Thurgau-Ticker
Kein Theaterabend in Lengwil +++ Gähnende Leere auf dem Postkreisel: Es war eine ruhige Bechtelisnacht +++ Schweizer Jugend forscht: Vier Thurgauer Jugendliche im Halbfinale

Redaktion
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Dienstag, 18. Januar, 17:23 Uhr

Theaterabend in Lengwil abgesagt

Auf dem Bild sieht man eine frühere Aufführung der beiden Turnvereine.

Auf dem Bild sieht man eine frühere Aufführung der beiden Turnvereine.

Bild: Donato Caspari

Gerne hätten die Mitglieder des Frauenturnvereins Oberhofen-Illighausen und des Männerturnvereins Lengwil zwei Theateraufführungen durchgeführt, steht in der Medienmitteilung der beiden Vereine. «Doch die coronabedingten Vorschriften wurden immer strenger und die Aussichten aufgrund der steigenden Zahl von Erkrankten immer schlechter.» Daher werde im Jahr 2022 kein Theaterabend stattfinden. Das Theaterstück «Pension am Limit» werde voraussichtlich auf 2024 verschoben. (red)

Dienstag, 18. Januar, 14:45 Uhr

Bechtelisnacht gestaltete sich ruhig

Im Dreiegg fanden sich bis Mitternacht einige Frauenfelder zum Feiern ein.

Im Dreiegg fanden sich bis Mitternacht einige Frauenfelder zum Feiern ein.

Bild: Tobias Garcia

Schon im Dezember wussten die Frauenfelderinnen und Frauenfelder: ihre geliebte Tradition jedes dritten Montags im Januar wird in diesem Jahr ins Wasser fallen. Die Stadt, sowie der Bürger-, Schamauchen- und Fastnachtsgesellschaften sagten die Festivitäten pandemiebedingt ab.

So herrschte gestern Nacht auch nicht buntes Treiben auf dem Postkreisel, sondern gähnende Leere. Weil die Bars aber dennoch bis Mitternacht geöffnet bleiben durften, fanden sich vor allem im Dreiegg und im Anker einige Feierwütige ein. Auf Verkleidungen wurde jedoch grösstenteils verzichtet und die meisten weiteren Bars Frauenfelds waren entweder geschlossen oder fast leer. Gemäss der Kantonspolizei Thurgau gestaltete sich die Bechtelisnacht auch auf ihrer Seite ruhig. (aye)

Dienstag, 18. Januar, 14:25 Uhr

Halbfinale von «Schweizer Jugend forscht»: vier Thurgauer Jugendliche sind dabei

Von den vier Thurgauer Jugendliche, die im Halbfinale stehen, sind zwei von der Frauenfelder Kantonsschule.

Von den vier Thurgauer Jugendliche, die im Halbfinale stehen, sind zwei von der Frauenfelder Kantonsschule.

Bild: Chris Mansfield

Am kommenden Samstag findet das Halbfinale des 56. Nationalen Wettbewerbs «Schweizer Jugend forscht» statt. Hierbei handelt es sich um den offiziellen Wettbewerb für Schweizer Jungforschende. Es werden Maturaarbeiten, Projekte aus Berufsschulen oder Lehrbetrieben und eigens erstellte Arbeiten eingereicht. Die Jugendlichen der Deutschschweizer Delegation erhalten am Wochenende die Gelegenheit, ihr Projekt vor Fachpersonen aus Privatwirtschaft und Forschung zu präsentieren.

Dabei sind auch vier Thurgauerinnen und Thurgauer. Denis Etienne Spring von der Kantonsschule Frauenfeld hat sich in seiner Arbeit dem Thema «Direct Air Capture» gewidmet. Dabei handelt es sich um ein Verfahren zur Gewinnung von Kohlenstoffdioxid direkt aus der Umgebungsluft. Ebenfalls von der Frauenfelder Kantonsschule ist Andri Hubalek, der mit der Arbeit «Übertragung amerikanischer Modelle zur Vorhersage und Analyse von Wahlen auf Schweizer Volksabstimmungen» im Halbfinale steht. Claudia Hagger von der pädagogischen Maturitätsschule Kreuzlingen schrieb eine Arbeit zu dissoziativer Identitätsstörung. Die vierte Thurgauerin ist Sarina Schroff von der Kantonsschule Kreuzlingen. Ihre Projektarbeit trägt den Titel «La dolce Lingua» und beschäftigt sich mit dem Erwerb der italienischen Sprache. (pd/hol)

Dienstag, 18. Januar, 11:33 Uhr

Das Impfzentrum Weinfelden bietet wieder Walk-In-Impfungen an

Das Impfzentrum Weinfelden bietet ab sofort wieder Walk-In Impfungen an.

Das Impfzentrum Weinfelden bietet ab sofort wieder Walk-In Impfungen an.

Peter Schneider / KEYSTONE

Die Virusvariante Omikron sei um ein Vielfaches ansteckender als die bisherigen Corona-Viren, schreibt die Stadt Frauenfeld in einer Medienmitteilung. Die Fallzahlen in der Schweiz steigen deshalb rasant an. «Eine Impfung schützt zwar nicht zu 100 Prozent vor einer Ansteckung, kann aber erwiesenermassen schwere Krankheitsverläufe verhindern», heisst es weiter. Ab sofort könne man sich deshalb wieder täglich zwischen 14 und 20 Uhr unangemeldet im Impfzentrum Weinfelden impfen lassen.

Bei der Walk-In Impfstelle sei mit Wartezeiten zu rechnen. Daher könne man sich auch im Voraus online für einen Termin anmelden. (pd/hol)

Dienstag, 18. Januar, 10:46 Uhr

Aadorf brachte viele Eishockey-Talente hervor

John Knecht, Hüter der Vereinschronik, und Kurt Heider, einstiger Spieler des EHC Aadorf.

John Knecht, Hüter der Vereinschronik, und Kurt Heider, einstiger Spieler des EHC Aadorf.

Bild: PD

Zwei Aadorfer Urgesteine lassen die goldenen Jahre des Eishockeys Revue passieren. In den 1950er-Jahren erlebte der EHC Aadorf seine Blütezeit. Auf dem Eisweiher und der Lützelfluh-Anlage lernte manch ein vielversprechender Jungspund das Eishockeyspielen.

Die Gemeinde brachte viele Talente hervor, die nicht nur als Spieler, sondern auch als Trainer und Funktionäre das Ansehen des Eishockeysports in der Region massgeblich prägten. Unter ihnen etwa Heinz Zehnder und später dessen Sohn Andreas «Zesi» Zehnder, Jürg Ochsner, der den EHC Kloten zu zwei Schweizer Meisterschaften führte, Samuel Erni, Küde Traxler. Die Blütezeit des Eishockeys ist längst vorbei. Und weil der Eisweiher nicht mehr regelmässig zufriert, schwindet auch das Wissen um die goldenen Jahre. (mlb)

Dienstag, 18. Januar, 10:10 Uhr

Ein Monat voller Schnapszahlen: Standesämter sind ausgebucht

36 Paare dürfen sich am 2. oder am 22. Februar das Ja-Wort geben.

36 Paare dürfen sich am 2. oder am 22. Februar das Ja-Wort geben.

Bild: Keystone

Schnapszahlen waren als Hochzeitsdatum schon immer beliebt. Wie gut, dass es diesen Februar gleich zwei Möglichkeiten dafür gibt, nämlich den 2.2.22 und den 22.2.22. Die hohe Nachfrage an Trauungen an den beiden Daten ist in allen Ostschweizer Kantonen bemerkbar. So auch im Thurgau. Hier gibt es nämlich an beiden Daten keinen einzigen freien Termin mehr. 36 Paare konnten sich entweder den 2. oder den 22. Februar als Hochzeitsdatum sichern. Dass im Thurgau schon alle Termine ausgebucht sind, liegt möglicherweise daran, dass es hier bloss zwei Zivilstandsämter gibt.

Dienstag, 18. Januar, 06:45 Uhr

Abstimmung zu Tabakwerbeverbot entgegen der Parteilinie

Bei der Schlussabstimmung zur Volksinitiative für ein Tabakwerbeverbot im Oktober letzten Jahres tanzte die Thurgauer SVP-Nationalrätin Verena Herzog aus der Reihe. Anders als ihre Parteikollegen stimmte sie und nur eine weitere SVP-Nationalrätin nicht gegen die Initiative, sondern enthielt sich ihrer Stimme. Auf die Anfrage von «nau.ch» gibt Herzog folgende Begründung dafür ab:

«Als Gesundheitspolitikerin und Präsidentin des Vereins Jugend ohne Drogen unterstütze ich selbstverständlich die Volksinitiative.»

Im Nationalrat habe sie allerdings auf ein «Ja» verzichtet, weil sie nicht auf der gleichen Linie stimmen wollte wie jene Nationalrätinnen und -räte, welche auch die Legalisierung von Cannabis befürworteten. Ein Tabakverbot zu unterstützen und gleichzeitig die Cannabis-Legalisierung voranzutreiben, findet die SVP-Nationalrätig unglaubwürdig und widersprüchlich. Am 13. Februar kommt die Volksinitiative vors Volk. Dann wird Herzog sich nicht mehr enthalten, sondern ein «Ja» in die Urne werfen, wie sie bestätigte. (aye)

Verena Herzog, Nationalrätin SVP/TG.

Verena Herzog, Nationalrätin SVP/TG.

Bild: Keystone/Marcel Bieri
Montag, 17. Januar, 17:19 Uhr

Viel Löschwasser und grosser Einsatz

Ein Dachstockbrand machte am Sonntagabend 23 Menschen in Märwil obdachlos. Mit viel Löschwasser und grossem Einsatz gelang es der Feuerwehr Lauchetal, unterstützt von der Feuerwehr Weinfelden, den Brand an der Oberen Bergstrasse zu löschen. Die 23 Bewohner des Mehrfamilienhauses konnten jedoch nicht mehr in ihre Wohnungen zurückkehren. «Wir haben die Personen vor Ort betreut, die meisten konnten private Unterkünfte finden», sagt Matthias Graf, Sprecher der Kantonspolizei Thurgau.

Für diejenigen, welche jedoch privat keine Lösung fanden zum Übernachten, organisierte die Affeltranger Gemeindepräsidentin Ursula Klaus eine Bleibe. «Ich habe gestern Abend Übernachtungsmöglichkeiten gesucht und im Motel an der Gewerbestrasse in Märwil auch gefunden. Fünf Personen, die keine private Lösung gefunden hatten, konnten wir dort unterbringen», sagt Klaus.

Was den Brand im Mehrfamilienhaus um etwa 20.45 Uhr am Sonntagabend ausgelöst hat, ist noch offen. Der Brandermittlungsdienst und der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau sind noch an der Arbeit. Verletzt wurde beim Brand niemand. (mte)

Die Feuerwehrleute löschen den Brand im Dachstock.

Die Feuerwehrleute löschen den Brand im Dachstock.

Bild: Mario Testa
Montag, 17. Januar, 16:20 Uhr

700 Meter tiefes Bohrloch

(ubr) Die Bottighofer Seeleben AG plant seit langem die Realisierung eines Rekadorfes am Bodenseeufer in Kreuzlingen. CEO Fabian Munz hat nun ein Update für das Grossprojekt verkündet. Um auch Urlaubsgäste in den kalten Wintermonaten anzulocken, plant er, das Feriendorf mit einem Wellnessbereich zu ergänzen. «Wir wollen das Rekadorf wintertauglich machen», sagt er.

«Die Erholsamkeit der Natur und Landschaft des Bodensees zeigt sich gerade auf im Winter.»

Genutzt werden soll dabei 30 Grad warmes Wasser von tief unter dem Boden. Mit einem 700 Meter tiefen Bohrloch will man nun feststellen, ob eine Fassung vor Ort möglich sein wird. Unter Kreuzlingen fliesst in porösen Gesteinsschichten jahrtausendealtes, mineralhaltiges Wasser vom Säntis her Richtung Konstanz. Es wird bereits für das Kreuzlinger Hallenbad Egelsee genutzt, welches deshalb ein Thermalbad ist.

Die Holzpflöcke zeigen an, wo das Bohrloch entstehen soll. Fabian Munz setzt grosse Hoffnungen in das Millionen-Projekt.

Die Holzpflöcke zeigen an, wo das Bohrloch entstehen soll. Fabian Munz setzt grosse Hoffnungen in das Millionen-Projekt.

Bild: Donato Caspari
Montag, 17. Januar, 15:44 Uhr

Wein, Wurst und Brot vor dem Rathaus

Pandemiebedingt muss das Bechtelismahl der Frauenfelder Stadtkonstabler auch heuer ausfällen. Durst oder Hunger leiden muss man abends aber nicht. Denn am Montagvormittag fand beim Rathaus unter freiem Himmel eine Portionenabgabe statt. So will man dem Bechtelisnacht-Blues entgegenwirken. Immer wieder holten auch Frauen für ihre Männer Wein, Wurst und Brot ab. (ma)

Ausgabe fürs Bechtelismahl zu Hause.

Ausgabe fürs Bechtelismahl zu Hause.

Bild: Mathias Frei
Montag, 17. Januar, 14:46 Uhr

Überarbeitete Website und neue Logos in südlichster Gemeinde des Kantons

Die Politische Gemeinde Fischingen feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Für dieses Jubiläum sollen nicht nur zahlreiche Anlässe stattfinden, die Gemeinde gönnt sich auch einen frischen Auftritt mit einer überarbeiteten Website und neuen Logos. Damit will Fischingen insbesondere auch auf seine touristische Attraktivität aufmerksam machen. (kuo)

Die Geschäftsleitung freut sich über den neuen Internetauftritt der Gemeinde Fischingen; Bauverwaltuer Marc Eggensperger, Gemeindeschreiberin Hedwig Schick, Gemeindepräsident René Bosshart und Finanzverwalter Hans-Peter Lorenz.

Die Geschäftsleitung freut sich über den neuen Internetauftritt der Gemeinde Fischingen; Bauverwaltuer Marc Eggensperger, Gemeindeschreiberin Hedwig Schick, Gemeindepräsident René Bosshart und Finanzverwalter Hans-Peter Lorenz.

(Bild: Christoph Heer)
Montag, 17. Januar, 13:34 Uhr

Einsatz mit Futter, Decken und Katzenleiter

Seit einigen Tagen wurde Katze Minka in Neukirch-Egnach vermisst. Entdeckt wurde sie schliesslich am Samstag in einem Schacht in der Nähe des Bahnhofs, wie Irene Keller, Präsidentin des Tierschutzvereins Romanshorn in ihrer Facebook-Gruppe schreibt. Das verängstigte Tier steckte in etwa vier Metern Tiefe fest. Mit Stricken und Eimern versuchten Helferinnen und Helfer vor Ort der scheuen Katze herauszuhelfen. Als das vorerst nicht gelang, versorgten sie Minka mit Futter und Decken, während gleichzeitig an einer Katzenleiter gebastelt wurde, wie Keller schreibt. Mit Erfolg, wie die Präsidentin des Tierschutzvereins Romanshorn schliesslich am Montag mitteilte: «Minka ist heute Nacht über die Katzentreppe raus und wieder zuhause, gesund.» (aye)

Mit einer Kamera an einem Seil konnten die Helferinnen und Helfer ein Foto von der feststeckenden Katze machen.

Mit einer Kamera an einem Seil konnten die Helferinnen und Helfer ein Foto von der feststeckenden Katze machen.

Bild: PD/Irene Keller
Montag, 17. Januar, 11:52 Uhr

Ruhe und Ordnung: Affeltrangen erarbeitet ein neues Reglement

In der Gemeinde Affeltrangen liegt derzeit der Entwurf eines Reglements über Ruhe, Ordnung und Sicherheit öffentlich auf. Der Gemeinderat reagiert mit dem neuen Reglement auf eine Häufung von Lärmbeschwerden in den vergangenen zwei Jahren. Gemeindepräsidentin Ursula Klaus sagt:

«Seit Beginn der Corona-Pandemie haben Lärmbeschwerden und Fragen zu Ruhezeiten deutlich zugenommen. Die Leute sind mehr zuhause und stören sich daher auch mehr am Lärm der Nachbarn.»
Gemeindepräsidentin Ursula Klaus präsentiert den Entwurf des Reglements über Ruhe, Ordnung und Sicherheit in Affeltrangen.

Gemeindepräsidentin Ursula Klaus präsentiert den Entwurf des Reglements über Ruhe, Ordnung und Sicherheit in Affeltrangen.

Bild: Mario Testa

Mit dem neuen Reglement wolle der Affeltranger Gemeinderat vor allem eine Orientierung bieten, auf die er bei künftigen Streitigkeiten verweisen kann. (mte)

Montag, 17. Januar, 10:26 Uhr

Gegen unwiderrufliche Schädigungen an historischen Bauten

Aus Sicherheitsgründen muss der Mammutbaum bei der Schlosskapelle Arenenberg in der Gemeinde Salenstein Ende Januar 2022 gefällt werden. Er wurde in den 1950er-Jahren zu nahe an sie heran gepflanzt und droht nun, mit seinem mächtigen Wurzelwerk das Fundament der Kapelle zu sprengen, heisst es in einer Mitteilung des kantonalen Hochbauamtes vom Montagmorgen. Am Fuss des Stammes habe der Mammutbaum das Terrain bereits um 50 Zentimeter angehoben. Damit das historische Fundament der Schlosskapelle und des östlich gelegenen historischen Weinkellers nicht unwiderruflich geschädigt werden, sei eine Fällung unumgänglich, heisst es weiter. (red)

Die Schlosskapelle Arenenberg mit dem Mammutbaum im Hintergrund.

Die Schlosskapelle Arenenberg mit dem Mammutbaum im Hintergrund.

Bild: Reto Martin
Montag, 17. Januar, 09:39 Uhr
Die Unterseegemeinde Mammern.

Die Unterseegemeinde Mammern.

Bild: Andrea Stalder

«Überraschender und schwer verständlicher Entscheid»

Das Verwaltungsgericht Thurgau hat den Rekurs gegen die erteilte Baubewilligung für die Heizzentrale in Mammern gutgeheissen mit der Begründung, der in der Wohnzone geplante Standort sei nicht zonenkonform. «Dieser Entscheid kam überraschend und ist schwer verständlich, da in der Schweiz schon etliche Heizzentralen in der Wohnzone bewilligt wurden und in Betrieb sind», teilt Marco Küng von der Genossenschaft Wärmeverbund Mammern mit. Als Betreiberin des Wärmenetzes und die Fernheizzentrale Mammern GmbH sei sie als Wärmeproduzentin dennoch weiterhin entschlossen, den Wärmeverbund Mammern zu realisieren. Derzeit werde ein neuer Standort für die Heizzentrale evaluiert. Mit Einbezug der Anwohner, der politischen Gemeinde und den Wärmeabnehmern soll das Projekt zeitnah erstellt und in Betrieb genommen werden

Montag, 17. Januar, 08:28 Uhr

Schaukeln kann so wundervoll sein

Nicht das erste Mal hat die Turnfabrik Frauenfeld am Sonntag ihre Tore geöffnet. Trotz schönstem Winterwetter war die Halle am sogenannten «Familyday» gut besucht. Gross und klein, Jung und Alt konnten nach Herzenslust Geräte ausprobieren, ihre Geschicklichkeit messen oder einfach nur herumtoben. (at)

Drei Kinder vergnügen sich auf der Schaukel.

Drei Kinder vergnügen sich auf der Schaukel.

Bild: Andreas Taverner
Montag, 17. Januar - 07:15 Uhr

Priska Sieber tritt zurück

Priska Sieber war seit Februar 2012 Rektorin der Pädagogischen Hochschule Thurgau.

Priska Sieber war seit Februar 2012 Rektorin der Pädagogischen Hochschule Thurgau.

Bild: Reto Martin

Die PH Thurgau (PHTG) ist die einzige Pädagogische Hochschule in der Schweiz, die es, durch ihre Zusammenarbeit mit der Universität Konstanz, geschafft hat, eine enge Partnerschaft mit einer Uni in der EU zu entwickeln. Zu verdanken ist dies unter anderem Priska Sieber. Zehn Jahre stand die Zürcherin nun an der Spitze der PHTG und prägte die Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern. Per 1. Dezember trat Sieber nun aber als Rektorin zurück. «Ich übergebe die PHTG nach zehn Jahren bewusst zu einem Zeitpunkt, an dem wichtige Entwicklungen abgeschlossen sind und eine neue Phase der Hochschulentwicklung ansteht. Das fühlt sich sehr stimmig an», sagt sie in den «Frauenfelder Nachrichten». Ihre Zeit an der PHTG sei inspirierend, aber auch herausfordern gewesen. Jetzt freue sie sich aber darauf, wieder mehr Zeit für ihr Privatleben zu haben: «Bis Ende Jahr werde ich eine grössere Reise machen. Was anschliessend kommt, ist noch offen.» (aye)

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