Thurgau-Ticker
See-Burgtheater spielt 2022 mit «Lysistrate» antike Komödie +++ Thurgauer des Tages: Spuhler will seinem Sohn Stadler Rail nicht überlassen +++ Falscher Brandalarm in Egnach – weil Arbeiter ein Feuer machten

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Mittwoch, 1. Dezember, 10:21 Uhr

See-Burgtheater spielt mit «Lysistrate» antike Komödie von Aristophanes

Das See-Burgtheater spielt mit «Lysistrate» antike Komödie von Aristophanes.

Das See-Burgtheater spielt mit «Lysistrate» antike Komödie von Aristophanes.

Bild: PD

(red) So wie bisher, geht es nicht weiter! «Lysistrate» ruft im Sommer 2022 auf der Kreuzlinger Seebühne zum Streik der Frauen auf. Unter der Regie von Giuseppe Spina spielt das See-Burgtheater die turbulente Komödie von Aristophanes, die schon im 5. Jahrhundert vor Christus die Menschen zum Lachen und zum Staunen brachte. Premiere ist am 14. Juli 2022. Weihnachtliche Theatergutscheine können ab sofort zum vergünstigten Preis erworben werden.

Weitere Informationen www.see-burgtheater.ch

Mittwoch, 1. Dezember, 06:39 Uhr

Ungeklärte CEO-Nachfolge: Spuhler will nicht mal seinem Sohn Stadler Rail überlassen

Unternehmer Peter Spuhler hat noch keine Anwärter oder Anwärterinnen auf seinen Posten als CEO von Stadler Rail.

Unternehmer Peter Spuhler hat noch keine Anwärter oder Anwärterinnen auf seinen Posten als CEO von Stadler Rail.

Bild: Gian Ehrenzeller / KEYSTONE

«Also mein Sohn wird sicher nicht mein Nachfolger. Dafür ist er zu jung.» Das sagte Stadler Rail Verwaltungsratspräsident und CEO Peter Spuhler diese Woche in der NZZ über seinen 30-jährigen Sohn Luca. Der ehemalige Thurgauer SVP-Nationalrat ist seit rund eineinhalb Jahren im Doppelmandat Leiter des Zugunternehmens, nachdem die Zusammenarbeit mit CEO Thomas Ahlburg aufgrund «unüberwindbarer Differenzen» ein jähes Ende fand. «Wenn es in der Konzernleitung nicht klappt, muss man den Stecker ziehen», meint der 62-Jährige dazu knapp. Der Stadler-Patron möchte vor der Übergabe des CEO-Zepters «noch zwei, drei Baustellen zu lösen. Die Pandemie hat uns zusätzlich gebremst», sagt Spuhler. Auf seinen Sohn möchte er keinen Druck ausüben: «Ich bin nicht der Vater, der seine Kinder zwingt, das Gleiche zu tun wie er.» (aye)

Dienstag, 30. November - 17:33 Uhr

Egnach: Polizei und Feuerwehr rücken vergebens aus

Aufregung am Dienstagmittag in der Gemeinde Egnach: Passanten meldeten, dass in einer Halle der ehemaligen Verzinkerei Egnach ein Feuer ausgebrochen sei. Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr rückten sofort zur ehemaligen Produktionshalle aus, die mittlerweile wieder vermietet ist.

Bild: Leserreporterin

In der Folge stellte sich heraus, dass das Feuer in der offenstehenden Halle kontrolliert entzündet worden war – von Arbeitern, wie Matthias Graf von der Kantonspolizei Thurgau auf Anfrage erklärt.

Aus welchem Grund die Arbeiter das Feuer entfacht haben, wird nun abgeklärt. Genauso wird laut Graf untersucht, ob das Anzünden des Feuers strafrechtlich relevant ist beziehungsweise ob die Arbeiter für die Kosten des Polizei- und Feuerwehreinsatzes aufkommen müssen. (dwa)

Video: Leserreporterin
Dienstag, 30. November, 17:08 Uhr

Am Mittwochmorgen informieren die Ostschweizer Kantone zu neuen Coronamassnahmen

Regierungspräsidentin Monika Knill wird am Mittwoch in St. Gallen über neue Massnahmen informieren.

Regierungspräsidentin Monika Knill wird am Mittwoch in St. Gallen über neue Massnahmen informieren.

Bild: Andrea Tina Stalder

«Die aktuelle Lage in Bezug auf die Ausbreitung des Coronavirus erfordert neue Massnahmen», das schreibt die Thurgauer Staatskanzlei in einer Medienmitteilung. Deshalb werden die Regierungen der vier Ostschweizer Kantone Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Thurgau und St.Gallen am Mittwoch, 1. Dezember ab 10 Uhr in einer Medienkonferenz über diese Massnahmen informieren.

An der Medienkonferenz informieren: Regierungspräsidentin Monika Knill, Chefin Departement für Erziehung und Kultur (Thurgau), Landammann Dölf Biasotto, Vorsteher Departement Bau und Volkswirtschaft (Appenzell Ausserrhoden), Regierungsrat Bruno Damann, Vorsteher Gesundheitsdepartement (St. Gallen), und Statthalter Monika Rüegg Bless, Vorsteherin Gesundheits- und Sozialdepartement (Appenzell Innerhoden). (red)

Dienstag, 30. November - 16:10 Uhr

Geheimnisvolle gelbe Striche in Arbon

So sehen die gelben Striche auf der Strasse aus.

So sehen die gelben Striche auf der Strasse aus.

Bild: Markus Schoch

Die Stadt Arbon hat in den letzten Wochen auf der Strasse vor allen Schachtdeckeln kleine gelbe Striche anbringen lassen. Die Markierung soll den Werkhofmitarbeitern im Winter helfen, die Schächte zu finden und die Dohlendeckel frei zu räumen, wenn Schnee liegt, teilt die Stadt mit. Denn nur so könne das Schmelzwasser über die Kanalisation abfliessen. Andere Städte und Gemeinden würden es genau gleich machen. (mso)

Dienstag, 30. November - 14:37 Uhr

Heinz Lienhard nicht mehr Präsident des Schweizer Tierschutzes

Heinz Lienhard trat als Präsident des Schweizer Tierschutzes STS zurück.

Heinz Lienhard trat als Präsident des Schweizer Tierschutzes STS zurück.

Bild: Tobias Garcia

Der Bottighofer Heinz Lienhard präsidierte während 20 Jahren den Schweizer Tierschutz (STS). Mit seinem Rücktritt von der Spitze der grössten und ältesten Tierschutzorganisation des Landes ist er zum Ehrenpräsidenten gewählt worden. Lienhard habe dem STS in «herausragender Weise» ein Gesicht und den Tieren eine Stimme gegeben, teilte der Dachverband zu seinem Rücktritt mit. Er habe den STS «nachhaltig und äusserst erfolgreich geprägt und gestärkt».

Als seine Nachfolgerin wählten die Delegierten die bisherige Vizepräsidentin Nicole Ruch aus Biel. (sme)

Dienstag, 30. November - 13:56 Uhr

Mit vereister Frontscheibe in Romanshorn unterwegs

Die Kantonspolizei Thurgau hat am Dienstag in Romanshorn einen Autofahrer angehalten, der mit vereister Frontscheibe unterwegs war. Zudem führte er zwei Kinder ungesichert mit.

Die Sicht war stark eingeschränkt.

Die Sicht war stark eingeschränkt.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Kurz nach 8.15 Uhr stoppte eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau auf der Schulstrasse einen 50-jährigen Autofahrer, der mit vereister Frontscheibe unterwegs war. Zudem führte er zwei Kinder im Alter von vier und fünf Jahren ungesichert mit. Nachdem der Italiener die Scheibe vom Eis befreit hatte, konnte er seine Fahrt fortsetzen. Er wird bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.

Die Kantonspolizei Thurgau macht auf die Gefahren aufmerksam:

  • Wer mit eingeschränkter Sicht unterwegs ist, gefährdet sich selbst, seine Mitfahrer und andere Verkehrsteilnehmer. Zudem muss mit einem Entzug des Führerausweises gerechnet werden.
  • Das Strassenverkehrsgesetz schreibt vor, dass das Fahrzeug in betriebssicherem und vorschriftsgemässem Zustand gelenkt werden muss. Das bedeutet unter anderem, dass die Fahrerin oder der Fahrer in alle Richtungen freie Sicht hat.
  • Neben der Frontscheibe und den vorderen Seitenscheiben sind auch Scheinwerfer, Rückspiegel, Blinker sowie das Fahrzeugdach und die Motorhaube von Eis und Schnee zu befreien.
  • Weitere Tipps zur sicheren Fahrt im Winter gibt es unter www.kapo.tg.ch/winter.
Dienstag, 30. November - 12:46 Uhr

Zoll findet bei Kontrolle 85'000 Euro

85'000 Euro wollte ein Mann von der Schweiz nach Deutschland schmuggeln. 22'000 Euro musste er sogleich beim Zoll deponieren.

85'000 Euro wollte ein Mann von der Schweiz nach Deutschland schmuggeln. 22'000 Euro musste er sogleich beim Zoll deponieren.

Bild: PD

Zöllner des Hauptzollamtes Singen haben in der vergangenen Woche am Grenzübergang Bietingen einen Bargeldschmuggelversuch auf-gedeckt, bei dem insgesamt 85'000 Euro ohne Anmeldung über die Grenze gebracht werden sollten. Sowohl der 69-jährige Fahrer als auch seine Begleiterin gaben bei der Einreise aus der Schweiz auf Befragen der Zöllner zunächst an, keinerlei anmeldepflichtigen Waren dabei zu haben. Auch die Frage nach mitgeführten Barmitteln, wie Bargeld oder bestimmten Wertpapieren in Höhe von 10'000 Euro oder mehr, wurde von beiden verneint.

In der Bauchtasche des 69-Jährigen fanden die Kontrolleure jedoch einen Auszahlungsbeleg einer namhaften Schweizer Bank in Höhe von 85'000 Euro. Bei der anschliessenden Fahrzeug- und Gepäckkontrolle entdeckten die Zöllner in einem Rucksack schliesslich auch die 85'000 Euro Bargeld.

Gegen den deutschen Staatsangehörigen wurde wegen des Nichtanmeldens der mitgeführten Barmittel ein Bussgeldverfahren eingeleitet. Zudem musste der Mann noch eine Sicherheitsleistung für die zu erwartende Geldstrafe in Höhe von über 22'000 Euro hinterlegen. (red)

Dienstag, 30. November - 10:54 Uhr

Alkoholisiert in Tobel verunfallt

Nach einem Selbstunfall in Tobel musste am Montagabend ein alkoholisierter Autofahrer seinen Führerausweis abgeben. Verletzt wurde niemand.

Der Autofahrer war beim Unfall alkoholisiert.

Der Autofahrer war beim Unfall alkoholisiert.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Ein 24-jähriger Autofahrer war kurz nach 21 Uhr auf der Hauptstrasse in Richtung Wil unterwegs. Nach einer Rechtskurve verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit einem Metallgeländer. Beim Unfall wurde niemand verletzt. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Die Atemalkoholprobe ergab beim Autofahrer einen Wert von 0,6 mg/l. Der Führerausweis des Schweizers wurde zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen. (kapo)

Dienstag, 30. November - 09:38 Uhr

Restaurant «Lion d’Or »neu mit 14 GaultMillau-Punkten

Das Wellnesshotel Golf Panorama in Lipperswil ist weiterhin auf Erfolgskurs: Der GaultMillau Schweiz 2022 prämiert das Restaurant «Lion d’Or» neu mit 14 Punkten. Dies entspricht einer Steigerung von einem Punkt im Vergleich zum Vorjahr. (red)

Dienstag, 30. November - 06:22 Uhr

Thurgauer des Tages: Noa Röthlisberger erfüllt sich einen Traum

Der Weinfelder Noa Röthlisberger (22) befindet sich im Schlussspurt seines ersten Kinofilms «Nightracer», der im Dezember seine Premiere feiert.

Der Weinfelder Noa Röthlisberger (22) befindet sich im Schlussspurt seines ersten Kinofilms «Nightracer», der im Dezember seine Premiere feiert.

Bild: PD

Bereits mit sechs Jahren versuchte sich der Weinfelder Noa Röthlisberger im Filmemachen. Nun, sechzehn Jahre später, schafft es der gelernte Pöstler mit «Nightracer» zum ersten Mal auf die Kinoleinwand. Am 11. Dezember feiert der halbstündige Film im Liberty Cinema in Weinfelden Premiere. «‹Nightracer› spielt in einer düsteren Grossstadt, die von Kriminalität und Korruption durchzogen ist», sagt der junge Regisseur auf «Tele Top». Wie der Titel des Films vermuten lässt, nimmt die Hauptperson bei Nacht an Autorennen teil, um der Stadt zu entfliehen.

Was ursprünglich als einmonatiges Projekt geplant war, dauerte zwei Jahre an. Am «No-Budget-Film» arbeiteten rund siebzig Personen mit – zumeist gratis. «Wir sind zwar mit 5000 Franken von der Stadt Weinfelden gefördert worden, aber vieles bezahlten wir selbst», sagt Röthlisberger. Mit seinem ersten Kinofilm wird der Thurgauer zwar auch noch keine Einnahmen generieren können, sein Ziel bleibt aber, eines Tages vom Filmemachen leben zu können. (aye)

Montag, 29. November, 16:44 Uhr

In Unterführung stecken geblieben

Der Lastwagen blieb in der Unterführung stecken.

Der Lastwagen blieb in der Unterführung stecken.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Der Ladekran eines Lastwagens kollidierte am Montagnachmittag in Frauenfeld mit der Decke einer Unterführung. Das Fahrzeug blieb in der Folge stecken, verletzt wurde niemand. Ein 37-jähriger Chauffeur war kurz vor 14.30 Uhr mit dem Lastwagen auf der Bahnhofstrasse in Richtung Unterirdischer Kreisel unterwegs. Bei der Einfahrt in die Unterführung durch das Westportal prallte der Ladekran des Lastwagens gegen die Decke. Das Fahrzeug blieb nach mehreren Metern in der Unterführung stecken. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden kann noch nicht beziffert werden. Während der Bergung des Lastwagens und der Aufräumarbeiten wurde der betroffene Streckenabschnitt gesperrt. (kapo)

Montag, 29. November, 16:26 Uhr

Vorbereitungen für die Premiere

Der Frauenfelder Weihnachtszirkus schlägt seine Zelte im Murg-Auen-Park auf.

Der Frauenfelder Weihnachtszirkus schlägt seine Zelte im Murg-Auen-Park auf.

Bild: Mathias Frei

Der Frauenfelder Weihnachtszirkus im Murg-Auen-Park, den die Thurgauer Zirkusfamilie Stey veranstaltet, ist eine Neuheit. Seit vergangenem Donnerstag, 25. November, wird aufgebaut. Premiere ist am Donnerstag, 9. Dezember. Bis zur Derniere an Silvester stehen über 30 Vorstellungen an. Das Zirkusvergnügen lässt sich auch mit einem Weihnachtsmenü im Zirkuszelt verbinden. Angekündigt ist ein Programm mit Luftnummern, Bodenakrobatik, Clowns, aber ohne Tiere. Denn das beisst sich mit dem Essen, das vorab serviert wird. Dazu gibt es auch eine neue Lichtshow. (ma)

Montag, 29. November, 15:54 Uhr

Nach dem Nein zum Steinacher Hochhaus: Enttäuschung bei der HRS hält sich in Grenzen

Terra Nova ist Geschichte: Das umstrittene Hochhaus zwischen Steinach und Arbon wird nicht realisiert. Die HRS will das 16’200 Quadratmeter grosse Areal nun anderweitig überbauen.

Terra Nova ist Geschichte: Das umstrittene Hochhaus zwischen Steinach und Arbon wird nicht realisiert. Die HRS will das 16’200 Quadratmeter grosse Areal nun anderweitig überbauen.

Visualisierung: PD

Die Steinacher Stimmberechtigten haben am Sonntag deutlich Nein zum Hochhaus an der Grenze zu Arbon gesagt. Damit ist das von der HRS Real Estate AG geplante Projekt Terra Nova vom Tisch. Das Thurgauer Immobilienunternehmen bedauert den Entscheid. Dennoch hält sich die Enttäuschung in Grenzen. Man habe mit diesem Abstimmungsergebnis gerechnet, sagt Michael Breitenmoser von der HRS. Nun beginnt die Planung für das 16’200 Quadratmeter grosse Industrieareal in Steinach von vorne. (woo)

Montag, 29. November, 15:36 Uhr

Wir suchen Ihre Schneebilder

Sirnach im Winterkleid.

Sirnach im Winterkleid.

Bild: Rita Schmidlin

Unsere Leserin Rita Schmidlin hat das verschneite Sirnach fotografiert. Haben auch Sie den Schnee fotografisch festgehalten? Dann schicken Sie uns Ihr Schneebild an: online.tz@chmedia.ch.

Montag, 29. November, 15:20 Uhr

Samariter bringen die Coronatests schnell und zuverlässig ins Labor

Co-Pflegedienstleiter Matthias Beier übergibt Samariterin Susanne Henle erstmals die Box mit den Coronatests des Personals zum Transport ins Labor.

Co-Pflegedienstleiter Matthias Beier übergibt Samariterin Susanne Henle erstmals die Box mit den Coronatests des Personals zum Transport ins Labor.

Bild: Donato Caspari
(8. März 2021)

Die Zunahme der Impfdurchbrüche rückt die Bedeutung der Covid-Tests und der Samariter-Kuriere in den Vordergrund. «Für viele Heime ist es schlicht unmöglich, diese Transportfahrten mit eigenen Mitarbeitenden durchzuführen», wissen Claudia Fichtner, Geschäftsführerin von Curaviva Thurgau, und Hansjörg Steffen, Samariterverband Thurgau Marketing. Deshalb setzte sich Curaviva Thurgau als Verband der Alters- und Pflegeinstitutionen im Thurgau frühzeitig mit dem kantonalen Samariterverband zusammen. «Daraus entstand eine sehr erfolgreiche Zusammenarbeit», wie beide nach mehr als acht Monaten Praxiserfahrung festhalten. Mittlerweile sind gut achteinhalb Monate vergangen. Bis Ende Oktober haben die Kuriere 10’791 Kilometer zwischen verschiedenen Testorten und dem Testlabor zurückgelegt. (hs)

Montag, 29. November, 15:01 Uhr

Stadler modernisiert Rollmaterial im Kanton Neuenburg

Visualisierung des neuen Stadler-Triebzugs für die Neuenburger Verkehrsgesellschaft TransN.

Visualisierung des neuen Stadler-Triebzugs für die Neuenburger Verkehrsgesellschaft TransN.

Bild: PD

Stadler liefert zwei Niederflurtriebzüge in den Kanton Neuenburg. Der Auftrag ist 15,6 Millionen Franken wert. Das neue Rollmaterial soll Menschen mit Beeinträchtigung die Benutzung des ÖV leichter machen und veraltete Hochflurzüge ersetzen. Die beiden Stadler-Züge werden von der Verkehrsgesellschaft TransN ab 2024 auf der Linie 222 zwischen La Chaux-de-Fonds und der südwestlich gelegenen Gemeinde Les Ponts-de-Martel eingesetzt. TransN betreibt diese Strecke mit einer Fahrzeit von 24 Minuten gegenwärtig mit Triebwagen aus den Jahren 1991 und 1996. (red)

Montag, 29. November, 14:28 Uhr

Zwei Thurgauer Kantischüler siegen an der Geografie-Olympiade

Die vier Gewinner der Geografie-Olympiade: Anja Höchner, Kantonsschule Romanshorn, Leonhard Kick, Kantonsschule am Burggraben (SG), Lorenzo Durante, Kantonsschule Romanshorn und Luis Hartmann, Alte Kantonsschule Aarau (AG).

Die vier Gewinner der Geografie-Olympiade: Anja Höchner, Kantonsschule Romanshorn, Leonhard Kick, Kantonsschule am Burggraben (SG), Lorenzo Durante, Kantonsschule Romanshorn und Luis Hartmann, Alte Kantonsschule Aarau (AG).

Bild: PD

Am vergangenen Samstag fand an der Kantonsschule Solothurn das nationale Finale der Geografie-Olympiade statt. Die vierzehn Finalistinnen und Finalisten hatten sich in der Vorausscheidung gegen über 1500 andere Teilnehmende durchgesetzt. Vier von ihnen beeindruckten die Jury besonders - darunter Anja Höchner und Lorenzo Durante von der Kantonsschule Romanshorn. Sie erhalten Goldmedaillen und ein Ticket nach Paris. In der französischen Hauptstadt werden sie im Juli 2022 an der Internationalen Geographie-Olympiade teilnehmen. (red)

Montag, 29. November, 13:44 Uhr

Lohnerhöhungen bei der Spital Thurgau AG

Blick in die Covid-Intensivstation des Kantonsspitals Münsterlingen.

Blick in die Covid-Intensivstation des Kantonsspitals Münsterlingen.

Bild: Reto Martin
(4. Februar 2021)

Nach dem klaren Ja zur Pflegeinitiative kündigt die Spital Thurgau AG am Montag in einer Medienmitteilung eine Lohnerhöhung für ihre Mitarbeitenden an. Sie erhalten per 1. Januar 2022 eine Lohnrunde von total 2,0 Prozent. Dabei werden die Löhne in der Pflege und pflegenahen Berufe mit total 3,8 Prozent deutlich überproportional erhöht, bei den anderen Berufskategorien bleiben die Lohnsteigerungen mit 0,8 Prozent im normalen Rahmen. Sämtliche Mitarbeitenden erhalten einen Teil von 0,4 Prozent als generelle Lohnerhöhung.

Weitere Verbesserungen umfassen die Senkung der maximalen Sollarbeitszeit bei Assistenz- und Oberärzten auf 48 Stunden pro Woche (46 Stunden in der Psychiatrie und Pathologie), deutliche Investitionen in die Aus-/Weiterbildung und in gezielte Personalentwicklung, sowie diverse kleinere Massnahmen. Damit liegt die Lohnrunde 2022 deutlich über dem Benchmark. Zudem sollen 2022 insgesamt 130 Vollzeitstellen zusätzlich geschaffen werden. (red)

Montag, 29. November, 12:16 Uhr

Christian Kuchler hält sich weiter an der Spitze

Koch Christian Kuchler.

Koch Christian Kuchler.

Bild: Reto Martin

Auch in diesem Jahr ist er der Beste. Christian Kuchler, Koch der «Taverne zum Schäfli» in Wigoltingen, hält sich mit 18 Punkten an der «Gault-Millau»-Spitze des Kantons Thurgau. Des Weiteren sind in der aktuellen «Gault-Millau»-Ausgabe zwei Thurgauer Lokale aufgestiegen: Der «Seegarten» in Kreuzlingen steht neu mit 15 statt 14 «Gault-Millau»-Punkten im Gastroführer, und das «Lion d’Or» aus Lipperswil schafft neu 14 Punkte (bisher 13). (evw)

Montag, 29. November, 11:55 Uhr

Technische Innovation im Kampf gegen die Quaggamuschel

Die invasiven Weichtiere sind zu einem Problem für die Wasserversorger geworden. Damit die Quaggamuscheln die Seewasserleitungen nicht besiedeln und am Schluss völlig verstopfen, sind an den Enden tief im Wasser Schutzkörbe montiert. Doch diese Filter wachsen mit der Zeit zu. Taucher schrauben sie dann jeweils ab, bringen sie an die Wasseroberfläche zur Reinigung und dann wieder runter auf den Seegrund. Der Horner Erwin Rudolf hat jetzt ein Stecksystem entwickelt, das vieles einfacher macht. Die Schutzkörbe können von einem Kranschiff aus ohne Hilfe eines Tauchers mit einer Unterwasserdrohne vom Rohr entfernt und aufgesetzt werden. (mso)

Erwin Rudolf mit dem Steuergerät für die Unterwasserdrohne.

Erwin Rudolf mit dem Steuergerät für die Unterwasserdrohne.

Bild: Andri Vöhringer
Montag, 29. November, 11:00 Uhr

Wie die Erdnuss in den Samichlaussack kommt

Vertriebsleiter Remo Barile in der Spanischnüssli-Rösterei Gerelli in Frauenfeld.

Vertriebsleiter Remo Barile in der Spanischnüssli-Rösterei Gerelli in Frauenfeld.

Bild: Ralph Ribi

Im Samichlaussäcklein spielen sie die Hauptrolle, und auch in der Adventszeit werden sie fröhlich geknabbert: die Spanischnüssli. Bis wir sie geniessen können, legen sie einen weiten Weg zurück – von Ägypten über Antwerpen bis nach Frauenfeld in die Erdnussrösterei Gerelli. Knackig, auf den Punkt geröstet, also mit feinen Röstaromen sollen die Nüssli am Ende sein. Der Röstprozess ist jedoch streng geheim.

Darüber hinaus entscheidet die Grösse der Nüssli über die Qualität: je grösser, desto besser. Bei der Premium-Qualität «Chnuspernüssli» entsprechen bei Gerelli 100 Gramm rund 30 Erdnüsschen. Bei den anderen beiden Qualitäten sind es 35 bis 40. Immer gefragter würden die Erdnüsse aus Bioproduktion, erklärt der Vertriebsleiter Remo Barile. Geröstet wird zwar das ganze Jahr über, doch von Oktober bis Dezember herrscht Hochbetrieb. Stehen bald der Samichlaus und das Christkind vor der Tür, arbeiten die Röster, meist langjährige Mitarbeiter, in zwei bis drei Schichten an den Anlagen. Zwischen 1500 und 2000 Tonnen rohe Erdnüsse werden in einem Jahr insgesamt verarbeitet. (ub)

Montag, 29. November, 10:22 Uhr

Vogelgrippe: Kontroll- und Beobachtungsgebiet entlang des Rhein- und Bodenseeufers

Möwen und Enten streiten am Bodenseeufer bei Kreuzlingen um Futter.

Möwen und Enten streiten am Bodenseeufer bei Kreuzlingen um Futter.

Bild: Regina Kühne / KEYSTONE

Im Zürcher Unterland wurde am vergangenen Dienstag ein Fall von Vogelgrippe festgestellt, schreibt schreibt das Thurgauer Veterinäramt in einer Medienmitteilung. Der Kanton Thurgau ist nicht direkt betroffen, scheidet aber auf Geheiss des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen vorsorglich ein Kontroll- und ein Beobachtungsgebiet entlang des Rheins sowie des Ober- und Unterseeufers aus.

Das ausgeschiedene Kontroll- und Beobachtungsgebiet im Thurgau.

Das ausgeschiedene Kontroll- und Beobachtungsgebiet im Thurgau.

Bild: Screenshot ThurGIS

Dort gelten für Geflügelhaltungen verbindliche Biosicherheitsmassnahmen. Die vom Kontroll- und Beobachtungsgebiet direkt betroffenen rund 370 Thurgauer Geflügelhalterinnen und -halter werden in den kommenden Tagen mit einer Individualverfügung bedient. Des Weiteren sind alle Geflügelhalterinnen und -halter im ganzen Kanton aufgerufen, vorbeugende Massnahmen zu treffen. Das Virus ist nach heutigen Erkenntnissen für den Menschen nicht gefährlich. (red)

Montag, 29. November, 09:44 Uhr
Ein Polizist führt einen Atemalkoholtest durch.

Ein Polizist führt einen Atemalkoholtest durch.

Bild: PD

In Arbon musste am Sonntagmittag ein alkoholisierter Autofahrer seinen Führerausweis abgeben. Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau kontrollierte kurz vor 12 Uhr auf der Landquartstrasse einen Autofahrer. Weil die Atemalkoholprobe beim 40-jährigen Italiener einen Wert von 0,52 mg/l ergab, was gut 1 Promille entspricht, wurde sein Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen. (kapo)

Montag, 29. November, 07:33 Uhr

Thurgauer des Tages: Bauchredner Roli Berner hat eine neue Puppe

Trotz neuer «Influencer»-Puppe: Roli Bergers langjähriger Begleiter «Igor» durfte auch am «Lachner Weihnachtszauber» nicht fehlen.

Trotz neuer «Influencer»-Puppe: Roli Bergers langjähriger Begleiter «Igor» durfte auch am «Lachner Weihnachtszauber» nicht fehlen.

Bild: Pius Amrein

Der Thurgauer Bauchredner Roli Berner hat nicht nur ein neues Programm sondern auch generell «eine Neue» – Puppe, versteht sich. Mit dieser führte der 60-Jährige vergangene Woche zum ersten Mal seine neue Show beim «Lachner Weihnachtszauber» auf. Die blonde Bauchrednerpuppe betitelt der Roggwiler als «Influencerin». In einem Interview mit der «Glückspost» sagt Berner: «Sie ist ein Girl von heute – freche Sprüche, immer das Handy in der Hand, ständig am Selfies machen.» Neben dem Hauptredner treten in Lachen hauptsächlich Musikerinnen und Musiker auf. Berners Auftritt sei zwar auf den Anlass abgestimmt, doch selber singen wird der Thurgauer bei der Musikshow nicht: «Ich war mal im Kirchenchor, da haben die Leute danach den Glauben gewechselt.» Bis Ende Dezember tritt er beinahe täglich bei der Weihnachtsshow auf. Finanziell sei das Engagement nach eineinhalb Jahren Pandemie ein Lichtblick. (chg)

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