Abstimmung
In Stein (AR) scheitert das Mediengesetz deutlich

Viermal Nein: So hat Stein (AR) bei der eidgenössischen Abstimmung entschieden. Hier finden Sie alle Details zum Resultat in der Gemeinde.

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Die Ergebnisse in Stein (AR): 68.9 Prozent Nein zum Medienpaket

Die Ergebnisse in Stein (AR): 68.9 Prozent Nein zum Medienpaket

(chm)

Die Gemeinde Stein (AR) hat klar Nein gesagt zum Mediengesetz, und zwar mit 68.9 Prozent der Stimmen. Auch der Kanton Appenzell Ausserrhoden lehnte die Vorlage ab, allerdings weniger deutlich. Der Nein-Stimmenanteil betrug 64 Prozent. Zur Erinnerung: In der Schweiz lautete das Resultat 54.6 Prozent Nein.

Bei Vorlagen, die sich um die öffentliche Finanzierung der Medien drehten, hat Stein (AR) in den vergangenen Jahren folgendermassen abgestimmt: Zur No-Billag-Initiative zur Abschaffung der Fernseh- und Radiogebühren stimmte die Gemeinde 2018 73.7 Prozent Nein. Beim Systemwechsel zu einer geräteunabhängigen Empfangsgebühr (RTVG-Gesetz, 2015) sagte die Gemeinde 58.8 Prozent Nein.

Die No-Billag-Initiative hatte keine Chance vor dem Volk und wurde mit 71,6 Prozent Nein abgelehnt. Das RTVG-Gesetz kam dagegen zustande, wobei die Befürworter nur gerade mit rund 3600 Stimmen Unterschied gewannen.

Beim Mediengesetz ist ein deutlicher Röstigraben erkennbar. Die Ja-Stimmenanteile unterscheiden sich zwischen der deutschen und der französischen Sprachregion um rund 15 Prozentpunkte. In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 58 Prozent Nein zum Mediengesetz, in der Romandie hiess es 57 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 53 Prozent Nein. Die Gemeinde Stein (AR) lehnte somit deutlich stärker ab als ihre Sprachregion.

Abschaffung der Emissionsabgabe scheitert deutlich

Die klare Mehrheit der Abstimmenden in Stein (AR) hat zur Abschaffung der Emissionsabgabe Nein gestimmt. Mit einem Nein-Anteil von 63.7 Prozent verwirft die Gemeinde die Vorlage. Mit einem ähnlichen Nein-Stimmenanteil von 62.4 Prozent lehnte auch der Kanton Appenzell Ausserrhoden die Vorlage ab. In der Schweiz lautete das Ergebnis 62.7 Prozent Nein.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 64 Prozent Nein zur Abschaffung der Emissionsabgabe, in der Romandie hiess es 61 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 55 Prozent Nein. Die Ablehnung in Gemeinde Stein (AR) fiel somit ähnlich aus wie in der Deutschschweiz.

Mehrheit gegen Tabakwerbeverbot

In der Gemeinde Stein (AR) hat es ein Nein gegeben zum Tabakwerbeverbot. 57 Prozent lehnten die Vorlage ab. Auch der Kanton Appenzell Ausserrhoden lehnte die Vorlage ab, allerdings weniger deutlich. Der Nein-Stimmenanteil betrug 51.6 Prozent. In der Schweiz lautete das Ergebnis 56.6 Prozent Ja.

Über eine Raucher-Vorlage stimmte die Schweiz zuletzt vor fast zehn Jahren ab, nämlich über die Volksinitiative zum Schutz vor Passivrauchen. Die Schweiz lehnte sie ab (66 Prozent Nein). In Stein (AR) lautete das Resultat: 66.7 Prozent Nein.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 60 Prozent Ja zum Tabakwerbeverbot, in den ländlichen gab es 50.9 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 53 Prozent Ja. Stein (AR) zählt nach der Definition des Bundesamts für Statistik zur Kategorie Land und stimmte somit gleich wie die Mehrheit auf dem Land.

Zwar entschieden die Deutschschweiz und die Romandie beim Tabakwerbeverbot gleich. Dennoch ist ein Röstigraben erkennbar, unterschied sich das Resultat zwischen den Sprachregionen doch um beachtliche 13 Prozentpunkte.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 53 Prozent Ja zum Tabakwerbeverbot, in der Romandie hiess es 67 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 58 Prozent Ja. Die Gemeinde Stein (AR) stimmte also anders ab als ihre Sprachregion.

Tierversuchsverbot scheitert deutlich

Nein zum Tierversuchsverbot in Stein (AR): Eine sehr deutliche Mehrheit von 79.3 Prozent der Stimmenden lehnten die Vorlage ab. Auch der Kanton Appenzell Ausserrhoden lehnte die Vorlage ab, allerdings weniger deutlich. Der Nein-Stimmenanteil betrug 76.3 Prozent. In der Schweiz lautete das Ergebnis 79.1 Prozent Nein.

Mit 49.1 Prozent lag die Stimmbeteiligung in Stein (AR) höher als im Kanton Appenzell Ausserrhoden (46.4 Prozent). Schweizweit lag die Stimmbeteiligung bei 44.1 Prozent.

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Dieser Text ist mit Unterstützung eines Algorithmus erstellt worden.