Und sollte man die Ausgangssperre für gewisse Leute nicht besser verlängern? Einmal mehr redet Lorenz Keiser komisch und treffend schamlos über alle grossen Fragen der Welt.

Die Kabarettistin Anet Corti jongliert mit Wahrheiten.

Die Kabarettistin Anet Corti jongliert mit Wahrheiten.

Bild: Mario Heller

Ab Mittwoch, 28. April, übernimmt Kabarettistin Anet Corti. Sie jongliert in ihrem neuen Programm «Echt?» mit Wahrheiten und weniger grossen Wahrheiten und testet satirisch-humorvoll unsere Leichtgläubigkeit und unseren Hang zum Schönreden. sie geht der Frage nach «Was und wem kann man noch glauben?»

Insgesamt sind je vier Abendvorstellungen in der Kellerbühne geplant. Mehr Informationen und Tickets unter www.kellerbuehne.ch

Mittwoch, 21. April - 09:58 Uhr

Heute im Ostschweizer Regionalfernsehen TVO: Roland Rino Büchel (SVP) und Claudia Friedl (SP) diskutieren über das Rahmenabkommen mit der EU

Bundesrat Guy Parmelin verhandelt am Freitag das Rahmenabkommen in Brüssel. In der TVO-Sendung «Zur Sache» kommen zwei Ostschweizer Politiker zu Wort.

Bundesrat Guy Parmelin verhandelt am Freitag das Rahmenabkommen in Brüssel. In der TVO-Sendung «Zur Sache» kommen zwei Ostschweizer Politiker zu Wort.

Bild: Arthur Gamsa

(pd/dh) Retten was zu retten ist oder die Verhandlungen abbrechen? Am Freitag verhandelt Bundespräsident Guy Parmelin in Brüssel das umstrittene Rahmenabkommen. Der Bundesrat steht seitens der EU aber auch der Schweizer Parteien in der Kritik. Während die SVP will das Ganze beerdigen will, pochen andere Parteien auf die Fortführung der Verhandlungen und der Verträge.

Roland Rino Büchel, St.Galler SVP-Nationalrat SVP.

Roland Rino Büchel, St.Galler SVP-Nationalrat SVP.

Bild: Alessandro Della Valle / KEYSTONE

Ostschweizer Politiker diskutieren in der Sendung «Zur Sache» ob das Rahmenabkommen gescheitert ist oder nicht. Im Studio zu Gast sind Claudia Friedl, St.Galler SP-Nationalrätin, sowie Roland Rino Büchel, St.Galler SVP-Nationalrat. Die Sendung wird moderiert von Tagblatt-Chefredaktor Stefan Schmid.

Claudia Friedl, St.Galler SP-Nationalrätin.

Claudia Friedl, St.Galler SP-Nationalrätin.

Bild: Alessandro Della Valle / KEYSTONE

Zusehen ist die Diskussion ab 18.30 Uhr auf dem Ostschweizer Regionalsender TVO oder unter www.tvo-online.ch. Die Sendung wird um 19.30 Uhr, 22.30 Uhr sowie um 0.30 Uhr wiederholt oder kann auf der Webseite angesehen werden.

Mittwoch, 21. April - 9:33 Uhr

In Rorschach wurde in mehrere Kellerabteile eingebrochen

(kapo) Eine unbekannte Täterschaft ist zwischen Montagabend und Dienstagmittag in Rorschach in einem Mehrfamilienhaus in diverse Kellerabteile eingebrochen. Ein Rennrad mit Zubehör wurde gestohlen, wie es in einer Mitteilung der Kantonspolizei St.Gallen heisst.

Vermutlich gelang es der Täterschaft über die offene Haupteingangstür in die Kellerräume zu gelangen. Sämtliche Vorhängeschlösser wurden mit einem unbekannten Werkzeug abgebrochen. Unbemerkt verliessen die Täter die Liegenschaft. Das Deliktsgut beträgt mehrere Tausend Franken.

Mittwoch, 21. April - 08:57 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 174 Neuansteckungen, keine Todesfälle

174 Neuinfektionen mit Covid-19 meldet der Kanton St.Gallen heute.

174 Neuinfektionen mit Covid-19 meldet der Kanton St.Gallen heute.

Gaetan Bally / KEYSTONE

(SK/mas) Der Kanton St.Gallen meldet am MIttwochmorgen 174 neue Infektionen mit dem Coronavirus, 23 Fälle mehr als am Vortag. Insgesamt liegt die Anzahl der laborbestätigten Infektionen innerhalb des Kantons damit bei 38'523. Todesfälle waren über die letzten Tage keine verzeichnet worden.

Auf der Intensivstation werden 13 Covid-19 Patienten behandelt, eine Person mehr als gestern. Neun Patienten werden beatmet, gleich viele wie gestern. Insgesamt sind 45 Covid-19 Patienten im Spital.

Dienstag, 20. April - 17:05 Uhr

Kunst in der Coronakrise: Das Theater St.Gallen präsentiert ein digitales Theaterstück

(pd/mbu) Die Coronapandemie verunmöglichte während Monaten Premieren und Theateraufführungen. Es mussten neue Wege zur Umsetzung und Vermittlung von Stoffen gesucht werden. Eigentlich hatten das Theater St.Gallen und das Theater Marie Aarau geplant, das Stück «Schleifpunkt» in Koproduktion mit der Bühne Aarau und dem Theater Winkelwiese Zürich auf die Bühne zu bringen. Doch nun wurde das Werk umgearbeitet zum digitalen Projekt für Kopfhörer und Bildschirm. Am Mittwoch, 21. April, erlebt es um 20 Uhr seine Online-Vernissage, wie das Theater St.Gallen mitteilt. Das Video bleibt bis 21. Mai 2021 online abrufbar.

Diana Dengler spielt die Fahrlehrerin.

Diana Dengler spielt die Fahrlehrerin.

Bild: PD

Das Stück dreht sich um die Fahrlehrerin Renate, die ihren Schülerinnen und Schülern Disziplin und Beherrschtheit vorlebt. Doch dann wird sie aus ihrem Alltag gerissen, als sie – mit ihrer Tochter auf dem Beifahrersitz – eine Frau anfährt. Die beiden bringen die Bewusstlose zu sich nach Hause. Zwischen Renate und dem mysteriösen Unfallopfer entwickelt sich ein Psychokrimi, in den auch die Tochter und ein Polizist hineingezogen werden. Die Unbekannte nistet sich im Leben von Renate ein.

Dienstag, 20. April - 16:21 Uhr

Schloss Dottenwil öffnet am Samstag Terrasse und Museum

(pd/mas) Das Schloss Dottenwil in Wittenbach öffnet am kommenden Samstag, 24. April, die Terrasse und das Museum, heisst es in einer Mitteilung. Das Schutzkonzept sei entsprechend angepasst worden. Es gelte Maskenpflicht auf dem ganzen Areal, ebenso werden die Kontaktdaten aller Personen aufgenommen.

Das Schloss Dottenwil in Wittenbach.

Das Schloss Dottenwil in Wittenbach.

Bild: Tobias Garcia
Dienstag, 20. April - 15:24 Uhr

Local Guides und Schnitzeljagd durch die Innenstadt für nachhaltige Mode

(pd/mas) Von Dienstag, 20. April, bis Samstag, 24. April, organisiert der Verein «Es wird.» sein neues Projekt «Nachhaltige Orte» mit geführten, digitalen Ladenbesuchen und einer physischen Schnitzeljagd durch die St.Galler Innenstadt, wie es in einer Mitteilung heisst.

Eine Schnitzeljagd durch die Stadt führt zu Anbietern nachhaltiger Mode.

Eine Schnitzeljagd durch die Stadt führt zu Anbietern nachhaltiger Mode.

Bild: PD
Vom 20.-24. April kann der «Fair Fashion Trail» gemacht werden.

Vom 20.-24. April kann der «Fair Fashion Trail» gemacht werden.

Bild: PD

Anlässlich der «Fashion Revolution Week» stehe die Veranstaltung ganz im Zeichen von nachhaltigen Alternativen zu Fast Fashion. So führt der «Fair Fashion Trail» zu Anbieterinnen und Anbieter fair produzierter Kleidung und Accessoires aus Naturmaterialien, aber auch zu Second-Hand-Ware und Reparatureinrichtungen.

Der Startschuss für «Nachhaltige Orte» erfolge in der Stadt St.Gallen. Es sei geplant, nach und nach in weiteren Ostschweizer Städten und Gemeinden digitale Karten zu installieren, um nachhaltig wirtschaftende Anbieterinnen und Anbieter besser sichtbar zu machen.

Die aktuelle Situation zeige deutlich, dass zukunftsfähige Konzepte gefragt seien. Für den Verein bedeute es, dass sowohl bei der Produktion von Angebotenem und dessen Transport, aber auch im Betrieb selbst achtsam mit Ressourcen umgegangen wird. Ausserdem sollten Attribute wie „bio“ und „fair“ keine Ausnahmen, sondern Standard sein.

Weitere Links: Fashion Trail, Verein «Es wird.» Projekte, Fashion Revolution Week 2021

Dienstag, 20. April - 14:29 Uhr

SC Brühl spielt am Mittwoch gegen den FC Köniz

(pd/mas) Am Mittwoch spielt der SC Brühl ein Nachtragsspiel gegen den FC Köniz, wie es in einer Mitteilung heisst. Mit einem Sieg könne sich der SCB für die Aufstiegsrunde qualifizieren. Das Heimspiel findet am Mittwoch, 21. April, um 20 Uhr statt. Erstmals seit letzten Herbst sind wieder hundert Zuschauer zugelassen. Das Spiel wird auf www.scbruehl.ch im Livestream übertragen.

Am Mittwoch spielen der SC Brühl gegen FC Köniz.

Am Mittwoch spielen der SC Brühl gegen FC Köniz.

Bild: PD

Noch zwei Spiele stehen für den SC Brühl in der Vorrunde aus, bevor es dann in die Aufstiegsrunde der ersten acht oder in die Abstiegsrunde geht. Brühl startet mit 21 Punkten aus 13 Spielen. Mit einem Sieg gegen die Berner könnten die St.Galler ihre Qualifikation definitiv machen, mit einem Unentschieden sähe es auch noch gut aus. Bei einer Niederlage müsste der SCB auf ein besseres Resultat am Samstag im letzten Spiel gegen Breiterain hoffen, heisst es weiter in der Mitteilung.

Der FC Köniz belegt mit 10 Punkten einen Abstiegsplatz in der Promotion League. Laut Mitteilung sollten sie jedoch nicht unterschätzt werden, da sie personell mit den Neuzugängen Stefan Glarner und Stephan Andrist verstärkt worden sind – beide haben Erfahrungen aus der Super League.

Dienstag, 20. April - 13:55 Uhr

Theater St.Gallen zeigt das Tanzstück Cinderelle in neuer Interpretation

Die Inszenierung versetzt das Märchen in die 50er und 60er Jahre und damit in das goldene Zeitalter der Fliegerei.

Die Inszenierung versetzt das Märchen in die 50er und 60er Jahre und damit in das goldene Zeitalter der Fliegerei.

Bild: PD

(pd/dh) Am Theater St.Gallen feiert am Freitag, 23. April, die zweite Produktion nach dem Neustart Premiere. Sergei Prokofjews Tanzstück Cinderella wird in einer Neuinterpretation von Kinsun Chan gezeigt. Der Leiter der Tanzkompanie liess sich von den 50er- und 60er-Jahren der USA inspirieren und verlegte den Klassiker der Tanzgeschichte in das goldene Zeitalter der Flugreisen, heisst es in einer Mitteilung.

Fliegen und Reisen zum Vergnügen war luxuriös und ein Traum für die meisten Menschen. Der Pilot, der zu dieser Zeit grosses Ansehen genoss, stand stellvertretend für diesen Luxus, für die grosse, weite Welt und eine moderne Lebensweise. Für ein Hausmädchen dieser Zeit, wie Cinderella in dieser Interpretation, war ein solcher Mann eigentlich unerreichbar. Doch dafür hat das Märchen eine gute Fee vorgesehen.

Kinsun Chan hat zur Musik von Sergei Prokofjew eine Choreografie entwickelt, die die Modetänze der Zeit wie den Twist, Swing oder Hand jive aufgreift. Ausnahmsweise erklingt die Musik bei dieser Produktion nicht aus dem Graben. Da es aufgrund der Corona-Schutzbestimmungen nicht möglich ist, das Werk live mit Orchester aufzuführen, hat es das Sinfonieorchester St.Gallen unter Chefdirigent Modestas Pitrenas in der Tonhalle eingespielt. Das Bühnenbild von Anja Jungheinrich greift die Ästhetik der in den 1950er-Jahren beliebten Pop-up-Bücher auf, bei denen durch das Aufschlagen einer Seite eine dreidimensionale Landschaft oder Umgebung hochklappte.

Tickets für die Vorstellungen bis Ende Mai sind auf der Website des Theaters verfügbar. Aufgrund der Totalsanierung des Theaterhauses finden die Vorstellungen im nahe gelegenen Provisorium statt.

Dienstag, 20. April - 13:16 Uhr

Feuerwanzen spüren den Frühling

Trotz auffälliger Färbung zählen Feuerwanzen zu den Nützlingen. Leserin Ingrid Zürcher fotografierte dieses Paar im Familiengarten Feldli.

Trotz auffälliger Färbung zählen Feuerwanzen zu den Nützlingen. Leserin Ingrid Zürcher fotografierte dieses Paar im Familiengarten Feldli.

Bild Ingrid Zürcher
Dienstag, 20. April - 10:14 Uhr

Das Kinder-Musical-Theater Storchen eröffnet am 1. Mai mit Pippi Langstrumpf

Pippi Langstrumpf macht wieder die Bühne des Kinder-Musical-Theaters Storchen unsicher.

Pippi Langstrumpf macht wieder die Bühne des Kinder-Musical-Theaters Storchen unsicher.

Bild: Ralph Ribi (13. Oktober 2016)

(dh) Aufgrund der Lockerung der Coronamassnahmen spielt auch das Kinder-Musical-Theater Storchen an der Magnihalden wieder vor Publikum. Den Anfang macht das Musical zu Pippi Langstrumpf, wie dem Newsletter zu entnehmen ist. Ab 1. Mai können Personen jeden Alters die freche Pippi erleben, wie sie sich weigert ins Kinderheim zu gehen oder ihren Koffer voll Gold mit ihren Freunden Tommy und Annika vor Landstreichern verteidigt. Tickets sind erhältlich auf der Homepage des Stochentheaters, auf Starticket oder per E-Mail kurt.wettstein@storchen.theater. Es sind maximal 50 Tickets pro Vorstellung verfügbar.

Zudem gibt das Theater weitere Vorstellungen und Kurse bekannt. Während den Sommerferien können Kinder ab 7 Jahren an den Theaterkursen teilnehmen. Als Thema ist die Geschichte von Harry Potter vorgesehen, wie dem Newsletter zu entnehmen ist. Anmeldungen an info@storchen.theater.

Für nach den Sommerferien ist die Theaterproduktion zum Märchen Dornröschen angekündigt. Die erste Vorstellung ist für den 28. August geplant.

Dienstag, 20. April - 9:42 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 151 Neuansteckungen, keine Todesfälle

(SK/mas) Der Kanton St.Gallen meldet für die vergangenen 24 Stunden 151 Neuansteckungen mit dem Coronavirus. Insgesamt liegt die Anzahl der laborbestätigten Infektionen innerhalb des Kantons damit bei 38'349. Todesfälle waren übers Wochenende und am Montag keine verzeichnet worden, heute ebenso wenig.

Auf der Intensivstation werden wie gestern schon zwölf Covid-19 Patienten behandelt, neun davon mit Beatmung. Insgesamt sind 52 Covid-19 Patienten im Spital.

Dienstag, 20. April - 09:23 Uhr

Auto fängt auf der Autobahn Feuer

Die örtliche Feuerwehr löscht am Montagabend ein brennendes Auto auf der Autobahn.

Die örtliche Feuerwehr löscht am Montagabend ein brennendes Auto auf der Autobahn.

Bild: Kapo SG

(kapo/dh) Das Auto eines 44-jährigen Mannes ist auf der Autobahn A1 bei Rorschacherberg ausgebrannt. Der Vorfall ereignete sich am Montagabend um 22 Uhr, wie die Kantonspolizei St.Gallen in einer Mitteilung schreibt.

Der 44-Jährige fuhr demnach mit seinem Auto von St. Margrethen Richtung St.Gallen. Er bemerkte Rauchentwicklung aus dem Motorraum und hielt sein Auto auf dem Pannenstreifen an. Nachdem er ausgestiegen ist, fing das Auto an zu brennen. Beim Eintreffen der Rettungskräfte stand das Auto bereits in Vollbrand. Verletzt wurde niemand.

Nebst mehreren Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen stand die örtliche Feuerwehr sowie der Strassenunterhaltsdienst im Einsatz.

Das Auto erlitt Totalschaden.

Das Auto erlitt Totalschaden.

Bild: Kapo SG
Montag, 19. April - 16:16 Uhr

Literaturhaus lädt zur ersten Lesung ein

(woo) Nach längerer Pause dürfen ab diesem Montag wieder Lesungen stattfinden. Das St.Galler Literaturhaus Wyborada lädt am Donnerstag, 22. April, ins Kunstmuseum ein. Dort liest die Autorin Simone Meier aus ihrem im Frühling erschienenen Roman «Reiz», der direkt auf Platz 3 der Schweizer Bestsellerliste landete. Moderiert wird der Anlass, der um 19.30 Uhr beginnt, von Anya Schutzbach.

Die Platzanzahl ist auf 50 Personen begrenzt, eine rasche Anmeldung sei deshalb von Vorteil, wie es in einer Mitteilung heisst. Anmeldungen sind bis 21. April an literaturhaus@wyborada.ch möglich. Weitere Vorlesungen finden Interessierte unter diesem Link.

Simone Meier, Schriftstellerin und Journalistin, ist diese Woche in St.Gallen zu Gast.

Simone Meier, Schriftstellerin und Journalistin, ist diese Woche in St.Gallen zu Gast.

Christian Beutler/ Keystone
Montag, 19. April, 15:15 Uhr

«Wer pflegt uns morgen?»: Palace überträgt Podium

(woo) In den Spitälern, in Alters- und Pflegeheimen oder bei der Pflege zu Hause herrscht Pflegenotstand. Diesem Thema widmet sich am Dienstag, 20. April, das «Erste Fernsehen Erfreuliche Universität» - die Fernsehsendung des Palace. Fast 11 000 Stellen seien derzeit in der Schweiz unbesetzt, heisst es in einer Mitteilung. Die Folge: Überlastung, immer weniger Zeit und immer wieder Fachpersonen, die den Job an den Nagel hängen. In ihrem Dokumentarfilm «Wer pflegt uns morgen?» hat die St.Galler Journalistin Eveline Falk Pflegende bei ihrer Arbeit porträtiert.

Eveline Falk, St.Galler Journalistin.

Eveline Falk, St.Galler Journalistin.

Ralph Ribi

Im Rahmen des 1. Mai diskutieren das «Erste Fernsehen Erfreuliche Universität» mit Pflegefachleuten über ihren Berufsalltag, den Service Public und über gewerkschaftliche Organisation im Care-Bereich.

Beim Gespräch dabei sind Filmemacherin Eveline Falk, Ronja Stahl, Pflegefachfrau in Ausbildung, und Sebastian Zölle, diplomierter Pflegefachmann und Experte für Intensivpflege am Kantonsspital St.Gallen.

Moderiert wird das Podium von Sabrina Rohner. Es wird live um 20.15 Uhr unter folgendem Link übertragen.

Montag, 19. April - 12:58 Uhr

Fussballmagazin «Senf» sucht den ultimativen St.Galler Fussballsong: Die Abstimmung ist umkämpft

Manuel Stahlberger und Marcel Gschwend alias Bit-Tuner haben für das im vergangenen Oktober erschienene Album «I Däre Show» zusammengespannt.

Manuel Stahlberger und Marcel Gschwend alias Bit-Tuner haben für das im vergangenen Oktober erschienene Album «I Däre Show» zusammengespannt.

Bild: PD

(pd/sab) Analog zum Eurovision Song Contest sucht der «Grand Prix de la Vereinslieder» aktuell das beste Schweizer Fussballvereinslied. Die regionale Vorausscheidung für St.Gallen organisierte das Fussballmagazin «Senf». So konnten Fans bis am Sonntag während einer Woche ihren Favoriten aus sechs nominierten Songs bestimmen. «Das Rennen war eng», schreiben die Organisatoren am Montag – am Geburtstag des FC St.Gallen. Mit 465 Stimmen gewonnen hat der Song «S erscht Mol» von Manuel Stahlberger zusammen mit Bit-Tuner.

Darin besingt Stahlberger den ersten Besuch im Espenmoos-Stadion in den 1980er-Jahren – als ein Hundefutterproduzent noch Sponsor der Mannschaftsshirts war. Es ist ein Song, der mit dumpfem Beat die seit jenem Zeitpunkt nicht abbrechende Faszination für den Fussball zelebriert.

Hier der Siegersong: Manuel Stahlberger & Bit-Tuner mit «S erscht Mol».

Auf den zweiten Platz wählten die Fans The Gjasulas mit ihrem Song «Schüga Lager». Er erhielt 429 Stimmen, gefolgt von SOG mit dem Song «FCSG 2K19» auf dem dritten Platz mit 174 Stimmen. Knapp und unerwartet neben dem Podest landet Knöppels «Abseits (du Wichser)». Abgeschlagen: «Üses Lied» und der Song «Boccia-Bahn» von Dachs.

Ein Bild aus dem Jahr 1997: Der FC St.Gallen spielt gegen den FC Zürich, FCSG-Spieler David Sène (Nr. 5) und Dorjee Tsawa (Mitte).

Ein Bild aus dem Jahr 1997: Der FC St.Gallen spielt gegen den FC Zürich, FCSG-Spieler David Sène (Nr. 5) und Dorjee Tsawa (Mitte).

Bild: Ralph Ribi

Die «Senf»-Heftmacher und Organisatoren der Abstimmung schreiben am Montag: «Das Interesse für das Voting war so gross, dass vor allem in der Nacht auf Samstag ungewöhnlich – und wie sich herausstellen sollte unerlaubt – viele Stimmen abgegeben wurden. Nach einer Bereinigung verlief die Wahl bis gestern um Mitternacht aber wieder problemlos.»

Das beste Schweizer Fussballlied wird am 4. September 2021 gewählt. Wer für die anderen Clubs ins Rennen steigt und im Herbst Kontrahent von Manuel Stahlberger und Bit-Tuner sein wird, lässt sich immer aktuell unter www.grandprix2021.ch verfolgen. In anderen Regionen ist die Vorausscheidung noch im Gang.

Montag, 19. April - 11:33 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 216 Neuansteckungen, keine Todesfälle über das Wochenende

(SK/mas) Wie dem kantonalen Informationsportal zu entnehmen ist, sind über das Wochenende 216 neue laborbestätigte Coronafälle hinzugekommen. Damit wurden seit Ausbruch der Pandemie im Kanton St.Gallen insgesamt 38'198 Personen positiv auf Covid-19 getestet. Die Anzahl der Todesfälle liegt derweil seit über einer Woche unverändert bei 700.

Zurzeit werden zwölf Covid-19-Patienten auf Intensivstationen behandelt - neun davon werden künstlich beatmet.

Montag, 19. April - 10:06 Uhr

Rettung aus dem Hotelfenster

(rar) Die Berufsfeuerwehr St.Gallen war am Montagmorgen gegen 7 Uhr beim Hotel Einstein im Einsatz. Zu Übungszwecken musste der Dienstzug der Feuerwehr mehrere Rettungen über die Autodrehleiter ausführen. Dazu wurde die Kapellenstrasse kurz gesperrt. Schaulustige wurden direkt vom General Manager des Hotels, Michael Vogt, informiert: «Ist nur eine Übung, keine Sorge!»

Ein Feuerwehrmann rettet einen Mann aus dem Hotel.

Ein Feuerwehrmann rettet einen Mann aus dem Hotel.

Bild: Raphael Rohner

Die Berufsfeuerwehr St.Gallen übt unter dem Jahr immer wieder an Gebäuden und Infrastrukturen der Stadt St.Gallen. Am Dienstag soll die kurze Übung für den zweiten Dienstzug wiederholt werden.

Auch am Dienstag soll beim «Einstein» wieder eine Übung stattfinden.

Auch am Dienstag soll beim «Einstein» wieder eine Übung stattfinden.

Bild: Raphael Rohner
Sonntag, 18. April - 17:59 Uhr

St.Galler Fussballerinnen siegen in Lugano - und rücken auf den sechsten Tabellenplatz der Women's Super League vor

(pd/vre) Die Frauen des FC St.Gallen-Staad haben am Samstag aus dem Tessin drei Punkte mit nach Hause genommen. Sie schlugen das derzeitige Schlusslicht der Women's Super League, den FC Lugano Femminile, knapp mit 1:0. Das entscheidende Tor erzielte Stephanie Brecht bereits in der 21. Spielminute. Dank der Heimniederlage von Luzern rückt das Team von Marco Zwyssig auf den sechsten Tabellenplatz vor.

Mit einem knappen 1:0-Erfolg erfüllte der FC St.Gallen-Staad die Pflichtaufgabe beim erstarkten FC Lugano Femminile. Über die 90 Minuten gesehen hatten die St.Gallerinnen mehr vom Spiel und verdienten sich die drei Zähler. Bereits kurz nach dem Anpfiff kam Stephanie Brecht zur ersten Möglichkeit, aber sie brachte den Ball nicht im Gehäuse von Lugano-Keeperin Inés Palmiero Herrera unter. Kurz vor dem Treffer von Brecht in der 21. Minute liess Serena Li Puma eine Möglichkeit aus.

Die Frauen des FC St.Gallen-Staad dominierten am Samstag das Auswärtsspiel gegen den FC Lugano Femminile.

Die Frauen des FC St.Gallen-Staad dominierten am Samstag das Auswärtsspiel gegen den FC Lugano Femminile.

Bild: Podo Gessner
(17.4.2021)

Zu Beginn der zweiten Halbzeit kamen die Frauen des FC Lugano zu ihrer ersten und einzigen guten Abschlussmöglichkeit durch Lora Zlatanova Petrova. Zehn Minuten vor Spielschluss hatte die auf Seiten der St.Gallerinnen eingewechselte Yael Aeberhard gar noch die Gelegenheit den zweiten St.Galler Treffer zu erzielen, es blieb jedoch beim knappen 1:0-Sieg.

Mit diesen drei Punkten und der gleichzeitigen Heimniederlage des FC Luzern gegen die YB-Frauen kletterte die Zwyssig-Elf auf den sechsten Platz. Am kommenden Wochenende steht für den FC St.Gallen-Staad ein Trainingsspiel gegen die U21 des FC Zürich aus der NLB auf dem Programm. Das nächste Meisterschaftsspiel wird am 1. Mai bei Leader Servette FC Chênois Féminin gespielt.

Sonntag, 18. April - 17:39 Uhr

Opferstock in der Moschee ausgeräumt: Mehrere hundert Franken gestohlen

(kapo/vre) Am Freitag, in der Zeit von 15.30 bis 21 Uhr, haben Diebe die Moschee an der Paradiesstrasse in St.Gallen heimgesucht. Sie drangen gemäss Mitteilung der Kantonspolizei vom Sonntag ins Gebäude ein und durchsuchten die Räume. Dabei brachen sie auch den Opferstock auf. Daraus liessen sie mehrere hundert Franken mitlaufen. Der Sachschaden, den die Unbekannten hinterlassen haben, beläuft sich ebenfalls auf mehrere hundert Franken.

Sonntag, 18. April - 17:11 Uhr

Das Milchhüsli auf Drei Weieren ist in die Sommersaison gestartet - und die Weiher sind wieder gut gefüllt

(sab) Obwohl sich das Wetter in den vergangenen zwei Wochen nochmals von der eher winterlichen Seite gezeigt hat, ist das Milchhüsli auf Drei Weieren in die Sommersaison gestartet. Seit Anfang April ist der legendäre und beliebte Kiosk wieder offen. Am Sonntag kamen trotz Wolkenfeldern, wenig Sonne und noch immer garstig tiefen Temperaturen zahlreiche Spaziergängerinnen und Spaziergänger für eine Zwischenverpflegung zum Milchhüsli. Ab Montag dürfen auch die neuen Tische und Bänke benutzt werden.

Einige Spaziergängerinnen und Spaziergänger machen einen Halt beim Milchhüsli auf dem Damm zwischen Bueben- und Mannenweier.

Einige Spaziergängerinnen und Spaziergänger machen einen Halt beim Milchhüsli auf dem Damm zwischen Bueben- und Mannenweier.

Bild: Sandro Büchler
(18.4.2021)

Im Herbst und Winter waren auf dem Damm zwischen dem Bueben- und dem Mannenweier, auf dem der Kiosk steht, Sanierungsarbeiten ausgeführt worden. Eine in die Jahre gekommene Verbindungsleitung musste saniert werden. Für die Bauarbeiten musste auch das historische Schieberhäuschen umgesetzt werden. Jetzt ist aber alles wieder an seinem gewohnten Platz. Inzwischen sind die beiden Weiher auch wieder fast bis oben hin mit Wasser gefüllt. Für die Bauarbeiten hatten sie abgelassen werden müssen.

Samstag, 17. April - 19:33 Uhr

Unnötiger Punktverlust: SC Brühl spielt im ersten Heimmatch seit der Coronapause gegen YF Juventus «nur» 1:1 unentschieden

(pd/vre) Die Brühler verpassten es am Samstag gegen YF Juventus mit einem zu passiven Spiel sich vorzeitig für die Finalrunde zu qualifizieren. In einer ausgeglichen ersten Halbzeit kamen sie in der 24. Minute durch Claudio Holensteins Freistosstor aufgrund eines klaren Torhüterfehlers auf billige Art und Weise zum Führungstor. In der Folge plätscherte die Partie lange ereignislos dahin.

Nach dem Spiel gegen YF Juventus wird SC-Brühl-Spieler Lirim Shala schon am Mittwoch im Paul-Grüninger-Stadion erneut auf Torjagd geschickt.

Nach dem Spiel gegen YF Juventus wird SC-Brühl-Spieler Lirim Shala schon am Mittwoch im Paul-Grüninger-Stadion erneut auf Torjagd geschickt.

Bild: SCB

In der zweiten Hälfte wollten die Brühler lange Zeit den knappen Vorsprung verwalten. Das rächte sich nicht ganz unerwartet. Der eingewechselte Krasniqi nickte im Anschluss an einen Eckball in der 62. Minute zum 1:1-Ausgleich ein. Erst in der letzten Viertelstunde suchten die Kronen wieder zielstrebiger den Sieg, Doch Claudio Holenstein und der 17-jährige eingewechselte eigene Junior Edmir Zulic scheiterten beide an der Torumrandung. So blieb es bei der gerechten Punkteteilung.

Bereits am kommenden Mittwoch bietet sich dem SC Brühl jetzt gegen den FC Köniz mit einem Sieg die Gelegenheit zur Finalqualifikation. In der Aufstiegsrunde spielen die ersten acht der Promotion League um den Aufstieg in die Challenge League. Der SC Brühl liegt derzeit auf dem sechsten Tabellenplatz.

Samstag, 17. April- 17:45 Uhr

Blechsalat in Bruggen: Auffahrunfall bei der Verzweigung der Zürcher- mit der Fürstenlandstrasse

(stapo/vre) Am Freitagabend ist es bei der Verzweigung Zürcher- und Fürstenlandstrasse in St.Gallen-Bruggen zu einer Auffahrkollision mit zwei Beteiligten gekommen. Verletzt wurde niemand, jedoch entstand gemäss Mitteilung der Stadtpolizei vom Samstag hoher Sachschaden. Nach dem Unfall kam es zu Verkehrsbehinderungen.

Die Unfallstelle vom Freitagabend im Zentrum von Bruggen: Hier fuhr ein Auto beim Abbiegen in die Fürstenlandstrasse auf ein anderes auf.

Die Unfallstelle vom Freitagabend im Zentrum von Bruggen: Hier fuhr ein Auto beim Abbiegen in die Fürstenlandstrasse auf ein anderes auf.

Bild: Stadtpolizei SG (16.4.2021)

Zum Unfall kam es am Freitag, 18.20 Uhr. Zwei Autos fuhren auf der Zürcher Strasse stadteinwärts. Beide wollten im Zentrum von Bruggen nach rechts in die Fürstenlandstrasse abbiegen. Dabei kam es zu einer Auffahrkollision. Ein Auto erlitt Totalschaden, am zweiten Fahrzeug entstand grosser Sachschaden. Beide Autos mussten abgeschleppt werden. Nach dem Unfall kam es im Abendverkehr während mehr als einer Stunde zu Verkehrsbehinderungen.

Samstag, 17. April - 17:35 Uhr

Verkehrskontrollen in St.Gallen: Drei fahrunfähige Autofahrer und ein Minderjähriger ohne Fahrausweis auf einem gestohlenen Töff

(stapo/vre) Bei Verkehrskontrollen haben Stadt- und Kantonspolizei am Freitagabend und frühen Samstagmorgen drei Autolenker und einen Töfffahrer aus dem Verkehr gezogen. Alle vier waren gemäss Mitteilung der Stapo vom Samstag in fahrunfähig unterwegs. Bei einem Autofahrer stellte die Polizei zudem Marihuana sicher. Die vier Angehaltenen werden jetzt bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.

Am Freitag, kurz nach 17.30 Uhr, kontrollierten St.Galler Stadtpolizisten an der Rorschacher Strasse einen Autofahrer. Dabei roch es aus dem Auto stark nach Marihuana. Bei der folgenden Kontrolle stellten die Polizisten insgesamt 20 Gramm Marihuana sicher. Der 19-jährige Autofahrer wurde als fahrunfähig eingestuft; daher verfügte die Staatsanwaltschaft eine Blut- und Urinprobe. Der junge Mann musste zudem seinen Führerausweis abgeben.

Drei Autolenker und einen Töfffahrer haben Stadt- und Kantonspolizei am Freitagabend und frühen Samstagmorgen bei Kontrollen in St.Gallen als fahrunfähig aus dem Verkehr gezogen.

Drei Autolenker und einen Töfffahrer haben Stadt- und Kantonspolizei am Freitagabend und frühen Samstagmorgen bei Kontrollen in St.Gallen als fahrunfähig aus dem Verkehr gezogen.

Symbolbild: Stapo SG

Am frühen Samstagmorgen wurden zwei weitere Autofahrer kontrolliert, welche in fahrunfähigem Zustand unterwegs waren. Der Alkoholtest bei einem 30-Jährigen Mann fiel mit 0,6 Promille (0,32mg/l) positiv aus. Der zweite Angehaltene, ein 27-Jähriger, wurde als fahrunfähig eingestuft, weshalb die Staatsanwaltschaft eine Blut- und Urinprobe anordnete.

Der Fall des Töfffahrers war spektakulärer: Einer Patrouille der Kantonspolizei fiel am Samstag, 1 Uhr, ein Töfffahrer auf, der ohne Helm auf der Demutstrasse unterwegs war. Als er das Polizeiauto bemerkte, stieg er vom Motorrad und wollte davonrennen. Als er angerufen wurde, blieb er aber stehen und liess sich kontrollieren. Dabei stellte sich heraus, dass er den Töff entwendet hatte und dafür auch keine Fahrberechtigung besitzt.

Die Kantonspolizisten übergaben den Verkehrssünder der Stadtpolizei, die für seine Delikte auf Stadtgebiet zuständig ist. Bei der weiteren Kontrolle stellten Stadtpolizisten dann auch noch fest, dass der 15-jährige Töfffahrer fahrunfähig unterwegs war. Die Jugendstaatsanwaltschaft verfügte daher eine Blut- und Urinprobe.

Samstag, 17. April - 17:17 Uhr

Autolenker wollte Lastwagen überholen: Velofahrer frontal erfasst und verletzt

Die Unfallstelle auf der St.-Josefen-Strasse: Der Autofahrer war aufwärts Richtung St.Gallen unterwegs, als er bei einem Überholmanöver den abwärts fahrenden Velofahrer frontal erfasst.

Die Unfallstelle auf der St.-Josefen-Strasse: Der Autofahrer war aufwärts Richtung St.Gallen unterwegs, als er bei einem Überholmanöver den abwärts fahrenden Velofahrer frontal erfasst.

Bild: Stadtpolizei SG (16.4.2021)

(stapo/vre) Am Freitag, kurz nach 10 Uhr, ist es auf der St.-Josefen-Strasse in St.Gallen zu einer Frontalkollision zwischen einem Auto und einem Velo gekommen. Der Unfall ereignete sich, als der 71-jährige Autofahrer einen Lastwagen überholen wollte. Der 27-jährige Velofahrer wurde mittelschwer verletzt. Er musste gemäss Mitteilung der Stadtpolizei vom Samstag ins Spital eingeliefert werden.

Freitag, 16. April - 20:42 Uhr

Das erste Heimspiel seit der Coronpausa: Der SC Brühl empfängt am Samstag YF Juventus

(fm/vre) Am Samstag spielt der SC Brühl das erste Heimspiel im Paul-Grüninger-Stadion seit letztem Oktober. Gast ist YF Juventus aus Zürich, Tabellennachbar des SC Brühl und damit enger Mitbewerber um die Qualifikation für die Aufstiegsrunde. Mit einem Sieg am Samstag würde Brühl zwei Punkte Vorsprung auf Juventus holen, das ein Spiel mehr hat. Es wäre dies eine gute Ausgangslage für die Teilnahme an der Aufstiegsrunde mit den ersten acht der Promotion League.

Das Spiel am Samstag ist Auftakt zu einer «englischen Woche» für den SC Brühl. Am kommenden Mittwoch kommt der FC Köniz nach St.Gallen, am Samstag darauf reist Brühl nach Bern zum FC Breitenrain. Danach ist auch definitiv klar, ob Brühl um Aufstieg in die Challenge League oder gegen den Abstieg in die Erste Liga Classic spielen wird. Das Heimspiel gegen YF Juventus findet morgen Samstag, 16 Uhr, im Paul-Grüninger-Stadion statt. Zuschauer sind (noch) nicht zugelassen. Das Spiel wird auf live per Videostream übertragen.

In Bellinzona gab es am letzten Samstag für Brühl eine wichtigen Punkt um die Qualifikation in die Aufstiegsrunde.

In Bellinzona gab es am letzten Samstag für Brühl eine wichtigen Punkt um die Qualifikation in die Aufstiegsrunde.

Bild: Andrin Brändle/ SCB (10.4.2021)

Noch vier Spiele fehlten dem SC Brühl nach der coronabedingten langen Winterpause zum Abschluss der Vorrunde, wonach dann nach neuem Modus in der Promotion League eine Auf- und eine Abstiegsrunde stattfinden wird. Brühls Ausgangslage war da der sechste Rang. Im ersten dieser vier Nachtragsspiele holten sich die Kronen am letzten Samstag in Bellinzona kurz vor Schluss einen wichtigen Punkt mit dem Ausgleichstreffer zum 1:1.

Nun kommt im zweiten Spiel Tabellennachbar YF Juventus nach St.Gallen. Ein Gegner, der laut Brühls Sportchef Roger Jäger aufgrund des städnigen Spielerwechsels schwer einzuschätzen ist. So sind auch drei Brühler Spieler, die 2020 nach Zürich wechselten – Attila, Samel Sabanovic und Willi Pizzi – bereits nicht mehr im Verein. Auch eine 0:7-Schlappe, die Juventus am letzten Samstag gegen Köniz hinnehmen musste, lasse keine Mutmassungen über die Stärke – oder Schwäche – zu, sagt SCB-Sportchef Jäger: «YF Juventus ist nicht nur unberechenbar, sondern auch ein traditionell unangenehmer Gegner für den SC Brühl.»

Freitag, 16. April - 18:28 Uhr

Erste digitale Vernissage im Forum Würth in Rorschach

(pd/woo) Am Samstag eröffnet das Würth-Haus in Rorschach die neue Hauptausstellung «Lust auf mehr – Neues aus der Sammlung Würth zur Kunst nach 1960». Nach den Themen des Waldes, der Tiere und des Menschen, präsentiert die Sammlungsausstellung ausgewählte Neuerwerbungen von Gegenwartskunst seit den 1960er-Jahren, wie es in einer Mitteilung heisst.

Damit zeige sich die Unternehmenskollektion aus einem veränderten Blickwinkel, denn die Neuzugänge hätten durchaus neue Richtungen innerhalb des Sammlungsgefüges eingeschlagen, auch wenn sie zugleich bestehende Stärken weitergedacht und hervorgehoben haben. Die Ausstellung im Forum Würth in Rorschach wird gemäss Mitteilung bis zum 12. Februar 2023 zu sehen sein.

Aufgrund der Coronapandemie findet die Vernissage erstmals digital statt. Wer die Vernissage am Samstag von zu Hause aus miterleben möchte, hat ab 10 Uhr die Möglichkeit dazu. Anwesend sein werden C. Sylvia Weber (Direktorin Sammlung Würth), Hanna Jung (Interimsleiterin Forum Würth), Claudia Sturzenegger (Ausstellungsbegleitung Forum Würth) und Benedikt Laksy (Mitarbeiter Forum Würth).

Die digitale Vernissage wird unter folgendem Link übertragen: www.wuerth-haus-rorschach.ch/vernissage.

Freitag, 16. April - 17:49 Uhr

Gutenbergtafel von «Vandalinnen» verunstaltet

(mha) Vor einem Monat haben Aktivistinnen diverse Strassennamen in der St.Galler Innenstadt umbenannt. Aus der Marktgasse wurde zum Beispiel der Louisweg. Die Aktion sollte auf einen Vorstoss im Stadtparlament aufmerksam machen und die Tatsache, dass von den über 200 Strassen, Wegen und Plätzen in der Stadt St.Gallen, die nach historischen Persönlichkeiten benannt sind, nur gerade 20 einen Frauennamen tragen.

Ein Überbleibsel der Aktion klebte bis vor kurzem noch an der Gutenbergstrasse. Genauer gesagt unter dem Strassenschild der Gutenbergstrasse:

Bild: Marlen Hämmerli

Das hat auch eine Passantin oder ein Passant bemerkt. Im Stadtmelder, der elektronischen Klagemauer, schreibt die Person (Frau vermutet Mann): «Die Gutenbergtafel wurde von Vandalinnen verunstaltet, der Originalzustand ist immer noch nicht wiederhergestellt.» Das Strasseninspektorat hat schon reagiert. Der violette Kleber ist inzwischen verschwunden.

Freitag, 15. April - 16:32 Uhr

Baustelle in 99 Metern Höhe

Momentaufnahme. Noch bis diesen Herbst erneuern die SOB das Sitterviadukt und den Sturzeneggtunnel für insgesamt 19,5 Millionen Franken. Das Gerüst am Pfeiler des Viadukts wirkt vom Kubel aus wie ein Kunstwerk.

Momentaufnahme. Noch bis diesen Herbst erneuern die SOB das Sitterviadukt und den Sturzeneggtunnel für insgesamt 19,5 Millionen Franken. Das Gerüst am Pfeiler des Viadukts wirkt vom Kubel aus wie ein Kunstwerk.

Bild: Marlen Hämmerli
Freitag, 15. April - 15:33 Uhr

Für die Planung des neugestalteten Marktplatz und Bohl: Stadt lässt Passantenströme mit Kameras messen

(sk/mha) Die Stadt stellt am Dienstag in der Innenstadt mehrere Kameras auf. Nicht aber, um die Passantinnen und Passanten selbst zu überwachen. Nein, es geht um die Fussgängerströme.

Der Bohl soll wie der Marktplatz sanierut und neugestaltet werden. Für die weitere Planung möchte die Stadt jetzt herausfinden, wie sich Fussgängerinnen und Fussgänger auf dem Platz bewegen.

Der Bohl soll wie der Marktplatz sanierut und neugestaltet werden. Für die weitere Planung möchte die Stadt jetzt herausfinden, wie sich Fussgängerinnen und Fussgänger auf dem Platz bewegen.

Bild: Arthur Gamsa (23. März 2021)

Das Stimmvolk hat vergangenen September die 29-Millionen-Vorlage zur Sanierung und Neugestaltung von Marktplatz und Bohl angenommen. Inzwischen hat die Vorprojektierung begonnen, teilt die Stadt St.Gallen am Freitag mit.

Für die weitere Planung werden nun verschiedene Arbeiten auf dem Platz notwendig, so eben das Vermessen der Passantenströme. Dazu werden an der Ecke Metzgergasse und beim Waaghaus je eine Kamera aufgestellt. Diese schiessen gemäss Mitteilung Übersichtsaufnahmen. Einzelpersonen werden auf den Bildern nicht identifizierbar sein. Die Messungen würden wichtige Hinweise liefern, schreibt die Stadt, und beispielsweise einfliessen in die Planung der späteren Fussgängerführung oder der Möblierung des Platzes. Also in die Gestaltung mit Bänkli und ähnlichem.

Freitag, 16. April - 14:57 Uhr

Beim Abbiegen anderes Auto übersehen: zwei Leichtverletzte und Sachschaden

(stapo/mha) An der Sonnenstrasse sind am Donnerstagmorgen um 7.30 Uhr zwei Autos verunfallt. Zwei Personen verletzten sich gemäss Stadtpolizei St.Gallen eher leicht. Es entstand aber hoher Sachschaden, beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

Eines der beiden am Unfall beteiligten Autos.

Eines der beiden am Unfall beteiligten Autos.

Bild: Stapo SG

Eine 27-jährige Lenkerin wollte mit ihrem Personenwagen von der Autobahnausfahrt St.Fiden in die Steinachstrasse abbiegen. Dabei übersah sie ein ihr entgegenkommendes Fahrzeug. Trotz Vollbremsung kam es zur Kollision. Die Autofahrerin sowie der 36-jährige Lenker des anderen Personenwagens verletzten sich.

Freitag, 16. April - 14:15 Uhr

Aktivisten zelten im Kantipark, um auf Geflüchtete aufmerksam zu machen

(mem) Aktivisten wollen vom 24. auf den 25. April im Kantipark in St.Gallen ein «Solidaritätscamp» für Geflüchtete in den Lagern in Griechenland errichten. Indem sie dort übernachten, wollen sie sich mit den Menschen in den Lagern in Griechenland solidarisieren.

«Nehmt teil! Packt euer Zelt, Schlafsack, Isomatte und einen warmen Pulli ein und setzt so ein Zeichen gegen die unmenschlichen Zustände an den EU-Aussengrenzen», heisst es in einem Aufruf in den sozialen Medien.

Auch wer nicht im Kantipark übernachten könne, solle ein Zelt aufstellen: So könne die Aktion grösser gemacht werden und mehr Wirkung entfalten. Die Aktivisten bezeichnen sich als «Kollektiv von Menschen, die sich rund um die Stadt St.Gallen politisch engagieren». Das «Solicamp für Moria» sei bewilligt, und es werde ein Corona-Schutzkonzept erstellt.

Freitag, 16. April - 12:59 Uhr

Zwei Verletzte und hoher Sachschaden nach Auffahrunfall

(stapo/mha) Im Osten der Stadt hat sich am Donnerstagnachmittag um 17.30 Uhr eine Auffahrkollision mit drei Autos ereignet. Eine Autofahrerin klagte im Anschluss über Schmerzen und wurde vor Ort verarztet, teilt die Stadtpolizei St.Gallen mit.

Die Lenkerin des blauen Autos bremste wegen einer Fussgängerin. Weil der Lenker des dritten Autos das zu spät bemerkte, kam es zum Auffahrunfall.

Die Lenkerin des blauen Autos bremste wegen einer Fussgängerin. Weil der Lenker des dritten Autos das zu spät bemerkte, kam es zum Auffahrunfall.

Bild: Stapo SG

Eine 47-jährige Lenkerin hielt auf der Tablatstrasse, um einer Fussgängerin über die Strasse zu lassen. Eine 53-Jährige bemerkte dies etwas zu spät, konnte aber noch rechtzeitig bremsen, wenn auch abrupt. Der ihr nachfolgende 23-jähriger Lenker bemerkte das zu spät: Es kam zur Kollision. Das führte gemäss Mitteilung mutmasslich dazu, dass die zwei vorderen Autos ebenfalls kollidierten.

Die 53-jährige Lenkerin klagte über Schmerzen, benötigte vor Ort aber keine medizinische Betreuung. An allen drei Fahrzeugen entstand ein hoher Sachschaden.

Freitag, 16. April - 12:00 Uhr

Vortrag im Naturmuseum: Den Bruderhähnen ein würdiges Leben ermöglichen

(pd/woo) Aufgrund der Lockerungen der Massnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus, die der Bundesrat diese Woche beschlossen hat, findet nächsten Mittwoch, 21. April, 19 Uhr, erstmals wieder eine Veranstaltung im Naturmuseum in St.Gallen statt. Das Museum lädt zum Vortrag mit dem Titel «Das Bruderhahn-Programm».

Normalerweise werden die männlichen Küken der Legerassen am ersten Tag getötet, heisst es in der Mitteilung. Die Brüder der Legehennen gelten als unnütz, da sie nicht genug schnell Fleisch ansetzen. Roman Clavadetscher von der Gallina Bio AG in Malans zeigt auf, wie den Bruderhähnen mit dem Programm «henne&hahn» eine würdiges Lebend ermöglicht wird.

Teilnehmen am Vortrag dürfen aufgrund der neuen Bestimmungen des Bundes 33 Personen. Eine Anmeldung ist erforderlich: info@naturmuseumsg.ch. Zudem wird ein Zoom-Livestream angeboten. Der Link dazu findet sich auf der Veranstaltungsseite des Naturmuseums.

Freitag, 16. April - 11:51 Uhr

Mottbrand an Hausfassade: Sachschaden in unbekannter Höhe

(stapo/woo) Am Donnerstagabend kam es kurz nach 19 Uhr zu einem Mottbrand an der Gaiserwaldstrasse in der Stadt St.Gallen. Der Brand bildete sich unter einer Blechfassade und konnte durch die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr St.Gallen gestoppt werden. Dadurch sei Schlimmeres verhindert worden, schreibt die Stadtpolizei. An der Hausfassade wurden gemäss Mitteilung während des Tages Bauarbeiten durchgeführt.

Die Ursache für den Mottbrand wird noch ermittelt.

Die Ursache für den Mottbrand wird noch ermittelt.

Bild: Stadtpolizei

Es entstand ein Sachschaden in noch unbekannter Höhe. Genauere Abklärungen bezüglich der Ursache werden durch die Stadtpolizei St.Gallen in Zusammenarbeit mit Spezialisten der Kantonspolizei St.Gallen getätigt.

Freitag, 16. April - 11:07 Uhr

Tankstelle in Wittenbach überfallen und Angestellten mit Messer verletzt: Polizei sucht Täter

(kapo/mem) Ein unbekannter Täter hat am Donnerstag, 22 Uhr, versucht, die Agrola-Tankstelle an der Romanshornerstrasse in Wittenbach zu überfallen. Ein 60-jähriger Angestellter wurde dabei verletzt.

Der Unbekannte floh nach dem versuchten Raubüberfall.

Der Unbekannte floh nach dem versuchten Raubüberfall.

Bild: Symbolbild Kapo

Kurz vor Ladenschluss betrat der Unbekannte den Shop mit einem Messer in der Hand. Es kam zu einem Gerangel mit dem Angestellten, wobei der 60-Jährige mehrere Schnittwunden erlitt. Der Täter verliess den Tatort, mutmasslich ohne Deliktsgut, in unbekannte Richtung. Der Verletzte konnte den Notruf verständigen. Er musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden, wie die Polizei mitteilt.

Beim Täter soll es sich um einen Mann handeln. Zum Tatzeitpunkt war er komplett schwarz gekleidet und trug eine schwarze Kappe. Wer Angaben zum Vorfall machen kann, soll sich beim Polizeistützpunkt Thal melden, Telefon 058 229 80 00.

Freitag, 16. April - 9:19 Uhr

Junge Grünliberale wollen, dass der Kanton Massnahmen zum besseren Schutz der Rehkitze ergreift

Rehkitze haben keinen Fluchtinstinkt und sind damit den Mähmaschinen der modernen Landwirtschaft hilflos ausgeliefert.

Rehkitze haben keinen Fluchtinstinkt und sind damit den Mähmaschinen der modernen Landwirtschaft hilflos ausgeliefert.

Bild: PD

(pd/nat) In der Schweiz werden jährlich schätzungsweise 1500 bis 2000 Rehkitze durch landwirtschaftliche Maschinen getötet und dies, obwohl bereits erprobte Konzepte zum Schutz der Rehkitze bestehen. Um die Situation im Kanton St.Gallen zu verbessern, haben die Jungen Grünliberalen eine Petition lanciert und fordern vom St.Galler Regierungsrat:

  • Empfehlungen oder Weisungen für den landwirtschaftliche Sektor, um die Anzahl der Rehkitztötungen möglichst stark zu senken.
  • Finanzielle Unterstützung für Präventionsmassnahmen, insbesondere für die Aufwände der Jagdgesellschaften im Zusammenhang mit der Rehkitzsuche, technische Vorrichtungen an Mähmaschinen (zum Beispiel Sensoren) oder für die Zusammenarbeit mit dem Verein Rehkitzrettung Schweiz.
  • Eine Meldepflicht bei Rehkitzunfällen (Verletzungen und Tötungen), damit die Wirksamkeit der Massnahmen mit genauen Zahlen messbar ist.

Die jetzt lancierte Petition soll dem Regierungsrat des Kantons St.Gallen Mitte Juli überreicht werden.

Freitag, 16. April - 08:39 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 93 Neuansteckungen, keine Todesfälle

(SK/mlb) Nachdem auf dem kantonalen Informationsportal tagelang dreistellige Neuansteckungen mit dem Coronavirus kommuniziert wurden, sind am Donnerstag deutlich weniger laborbestätigte Coronafälle in die Statistik eingeflossen. Es sind 93 an der Zahl. Todesfälle wurden keine gemeldet.

Die Belegung der Spitalbetten bleibt derweil fast unverändert. Die ganze Woche über wurden um die 50 Coronapatientinnen und -patienten im Spital behandelt, deren zehn auf der Intensivstation. Gemäss Daten vom Donnerstag sind aktuell 49 Spitalbetten im Kanton St.Gallen mit Coronapatienten belegt. Auf Intensivstationen werden weiterhin zehn Personen behandelt, acht davon müssen künstlich beatmet werden.

Donnerstag, 15. April - 20:33 Uhr

Auch das Figurentheater St.Gallen nimmt seinen Spielbetrieb wieder auf:
Märchen mit der Fussballfee und Theatereinstieg für die Kleinsten

(pd/vre) Nach Theater und Konzert, Kellerbühne und Kinok kündigt eine weitere Säule des Kulturbetriebs der Stadt St.Gallen die Wiederaufnahme des Spielbetriebs an: Das Figurentheater startet am kommenden Mittwoch mit dem Kurzstück «Der goldene Fuss». Bis auf weiteres gilt im Saal an der Lämmlisbrunnenstrasse 34 ein Publikumslimit von 50 Personen.

Mit dem Kurzstück «Der goldene Fuss» nimmt das Figurentheater am kommenden Mittwoch seinen Spielbetrieb wieder auf.

Mit dem Kurzstück «Der goldene Fuss» nimmt das Figurentheater am kommenden Mittwoch seinen Spielbetrieb wieder auf.

Bild: PD

Speziell zur Wiedereröffnung holt das Figurentheater die Neuinszenierung von «Der goldene Fuss» aus der Reihe «Geschichtenkaffee» vom Theater-Bistro auf die grosse Bühne. Das Kurzstück eignet sich für Kinder ab sechs Jahren. Der Eintritt dazu am kommenden Mittwoch, 14.30 Uhr, ist gratis; es wird eine Kollekte eingesammelt. Und eine Reservation ist gemäss Newsletter für den Besuch auch nicht nötig.

«Zippel Zappel 4»: Die Eigenproduktion für Kinder ab drei Jahren wird am Wochenende vom 24. und 25. April im Figurentheater gezeigt.

«Zippel Zappel 4»: Die Eigenproduktion für Kinder ab drei Jahren wird am Wochenende vom 24. und 25. April im Figurentheater gezeigt.

Bild: PD

Fortgesetzt wird das Programm mit einer Eigenproduktion in der «Reihe für die Kleinen». Das Stück «Zippel Zappel 4» eignet sich für Kinder ab drei Jahren. Zu sehen ist es am Samstag, 24. April, 14.30 Uhr, sowie am Sonntag, 25. April, 11 und 14.30 Uhr. Die Platzzahl für diese Vorstellungen ist auf 35 beschränkt. Tickets reservieren kann man über die Internetseite des Figurentheaters St.Gallen. Dort finden sich auch Detailinformationen zu den Stücken.

Donnerstag, 15. April - 16:38 Uhr

Der Gossauer Bus hält auch beim Impfzentrum

(mbu) Seit dem 7. April ist das kantonale Impfzentrum im Curling Center in St.Gallen in Betrieb. Darum wird die Haltestelle Lerchenfeld neu auch von der Regiobus-Linie 151 (Gossau - St.Gallen Bahnof/Spisertor) bedient - jedenfalls während der Öffnungszeiten des Impfzentrums. Das schreibt das Unternehmen auf seiner Internetseite. Normalerweise hält der Bus nur an der Haltestelle Erlachstrasse und dann wieder im Stahl. Das Impfzentrum Lerchenfeld ist in den nächsten Wochen am 20., 21., 27. und 28. April, jeweils zwischen 8 und 18 Uhr, geöffnet, wie es auf der Webseite weiter heisst.

Donnerstag, 15. April - 16:19 Uhr

42 Millionen Franken für neue Trolleybusse

(sk/mem) Ein grosser Teil der Busflotte der Verkehrsbetriebe St.Gallen (VBSG) nähert sich dem Lebensende. Insbesondere die Dieselbusse, die seit über zehn Jahren fahren, wollen die VBSG bis 2025 ersetzen. Geplant ist jetzt die Beschaffung von zwei Doppelgelenk-Batterietrolleybussen, 16 Gelenk-Batterietrolleybussen, sieben Standard-Batteriebussen, sechs Midi-Batteriebussen und der Ladeinfrastruktur im Depot.

Am 25. September 2019 präsentierte die Carosserie Hess AG den offerierten Batterietrolleybus in St.Gallen.

Am 25. September 2019 präsentierte die Carosserie Hess AG den offerierten Batterietrolleybus in St.Gallen.

Bild: PD/Stadt St.Gallen

Dafür beantragt der Stadtrat dem Parlament einen Verpflichtungskredit von 42 Millionen Franken. Das Stadtparlament wird das Geschäft an seiner Sitzung vom 4. Mai beraten. Voraussichtlich im Herbst werden dann die Stimmberechtigten über die zweite Etappe der Busbeschaffung entscheiden.

Donnerstag, 15. April - 15:14 Uhr

Neuer Bereichsleiter Support bei der Stadtpolizei

(pd/woo) Kevin Koller wird neuer Bereichsleiter Support bei der Stadtpolizei St.Gallen. Er folgt auf Elmar Gschwend, der Ende Monat in Frühpension geht. Koller, aktuell Leiter der Fachdienste, übernimmt per 1. Mai seine neue Aufgabe, wie die Stadtpolizei mitteilt. Verbunden mit seiner neuen Funktion wird er zum Hauptmann befördert und wird Mitglied der Geschäftsleitung der. Dem Bereich Support sind gemäss Mitteilung die Abteilung Fachdienste, Finanzen und Logistik, ICT und Projekte, das Personalwesen sowie die Sonderformationen angegliedert.

Kevin Koller.

Kevin Koller.

Bild: PD

Kevin Koller absolvierte 2002/03 die Polizeischule bei der Stadtpolizei St.Gallen. Rund 14 Jahre lang war der heute 40-Jährige im Front- und Schichtdienst sowie als Gruppenleiter und Stellvertretender Leiter einer Sektion tätig, heisst es weiter. Er verfüge dadurch über viel Erfahrung im Polizeidienst. Zudem war er zwölf Jahre lang Grenadier-Instruktor und wurde 2016 stellvertretender Leiter Planung und Einsatz.

2018 übernahm er seine aktuelle Funktion als Leiter Fachdienste, welcher die Einsatzzentrale, das Lagezentrum, die Fachdienste Verkehr und Sicherheit sowie die Datenverwaltung angegliedert sind. Seit 2020 übt er ebenfalls die Funktion als Bereitschaftsdienst Offizier aus.

Donnerstag, 15. April - 15:09 Uhr

Ausserrhoder Schwinger trifft Thurgauer Unternehmer

(pd/mem) Kürzlich traf der Gaiser Kranzschwinger und Tierfreund Michi Bless am Stammtisch von TVO Ex-Miss-Schweiz Linda Fäh. Heute Abend unterhält sich Bless am Stammtisch mit dem Thurgauer Metallbau-Unternehmer Roli Gutjahr, der sich auch für den FC St.Gallen einsetzt.

Der Appenzeller Michael Bless beim St.Galler Kantonalschwingfest 2019 in Widnau.

Der Appenzeller Michael Bless beim St.Galler Kantonalschwingfest 2019 in Widnau.

Bild: Gian Ehrenzeller/ KEY

Die Erstausstrahlung der Sendung mit dem Titel «Wie locker darf's denn sein?» beginnt um 18.30 Uhr beim Ostschweizer Regionalfernsehen TVO. Danach wird sie stündlich wiederholt. Und natürlich ist auch dieser Stammtisch ab heute Abend online abrufbar.

Donnerstag, 15. April - 13:55 Uhr

Wieder ins Kino gehen: Am Montag öffnet das Kinok erstmals in diesem Jahr fürs breite Publikum - Programm ab Freitag im Internet

(sab) Die Meldung dürfte viele Filmfreundinnen und Filmfreunde freuen: Der Bundesrat hat am Mittwoch die Coronamassnahmen für Veranstaltungen drinnen gelockert. So dürfen unter anderem ab Montag auch Kinos wieder öffnen. Auch das Cinema in der Lokremise St.Gallen, das Kinok, öffnet seinen Saal am Montag wieder – zum ersten Mal in diesem Jahr.

Ab Montag flimmern wieder Filme über die Leinwand des Kinok in der Lokremise St.Gallen.

Ab Montag flimmern wieder Filme über die Leinwand des Kinok in der Lokremise St.Gallen.

Bild: Hanspeter Schiess (27.2.2018)

Auf Facebook teilen die Kinomacherinnen und Kinomacher mit, dass das Programm für den April am Freitag im Verlaufe des Tages online auf www.kinok.ch aufgeschaltet wird. Ab diesem Moment seien auch Reservationen möglich. So wird unter anderem auch der Schweizer Dokumentarfilm «Nemesis» von Thomas Imbach in der kommenden Woche seine Premiere auf der Leinwand feiern. Das Filmvergnügen im Kinok wird auf höchstens 33 Personen (ein Drittel der Saalkapazität) begrenzt sein, die während der Vorstellung eine Maske tragen müssen.

Donnerstag, 15. April - 9:42 Uhr

Petition zur Untersuchung der Wegweisungen am Ostersonntag wird zurückgezogen – Petitionär stellt Forderungen an Kantonsregierung

(mbu) Am 7. April hat Tobias Ziltener auf der Plattform Petitio.ch eine Petition gestartet zum Polizeieinsatz am Ostersonntag in der Stadt. Nach den Krawallen vom Karfreitag hatte die Stadtpolizei gegenüber jungen Erwachsenen und Jugendlichen 650 Wegweisungen ausgesprochen. Der Titel der Petition: «Wegweisung – wir fordern eine Untersuchung des Polizeieinsatzes in St.Gallen». Am Donnerstagmorgen hatte sie 78 Unterstützerinnen und Unterstützer, 200 sind nötig bis am 7. Mai.

Angesichts neuer Gewaltaufrufe in den sozialen Medien führte die Polizei am Ostersonntag, ausgedehnte Personenkontrollen am Bahnhof St.Gallen durch.

Angesichts neuer Gewaltaufrufe in den sozialen Medien führte die Polizei am Ostersonntag, ausgedehnte Personenkontrollen am Bahnhof St.Gallen durch.

Bild: Raphael Rohner (4. April 2021)

Doch nun will Ziltener seine Petition zurückziehen, wie er in einer Mitteilung schreibt. Er führt mehrere Gründe für diesen Entscheid an. So habe die Kommission Sicherheit und Soziales ihre Arbeit gemacht und eingesehen, dass es Nachholbedarf gebe. Der öffentliche Druck habe bewirkt, dass die Situation kritisch beäugt worden sei und somit die Jugendlichen schweizweit den nötigen Fokus erhalten hätten, damit sie in der Pandemie nicht vergessen gingen.

Zudem sei Stadtrat nicht mehr der richtige Ansprechpartner für sein Anliegen, so Ziltener. Denn was bleibe, sei ein kantonales Polizeigesetz, welches zu ungenau formuliert sei und so dem Rechtsstaat zu viel Spielraum lasse. Hier sieht der Petitionär Handlungsbedarf und nimmt die Kantonsregierung in die Pflicht: Der Gesetzesartikel müsse differenzierter ausweisen, wann eine 30-tägige Wegweisung ausgesprochen werden dürfe, schreibt Ziltener.

Donnerstag, 15. April - 09:10 Uhr

Finanzielle Unterstützung für St.Gallerinnen und St.Galler - Coronagesuche können ab sofort eingereicht werden

(SK) Der Kanton stellt 5 Millionen Franken zur finanziellen Unterstützung von Personen zur Verfügung, die aufgrund der Coronakrise und trotz umfassendem Hilfsprogramm von Bund und Kanton nicht mehr in der Lage sind, ihre Ausgaben zu decken. Die sogenannte Corona-Hilfe richtet sich an Personen, die besonders stark von der Krise betroffen sind und trotz umfassendem Hilfsprogramm von Bund und Kanton ihre Ausgaben nicht decken können.

Personen, die besonders stark von der Coronakrise betroffen sind, können ab sofort Gesuche um finanzielle Unterstützung einreichen.

Personen, die besonders stark von der Coronakrise betroffen sind, können ab sofort Gesuche um finanzielle Unterstützung einreichen.

Symbolbild: Keystone

Ab sofort können sich betroffene St.Gallerinnen und St.Galler in den Gemeinden beraten lassen und Gesuche um finanzielle Unterstützung einreichen. Das schreibt das kantonale Departement des Innern in einer Medienmitteilung. Die Voraussetzungen für die Unterstützungsbeiträge sowie die Beratungsstellen in den Gemeinden sind auf der Website www.coronahilfe.sg.ch

Donnerstag, 15. April - 8:56 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 129 Neuansteckungen, keine Todesfälle

(SK/mlb) Wie dem kantonalen Informationsportal zu entnehmen ist, sind in den vergangenen 24 Stunden 129 neue laborbestätigte Coronafälle hinzugekommen. Damit wurde seit Ausbruch der Pandemie im Kanton St.Gallen insgesamt 37'889 Personen positiv auf Covid-19 getestet. Die Anzahl der Todesfälle liegt derweil seit rund einer Woche unverändert bei 700.

Zurzeit werden zehn Covid-19-Patienten auf Intensivstationen behandelt - neun davon werden künstlich beatmet.

Mittwoch, 14. April - 21:51 Uhr

Fussballerinnen des FC St.Gallen-Staad gastieren am Samstag beim Schlusslicht der Women's Super League im Tessin

(pd/vre) Auf den FC St.Gallen-Staad wartet am Samstag eine lange Reise in den Kanton Tessin. Um 18 Uhr steht die Partie gegen den FC Lugano Femminile im Stadio Comunale Cornaredo auf dem Programm. Das Tabellenschlusslicht ist im Aufwind und holte gegen den FC Basel den ersten Saisonsieg.

Der FC St.Gallen-Staad liess in der letzten Meisterschaftsrunde aufhorchen und fegte die YB-Frauen auf heimischem Rasen gleich mit 6:2 vom Platz. Bereits nach 34 Minuten lag die Zwyssig-Elf überraschend mit 4:1 vorne. Danach folgte jedoch das Cup-Aus gegen Basel, wo man zu Hause mit 0:3 unterlag. Nun treten die St.Gallerinnen in der Meisterschaft gegen Lugano an. Sie müssen dabei verletzungsbedingt gleich auf sechs Akteurinnen verzichten. Victoria Bischof, Larina Baumann, Katharina Risch, Simea Hefti, Ardita Iseni und Jasmin Colombo werden fehlen.

Zwei Siege für die St.Gallerinnen gab's 2021 bei zwei Begegnungen des FC St.Gallen-Staad mit dem FC Lugano Femminile. Am Samstag treffen die beiden Teams zum dritten Mal aufeinander, diesmal im Tessin.

Zwei Siege für die St.Gallerinnen gab's 2021 bei zwei Begegnungen des FC St.Gallen-Staad mit dem FC Lugano Femminile. Am Samstag treffen die beiden Teams zum dritten Mal aufeinander, diesmal im Tessin.

Bild: Podo Gessner

Im laufenden Jahr trafen die St.Gallerinnen bereits zwei Mal auf das Team aus Lugano. Im ersten Meisterschaftsspiel nach der Winterpause siegte man ebenfalls im Stadio Comunale Cornaredo mit 3:1. Anna Sutter (zwei Tore) sowie Victoria Bischof trafen für den FC St.Gallen-Staad. Im Heimspiel vom 20. März schaute ein knapper 1:0-Erfolg heraus. Serena Li Puma sorgte in der 17. Minute dafür, dass die drei Punkte in St.Gallen blieben.

Der FC Lugano Femminile feierte erst in der 20. Runde den ersten Meisterschaftserfolg. Die Tessinerinnen gewannen zu Hause gegen den FC Basel mit 2:1. Cristina Carp sorgte mit ihrem Doppelpack für den ersten «Dreier» für die Tessinerinnen in der laufenden Spielzeit. Im Cup kamen die Kickerinnen aus der Südschweiz eine Runde weiter. Im Achtelfinale setzte man sich beim Nationalliga-B-Club FC Yverdon Féminin mit 4:1 durch. Wiederum war Carp die spielbestimmende Figur und sorgte mit drei Treffern, fast im Alleingang für den Einzug in die nächste Runde.

Mittwoch, 14. April - 20:27 Uhr

Kellerbühne St.Gallen startet den Livebetrieb am 22. April - mit Kabarettist Lorenz Keiser und 49 Plätzen pro Vorstellung

(pd/vre) Auch die Kellerbühne St.Gallen reagiert rasch auf die Lockerung der Anti-Corona-Massnahmen durch den Bundesrat. Sie nimmt ihren Spielbetrieb am Donnerstag, 22. April, wieder auf. In den Verkauf kommt dabei ein Drittel der Sitzplätze im Keller unter dem Restaurant Drahtseilbähnli: Es sind genau 49, einer weniger als maximal angeboten werden dürfen.

Kabarettist Lorenz Keiser gibt in seinem neuen Programm «Wobisch?!» Auskunft über alle wichtigen Fragen des Lebens.

Kabarettist Lorenz Keiser gibt in seinem neuen Programm «Wobisch?!» Auskunft über alle wichtigen Fragen des Lebens.

Bild: PD

Gestartet wird mit dem neuen Programm «Wobisch?!»von Kabarettist Lorenz Keiser. Es steht kommende Woche viermal auf dem Programm, nämlich am 22., 23. und 24. April, je 20 Uhr, sowie am 25. April, 17 Uhr. Das aktuelle Programm der Kellerbühne wie auch Tickets im Vorverkauf gibt's wie üblich im Internet.

Mittwoch, 14. April - 20:12 Uhr

Konzert und Theater St.Gallen sind erfreut über Lockerungen der Coronaregeln: Premierenreigen ab kommenden Dienstag

(pd/vre) Nach vier Monaten ohne Konzerte und Theatervorstellungen vor Publikum eröffnen die neuesten Beschlüsse des Bundesrates auch für Konzert und Theater St.Gallen neue Perspektiven. Die Lockerungsschritte erlaubten es, Kultur ab 19. April wieder live statt ausschliesslich über Online-Kanäle erleben zu dürfen, heisst es in einer Mitteilung der Genossenschaft Konzert und Theater. Sie freut sich über diesen positiven Entscheid und hat Verständnis für die Begrenzung der Publikumszahlen. Allerdings hätten sich Konzert und Theater wie im Herbst unabhängig von der Saalgrösse die fixe Limite von 50 Personen pro Vorstellung gewünscht.

Publikum im St.Galler Theaterprovisorium bei einer Aufführung von «Black Rider». Vor dem zweiten Lockdown waren pro Vorstellung nur noch 50 Zuschauerinnen und Zuschauer zugelassen.

Publikum im St.Galler Theaterprovisorium bei einer Aufführung von «Black Rider». Vor dem zweiten Lockdown waren pro Vorstellung nur noch 50 Zuschauerinnen und Zuschauer zugelassen.

Bild: Benjamin Manser (31.10.2021)

Konzert und Theater St.Gallen will ab kommendem Dienstag einen eigentlichen Premierenreigen beginnen. Zuerst an den Start geht «König Lear» im Provisorium auf dem Unteren Brühl. Darauf folgen am 23. April das Tanzstück «Cinderella» und am 8. Mai die Oper «Florencia en el Amazonas». Die Lokremise-Produktion «Die Orestie (revisited)» erlebt am 27. April ihre Premiere. Über den Konzert- und Theaterspielplan für April und Mai will Konzert und Theater St.Gallen spätestens am Freitag informieren.

Zum Internetauftritt von Konzert und Theater St.Gallen geht es hier.

Mittwoch, 14. April - 15:50 Uhr

Fotoshooting für die «Schweizer Illustrierte»: Maria Pappa klettert auf dem Spielplatz beim Schulhaus Feldli hoch hinaus

(ghi) Spätestens seit ihrem mutigen Auftritt am Rande der Jugendkrawalle vom Karfreitag ist Maria Pappa auch über die Ostschweiz hinaus ein Begriff. Die Stadtpräsidentin rückte durch ihre Präsenz auf dem Roten Platz auch in den Fokus nationaler Medien. So widmete zum Beispiel der «Tages-Anzeiger» der Sozialdemokratin unlängst ein Porträt.

Sie ist buchstäblich die Leiter hochgeklettert: Stadtpräsidentin Maria Pappa beim Fotoshooting im Feldli mit ihren beiden Brüdern.

Sie ist buchstäblich die Leiter hochgeklettert: Stadtpräsidentin Maria Pappa beim Fotoshooting im Feldli mit ihren beiden Brüdern.

Bild: Facebook/Maria Pappa

Auch die «Schweizer Illustrierte» ist auf die St.Galler Stadtpräsidentin aufmerksam geworden. Bald erscheint ein Porträt von Pappa in der Zeitschrift. Fürs Fotoshooting musste sie hoch hinaus. Und zwar an einem Ort, an dem sie auch früher gerne rumgeklettert ist, wie sie auf Nachfrage preisgibt: Dem Spielplatz des Schulhauses Feldli im Lachen-Quartier. Dort besuchte die heutige Stadtpräsidentin nämlich die Primarschule.

Mittwoch, 14. April - 15:07 Uhr

Kunstprojekt auf dem Klosterplatz erregt am Mittag Aufmerksamkeit

Wem winkt die Frau?

Wem winkt die Frau?

Bild: Sandro Büchler (14. April 2021)

(sab) Eine rund 50 Zentimeter grosse, mit knalligen Farben bemalte Gipsfigur hat am Mittwochmittag bei Passantinnen und Passanten für verdutzte Blicke gesorgt. Die Figur, beim Eingang zum Klosterplatz platziert, zeigt eine Frau mit einem Hut, die den rechten Arm wie zum Gruss in die Höhe hält.

Geschaffen hat die Gipsfigur die 19-jährige Eva Sonderegger aus Heiden. Das Kunstwerk sei Teil einer Aufgabe zur Aufnahmeprüfung für den gestalterischen Vorkurs. «Ich habe eine Art Kitschobjekt modelliert und will es nun für kurze Zeit im öffentlichen Raum präsentieren.» Kern ihres Projekts sei nicht die Frauenfigur an sich, sondern die Reaktionen von Passantinnen und Passanten, sagt Sonderegger. Sie dokumentiert diese in einem Video.

Die 19-jährige Eva Sonderegger aus Heiden neben der von ihr modellierten Gipsfigur.

Die 19-jährige Eva Sonderegger aus Heiden neben der von ihr modellierten Gipsfigur.

Bild: Sandro Büchler (14. April 2021)

«Zwar wirkt die Frau mit den farbigen Elementen frech und modern», sagt die Künstlerin. Doch stamme die Vorlage für die Figur aus einer früheren Epoche. «Aus der Barockzeit», erklärt die Künstlerin. Sie habe sich von einer Porzellanfigur aus dem 18. Jahrhundert inspirieren lassen.

Mittwoch, 14. April - 14:34 Uhr

Ruhe und Balance finden: Psychotherapeutin gibt Hilfestellung

(pd/woo) Ab dem 20. April befasst sich eine öffentliche Vorlesungsreihe an der Universität St.Gallen damit, wie sich in einer von Schnelligkeit und Effizienz geprägten Welt trotzdem Ruhe, Balance und Nachhaltigkeit finden lassen. An fünf Vorlesungsabenden geht es unter anderem um die Kraft von menschlichen Begegnungen, psychische Gesundheit, Zeitwahrnehmung und die Bedeutung der Sprache in der Psychotherapie, wie es in einer Mitteilung der HSG heisst. Dir Vorlesungen werden jeweils online übertragen.

Die Psychotherapeutin Ursula Germann-Müller lädt in ihrer Vorlesungsreihe «Achtsame Beziehungen in rastloser Zeit» dazu ein, in sich hinein zu hören, die Zeichen des eigenen Körpers zu lesen und richtig zu deuten. Die Vorlesungen finden gemäss Mittelung jeweils dienstags am 20. April, 27. April, 4. Mai, 11. Mai und 18. Mai statt, jeweils von 18.15 bis 19.45 Uhr. Anmeldung unter www.hsg.events/oeffentlichevorlesungen.

Mittwoch, 14. April - 12:58 Uhr

Impfportal «wir-impfen.ch» zeigt falsches Geburtsdatum an

(FM1/mlb) Auf Twitter sorgte am Mittwochmorgen ein Fehler beim St.Galler Online-Portal wir-impfen.ch für Aufsehen. Dort wurde das Geburtsdatum verschiedener Nutzer fälschlicherweise als 1.1.1970 ausgewiesen. Dies nur zwei Tage nachdem der Kanton St.Gallen einen Aufruf startete, wonach es noch freie Impftermine für die Altersgruppe der über 65-Jährigen gebe. Das schreibt «FM1Today» in einem Beitrag.

Auf Twitter kursierten dann erste Thesen, die Daten seien nicht überschrieben, sondern lediglich falsch wiedergegeben worden. Das Ausmass der Panne hält sich also in Grenzen.

Mittwoch, 14. April - 11:05 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 134 Neuansteckungen, keine Todesfälle

(SK/mlb) Der Kanton St.Gallen meldet für die vergangenen 24 Stunden 134 Neuansteckungen mit dem Coronavirus. Das sind neun Fälle mehr als gestern. Insgesamt liegt die Anzahl der laborbestätigten Infektionen innerhalb des Kantons damit bei 37'760. Todesfälle waren übers Wochenende und am Montag schon keine verzeichnet worden, heute ebenso wenig.

Was die Anzahl Hospitalisationen angeht, ist ein leichter Rückgang zu beobachten. Waren gemäss Auskünften von gestern Dienstag noch 51 Covid-19-Patienten im Spital, sind es heute deren 48. Die Zahl der Patienten auf Intensivstationen ist indes gleich geblieben. Von den zehn Betroffenen müssen neun künstlich beatmet werden.

Mittwoch, 14. April - 9:34 Uhr

Heute im Ostschweizer Regionalfernsehen TVO: Esther Friedli (SVP, SG) und Kurt Egger (Grüne, TG) diskutieren Lockerungen der Coronamassnahmen

Die St.Galler Nationalrätin Esther Friedli (SVP).

Die St.Galler Nationalrätin Esther Friedli (SVP).

Alessandro Della Valle / KEYSTONE
Der Thurgauer Nationalrat Kurt Egger (Grüne).

Der Thurgauer Nationalrat Kurt Egger (Grüne).

Donato Caspari

Nachdem der Bundesrat heute Nachmittag voraussichtlich bekanntgeben wird, ob er auf kommende Woche hin die Massnahmen zur Bekämpfung der Coronapandemie weiter lockern wird, widmet auch die Diskussionsformat «Zur Sache» des Ostschweizer Fernsehens TVO dem bundesrätlichen Lockerungsplan eine Sendung.

Die St.Galler SVP-Nationalrätin Esther Friedli diskutiert gemäss Ankündigung mit dem Thurgauer Nationalrat Kurt Egger (Grüne) über allfällige Lockerungen der Coronamassnahmen und zur Öffnung von Gastroterrassen per 19. April, wie sie der Schweizerische Städtverband Anfang Woche gefordert hatte.

Mittwoch, 14. April - 9:19 Uhr

Da wartet wohl einer auf Geld von der Kulturförderung

Momentaufnahme. In Zeiten des Coronavirus haben offenbar auch Sprayer spezielle Probleme. So ist einem kürzlich an der Oberstrasse die Farbe ausgegangen. Vielleicht muss er ja auch kulturelle Härtefallgelder warten, um neue Dosen zu beschaffen?

Momentaufnahme. In Zeiten des Coronavirus haben offenbar auch Sprayer spezielle Probleme. So ist einem kürzlich an der Oberstrasse die Farbe ausgegangen. Vielleicht muss er ja auch kulturelle Härtefallgelder warten, um neue Dosen zu beschaffen?

Bild: Raphael Rohner
Dienstag, 13. April - 18:05 Uhr

Waren die 650 Wegweisungen vom Ostersonntag rechtens und verhältnismässig? – Eine Petition fordert die Klärung dieser Frage

(cw) Am Ostersonntag hat die Stadtpolizei in St.Gallen gegenüber jungen Erwachsenen und Jugendlichen 650 Wegweisungen ausgesprochen. Diese haben nicht nur bei den Betroffenen Unmut ausgelöst. Sie geben in der Bevölkerung zu diskutieren. Auf der Plattform petitio.ch hat Tobias Ziltener eine Onlinepetition zum Thema gestartet. Sie trägt den Titel «Wegweisung – wir fordern eine Untersuchung des Polizeieinsatzes in St.Gallen».

Die Polizei führte am Ostersonntag ausgedehnte Personenkontrollen am Hauptbahnhof St.Gallen und in der Innenstadt durch. Sie sprach 650 Wegweisungen aus.

Die Polizei führte am Ostersonntag ausgedehnte Personenkontrollen am Hauptbahnhof St.Gallen und in der Innenstadt durch. Sie sprach 650 Wegweisungen aus.

Bild: Sandro Büchler (4. April 2021)

Ziltener fragt sich, ob die Wegweisungen, welche die Polizei am Ostersonntag verfügt hat, rechtens und verhältnismässig waren. Mit seiner Petition will er das Stadtparlament damit beauftragen, eine entsprechende Untersuchung anzuordnen. Ziel sei eine Klärung der rechtlichen Grundlagen, heisst es in der Petition. Die Öffentlichkeit und insbesondere die Jugendlichen hätten Anrecht auf ein differenziertes Statement.

Die Petition läuft noch bis zum 7. Mai. Bis jetzt hat sie 45 Unterstützerinnen und Unterstützer. Insgesamt sind 200 Unterschriften erforderlich, damit die Petition zu Stande kommt.

Dienstag, 13. April - 17:22 Uhr

Singer-Songwriterin Anna Rossinelli wirbt in der Marktgasse für das Recyceln von Getränkekartons

(pd/ghi) Seit gestern Montag steht beim Brunnen in der Marktgasse ein grosses Recycling-Mobil. Der Verein Getränkekarton Recycling Schweiz (GKR) wirbt damit gemäss Mitteilung fürs fachgerechte Entsorgen der Tetrapaks. Passantinnen und Passanten können bis kommenden Sonntag ihre Getränkekartons im Mobil entsorgen, und dabei Preise gewinnen.

Prominente Unterstützung für Recyclingkampagne: Die Musikerin Anna Rossinelli gastiert mit dem Getränkekarton-Recyclingmobil noch bis Sonntag in der Marktgasse.

Prominente Unterstützung für Recyclingkampagne: Die Musikerin Anna Rossinelli gastiert mit dem Getränkekarton-Recyclingmobil noch bis Sonntag in der Marktgasse.

Bild: PD

St.Gallen ist erst die zweite Station auf einer Tour durch die ganze Schweiz. Mit von der Partie ist auch die Basler Singer-Songwriterin Anna Rossinelli, die als Botschafterin der Aktion auftritt und ihre Erlebnisse auf der Reise mit dem Recyclingmobil in den sozialen Medien dokumentiert.

Mit einem schweizweiten Getränkekarton-Recycling könnte gemäss Mitteilung des Vereins GKR jährlich so viel Holz eingespart werden, wie auf einer Waldfläche in der Grösse von 11’000 Fussballfeldern nachwächst. Was fehlt, seien flächendeckende Sammelstellen. Dafür macht sich der Verein unter anderem mit der Recyclingmobil-Kampagne stark.

Dienstag, 13. April - 09:43 Uhr

Erst Rauch, dann Feuer: In Gossauer Einfamilienhausquartier steht am Montagabend ein Auto in Vollbrand

20 Angehörige der Gossauer Feuerwehr rückten am Montag zu einem Fahrzeugbrand an der Hügelstrasse aus.

20 Angehörige der Gossauer Feuerwehr rückten am Montag zu einem Fahrzeugbrand an der Hügelstrasse aus.

Bild: Kantonspolizei St.Gallen

(kapo/sab) Im Gossauer Quartier Gozenberg wurde am Montagabend, um 19.45 Uhr, Feuerwehr und Polizei zu einem brennenden Auto an der Hügelstrasse gerufen. Ein 50-jähriger Mann hatte zuvor in seinem Auto Rauchgeschmack bemerkt und stellte es daraufhin auf einem Parkplatz im Freien ab. Kurze Zeit später stachen die ersten Flammen aus dem Motorraum.

Der 50-Jährige alarmierte umgehend die Feuerwehr. Als die ersten Rettungskräfte eintrafen, stand das Auto bereits in Vollbrand. Als Brandursache steht ein technischer Defekt im Vordergrund. Am Fahrzeug entstand Totalschaden. Nebst mehreren Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen standen rund 20 Angehörige der örtlichen Feuerwehr im Einsatz.

Am Fahrzeug entstand Totalschaden.

Am Fahrzeug entstand Totalschaden.

Bild: Kantonspolizei St.Gallen
Dienstag, 13. April - 08:32 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 125 laborbestätigte Neuansteckungen, keine Todesfälle

(SK/mlb) Der Kanton St.Gallen meldet für Montag 125 neue laborbestätigte Coronafälle. Die Zahl der Neuansteckungen bleibt damit vergleichsweise hoch. Insgesamt haben sich seit März 2020 37'626 Personen im Kanton mit dem Virus infiziert.

Immerhin: Nachdem nun schon übers Wochenende kein Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 registriert wurde, ist auch gestern Montag keiner hinzugekommen. Die Gesamtzahl der Coronatoten im Kanton St.Gallen liegt damit nach wie vor bei 700. In St.Galler Spitälern liegen derzeit 51 Personen wegen des Coronavirus, zehn davon auf Intensivstationen. Von den zehn Intensivpatienten werden wiederum acht künstlich beatmet.

Montag, 12. April - 19:31 Uhr

Impfen gegen das Coronavirus im Kanton St.Gallen: Freie Termine für Ü65, ab Mittwoch werden auch Ü60 geimpft

(SK/vre) Seit letzter Woche können sich in den Hausarztpraxen und den Impfzentren im Kanton St.Gallen alle über 65-Jährigen impfen lassen. Da die Aktion sehr speditiv vorankomme, gebe es derzeit in den vier Impfzentren in St.Gallen, Buchs, Rapperswil-Jona und Wil noch freie Impftermine für diese Zielgruppe, heisst es in einer Mitteilung der Staatskanzlei vom Montag. Über 65-Jährige, die sich im Internet anmelden, können damit rechnen, innert zwei bis drei Tagen einen Termin für die Erstimpfung zu erhalten.

Das Impfen gegen den Coronavirus kommt im Kanton St.Gallen zügiger voran als gedacht. Darum kann ab Mittwoch das Impfalter in den vier kantonalen Impfzentren von Ü65 auf Ü60 gesenkt werden.

Das Impfen gegen den Coronavirus kommt im Kanton St.Gallen zügiger voran als gedacht. Darum kann ab Mittwoch das Impfalter in den vier kantonalen Impfzentren von Ü65 auf Ü60 gesenkt werden.

Bild: Kenneth Nars
(9.4.2021)

Ab Mittwoch wird im Kanton St.Gallen zudem die Altersgrenze für die Coronaimpfung nochmals gesenkt. Dann werden die Impftermine auch über 60-jährigen Personen zugeteilt. Die Termine werden gemäss Mitteilung aber weiterhin nach Alter vergeben. Das heisst, dass eine Anmeldung einer älteren Person weiterhin mit Priorität behandelt wird.

Montag, 12. April - 15:57 Uhr

Ausstellung zu kunstvoll gestalteten Büchern im ehemaligen Schubiger-Laden

(vpr/mha) Die Kantonsbibliothek Vadiana präsentiert an der Rorschacher Strasse 112, im ehemaligen Schubiger-Laden, die Ausstellung «Die Idee des Seriellen». Gezeigt werden gemäss Mitteilung anspruchsvoll gestaltete Buchreihen aus unabhängigen deutschsprachigen Verlagshäusern, besonders auch Reihen aus den Beständen des St.Galler Zentrum für das Buch.

Impression der ausgestellten Buchserien der Vadiana Bibliothek.

Youtube
Felix Boekamp, Mitinitiant des «Chambre directe – Schubiger».

Felix Boekamp, Mitinitiant des «Chambre directe – Schubiger».

Bild: Arthur Gamsa

Das Spektrum reicht vom Kinderbuch bis zum Fachbuch über erotische Kunst und umfasst illustrierte Gedichtbände ebenso wie naturkundliche Bücher.

Ausstellungsmacher sind der St.Galler Künstler Felix Boekamp sowie der St.Galler Bibliothekar Joachim Bitter, die ihre erste Gemeinschaftsarbeit präsentieren. Die Idee des «Chambre directe - Schubiger» ist es, bewusst Kunst an einem Ort zu zeigen, an dem man diese nicht erwarten würde: in einem ehemaligen Fachgeschäft für Haushaltgeräte.

Montag, 12. April - 15:15 Uhr

Schneebedeckte Landschaft auf Drei Weieren

(pd/mlb) Auf das sonnige Wochenende folgt ein ernüchternder Montag. Die Temperaturen sackten über Nacht schweizweit ab, sie liegen im Vergleich zu gestern Sonntag zum Teil um fast 20 Grad tiefer. Eine Rückkehr zum milden und föhnigen Wetter schliesst Meteonews in seiner Prognose aus - vorerst zumindest:

«Es ist dies der Beginn einer nachhaltig kühleren Periode, Temperaturen wie an diesem Wochenende bleiben in nächster Zeit klar ausser Reichweite.»

In der Stadt St.Gallen blieb denn frühmorgens auch kein Fleckchen vom Schneefall verschont. Beim Blick auf Drei Weieren kommen spätherbstliche Gefühle auf. Unser Fotograf Arthur Gamsa hat einige Sujets mit der Kamera eingefangen:

Morgen Dienstag liegen wir im Einflussbereich von Hoch Queen mit Zentrum bei den Britischen Inseln, mit der sich einstellenden Bisenströmung gelangt weiterhin kühle, wechselnd feuchte und labil geschichtete Luft zur Alpenordseite. In der Zentral- und Ostschweiz erwartet uns ein wechselhafter Tag mit einer veränderlichen Mischung aus vielen Wolken, etwas Sonne und ein paar Regen- und Schneeschauern, wie es in der Medienmitteilung von Meteonews heisst.

Bild: Meteonews

Der Tag beginnt kalt, vielerorts sogar frostig. Auch tagsüber bleibt es kühl mit Höchstwerten zwischen 6 und maximal 9 Grad. Im Osten weht dazu eine leichte, im Westen eine zügige Bise. Dank Nordföhn ist es im Süden sonnig und mit Höchstwerten um 15 Grad deutlich milder als im Norden. Auch im weiteren Wochenverlauf prägt Hoch Queen massgeblich unser Wetter, die Bisenströmung dauert an.

Die Nächte sind oft gering bewölkt bis klar, es kühlt entsprechend ab. Tagsüber gesellen sich vermehrt Quellwolken zum Sonnenschein, einzelne lokale Schauer sind nicht ausgeschlossen. Das Temperaturniveau bleibt verhalten und steigt bis zum nächsten Wochenende nur zögernd an. Jeweils am Morgen muss weiterhin mit Frost gerechnet werden. In diesem Fall wirkt die oft mässige Bise etwas dämpfend und verhindert eine noch stärkere Abkühlung.

Montag, 12. April - 13:15 Uhr

Virtuelle Abschlussfeier an der Universität St.Gallen: 382 Bachelor- und 493 Masterdiplome überreicht

(pd/cw) 382 Absolventinnen und Absolventen erhielten am vergangenen Samstag ihren Bachelor of Arts (B.A. HSG) an der Universität St.Gallen. 493 Absolventinnen und Absolventen bekamen den Master of Arts (M.A. HSG). Rektor Bernhard Ehrenzeller gratulierte den insgesamt 874 Graduierten und wünschte ihnen Freude bei den anstehenden Aufgaben in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik.

Die Diplome wurden dieses Jahr an der Universität St.Gallen bei einem digitalen Anlass überreicht.

Video: Universität St.Gallen/Youtube

Aufgrund der Coronapandemie wurden die Diplome an einem digitalen Anlass feierlich überreicht. Rektor Bernhard Ehrenzeller, Stiftsbibliotheksbibliothekar Cornel Dora und HSG Alumni-Präsident Mathieu Jaus gratulierten von zwei ungewöhnlichen Räumen aus: aus dem virtuell nachgebauten Campus und aus der Stiftsbibliothek. Zuschauer konnten zu Klängen eines Streichtrios via Livestream das Weltkulturerbe mit dem Bestand von original erhaltenen Handschriften bewundern.

Rektor Bernhard Ehrenzeller gratuliert den Absolventinnen und Absolventen aus der Stiftsbibliothek St.Gallen.

Rektor Bernhard Ehrenzeller gratuliert den Absolventinnen und Absolventen aus der Stiftsbibliothek St.Gallen.

Bild: Screenshot HSG/ Youtube

In seiner Rede ging der Rektor auf die ideelle und historische Verbundenheit zwischen Kloster und Universität ein, denn beide Institutionen teilen die Suche nach Wissen und Erkenntnis und die Verpflichtung, diese weiterzugeben und weiterzuentwickeln. Stiftsbibliothekar Cornel Dora hob in seiner Botschaft den Willen zum Gestalten und das Leben nach Idealen hervor und wünschte den Graduierten einen guten Anfang der neuen Lebensetappe.

Zum Abschluss wurde traditionell das Lied «Gaudeamus Igitur» gesungen – diesmal im Chor mit anderen Universitäten aus der ganzen Welt, die diese akademische und musikalische Tradition mit der Uni St.Gallen teilen. Die Zeremonie endete mit einem feierlichen digitalen Feuerwerk.

Montag, 12. April - 11:31 Uhr

«Die Künstlerinnen der Wiener Werkstätte und der Stoffdruck»: Das Historische und Völkerkundemuseum St.Gallen lädt zur Zoom-Führung

(pd/cw) Führungen im Museum sind aufgrund der Coronamassnahmen des Bundes zurzeit nicht möglich. Das Historische und Völkerkundemuseum St.Gallen lädt deshalb am kommenden Mittwoch, 18 Uhr, zu einer Zoom-Führung durch die Jubiläumsausstellung «Klimt und Freunde» ein. Diese widmet sich gemäss Mitteilung den Künstlerinnen der Wiener Werkstätte und dem Stoffdruck.

Vizedirektorin Monika Mähr anlässlich der Ausstellungseröffnung von «Klimt und Freunde» mit Stoffdrucken der Wiener Werkstätte.

Vizedirektorin Monika Mähr anlässlich der Ausstellungseröffnung von «Klimt und Freunde» mit Stoffdrucken der Wiener Werkstätte.

Bild: Tobias Garcia

Der Rundgang mit Kuratorin Monika Mähr wird online via Zoom übertragen und kann bequem von zu Hause aus mitverfolgt werden. Anmelden kann man sich dafür per Mail bei vermittlung@hvmsg.ch.

Montag, 12. April - 10:30 Uhr

Selbsthilfegruppe für Angehörige von psychisch Kranken wird gegründet: Interessierte gesucht

(pd/cw) Die psychische Erkrankung eines nahestehenden Menschen bedeutet für Angehörige eine hohe emotionale Belastung, wie die Selbsthilfe St.Gallen Appenzell in einer Mitteilung schreibt. Um die Grenzen der eigenen Belastbarkeit zu erkennen und die eigenen Interessen nicht aus den Augen zu verlieren, könne ein Gespräch unter Angehörigen entlassen. Aus diesem Grund soll in St.Gallen eine Selbsthilfegruppe für Angehörige von psychisch Kranken gegründet werden. Dazu werden interessierte Personen aus den Kantonen St.Gallen, Appenzell Inner- und Ausserrhoden gesucht.

Die Selbsthilfegruppe wird in Zusammenarbeit mit der Vereinigung Angehöriger psychisch Kranker Ostschweiz (VASK) gegründet. Ein erstes Informationstreffen findet am Donnerstag, 29. April, um 18.30 Uhr, bei der Selbsthilfe St.Gallen und Appenzell an der Lämmlisbrunnenstrasse 55 in St.Gallen statt.

Anmeldung und Information unter www.selbsthilfe-stgallen-appenzell.ch oder unter 071'222'22'63.

Montag, 12. April - 8:43 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 279 laborbestätigte Neuansteckungen übers Wochenende

(SK/vre) Der Kanton St.Gallen meldet fürs Wochenende (Freitag, Samstag und Sonntag) 279 neue laborbestätigte Coronafälle. Die Zahl der Neuansteckungen bleibt damit vergleichsweise hoch. Insgesamt haben sich seit März 2020 37'501 Personen im Kanton mit dem Virus infiziert.

Am Wochenende wurde aber wiederum kein Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Gesamtzahl der Coronatoten im Kanton St.Gallen bleibt damit bei 700 stabil. In St.Galler Spitälern liegen derzeit 51 Personen wegen des Coronavirus. Acht von ihnen müssen auf einer Intensivstation künstlich beatmet werden.

Die wichtigsten Zahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Sonntag, 11. April, um Mitternacht.

Die wichtigsten Zahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Sonntag, 11. April, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

Die Sieben-Tage-Inzidenz hat bis Sonntagabend 147 erreicht; am Freitag lag sie bei 113, am vergangenen Donnerstag noch bei 98. Die 14-Tage-Inzidenz liegt derzeit bei 262 (Freitag: 247, Donnerstag 239). Die Inzidenzwerte sind über Ostern deutlich gesunken. In der vergangenen Woche sind sie dann wieder Schritt um Schritt aufs Niveau der Karwoche zurück geklettert.

Die Inzidenz bezeichnet die Zahl der Fälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner. Dieser Wert ist einer der Indikatoren, die als Entscheidungshilfen in der Anti-Corona-Politik beigezogen werden. Der Bundesrat will am Mittwoch darüber beschliessen, wie es mit dem aktuellen Lockdown weitergehen soll.

Sonntag, 11. April - 20:17 Uhr

St.Galler Jungfreisinnge fordern eine Testoffensive an kantonalen Schulen: Damit Präsenzunterricht und Schulanlässe möglich bleiben

(pd/vre) Die Jungfreisinnigen fordern das Gesundheitsdepartement des Kantons St.Gallen und Regierungspräsident Bruno Damann (CVP) in einer Mitteilung auf, eine Testoffensive an den kantonalen Schulen zu starten. Damit will die Jungpartei die Weiterführung des Präsenzunterrichtes sicherstellen und klassenübergreifende Anlässe ermöglichen. Das Ziel müsse sein, Abschlussfeiern «in einem sicheren Rahmen würdig» durchführen zu können, heisst es in der Mitteilung.

Viele Schülerinnen und Schüler der kantonalen Schulen sähen sich derzeit «mit unzähligen Absagen von Veranstaltungen und ausserschulischen Aktivitäten konfrontiert». Das führe zu Perspektivlosigkeit und was diese auslösen könne, sei in den vergangenen Wochenenden in der Stadt St.Gallen sichtbar geworden, schreiben die Jungfreisinnigen.

Mit einer Testoffensive wollen die St.Galler Jungfreisinnigen den Präsenzunterricht an kantonalen Schulen sicherer und Schulanlässe unter anderem für Maturanden möglich machen.

Mit einer Testoffensive wollen die St.Galler Jungfreisinnigen den Präsenzunterricht an kantonalen Schulen sicherer und Schulanlässe unter anderem für Maturanden möglich machen.

Bild: Nadia Schärli
(17.8.2020)

Schülerinnen und Schüler der kantonalen Gymnasien seien bereit, sich bei Massentests an den Schulen zu beteiligen. Mit Massentests könnten asymptomatische Fälle an den Schulen rasch und einfach festgestellt und mit Hilfe des Contact Tracing weitere Fälle vermieden werden, wird in der jungfreisinnigen Mitteilung Oliver Wick, Vizepräsident der Jungpartei und selber Schüler der Kantonsschule am Burggraben, zitiert.

Für eine rasche Rückkehr zum gewohnten Alltag ist für die St.Galler Jungfreisinnigen die Impfung zentral. Deshalb fordern sie, dass alle möglichen Anstrengungen unternommen würden, um rasch Fortschritte beim Impfen der Bevölkerung zu erzielen. Und sobald die Impfung allen Bevölkerungsgruppen zugänglich gemacht worden sei, müssten dann sämtliche Anti-Corona-Massnahmen sofort aufgehoben werden, heisst es in der Mitteilung der Jungfreisinnigen.

Sonntag, 11. April - 19:09 Uhr

Handballerinnen des LC Brühl sind im Cup eine Runde weiter: Beide Teams meistern ihre Aufgabe bravourös und siegen klar

(pd/vre) Beide Teams des LC Brühl, die im Schweizer Cup der Handballfrauen noch mittun, haben am Wochenende gewonnen. Die Frauen der Premium League sicherten sich mit 26:41 einen klaren Sieg gegen die Zweitliga-Mannschaft der SG HV Olten. Die Frauen des Teams LC Brühl Handball II wiederum besiegte am Samstag die Köniz Cats gleich mit 19:33.

Am Samstagabend wurden in Zug gleich auch die Halbfinal-Begegnungen im Schweizer Handballcup der Frauen ausgelost. Das Fanionteam des LC Brühl trifft zu Hause auf den LK Zug, die zweite Mannschaft der St.Gallerinnen spielt daheim gegen die Spono Eagles.

Spielerinnen des ersten Teams des LC Brühl Handball. Beide Brühler Teams sind im Schweizer Handballcup der Frauen eine Runde weiter.

Spielerinnen des ersten Teams des LC Brühl Handball. Beide Brühler Teams sind im Schweizer Handballcup der Frauen eine Runde weiter.

Bild: LCB Handball

Zwischen der zweiten Brühler Equipe und den Spono Eagles, den Titelhalterinnen von 2019, treffen damit ausgerechnet jene Teams aufeinander, die vor einem Jahr im Cupfinal gestanden hätten. Das Endspiel musste damals wegen der Coronpandemie abgesagt werden.

Die Halbfinals des Handballcups der Frauen müssen bis 24. April ausgetragen werden. Der Cupfinal-Tag mit den Endspielen in allen vier Kategorien findet am Samstag, 8. Mai, in Gümligen bei Bern statt. Die Übersicht über den Schweizer Cup ist im Internet zu finden.

Sonntag, 11. April - 14:59 Uhr

SC Brühl spielt 1:1 unentschieden gegen die AC Bellinzona: Brühler gleichen in den Schlussminuten noch aus

(pd/vre) Mit dem späten Ausgleichstreffer in der 86. Minute zum 1:1 holte sich der SC Brühl am Samstag gegen die AC Bellinzona einen wertvollen Auswärtspunkt im Kampf um die begehrten acht ersten Plätze in der Promotion League. Diese berechtigen zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde und den Kampf um die drei Freilose für die erste Runde im Schweizer Fussballcup. Die restlichen Teams machen den Absteiger unter sich aus. Derzeit liegt der SC Brühl auf dem sechsten Tabellenplatz, wobei der Abstand vom dritten auf den neunten Platz gerade zwei Punkte ausmacht.

Die Spieler des SC Brühl konnten ihre Überlegenheit in der ersten Halbzeit gegen die AC Bellinzona nicht in Tore ummünzen.

Die Spieler des SC Brühl konnten ihre Überlegenheit in der ersten Halbzeit gegen die AC Bellinzona nicht in Tore ummünzen.

Bild: SCB (10.4.2021)

Die Kronen gingen am Samstag gegen die AC Bellinzona konzentriert ans Werk und dominierten die erste Halbzeit klar. Die gewählte Taktik, die etwas überalterten Tessiner (mit Ex-St.Galler Russo in ihren Reihen) mit viel Laufarbeit unter Druck zu setzen, ging auf. Bellinzona hatte ausser bei Eckbällen kaum eine Torchance. Doch auch die Kronen verpassten es in Führung zu gehen, weil sie aus keine ihrer vier Abschlussmöglichkeiten in einen Treffer verwandeln konnten. Die grösste Möglichkeit vergab kurz vor der Pause Lirim Shala mit einem zu schwachen Schuss auf den Torhüter.

Auch in der zweiten Halbzeit gehörte die erste Chance den Gästen. Nicola Eberle verpasste es aber trotz Überzahl von drei gegen zwei, den Pass zu den freistehenden Mitspielern rechtzeitig zu spielen. So kam es, dass die Tessiner entgegen dem Spielverlauf in der 61. Minute die bis anhin einzige Möglichkeit gleich zur 1:0-Führung nützten. Patrick Rossini köpfelte die herrliche Flanke von Facchinetti ins Tor. Von diesem Zeitpunkt an wurde die Partie immer ruppiger; sieben Verwarnungen waren die logische Folge. Mit Guarino kam bei den Tessinern auch noch ein Ex Brühler zum Einsatz.

Beide Torhüter hielten ihre Teams am Samstag durch gekonnte Paraden im Spiel.

Beide Torhüter hielten ihre Teams am Samstag durch gekonnte Paraden im Spiel.

Bild: SCB (10.4.2021)

In der 67. Minute hielt Brühls Torhüter Leite mit einer herrlichen Parade die Gäste weiterhin im Spiel. Sonst drückten die Kronen immer vehementer auf den Ausgleich. Die schönste Aktion des Spiels wurde aber nicht mit einem Tor belohnt. Der eingewechselte Darko Anic traf mit einer Direktabnahme aus der Drehung heraus genau ins Lattenkreuz, doch der Tessiner Goali lenkte den Ball noch zur Ecke. In der 86. Minute erzielte Aussenverteidiger Sanijel Kucani mit einem satten Flachschuss doch noch den hochverdienten Ausgleich. In der Nachspielzeit bekamen die Brühler nach einem kurzen Aussetzer beinahe noch ein zweites Tor, so dass letztlich alle mit dem Unentschieden zufrieden sein durften.

Sonntag, 11. April - 14:30 Uhr

Ein lohnendes Ausflugsziel ennet dem Ricken: Wo der Weissstorch seine Jungen aufzieht

(vre) Auch wenn man kein eingefleischter Vogelfreund ist, lohnt sie immer einen Ausflug, die Storchenkolonie von Uznach. Hier halten sich das ganze Jahr über zwischen 30 und 40 Weissstörche auf. Derzeit kann man die Vögel schon an der Zürcher Strasse in Gehdistanz zum Bahnhof Uznach dabei beobachten, wie sie sich aufs Brutgeschäft vorbereiten. Dass sie die stark befahrene Hauptachse dabei nicht wirklich zu stören scheint, ist nur eine der Überraschungen, auf die man hier stösst.

Der Storch ist heute eines der Wahrzeichen von Uznach. Die ganzjährig besetzte Storchenkolonie wird von einem Verein betreut. Ihm gehören rund 400 Mitglieder an. Angeboten werden von ihm nicht nur Führungen für Gruppen, er betreibt auch eine Livekamera, mit deren Hilfe man den Störchen bequem per Internet von zu Hause aus in die Nester schauen kann. Ein Besuch in Uznach, bei den Störchen an der Zürcher Strasse oder auch in der Storchenstation im Zübli, lässt sich gut mit einer Velotour im Linthgebiet und am oberen Zürichsee kombinieren.

Samstag, 10. April - 16:56 Uhr

Verlängerte Öffnungszeiten im Hallenbad Blumenwies in den Frühlingsferien - weiterhin nur für Kinder und Jugendliche

(sk/vre) Während den Frühlingsferien können Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen neun und zwanzig Jahren im Hallenbad Blumenwies von verlängerten Öffnungszeiten profitieren. Das Hallenbad öffnet gemäss Newsletter der Stadt von Montag bis Freitag bereits um 10 Uhr und bleibt bis 20 Uhr offen. Am Samstag und Sonntag kann von 10 Uhr bis 16 Uhr geplanscht werden.

Die städtischen Hallenbäder sind derzeit nur für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen neun und zwanzig Jahren geöffnet.

Die städtischen Hallenbäder sind derzeit nur für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen neun und zwanzig Jahren geöffnet.

Bild: Peter Käser
(23.9.2015)

Allerdings: Profitieren vom Angebot können nur Kinder und Jugendliche. Wegen der Coronapandemie bleibt das Hallenbad Personen mit Jahrgang 2000 und älter weiterhin nicht zugänglich. Kinder und Jugendlichen müssen sich eigenständig im Bad aufhalten können; Begleitpersonen sind gemäss Newsletter der Stadt ausdrücklich nicht erlaubt sind. Für den Eintritt muss ein Ausweis (ID oder Schülerausweis) vorgewiesen werden.

Und übrigens: Das Eissportzentrum Lerchenfeld ist bereits geschlossen. Die nächste Eissaison startet am Samstag, 4. September.

Samstag, 10. April - 16:33 Uhr

Nationalliga A im Badminton: Die Saison wird verkürzt fortgesetzt, derzeit spielt St.Gallen zu Hause gegen den BC Zürich

(pd/vre) Swiss Badminton hat entschieden, dass die Hinrunden-Spiele in der Nationalliga A fortgesetzt werden. Dieses Wochenende geht es für den BV St.Gallen-Appenzell bereits wieder los: Derzeit ist ein Heimspiel gegen den BC Zürich im Gang. Publikum ist dabei immer noch nicht zugelassen. Das laufende wie auch die anderen Spiele können aber im Liveticker im Internet und im Livestream auf Facebook verfolgt werden.

Die Nationalliga A im Badminton nimmt ihren Spielbetrieb dieses Wochenende wieder auf. Der BV St.Gallen-Appenzeller ist dabei ebenfalls im Einsatz.

Die Nationalliga A im Badminton nimmt ihren Spielbetrieb dieses Wochenende wieder auf. Der BV St.Gallen-Appenzeller ist dabei ebenfalls im Einsatz.

Bild: BVSGA/
Kurt Frischknecht

Weiter geht's für den BV St.Gallen-Appenzell bereits morgen Sonntag, 12 Uhr, auswärts gegen den BC Yverdon-les-Bains. Und bereits eine Woche später wird am Samstag, 17. April, 14 Uhr, das letzte Hinrunden-Spiel der St.Galler gegen den BC La Chaux-de-Fonds ebenfalls ein Heimspiel sein. Das Abschneiden in der Hinrunde entscheidet für die einzelnen Teams über die Qualifikation für die Playoffs oder den Beginn der Sommerpause.

Samstag, 10. April - 16:10 Uhr

Der Acrevis-Hauptsitz am St.Galler Marktplatz. Niederlassungen hat die Regionalbank zudem in Gossau, Wil, Bütschwil, Rapperswil, Wiesendangen, Pfäffikon SZ und Lachen SZ.

Der Acrevis-Hauptsitz am St.Galler Marktplatz. Niederlassungen hat die Regionalbank zudem in Gossau, Wil, Bütschwil, Rapperswil, Wiesendangen, Pfäffikon SZ und Lachen SZ.

Bild: PD/Acrevis

Generalversammlung der Bank Acrevis: Erfolgreiches Geschäftsjahr und personelle Wechsel an der Spitze

(pd/vre) Wegen der Coronapandemie ist die Generalversammlung der Bank Acrevis vom Freitag wieder als rein statutarische Versammlung durchgeführt worden. 5'378 Aktionärinnen und Aktionäre mit 195'157 Aktien hatten schriftlich per Post oder neu digital über ein E-Voting-Portal ihre Weisungen zur Stimmabgabe erteilt. Dies entspricht gemäss Acrevis-Mitteilung 53,5 Prozent des Aktienkapitals.

Stephan Weigelt, der neue Verwaltungsratspräsident der Bank Acrevis.

Stephan Weigelt, der neue Verwaltungsratspräsident der Bank Acrevis.

Bild: PD/Acrevis

Die Generalversammlung war geprägt von einem personellen Wechsel: Verwaltungsratspräsident Markus Isenrich gab sein Amt an Stephan Weigelt weiter. Die zurücktretende Verwaltungsrätin Suzanne Gut wurde verabschiedet, Michèle Mégroz und Marcel Föllmi wurden neu in den Verwaltungsrat gewählt. Stephan Bärlocher und Christoph Meier (Vizepräsident) wurden für eine dreijährige Amtsdauer als Mitglieder des Verwaltungsrats bestätigt.

Die Bank Acrevis hat ein gutes Geschäftsjahr 2020 hinter sich: Der Geschäftserfolg stieg um 3,8 Prozent auf 25,6, der Reingewinn um 5 Prozent auf 20,5 Millionen Franken. 20 von 24,5 Millionen Franken Bilanzgewinn werden den freiwilligen Gewinnreserven zugewiesen. 700'000 Franken werden als ordentliche Dividende ausgeschüttet. 3,8 Millionen auf die neue Rechnung vorgetragen. Die GV genehmigte auch die Dividende von 37 Franken pro Aktie. Darin eingeschlossen ist gemäss Mitteilung eine Jubiläumsdividende fürs Zehnjährige von drei Franken.

Zehn Jahre alt

Feste, Spenden und gemeinnützige Arbeit zum Jubiläum

(pd/vre) Die Bank Acrevis wird heuer zehn Jahre alt. Sie ist 2011 aus dem Zusammenschluss der Bank CA St.Gallen AG und der Swissregiobank AG entstanden. Das Zehn-Jahr-Jubiläum will die Bank in den kommenden Monaten feiern. Wenn es die Coronapandemie zulässt, finden im Herbst an allen acht Acrevis-Standorten zwischen Boden- und Zürichsee öffentliche Jubiläumsanlässe statt.

Im Umfeld ihrer acht Niederlassungen wird die Bank Acrevis zudem wohltätige Institutionen und gemeinnützige Projekte mit 16 Jubiläumsspenden von insgesamt 80'000 Franken unterstützen. Jurys küren dafür pro Niederlassung zwei Empfängerinnen oder Empfänger von jeweils 5'000 Franken. Als GV-Spende gehen zudem pro «teilnehmender» Aktionärin und «teilnehmendem» Aktionär fünf Franken, insgesamt 12'000 Franken, ans Behinderten-Wohnheim Höfli in Wangen SZ.

Als dritte Jubiläumsaktivität werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bank Acrevis im laufenden Jahr ganz handfest tätig: Jede Niederlassung und jedes der Marktgebiete wird gemäss Mitteilung während zehn Tagen soziale Engagements zugunsten der Allgemeinheit erbringen. Infos zu Anlässen, Spenden und sozialen Engagements finden sich im Internet. Dort sind auch Bewerbungen für Jubiläumsspenden möglich.

Samstag, 10. April - 15:29 Uhr

Der Olma-Campingplatz ist wieder offen: Acht Stellplätze für Wohnmobile

(vre) Fast unbemerkt hat vor einer Woche der Olma-Campingplatz wieder eröffnet. Im Messeareal werden zwischen 1. April und 5. September dort, wo sonst die legendären Rennsäuli unterwegs sind, wieder acht Stellplätze für Wohnmobile angeboten. Nach längerer politischer Diskussionen über das fehlende Angebote in diesem Bereich in St.Gallen waren die Olma-Messen im vergangenen Sommer erstmals in diese Lücke gesprungen.

Blick auf die Wohnmobil-Stellplätze neben der Arena im St.Galler Messeareal.

Blick auf die Wohnmobil-Stellplätze neben der Arena im St.Galler Messeareal.

Bild: PD/Olma

Das Gelände der Olma-Messen am östlichen Rand der Innenstadt ist tatsächlich ein guter Ausgangsort, um Stadt und Region St.Gallen zu erkunden. Die Museen im Stadtpark liegen in Gehdistanz, das historische Zentrum, der Stiftsbezirk und auch die Hügel rund um die Stadt sind von hier aus gut mit dem öffentlichen Verkehr zu erreichen.

Mit dem Einzug des schönen Wetters und den irgendwann mit Sicherheit erfolgenden Lockerungsmassnahmen der Anti-Corona-Regeln dürfte die Nachfrage nach den Olma-Stellplätze für Wohnmobile wieder anziehen. Ob das Angebot diesmal wegen der grösseren Bekanntheit intensiver genutzt wird als vor einem Jahr muss sich noch weisen. Das Echo der Gäste aufs Angebot war 2020 positiv. Bei den Belegungszahlen gab's mit 148 Übernachtungen in elf Wochen aber doch noch einige Luft nach oben.

Detaillierte Informationen zu den Wohnmobil-Stellplätzen auf dem Olma-Areal gibt's im Internet.

Freitag, 9. April - 16:39 Uhr

Gratis-Schnelltests für zu Hause sind derzeit Mangelware

Momentaufnahme. Es war absehbar. Und wer am Freitag bei der Apotheke seines Vertrauens noch Gratis-Schnelltests für zu Hause holen wollte, bekam es auch schon zu spüren: Der Run auf die Testsets war so gross, dass etliche Apotheken in Stadt und Region - etwa die Rathaus-Apotheke am St.Galler Bahnhofplatz - keine mehr vorrätig haben. Nachschub dürfte es nächste Woche wieder geben.

Momentaufnahme. Es war absehbar. Und wer am Freitag bei der Apotheke seines Vertrauens noch Gratis-Schnelltests für zu Hause holen wollte, bekam es auch schon zu spüren: Der Run auf die Testsets war so gross, dass etliche Apotheken in Stadt und Region - etwa die Rathaus-Apotheke am St.Galler Bahnhofplatz - keine mehr vorrätig haben. Nachschub dürfte es nächste Woche wieder geben.

Bild: Jolanda Riedener
(9.4.2021)
Freitag, 9. April - 16:02 Uhr

Coronabulletin I: Zahl der neuen Fälle steigt wieder an, Kapazitäten in den Spitälern sind aber ausreichend

(SK/vre) Auch im St.Gallischen ist diese Woche die Zahl der neuen Coronafälle angestiegen. Diese Entwicklung sei angesichts der erhöhten Testaktivitäten zu erwarten gewesen, heisst es im kantonalen Coronabulletin für die vergangenen sieben Tage. Insgesamt wurden in dieser Woche 8'410 Tests durchgeführt, wovon 578 oder 8,7 Prozent positiv ausfielen. In der Vorwoche waren auf 10'114 Tests 617 oder 11,6 Prozent positiv ausgefallen.

Die Warnpalakte der Aktion «Stop Corona» sind auch im St.Galler Stadtbild - wie hier auf der Kreuzbleiche - immer noch überall präsent.

Die Warnpalakte der Aktion «Stop Corona» sind auch im St.Galler Stadtbild - wie hier auf der Kreuzbleiche - immer noch überall präsent.

Bild: Reto Voneschen
(6.4.2021)

Ansteckungen mit Covid-19 erfolgen im Kanton St.Gallen immer noch vorwiegend in der Familie oder im privaten Umfeld. Während die Mutationen des Coronavirus in der Vorwoche zwischen 40 und 50 Prozent der Fälle ausmachten, fehlen diese Zahlen ab dieser Woche: Auf Weisung des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) würden positiv Getestete nicht mehr auf Mutationen geprüft, heisst es im Coronabulletin.

In den vergangenen sieben Tagen mussten 15 Patientinnen und Patienten in Zusammenhang mit Covid-19 hospitalisiert werden; das ist eine Person weniger als in der Vorwoche. Zudem waren in den vergangenen sieben Tagen sechs neue Coronatote zu verzeichnen; in der Vorwoche waren es nur zwei gewesen. Die Auslastung des Contact Tracing wird derzeit im Bulletin als «mittel» bezeichnet. 1'715 Indexfälle sind derzeit im Kanton in Isolation, 895 Kontaktpersonen in Quarantäne (Vorwoche: 1'695 Indexfälle und 891 Kontaktpersonen).

Freitag, 9. April - 15:45 Uhr

Coronabulletin II: Über 100'000 Impfungen vorgenommen - Kanton St.Gallen hat aufgeholt und liegt jetzt im Mittelfeld

(SK/vre) Bis und mit Mittwoch sind im St.Gallischen 106'324 Impfungen gegen das Coronavirus verabreicht worden. Das ist dem Internetauftritt des Kantons zu entnehmen. Damit wurden bisher auf 100 Einwohnerinnen und Einwohner 20,81 Impfdosen verabreicht. Ausgeliefert wurden an den Kanton bisher 139'650 Impfdosen oder 27,34 pro 100 Einwohnerinnen und Einwohner.

Das anfängliche Impfschlusslicht St.Gallen liegt damit im Mittelfeld der 26 Kantone. Innerrhoden (21,76 verabreichte Impfdosen pro 100 Personen) und Ausserrhoden (21,51) liegen vor, der Thurgau (18,91) hinter St.Gallen. Die rote Laterne beim Impfen hat derzeit gemäss Grafik des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) der Kanton Zürich mit 241'096 Impfungen, was 15,66 Impfungen pro 100 Einwohnerinnen und Einwohnern entspricht. Am meisten geimpft wurde im Kanton Uri (24,2 Impfungen pro 100 Personen).

Stand der Anti-Corona-Impfaktion im Kanton St.Gallen mit Stand am Mittwoch, 7. April.

Stand der Anti-Corona-Impfaktion im Kanton St.Gallen mit Stand am Mittwoch, 7. April.

Grafik: Fachstelle Statistik Katon SG

Am meisten Impfungen vorgenommen haben im Kanton St.Gallen bisher die Arztpraxen mit insgesamt 65'859. Dahinter folgen die mobilen Impfteams mit 21'092 und die Spitäler mit 16'117. In den vier Impfzentren, die seit Anfang Woche in Betrieb sind, wurden bis und mit Mittwoch 3'256 Impfungen verabreicht. Diese Zahl sollte - natürlich abhängig von den Lieferungen des Impfstoffs - in den kommenden Wochen rapide ansteigen.

Im Kanton St.Gallen können sich Impfwillige weiterhin für die Warteliste der vier Impfzentren anmelden. Dies geschieht am einfachsten über den Internetauftritt des Kantons. Allgemeine Informationen zur Corona-Impfung finden sich zudem im Internet auf der Seite www.sg-impft.ch. Aktuell werden im Kanton St.Gallen Personen ab 65 Jahren geimpft.

Freitag, 9. April - 15:25 Uhr

Coronabulletin III: 1'193 Härtefallgesuche behandelt, 98 abgelehnt und 71,5 Millionen Franken ausbezahlt

(SK/vre) Bisher sind beim Kanton St.Gallen 1'465 Gesuche von Betrieben um Beiträge aus dem Härtefallfonds eingegangen. Die Gesuche betreffen - hochgerechnet - 8'391 Vollzeitstellen. Entschieden wurden bisher bereits 1'193 Gesuche; das sind 81 Prozent der eingegangenen Fälle. Abgelehnt wurden gemäss kantonalem Coronabulletin für die zurückliegende Woche 98 Gesuche. An Härtefallgeldern ausbezahlt wurden bisher 71,5 Millionen Franken.

Freitag, 9. April - 13:47 Uhr

Stadt St.Gallen vergibt acht Werkbeiträge im Gesamtwert von 80'000 Franken

(pd/rbe) Jedes Jahr unterstützt die Stadt St.Gallen mehrere Kulturschaffende, konkrete Projekte zu entwickeln und umzusetzen. In diesem Jahr vergibt die städtische Kulturförderung acht solcher Werkbeiträge im Wert von je 10'000 Franken an zehn Personen, wie es in einer Mitteilung heisst. Unterstützt werden sechs Einzelkünstlerinnen und Einzelkünstler sowie zwei Künstlerpaare.

Der Musiker Bill Bühler (hier mit Sängerin Melanie Danuser von Mischgewebe) ist einer der Künstler, die in diesem Jahr von der Stadt St.Gallen einen Werkbeitrag erhalten.

Der Musiker Bill Bühler (hier mit Sängerin Melanie Danuser von Mischgewebe) ist einer der Künstler, die in diesem Jahr von der Stadt St.Gallen einen Werkbeitrag erhalten.

Bild: Nik Roth
(4.6.2020)

Insgesamt hat die städtische Kulturförderung für die diesjährigen Werkbeiträge 41 Bewerbungen beurteilt. Davon stammten gemäss Mitteilung 20 aus der bildenden und angewandten Kunst, elf aus der Musik, vier aus Tanz und Theater, drei aus dem interdisziplinären Bereich, zwei aus der Literatur sowie eine aus dem Film. Und das sind die Preisträger:

  • Bill Bühler
    Der Pop- und Experimentalmusiker ist vom Duo Mischgewebe bekannt sowie als Sänger der Band The Harbs. Er studiert Komposition in Sound Arts an der Hochschule in Bern. Mit dem Projektbeitrag möchte er gemäss Mitteilung ein Konzeptalbum in Form einer Doppel-LP verwirklichen.
  • Marc Jenny
    Der Kontra- und E-Bassist spielt in den Formationen Kimm Trio, The Robots, Stimmsaiten und Knöppel. Mit dem Werkbeiträg plant Jenny, sein erstes Soloprogramm zu erarbeiten.
  • Rita Kappenthuler und Nathan Federer
    Die beiden bildenden Künstler arbeiten mit der Technik der Camera Obscura und haben dafür eine grosse Kamerabox gebaut. Mit dieser wollen sie zu Land und zu Wasser nach Island reisen und gemäss Mitteilung «mit der dortigen besonderen Lichtsituation arbeiten».
  • Jiri Makovec
    Der Fotograf und Filmemacher beobachtet gerne Alltagsszenen. Mit dem Werkbeitrag plant er, angelehnt an den Schweizer Film «Reisender Krieger» von Christian Schocher, filmische Ortserkundungen für eine Doku-Fiktion.
  • Karsten Redmann
    Der freie Autor arbeitet unter anderem im Organisationskomitee des St.Galler Literaturfestivals «Wortlaut» mit. Aktuell schreibt er an einem Roman über einen Menschen mit klar strukturiertem, getaktetem Alltag.
  • Nora Rekade
    Die Arbeiten der bildenden Künstlerin entstehen oft aus Erinnerungssplittern und Gedankenfragmenten, inspiriert zum Beispiel von einem Satz, einem Song oder einer Situation. Mit dem Werkbeitrag möchte Rekade ihre Arbeit auf grössere Formate und auf Leinwand weiterentwickeln.
  • Juliette Rosset
    Die Künstlerin und Musikerin hat bei einem Aufenthalt in Rom ihr Interesse für Keramik entdeckt. Mit dem Werkbeitrag wird gemäss Mitteilung «die künstlerische Qualität der keramischen Arbeiten Rossets anerkannt».
  • Linus Stiefel und Mindaugas Matulis
    Die zwei freischaffenden Künstler arbeiten mit verschiedensten Medien, Stiefel vor allem mit Video und Musik, Matulis mit Fotografien. Der Werkbeitrag unterstützt ihr gemeinsames Kunstprojekt «Mendog & Stevil», das Fotografie, Malerei, Performance und Musik vereint.
Freitag, 9. April - 12:09 Uhr

Auch die Fussballer des SC Brühl wollen wieder in die Meisterschaft starten: Zweiter Versuch in Bellinzona

(fm/vre) Diesen Samstag soll es nun klappen: Der SC Brühl startet in die Frühlingsrunde 2021 der Promotion League. Das Spiel gegen die AC Bellinzona findet im Tessin statt. Eigentlich hätte die Brühler bereits am Mittwoch vor Ostern wieder spielen sollen: Das Heimspiel gegen den FC Köniz musste dann aber kurzfristig abgesagt werden, weil ein Brühler Spieler im Trainingslager positiv auf Covid-19 getestet wurde. Der Rest des Teams, der im Lager war, hatte negative Tests, so dass Anfang Woche das Training wieder aufgenommen werden konnte.

Exakt am Tag des Spiels gegen die AC Bellinzona ist es ein halbes Jahr seit dem letzten Meisterschaftsspiel des SC Brühl her. Am 10. Oktober 2020 gab's eine 0:2-Heimniederlage gegen die Black Stars aus Basel.

Exakt am Tag des Spiels gegen die AC Bellinzona ist es ein halbes Jahr seit dem letzten Meisterschaftsspiel des SC Brühl her. Am 10. Oktober 2020 gab's eine 0:2-Heimniederlage gegen die Black Stars aus Basel.

Bild: Kurt Frischknecht/
SCB (10.10.2020)

Nun also der erste «Ernstkampf» am Samstag gegen die AC Bellinzona. Die Tessiner, die vor zehn Jahren noch in der Super League spielten, belegen derzeit den 13. Platz der Promotion League und haben gerade einmal neun Punkte aus bisher zehn Spielen. Allerdings haben sie am Ostermontag den «Überflieger» der Promo League, Yverdon Sport, gefordert und ihm ein etwas überraschendes 1:1 abgerungen.

Über die Stärke Brühls lässt sich vor diesem ersten Meisterschaftsspiel nach exakt einem halben Jahr Spielpause wenig sagen. Zwar haben die Brühler in den Testspielen gute Leistungen und auch gute Resultate geliefert. Es steht jetzt aber zu befürchten, dass die Zwangspause über die Ostertage einiges an Formstärke wieder zunichte gemacht haben könnte. Anpiff im Stadio Comunale in Bellinzona ist am Samstag, 17.45 Uhr.

Freitag, 9. April - 11:55 Uhr
Michelle Zanivan und Yves Eggenberger sind zusammen das neue Elektor-Duo Paraphon.

Michelle Zanivan und Yves Eggenberger sind zusammen das neue Elektor-Duo Paraphon.

Bild: PD

St.Galler Elektro-Duo Paraphon veröffentlicht erste Single - Das erste Album folgt diesen Sommer

(vpr/vre) Bisher mit der Indieband «Vie & We» unterwegs, setzen Yves Eggenberger und Michelle Zanivan aus St.Gallen nun zu musikalisch neuen Ufern über. Fortan zu zweit, unter dem neuem Namen Paraphon und im neuen Genre der elektronischen Musik veröffentlichen die beiden diesen heute Freitag ihre Debütsingle «Video Game».

Das Cover zur Single «Video Game».

Das Cover zur Single «Video Game».

Bild: PD

Auf die Single soll am 2. Juli das erste Album «Commercial Break» folgen. Das Duo existiert gemäss eigener Aussage «für und wegen seiner Liebe zu Synthesizern». Der Liebe und Nostalgie zu Video- und Konsolenspielen wie «Super Mario» widmen sie ihre erste Single. Im dazugehörigen Musikvideo werden Tanz und Game miteinander vereint: «Es wird getanzt, weil der Konsolen-Controller das so instruiert.»

Zu hören gibt es «Video Game» ab 9. April auf dem Spotify-Kanal der Band, einen Vorgeschmack liefern die beiden auf Soundcloud.

Freitag, 9. April - 11:42 Uhr

Viertelfinal des Handballcups der Frauen: Brühlerinnen treten als Favoritinnen gegen Olten an

(pd/vre) Nach der erfolgreichen Verteidigung des ersten Tabellenplatzes in der Finalrunde und vor den Playoffs der Handballmeisterschaft der Frauen steht für die Handballerinnen des LC Brühl am Samstag eine weitere Herausforderung an. Im Viertelfinal des Cups treffen die St.Gallerinnen auf das Zweitliga-Team der SG HV Olten. Anpfiff ist um 16.30 Uhr in der Giroud-Halle in Olten.

Das erste Team des LC Brühl Handball hat gegen die Spono Eagles den ersten Tabellenplatz in der Finalrunde der Frauenhandballmeisterschaft verteidigt. Im Cup wartet morgen Samstag Olten.

Das erste Team des LC Brühl Handball hat gegen die Spono Eagles den ersten Tabellenplatz in der Finalrunde der Frauenhandballmeisterschaft verteidigt. Im Cup wartet morgen Samstag Olten.

Bild: PD

Die Equipe um Headcoach Nicolaj Andersson geht als klarer Favorit in die Partie. Trotzdem wäre es für die Brühlerinnen gefährlich, ihre Gegnerinnen zu unterschätzen. Es ist davon auszugehen, dass sie versuchen werden, von Anfang weg mit konzentriertem und temporeichem Auftritt den Einzug in die nächste Cuprunde zu sichern. Es bleibt aber abzuwarten, inwiefern die St.Gallerinnen ihrekompakte und aggressive Deckung präsentieren und ihr Spiel durchziehen können.

Freitag, 9. April - 10:34 Uhr

In Gossauer Rohbau eingestiegen und Waschmaschinen gestohlen

(kapo/dar) Zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen haben Diebe einen Rohbau an der Isenringstrasse in Gossau heimgesucht. Dabei liessen sie gemäss Mitteilung der Kantonspolizei St.Gallen mehrere Waschmaschinen und Werkzeug mitgehen.

Die Einbrecher hatten gewaltsam die Zugangstür zur Tiefgarage geöffnet. Danach brachen sie weitere Türen im Inneren des Rohbaus auf und durchsuchten die Räumlichkeiten. Der Wert des Diebesguts ist noch nicht bekannt.

Freitag, 9. April - 8:53 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 163 Neuansteckungen und Inzidenz-Werte steigen weiter an

(SK/vre) Der Kanton St.Gallen meldet für Donnerstag 163 neue Coronafälle. Die Zahl der Neuansteckungen bleibt damit vergleichsweise hoch. Insgesamt haben sich seit März 2020 37'222 Personen im Kanton mit dem Virus infiziert. Am Donnerstag wurde kein Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Gesamtzahl der Coronatoten im Kanton St.Gallen bleibt damit bei 700.

Die wichtigsten Zahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Donnerstag, 8. April, um Mitternacht.

Die wichtigsten Zahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Donnerstag, 8. April, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

In St.Galler Spitälern liegen derzeit 52 Personen wegen des Coronavirus. Die Sieben-Tage-Inzidenz hat am Donnerstag 113 erreicht (Vortag 98), die 14-Tage-Inzidenz liegt bei 247 (Vortag 239). Diese Werte sind über Ostern deutlich gesunken. In dieser Woche steigen sie Tag für Tag wieder an. Der Einbruch über die Ostertage könnte tatsächlich auf die reduzierte Testtätigkeit zurückzuführen sein.

Die Inzidenz bezeichnet die Zahl der Fälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner. Dieser Wert ist einer der Indikatoren, die als Entscheidungshilfen in der Anti-Corona-Politik beigezogen werden.

Freitag, 9. April - 8:17 Uhr

Neuer Vorstoss im Stadtparlament: Wie sicher sind die Computer der Stadtverwaltung?

(vre) Cyberattacken, also Angriffe auf Informatiksysteme, können auch die Stadt treffen. Der jungfreisinnige Stadtparlamentarier Konstantin Hälg erkundigt sich in einer neu eingereichten Einfachen Anfrage, wie sicher die Computer der Stadtverwaltung sind und wie die Stadt sich auf Attacken aus dem Cyberspace vorbereitet. Die Stadtverwaltung arbeite mit vielen persönlichen Daten ihrer Bürgerinnen und Bürger, sie betreibe mit Hilfe der Informatik aber auch wichtige Infrastrukturen wie das Verkehrsnetz mit Lichtsignalen oder Einrichtungen der Stadtwerke, begründet Hälg sein Interesse.

Die Bedrohungen im Cyberspace kommen von vielen Seiten - von Regierungsorganisationen bis hin zu abenteuerlustigen Einzelhackern.

Die Bedrohungen im Cyberspace kommen von vielen Seiten - von Regierungsorganisationen bis hin zu abenteuerlustigen Einzelhackern.

Bild: Josep M. Rovirosa

Konkret will der Jungfreisinnige wissen, für welche Infrastrukturen die Stadt den Schutz im Cyberspace selber gewährleisten muss und bei welchen Einrichtungen sie unter dem Schutzschirm des Bundes steht. Weiter soll der Stadtrat Auskunft darüber geben, ob es bereits erfolgreiche Hackerangriffe auf die St.Galler Stadtverwaltung gegeben hat, welche Schäden dabei entstanden und welche Daten abgeflossen sind.

Weitere Fragen im neuen Vorstoss betreffen die Vorkehrungen gegen Angriffe aus dem Cyberspace: Hat die Stadt bei Gegenmassnahmen von der Firewall über Virenscanner bis hin zur Aufklärung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Mindeststandards, die einzuhalten sind? Und hat die Stadtverwaltung auch ein Notfallkonzept, wie sie auf gelungene Cyberattacken reagiert?

Donnerstag, 8. April - 18:27 Uhr

Nach der SP-Kritik an den Wegweisungen vom Ostersonntag: Zwischen der Partei und Stadtpräsidentin Pappa droht deswegen noch lange kein Streit

(vre) Die SP der Stadt St.Gallen hält an ihrer Kritik bezüglich der 650 von der Polizei an junge Leute verteilten, dreissigtägigen Wegweisungen vom Ostersonntag fest. Damit setzt sie sich öffentlich in Widerspruch zur eigenen Stadtpräsidentin Maria Pappa. Droht da ein offener Bruch? Peter Olibet, Stadtparlamentarier und SP-Stadtparteipräsident, winkt ab. Dass eine Partei und ihre Exekutivmitglieder unterschiedlicher Meinung seien, komme ab und zu vor. Das rühre von den verschiedenen Aufgaben her, die man zwangsläufig habe.

Stadtpräsidentin Maria Pappa diskutiert am Karfreitag im roten Bleicheli mit jungen Leuten.

Stadtpräsidentin Maria Pappa diskutiert am Karfreitag im roten Bleicheli mit jungen Leuten.

Bild: Michel Canonica (2.4.2021)

Haben die SP und ihre Stadtpräsidentin Streit?

Peter Olibet: Nein, sicher nicht. Die SP der Stadt St.Gallen ist nicht einverstanden mit einer Massnahme, die von Stadtrat und Polizei beschlossen wurde. Es ist wichtig, dass eine solche politische Auseinandersetzung auch dann möglich ist, wenn eine Person aus der gleichen Partei in der Exekutive sitzt.

Aber gleicher Meinung sind die Stadt-SP und die Stadtpräsidentin für einmal schon nicht?

Stadtpräsidentin Maria Pappa hat als Exekutivpolitikerin eine besondere Aufgabe. Sie vertritt gleichzeitig auch die Meinung des Stadtrates und der Verwaltung. Maria Pappa führt diese Rolle aus meiner Sicht grossartig aus. Sie geht offen auf Menschen zu, sie kommuniziert klar und sie politisiert verlässlich.

SP-Stadtparteipräsident Peter Olibet.

SP-Stadtparteipräsident Peter Olibet.

Bild: Tobias Garcia (8.4.2021)

Ich habe als Parteipräsident eine andere Aufgabe. Ich setze mich besonders für die Werte der Partei ein - für eine solidarische, gerechte und lebenswerte Stadt. Wir erachten die vorsorgliche Wegweisung von 650 Jugendlichen als nicht die richtige Massnahme in dieser Situation. Das haben wir kommuniziert und den Stadtrat dafür kritisiert. Diese Kritik werden wir, falls notwendig, auch wiederholen.

Braucht es jetzt zwischen Partei und Stadtpräsidentin richtige Friedensgespräche?

Maria Pappa und ich stehen in stetigem Austausch über diverse Themen. Politisch und persönlich stehen wir uns nahe. Daran hat sich überhaupt nichts geändert. Durch eine offene Kommunikation und gegenseitigen Respekt für die jeweilige Rolle und Aufgabe sind solche politischen Auseinandersetzungen für uns kein Problem.

Donnerstag, 8. April - 17:50 Uhr

St.Galler Stadtregierung schreibt dem Bundesrat: «Ausschreitungen sind kein lokales Phänomen, sondern bedürfen einer nationalen Betrachtung»

(vre) Das kommt nicht alle Tage vor: Die St.Galler Stadtregierung hat dem Bundesrat wegen der Gewaltausbrüche am 28. März und 2. April einen Brief geschrieben. Da diese Ereignisse in direktem Zusammenhang mit den national verordneten Anti-Corona-Massnahmen stünden, hätte sie es für angezeigt gehalten, Bundesrätin Karin Keller-Sutter zu informieren und für das Thema zu sensibilisieren, sagt Sonja Lüthi, die Stadtsanktgaller Sicherheitsdirektorin, auf Nachfrage.

Eine Hauptursache für die Gewaltausbrüche in St.Gallen sind für Stadträtin Sonja Lüthi die national verordneten Anti-Corona-Regeln.

Eine Hauptursache für die Gewaltausbrüche in St.Gallen sind für Stadträtin Sonja Lüthi die national verordneten Anti-Corona-Regeln.

Bild: Arthur Gamsa
(2.4.2021)

Ihr sei es einerseits ein Anliegen, dass die Interessen der Jugendlichen in die bevorstehenden Coronaentscheide des Bundesrates mit einbezogen würden. Anderseits sei davon auszugehen, dass sich die Gewaltspirale weiter drehe, befürchtet Lüthi. Der Ruf der KantonshauptstadtSt.Gallen - und angesichts des Medieninteresses aus dem benachbarten Ausland - auch der Ruf der Eidgenossenschaft stünden auf dem Spiel. Das Beispiel St.Gallen dürfe keinesfalls Schule machen.

Die Ausschreitungen und Gewaltausbrüche hätten bisher zwar in St.Gallen stattgefunden, eine Hauptursache dafür seien jedoch Frust und Ängste der Jugendlichen in Zusammenhang mit der Coronakrise. Das, so betont Sonja Lüthi, sei kein St.Galler Phänomen. Es bedürfte vielmehr einer nationalen Betrachtung. St.Gallen kann für Sonja Lüthi in dem Sinn überall sein und sich überall ereignen.

Die St.Galler Stadträtin Sonja Lüthi gibt nach den Krawallen vom Karfreitag den Medien Auskunft. Im Auftrag des Stadtrats hat sie jetzt deswegen auch Bundesrätin Karin Keller-Sutter geschrieben.

Die St.Galler Stadträtin Sonja Lüthi gibt nach den Krawallen vom Karfreitag den Medien Auskunft. Im Auftrag des Stadtrats hat sie jetzt deswegen auch Bundesrätin Karin Keller-Sutter geschrieben.

Bild: Ralph Ribi
(3.4.2021)

Karin Keller-Sutter hat auf den Brief aus St.Gallen bereits reagiert. Die Justizministerin habe sich für das Schreiben bedankt und ihr Bedauern über die aktuelle Situation zum Ausdruck gebracht. Sie habe in der Antwort darauf hingewiesen, dass Bundespräsident Guy Parmelin in den Medien die gewalttätigen Ausschreitungen bereits verurteilt und sich davon distanziert habe. Karin Keller-Sutter will sich zu gegebener Zeit ebenfalls noch dazu äussern.

Donnerstag, 8. April - 16:16 Uhr

St.Galler Krawallnächte: Grünliberale stellen sich hinter ihre Stadträtin, den Polizeieinsatz und die Wegweisungen

(pd/vre) Nicht ganz überraschend stellt sich die Fraktion von Grünliberalen und Jungen Grünliberalen im St.Galler Stadtparlament bezüglich der Bewältigung der Ausschreitungen hinter die grünliberale Stadträtin Sonja Lüthi. Besonders gelobt wird sie und auch Stadtpräsidentin Maria Pappa in einer Mitteilung vom Donnerstag «für ihre Präsenz vor Ort» und «die transparente Kommunikation der Direktion Soziales und Sicherheit».

Polizeieinsatz am Ostersonntag im St.Galler Hauptbahnhof: Die Grünliberalen stellensich aufgrund der erneuten Gewaltaufrufe auch hinter die 30-tägigen Wegweisungen für 650 junge Leute.

Polizeieinsatz am Ostersonntag im St.Galler Hauptbahnhof: Die Grünliberalen stellensich aufgrund der erneuten Gewaltaufrufe auch hinter die 30-tägigen Wegweisungen für 650 junge Leute.

Bild: Sandro Büchler
(4.4.2021)

Die Grünliberalen stellen sich hinter das Vorgehen der Stadtpolizei. In den Krawallnächten vom 28. März und 2. April sei sie verhältnismässig vorgegangen: Sie habe erst reagiert, als die Situation eskaliert sei. Zuvor seien die Jugendlichen weitestgehend toleriert und es sei Nachsicht mit ihnen geübt worden. Die Grünliberalen stellen sich hinter die 30-tägigen Wegweisungen aus der Stadt St.Gallen für rund 650 junge Leute am Ostersonntag. Die Massnahme möge hart wirken, angesichts der erneuten Aufrufe zu Gewalt seien sie aber gerechtfertigt, heisst es in der Mitteilung.

Wichtig für die Grünliberalen ist allerdings auch, dass jetzt im Nachhinein für Weggewiesene die Möglichkeit besteht, diese Verfügung einfach überprüfen zu lassen. Es sei nämlich klar, dass intensivere Abklärungen bei den Personenkontrollen am Ostersonntag vor Ort kaum möglich gewesen seien und dass es daher auch zu ungerechtfertigten Wegweisungen habe kommen können. Durch ihr konsequentes Vorgehen habe die Polizei aber ihre Aufgabe erfüllt. Sie habe die Bevölkerung wie auch Einsatzkräfte der Sanität und Feuerwehr wirkungsvoll geschützt.

Aufgabe erfüllt: Die Grünliberalen attestieren der Polizei auch ein verhältnismässiges Vorgehen gegen gewaltbereite Chaoten in den Nächten des 28. März und 2. April.

Aufgabe erfüllt: Die Grünliberalen attestieren der Polizei auch ein verhältnismässiges Vorgehen gegen gewaltbereite Chaoten in den Nächten des 28. März und 2. April.

Bild: Keystone (2.4.2021)

Für die Grünliberalen ist unbestritten, dass sich Politik und Gesellschaft zwingend Gedanken darüber machen müssen, wie die Stadt mit Freiräumen und den Bedürfnissen der Jugend umgehen soll.

«Die Pandemie und die damit einhergehende Perspektivlosigkeit ist ein sehr ernst zu nehmendes Problem.»

Diskussionen um Freiräume wie die Drei Weieren oder der Rote Platz seien aber schon vorher Brennpunkte für Unzufriedenheit und Diskussionen gewesen. Die Politik stehe in der Pflicht, dass jede und jeder einen Platz in Stadt finde, fordern die Grünliberalen in ihrer Mitteilung. Das Gefäss für diese Anliegen existiere auch schon in Form der Arbeitsgruppe, die sich mit der Nutzung des öffentlichen Raums beschäftige. Die Grünliberalen erwarten, dass sich diese Gruppe intensiv mit Freiräumen für Jugendliche auseinandersetzt und Lösungen aufzeigt.

Donnerstag, 8. April - 15:35 Uhr

Zweimal Marco am TVO-Stammtisch: Ausschreitungen und kein Ende

(pd/vre) Wie geht's in St.Gallen mit den Gewaltausbrüchen weiter? Hat die Polizei richtig gehandelt, als sie am Ostersonntag 650 junge Leute einfach für dreissig Tage der Stadt verwiesen hat? Und wie geht's eigentlich mit den Lockerungen beim zweiten Corona-Lockdown weiter?

Aktuelle Themen, über die am Stammtisch bei TVO heute Donnerstag diskutiert werden kann, hat's genug. Und auch die Besetzung ist interessant: Zu Gast bei Vanessa Kobelt sind nämlich TV-Moderator Marco Fritsche und Ex-Fussballprofi Marco Zwyssig.

Die Erstausstrahlung findet heute Donnerstag, 18.30 Uhr, statt. Danach wird die Sendung stündlich wiederholt. Und natürlich kann sie ab heute Abend auch im Internet angeschaut werden.

Donnerstag, 8. April - 15:02 Uhr

Junge CVP hat sich bereits in Die Junge Mitte umgetauft: Kantonale CVP will noch dieses Jahr über neuen Namen diskutieren und entscheiden

(vre) Derzeit hat im Kanton St.Gallen eine Partei ein Namensproblem. Die Junge CVP hat sich auf Anfang Jahr in Die Junge Mitte umgetauft, was sich noch nicht wirklich herumgesprochen hat. Vor einer Debatte über die St.Galler Krawallnächte am Mittwoch im Ostschweizer Regionalfernsehen TVO wurde Cedric Gmür hartnäckig und quer durch die Medienlandschaft als Präsident der Jungen CVP des Kantons St.Gallen angekündigt. Was er nicht mehr ist: Er ist heute offiziell Präsident der Jungen Mitte des Kantons St.Gallen.

Cedric Gmür, Präsident der Jungen Mitte des Kantons St.Gallen, am Mittwochabend beim Ostschweizer Regionalfernsehen TVO.

Cedric Gmür, Präsident der Jungen Mitte des Kantons St.Gallen, am Mittwochabend beim Ostschweizer Regionalfernsehen TVO.

Screenshot: TVO
(7.4.2021)

Seine Kantonalsektion war die erste der Schweiz, deren Basis an einer ausserordentlichen Hauptversammlung vom 9. Dezember 2020 die Umbenennung beschlossen hatte. Dies nachdem CVP und Junge CVP den Schritt national am 28. November beschlossen hatten. Um den neuen Parteinamen nur schon in den Köpfen von Medienschaffenden geschweige denn der Bevölkerung zu verankern, wird Gmür in den nächsten Monaten noch einiges zu tun haben. Leichter wird seine Arbeit, wenn dann auch noch der Internetauftritt der Jungen CVP umgebaut ist.

Dass es nicht einfach ist, eine gut eingeführte Bezeichnungen zu ändern, davon können einige Institutionen in der Stadt St.Gallen ein Liedlein singen. So eine Art Weltmeister im Umtaufen dürfte dabei die heutige Universität St.Gallen sein. Sie startete Ende des 19. Jahrhunderts als Handelsakademie, nannte sich dann Handelshochschule (HHS) und später Hochschule für Wirtschafts-, Rechts- und Sozialwissenschaften (HSG) bevor sie universitär wurde. Von älteren St.Gallerinnen und St.Gallern wird sie allerdings bis heute Handelhochschule gerufen.

Die originellste Kampagne zur Einführung eines neuen Namens in der Stadt St.Gallen dürfte seinerzeit das Stadttheater geführt haben: Als es sich neu Theater St.Gallen nannte, wurden während einiger Wochen lokale Medienredaktionen nach Verwendung des alten Namens jeweils mit einer Torte beglückt. Was bei den Beschenkten ganz sicher den neuen Namen ins Bewusstsein rückte. Die Zahl jener, die danach aus schlechtem Gewissen zuverlässig den neuen Namen verwendeten, und die Zahl jener, die mit dem alten Namen eine Tortenspende auslösen wollten, dürfte sich die Waage gehalten haben.

Das neue Logo der Jungen Mitte des Kantons St.Gallen.

Das neue Logo der Jungen Mitte des Kantons St.Gallen.

Screenshot: Junge CVP

Der Kampf um den neuen Namen steht übrigens der Mutterpartei der Jungen Mitte des Kantons St.Gallen noch bevor. Auch die CVP muss sich im Kanton und danach wohl auch noch auf Stufe der Ortsparteien mit dem Thema beschäftigen, respektive über die Einführung der Bezeichnung Die Mitte entscheiden. Der Plan sei, die Diskussion und die Abstimmung darüber im Verlauf dieses Jahres durchzuführen, heisst es denn auch auf Nachfrage.

Donnerstag, 8. April - 13:47 Uhr

Klangkunst im Hochmoor: Dritte Auflage des «Klang Moor Schopfe»-Festivals soll im Frühherbst stattfinden

(pd/vre) Alle jene Kunstbegeisterte aus der Stadt St.Gallen (und es waren 2017 und 2019 nicht wenige), die bereits ins Hochmoor nach Gais gepilgert sind, wird die Nachricht freuen: Das dritte «Klang Moor Schopfe»-Audiofestival soll wie geplant vom 2. bis 12. September dieses Jahres stattfinden. Die Macherinnen und Macher des originellen Anlasses in einer wunderschönen Naturlandschaft sind zuversichtlich, dass die Durchführung trotz Coronapandemie möglich sein wird.

Einer der elf 2019 beim zweiten «Klang Moor Schopfe»-Festival künstlerisch bespielten Schuppen im Hochmoor bei Gais.

Einer der elf 2019 beim zweiten «Klang Moor Schopfe»-Festival künstlerisch bespielten Schuppen im Hochmoor bei Gais.

Bild: PD

«Klang Moor Schopfe» will zeitgenössische Klangkunst hör- und erlebbar machen. Dafür wird ein Dutzend der einst zur Bewirtschaftung des Moors am Fuss des Hirschbergwaldes erstellten, historischen Scheunen von Künstlerinnen und Künstlern aus dem In- und Ausland mit Klanginstallationen bestückt. Zentrum des Geschehen ist das Schützenhaus. In einem Umkreis von 500 Metern davon stehen die Schopfe mit den Installationen.

Erste Informationen zur dritten Ausgabe des «Klang Moor Schopfe»-Festivals in diesem Herbst finden sich im Internet.

Donnerstag, 8. April- 12:00 Uhr

Polizeiarbeit soll für Frauen attraktiver werden: Drei Parlamentarierinnen stellen Fragen zum Frauenanteil bei der Stadtpolizei

(vre) Die berufliche und lohnmässige Gleichstellung der Geschlechter ist im Moment ein politischer Dauerbrenner. Ein auf den ersten Blick eher überraschendes Feld für Bemühungen in dieser Richtung haben sich aber drei Stadtparlamentarierinnen in einem an der letzten Parlamentssitzung neu eingereichten Vorstoss ausgesucht. Die Grünliberalen Jacqueline Gasser und Magdalena Fässler sowie die Grüne Veronika Meyer erkundigen sich in einer Interpellation beim Stadtrat, wie er die Frauenquote in der Stadtpolizei erhöhen will.

In den vergangenen Jahren hat die Zahl der Frauen in verschiedenen Schweizer Polizeikorps zugenommen. Wie sieht's damit bei der Stadtpolizei St.Gallen aus? Das wollen drei Parlamentarierinnen wissen.

In den vergangenen Jahren hat die Zahl der Frauen in verschiedenen Schweizer Polizeikorps zugenommen. Wie sieht's damit bei der Stadtpolizei St.Gallen aus? Das wollen drei Parlamentarierinnen wissen.

Symbolbild: Juri Junkov (Basel, 21.8.2017)

Trotz Coronakrise bleibe es in verschiedenen Berufsfeldern schwierig, genügend Fachkräfte zu rekrutieren. Das gelte auch für die Polizeiarbeit, schreiben die drei Stadtparlamentarierinnen in der Begründung ihres Vorstosses. Nachdem die Polizeiarbeit lange Zeit durch männliche Rollenbilder dominiert gewesen sei, sei heute erwiesen, dass gute Arbeit auch in diesem Bereich nur mit der Kompetenz beider Geschlechter zu erreichen sei.

Vom Stadtrat wollen die drei Politikerinnen wissen, wie gross der Frauenanteil bei der Stadtpolizei St.Gallen ist und wie viele Frauen dort in Führungspositionen tätig sind. Weiter soll der Stadtrat Angaben zu den Pensen, den Aufgaben und der Austrittsquote von Frauen bei der Polizei liefern. Und dann soll die Stadtregierung darlegen, was Stadt und Stadtpolizei unternehmen, um die Attraktivität der Polizeiarbeit für Frauen zu steigern.

Donnerstag, 8. April - 10:45 Uhr

Kanton fördert familienergänzende Kinderbetreuung: Eltern in der Stadt St.Gallen bezahlen in diesem Jahr 5,9 Prozent weniger

(sk/vre) Seit 1. Januar hat der Kanton St.Gallen ein Gesetz über Beiträge für familien- und schulergänzende Kinderbetreuung. Es sieht vor, dass der Kanton Familien, welche ein Betreuungsangebot nützen, finanziell unterstützt. Die Stadt St.Gallen erhält in diesem Jahr aus dem Fördertopf 673'000 Franken, die sie an berechtigte Eltern weitergeben muss. Sie macht das gemäss Mitteilung vom Donnerstag mit einem Rabattsystem.

Dass der Kanton neu die ausserfamiliäre Kinderbetreuung finanziell unterstützt, bekommen Stadtsanktgaller Eltern in diesem Jahr mit einem 5,9-Prozent-Rabatt auf die Tarife positiv zu spüren.

Dass der Kanton neu die ausserfamiliäre Kinderbetreuung finanziell unterstützt, bekommen Stadtsanktgaller Eltern in diesem Jahr mit einem 5,9-Prozent-Rabatt auf die Tarife positiv zu spüren.

Bild: Urs Bucher
(16.1.2014)

2021 bezahlen in der Stadt wohnhafte Familien 5,9 Prozent weniger für die Kinderbetreuung. Der Rabatt betrifft die städtische Tagesbetreuung, die von der Stadt subventionierten Kindertagesstätten und durch den Verein Pflegekinder St.Gallen vermittelte Tagesfamilien. Der kantonale Beitrag an die Stadt wird jedes Jahr neu berechnet, und zwar anhand der Zahl der Kinder im Alter von 0 bis 12 Jahren. Damit variiert auch der Rabatt an die Eltern von Jahr zu Jahr.

Donnerstag, 8. April - 10:03 Uhr

SP der Stadt St.Gallen forderte Massnahmen gegen neuen Gewaltausbruch: Deeskalation betreiben, Dialog suchen, Entwicklung politisch begleiten

(pd/vre) Die SP der Stadt St.Gallen reagiert am Donnerstagmorgen mit einer Mitteilung auf erneute Gewaltaufrufe für den Freitagabend. Die Partei erwartet, dass «schnell eine niederschwellige Möglichkeit zur Rücknahme von ungerechtfertigten Wegweisungen» vom Ostersonntag gefunden wird (siehe Infobox). Gegen einen erneuten Gewaltausbruch fordert sie differenziertes Vorgehen der Polizei und eine Strategie der Deeskalation. Die Stadt müsse den Dialog mit den Jungen verstärken.

Kontrolle von Jugendlichen und jungen Erwachsenen am Ostersonntagabend im Hauptbahnhof St.Gallen.

Kontrolle von Jugendlichen und jungen Erwachsenen am Ostersonntagabend im Hauptbahnhof St.Gallen.

Bild: Sandro Büchler
(4.4.2021)

Die Stadtbevölkerung und mit ihr die SP wünschten sich ein Ende der Gewalt, heisst es in der Mitteilung. Nach den Aufrufen zu gewalttätigen Treffen in der Stadt müsse eine erneute Eskalation verhindert werden. Dazu sind auch für die SP Kontrollen in der Innenstadt und beim Bahnhof nötig und unverzichtbar. Allerdings fordert die Partei, dass die Polizei differenziert vorgeht und das Prinzip der Verhältnismässigkeit beachtet. Dieser Grundsatz habe oberste Priorität. Wegweisungen dürften nur wo nötig, gezielt und nachvollziehbar ausgesprochen werden, fordert die SP.

Die Polizei habe am Karfreitag und am Freitag der Vorwoche gezeigt, dass sie die Diskussion mit den Jugendlichen und die Strategie der Deeskalation so lange als möglich einsetze. Das zeige, dass das Prinzip der Verhältnismässigkeit den Verantwortlichen grundsätzlich wichtig und zentral scheine, hofft die SP. Sie unterstützt «dieses differenzierte polizeiliche Vorgehen».

Wegweisungen

SP fordert Rücknahme ungerechtfertigter Wegweisungen

(pd/vre) Die SP der Stadt St.Gallen hält an ihrer Kritik an den rund 650 dreissigtägigen Wegweisungen fest, die die Polizei am Ostersonntag verteilt hat. Sie begrüsst aber, dass die Polizei angekündigt hat, Wegweisungen, die am Sonntag zu Unrecht ausgesprochen wurden, unkompliziert rückgängig zu machen. Dieses Vorgehen anstelle eines aufwendigen Rekursverfahrens sei richtig.

Wichtig für die Stadtsanktgaller SP ist dabei allerdings, dass die Polizei dieses Angebot «ernsthaft und niederschwellig umsetzt und dafür genügend Ressourcen bereithält». Das Angebot müsse zudem aktiv kommuniziert und bekannt gemacht werden. Betroffene Jugendliche und junge Erwachsene müssten dann an einem Schalter im Polizeigebäude auch schnell zu einem Entscheid kommen, fordert die SP.

Das Stadtparlament hat sich inzwischen in die Aufarbeitung der Ereignisse eingeschaltet. Das ist die Neuigkeit, die der SP-Mitteilung vom Donnerstag zu entnehmen ist. Die parlamentarische Kommission für Sicherheit und Soziales trat am Mittwoch zu einer ausserordentlichen Sitzung zusammen. Dabei wurden in Anwesenheit von Mitgliedern aus allen Fraktionen des Stadtparlaments offene Fragen zum Polizeieinsatz diskutiert. Die SP erwartet nun, dass die Kommission die weitere Entwicklung eng begleiten:

«Es ist wichtig, dass die politische Aufarbeitung der Vorfälle durch einen parteiübergreifenden Dialog sichergestellt werden kann.»
Donnerstag, 8. April - 9:26 Uhr

Im Areal Bach wird’s langsam gemütlich: «Gustav Gleis» soll ab Frühsommer Gäste bewirten - Gastrokonzept liegt öffentlich auf

(vre) Das Areal Bach, der neue Quartiertreffpunkt zwischen Bahnhof St.Fiden und Migros Bach, nimmt langsam Formen an. Nachdem Ende 2020 bereits Bäume und Büsche gepflanzt wurden, liegt jetzt das Baugesuch für den Gastronomiebereich öffentlich auf. Damit wird klar, was geplant ist. Und ein Blick auf die Pläne macht durchaus Lust, hier Zeit zu verbringen, wenn’s denn einmal steht. Das Gastroprojekt fürs Areal Bach erinnert an urbane Treffs in anderen Städten – etwa an Frau Gerolds Garten in Zürich oder an die eine oder andere Buvette entlang des Rheins in Basel. Der Name des St.Galler Projekts ist «Gustav Gleis».

Das künftige Areal Bach im Herbst 2020 während der Pflanzung von Bäumen und Sträuchern.

Das künftige Areal Bach im Herbst 2020 während der Pflanzung von Bäumen und Sträuchern.

Bild: Arthur Gamsa
(25.11.2020)

Im Zentrum des Gastrobereichs auf dem Areal Bach wird ein Schiffscontainer stehen, der als Bar betrieben werden kann. Dazu wird ein Teil einer benachbarten Baracke umgebaut: Hier sind eine kleine Küche, ein Buffettbereich und Lager vorgesehen. Vor der Baracke im Freien soll es einen Gasgrill geben. Die Gäste werden ebenfalls im Freien, in mehreren bepflanzten Lounges oder auf einfachen Vintage-Gartenmöbeln Platz nehmen. «Der Look soll unkompliziert, einladend und sympathisch wirken», heisst es dazu im Betriebskonzept. Kleine «Spielereien» wie eine Bocciabahn sollen das Angebot ergänzen.

Die Pläne für den Gastrobereich (in rot) des Areals Bach.

Die Pläne für den Gastrobereich (in rot) des Areals Bach.

Screenshot: PD

«Gustav Gleis» wird Klassiker (wie Apérol Spritz, Hugo, Caipirinha oder Mojito), Wein, Bier und verschiedene alkoholfreie Getränke von Mineralwasser bis Smoothies anbieten. Aus der Küche kommen kleine Gerichte; Speisen werden auf dem Grill im Aussenbereich warm oder im Container kalt angerichtet. Lokale und regionale Produkte sollen gefördert werden. Der Gastrobereich des Areals Bach ist aufs Quartier und auf täglich etwa 100 Gäste im Durchlauf ausgerichtet.

Geöffnet sein soll «Gustav Gleis» jeweils bei schönem Wetter von Montag bis Samstag, 11 bis 24 Uhr, sowie am Sonntag, 12 bis 22 Uhr. Als – wegen der Coronapandemie ehrgeiziges – Eröffnungsdatum ist im Betriebskonzept der 8. Mai vorgesehen. Die Unterlagen zum Gastrobereich des Areals Bach finden sich im Internet. Das Gleiche gilt für Informationen zum Projekt Areal Bach.

Donnerstag, 8. April - 9:09 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 140 Neuansteckungen und ein Todesfall, Inzidenz-Werte steigen wieder leicht an

(SK/vre) Der Kanton St.Gallen meldet für Mittwoch 140 neue Coronafälle. Die Zahl der Neuansteckungen bleibt damit vergleichsweise hoch. Insgesamt haben sich seit März 2020 37'059 Personen im Kanton mit dem Virus infiziert. Am Mittwoch wurde erneut ein Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Gesamtzahl der Coronatoten im Kanton St.Gallen liegt damit bei 700.

Die wichtigsten Zahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stadt am Mittwoch, 7. April, um Mitternacht.

Die wichtigsten Zahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stadt am Mittwoch, 7. April, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

In St.Galler Spitälern liegen derzeit 50 Personen wegen des Coronavirus. Die Sieben-Tage-Inzidenz hat am Mittwochabend 98 erreicht (Vortag 96), die 14-Tage-Inzidenz liegt bei 239 (Vortag 236). Diese Werte sind innert Wochenfrist deutlich gesunken. Jetzt allerdings scheinen sie allmählich wieder anzusteigen. Der Einbruch über die Ostertage könnte daher auf die reduzierte Testtätigkeit zurückzuführen sein.

Die Inzidenz bezeichnet die Zahl der Fälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner. Die Inzidenz ist einer der Indikatoren, die als Entscheidungshilfen in der Anti-Corona-Politik beigezogen werden.

Frühere Folgen des St.Galler Stadt-Tickers: