THURGAU-TICKER
Roland Gantenbein neu in Eschliker Gemeinderat +++ Iwan Eberhart ist neuer Gemeinderat in Bürglen +++ Homburg lehnt 5G-Antenne ab +++ Janine Lallemand komplettiert Ermatinger Gemeinderat +++ Ralph Ott klar zum Gemeindepräsidenten von Felben-Wellhausen gewählt

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Sonntag, 28. November, 16:42 Uhr

Roland Gantenbein komplettiert Eschliker Gemeinderat

Roland Gantenbein (parteilos), frisch gewählter Eschliker Gemeinderat

Roland Gantenbein (parteilos), frisch gewählter Eschliker Gemeinderat

Bild: PD

Die Ersatzwahl in den Eschliker Gemeinderat war für einmal nicht einem vorangegangenen Rücktritt geschuldet. Vielmehr war in der Behörde ein Sitz vakant, weil Gemeinderat und Vize-Gemeindepräsident Bernhard Braun (Grüne) im Juni zum Gemeindepräsidenten gewählt worden war. Dies als Nachfolger von Hans Mäder (Die Mitte), der seit Jahresbeginn als Stadtpräsident von Wil wirkt. Einziger Kandidat für die Ersatzwahl war der parteilose Roland Gantenbein. Der 49-jährige Wallenwiler wirkt bereits in der Rechnungsprüfungskommission der Volksschulgemeinde Eschlikon und wurde am Sonntag denn auch klar gewählt: Von 1334 gültigen Wahlzetteln enthielten 1225 Gantenbeins Namen. Die Stimmbeteiligung lag bei 47 Prozent. (kuo)

Sonntag, 28. November, 14:47 Uhr

Iwan Eberhart heisst der neue Bürgler Gemeinderat

Iwan Eberhart ist der neugewählte Bürgler Gemeinderat.

Iwan Eberhart ist der neugewählte Bürgler Gemeinderat.

Bild: Hannelore Bruderer

Das Bürgler Stimmvolk hat entschieden: der neue Gemeinderat heisst Iwan Eberhart. Bei 772 gültigen Wahlzetteln und einem absoluten Mehr von 387 wurde Eberhart mit 730 Stimmen gewählt. Eberhart war der einzige Kandidat für den Sitz im Gemeinderat. Die Stimmbeteiligung lag bei rund 66 Prozent. (sba)

Sonntag, 28. November, 14:40 Uhr

Nein für 5G-Mobilfunk auf dem Dach des Feuerwehrdepots

Das Stimmvolk der Gemeinde Homburg sagt mit 451 Nein- gegenüber 272 Ja-Stimmen klar Nein zur Vermietung des gemeindeeigenen Grundstücks für den Bau und den Betrieb einer 5G-Mobilfunkantenne. Somit entsteht auf dem Dach des Feuerwehrdepots hinter der Gemeindeverwaltung in Homburg vorerst keine Mobilfunkantenne mit der neuesten Technologie. Die Volksabstimmung überhaupt erst erwirkt hat eine Bürgerbewegung mit insgesamt 248 Unterschriften. (sko)

Auf dem Dach des Feuerwehrdepots hinter dem Wohn- und Gewerbehaus mit den vielen Dachfenstern, in dem sich die Gemeindeverwaltung befindet, hätte die Mobilfunkantenne entstehen sollen.

Auf dem Dach des Feuerwehrdepots hinter dem Wohn- und Gewerbehaus mit den vielen Dachfenstern, in dem sich die Gemeindeverwaltung befindet, hätte die Mobilfunkantenne entstehen sollen.

Bild: Andrea Stalder
Sonntag, 28. November, 14:24 Uhr
Janine Lallemandneu gewählte Ermatinger Gemeinderätin

Janine Lallemand
neu gewählte Ermatinger Gemeinderätin

Bild: PD

Wieder eine Frau im Ermatinger Gemeinderat

(ubr) Janine Lallemand ist neues Mitglied im Ermatinger Gemeinderat. In der siebenköpfigen Behörde sitzt somit auch wieder eine Frau. Die Immobilienunternehmerin, welche von der FDP portiert wurde, erzielte am Sonntag im zweiten Wahlgang 425 Stimmen. Ein weiterer Kandidat, Thomas Hinder, SVP, erhielt nur eine einzige Stimme. Im ersten Wahlgang am 26. September hatten sich zwei von der SVP portierte Kandidaten für zwei freie Sitze im Gemeinderat beworben, einer scheiterte jedoch am absoluten Mehr und zog seine Kandidatur in der Folge zurück. Janine Lallemand und Thomas Hinder hatten ihre Kandidaturen erst vor dem zweiten Wahlgang bekanntgegeben.

Sonntag, 28. November, 14:04 Uhr

Steuersenkung bei der Sek Kreuzlingen

(red) Die Primar- und Sekundarschulbehörde Kreuzlingen bedanken sich ganz herzlich für die klare Annahme der Budgetvorlagen 2022 beider Körperschaften. Die Abstimmungsergebnisse vom 28. November 2021 zeigen ein erfreuliches Ergebnis. Das Budget der Primarschule mit gleichbleibendem Steuerfuss von 47 Prozentpunkten wurde mit einem Ja-Stimmenanteil von 88 Prozent angenommen. Das Budget der Sekundarschule und die damit verbundene Steuersenkung um 3 Prozentpunkte wurde mit einem Ja-Stimmenanteil von 92 Prozentpunkte angenommen. Die Stimmbeteiligung lag bei beiden Schulgemeinden bei 55 Prozent.

Sonntag, 28. November, 13:59 Uhr

778 von 736 gültigen Stimmen für Ralph Ott

Ralph Ott, Gemeindepräsident Felben-Wellhausen, ab Juni 2022.

Ralph Ott, Gemeindepräsident Felben-Wellhausen, ab Juni 2022.

Bild: Ralph Ribi

Ralph Ott heisst der neue Gemeindepräsident von Felben-Wellhausen. Der aktuelle Gemeinderat und Ressortverantwortliche Werke übernimmt damit ab Juni 2022 die Geschicke vom langjährigen Gemeindepräsidenten Werner Künzler, der seinen Posten nach insgesamt 15 Jahren an der Spitze der Thurtalgemeinde räumt. Bei der Ersatzwahl vom Sonntag hat Ralph Ott, der vielen als ehemaliger Eishockeyprofi bekannt ist, 736 von 778 gültigen Stimmen geholt und so das absolute Mehr von 390 klar übertroffen. (sko)

Sonntag, 28. November, 13:17 Uhr

Pascal Farner macht in Märstetten das Rennen

Pascal Farner, neuer Gemeinderat in Märstetten

Pascal Farner, neuer Gemeinderat in Märstetten

Bild: PD

Obwohl niemand auf der offiziellen Namensliste stand, stellten sich wenige Wochen vor den Wahlen doch noch zwei Kandidaten zur Verfügung, um den Märstetter Gemeinderat zu komplettieren. Alfred Frei und Pascal Farner heissen die beiden. Nun ist klar: Farner hat das Absolute Mehr von 278 bereits im ersten Wahlgang erreicht und ist mit 298 Stimmen gewählt. Alfred Frei aus Ottoberg konnte lediglich 27 Stimmen auf sich vereinen. 230 Stimmen gingen an Vereinzelte. Farner tritt die Nachfolge des zurückgetretenen Guido Stadelmann an. (sba)

Sonntag, 28. November, 12:58 Uhr

Sek Altnau: Ja zum Budget

(ubr) Die Stimmberechtigten der Sekundarschulgemeinde Altnau bewilligen mit 2589 Ja- zu 156 Nein-Stimmen - das sind über 94 Prozent Zustimmung - das Budget 2022. Es sieht einen Aufwandüberschuss von 7900 Franken vor bei einem gleichbleibenden Steuerfuss von 26 Prozentpunkten.

Sonntag, 28. November, 12:50 Uhr

Münsterlingen: Ja zu Reglementen

(ubr) Die Stimmberechtigten der Gemeinde Münsterlingen haben mit jeweils über 90 Prozent Zustimmung die Revisionen der Reglemente des Gaswerkes und des Wasserwerks genehmigt. Sie wurden auf den neusten Stand gebracht und Unstimmigkeiten behoben.

Sonntag, 28. November, 12:05 Uhr

Lorin Hänseler-Kern gewinnt die Gemeinderatsersatzwahl im Kemmental

Lorin Hänseler-Kern mit dem Blumenstraus, überreicht von Gemeindepräsidentin Christina Pagnoncini.

Lorin Hänseler-Kern mit dem Blumenstraus, überreicht von Gemeindepräsidentin Christina Pagnoncini.

Bild: PD

(ubr) Im zweiten Wahlgang um die Nachfolge von Gemeinderätin Maya Ulrich hat Lorin Hänseler-Kern am meisten Stimmen erhalten, nachdem sie bereits nach dem ersten Wahlgang vorne gelegen war. Mit 340 Stimmen wurde sie am Sonntag von den Kemmentaler Stimmberechtigten gewählt und tritt am 1. Dezember das Amt an. Raffaella Strähl-D'Ambrosio konnte 181 Stimmen verbuchen. 53 fielen auf Vereinzelte. Lilian Nutz-Zündorf hatte sich nach dem ersten Wahlgang am 26. September zurückgezogen.

Sonntag, 28. November - 08:14 Uhr

34-Jährige stürzt mitten in der Nacht von Balkon – schwer verletzt

Nach dem Sturz von einem Balkon in Arbon musste in der Nacht zum Sonntag eine Frau mit der Rega ins Spital geflogen werden.

Die schwer verletzte Frau musste ins Spital geflogen werden.

Die schwer verletzte Frau musste ins Spital geflogen werden.

Bild: Mario Gaccioli

Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau stürzte kurz vor 2 Uhr eine 34-jährige Frau von einem Balkon eines Mehrfamilienhauses an der Kornfeldstrasse auf die Wiese. Wie es in der Polizeimeldung heisst, zog sie sich dabei schwere Verletzungen zu und musste nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst mit der Rega ins Spital geflogen werden.

Der genaue Unfallhergang wird durch die Kantonspolizei Thurgau abgeklärt.

Sonntag, 28. November - 08:10 Uhr

Alkoholisiert unterwegs in Sirnach

Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Sonntag in Sirnach einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.

Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau hielt kurz nach Mitternacht auf dem Langweg einen Autofahrer zur Kontrolle an. Weil die Atemalkoholprobe beim 41-jährigen Rumänen einen Wert von 0,43 mg/l (0,86 Promille) ergab, wurde sein Führerausweis aberkannt. (kapo/chs)

Samstag, 27. November - 09:30 Uhr

Frau fällt auf «Falsche Polizisten» rein und deponiert Geld in Briefkasten

In der Region Kreuzlingen wurde am Donnerstag eine Frau von Kriminellen mit der «Falsche Polizisten»-Masche betrogen.

Bild: Kapo TG

Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau meldete sich am Donnerstagvormittag ein Mann telefonisch bei der 73-jährigen Frau und gab sich als Polizist aus. Er behauptete, dass man Mitglieder einer Verbrecherbande verhaftet und bei diesen Daten über sie gefunden hätte. Der Anrufer brachte die Frau dazu, für eine angebliche polizeiliche Spurensicherung Geld bei der Bank abzuheben und im Briefkasten zu deponieren. Wie es in der Polizeimeldung heisst, wurde das Geld von unbekannten Personen abgeholt. Die Deliktsumme beläuft sich auf mehrere tausend Franken. (kapo/chs)

Verhaltensempfehlungen der Kantonspolizei Thurgau:

  • Echte Polizisten verlangen nie die Übergabe von Geld oder Wertsachen.
  • Übergeben Sie nie Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen.
  • Überprüfen Sie, ob es sich um einen echten Polizisten handelt. Beenden Sie das Gespräch (Hörer aufhängen!), rufen Sie die Notrufnummer 117 an, lassen sie sich mit ihm verbinden und fragen sie nach dem Sachverhalt. Die Betrüger sprechen Schweizerdeutsch oder Hochdeutsch.
  • Lassen Sie sich nicht durch Telefonnummern auf Ihrem Telefondisplay in die Irre führen. Es ist technisch einfach möglich, die Nummer des Anrufenden zu verändern.
  • Im Telefonbuch ist vielfach der volle Name der Geschädigten zu finden. Wenn dieser auf eine ältere und allenfalls alleinstehende Person hindeutet, ist das für die Betrüger interessant. Überlegen Sie, ob für Sie auch eine Abkürzung (beispielsweise «E. Muster» anstatt «Elisabeth Muster») möglich wäre.
  • Machen Sie ältere Personen in der Verwandtschaft oder in ihrem Bekanntenkreis auf diese Betrugsmasche aufmerksam.
Samstag, 27. November - 08:42 Uhr

Romanshorn: Vize-Kommandant übernimmt interimistisch

Aus beruflichen Gründen gibt Lukas Hasenfratz das Kommando der Romanshorner Stützpunktfeuerwehr ab. Das Korps wird übergangsweise durch seinen Stellvertreter geführt.

Lukas Hasenfratz orientiert sich beruflich neu.

Lukas Hasenfratz orientiert sich beruflich neu.

Bild: Donato Caspari

Lukas Hasenfratz hatte die Führung des Korps, das auch als kantonaler Bahnstützpunkt dient, anfangs 2019 übernommen. Grund für die Abgabe der Funktion ist eine berufliche Neuorientierung.

Wie es in einer Mitteilung der Stadt Romanshorn heisst, wird die Stelle mit bisher 20 Stellenprozenten ausgeschrieben. Wahlgremium ist der Romanshorner Stadtrat. «Für eine nachhaltige Besetzung der verantwortungsvollen Charge wollen wir uns die notwendige Zeit nehmen», lässt sich Stadtpräsident Roger Martin in der Mitteilung zitieren. Voraussetzung für interne wie externe Bewerbungen sind ausgewiesene operative und strategische Fähigkeiten zur Führung eines Korps mit rund 100 Angehörigen.

Bis zur Wahl eines neuen Kommandaten oder Kommandantin wird die Stützpunktfeuerwehr Romanshorn vom bisherigen stellvertretenden Kommandanten Florian Maurer geführt. Er ist seit 2005 Angehöriger des Korps, Ausbildungsverantwortlicher sowie Präsident des Feuerwehrvereins und stellt die Kontinuität sicher

Samstag, 27. November, 07:30 Uhr

Globale Bestmarke über die Marathondistanz

«Ich bin so begeistert und dankbar an alle, die das möglich gemacht haben!» Diese Zeilen postete Rollstuhlsportler Marcel Hug aus Pfyn am Sonntag auf Facebook, kurz nachdem er eine neue globale Bestmarke über die Marathondistanz erreicht hatte. Mit 1:17:47 Stunden unterbot der 36-Jährige den Weltrekord des Schweizers Heinz Frei von 1999 um ganze 2,27 Minuten. Der Vierfach-Olympiasieger und Sieger der Marathon-Majors-Gesamtwertung führt das Brechen des 22 Jahre alten Weltrekords zwar auf «perfekte Bedingungen» zurück, etwa gute Wetterkonditionen und eine gut präparierte Strecke. Allein daran kann es aber nicht gelegen haben, kam der Zweitplatzierte schliesslich über eine Minute, der Drittplatzierte sogar fast neun Minuten später ins Ziel. Mit folgenden Worten behält der Thurgauer also Recht: «Unglaubliches Ende einer unglaublichen Rennsaison.» Wir gratulieren herzlich! (aye)

Rollstuhlsportler und Vierfacher-Olympiasieger Marcel Hug hat in Japan einen 22-jährigen Weltrekord gebrochen.

Rollstuhlsportler und Vierfacher-Olympiasieger Marcel Hug hat in Japan einen 22-jährigen Weltrekord gebrochen.

Bild: AP/Seth Wenig
Freitag, 26. November, 17:50 Uhr

Feier mit drei Kindern, acht Enkeln und 14 Urenkeln

In Bottighofen feiert am Freitag Hans Keller seinen 100. Geburtstag. Der langjährige Turner erfreut sich bester Gesundheit, ist im hohen Alter erstaunlich fit und aktiv. Der Jubilar sagt:

«Es lottered alls chli, aber i cha nöd klage.»
Hans Keller vor seinem Haus in Bottighofen.

Hans Keller vor seinem Haus in Bottighofen.

Bild: Donato Caspari

Kellers drei Kinder, acht Enkel und 14 Urenkel feiern den «Runden» am Abend ebenso mit ihm, wie zahlreiche Freunde, Verwandte und etliche Dorfvereine, bei welchen er aktiv mitgewirkt hat. Die Thurgauer Zeitung gratuliert herzlichst zum 100. Geburtstag! (ubr)

Freitag, 26. November, 16:33 Uhr

Lohnkürzung ohne Anwesenheit des Gemeindepräsidenten Martin Haas

Der Salmsacher Gemeindepräsident Martin Haas fehlte bereits an der Rechnungsgemeinde im September letzten Jahres. Laut eigenen Angaben krankheitsbedingt. An der Budgetgemeinde vom vergangenen Donnerstag war es dasselbe - dabei ging es vor allem um ein Thema, das ihn betraf: seine Lohnkürzung. (tva)

Martin Haas, Gemeindepräsident von Salmsach.

Martin Haas, Gemeindepräsident von Salmsach.

Bild: Reto Martin
Freitag, 26. November, 15:32 Uhr

75 Meter langer und 2,5 Meter breiter Badesteg

Anfang Dezember starten am Kreuzlinger Seeufer die Bauarbeiten für den 75 Meter langen und 2,5 Meter breiten Badesteg inklusive Plattform und Lift im Freibad Hörnli. «Mit dem Steg schaffen wir mehr Sicherheit und Komfort und ermöglichen Menschen mit Gehbehinderung einen barrierefreien Zugang ins Wasser. Des Weiteren gewinnt das Projekt durch die Plattform, auf der sich die Gäste auch während den Wintermonaten aufhalten können», betont Ruedi Wolfender. Bis im April 2022 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. (red)

Ruedi Wolfender, Abteilungsleiter Gesellschaft bei der Stadt Kreuzlingen, zeigt den Standort des Steges.

Ruedi Wolfender, Abteilungsleiter Gesellschaft bei der Stadt Kreuzlingen, zeigt den Standort des Steges.

Bild: PD
Freitag, 26. November, 14:27 Uhr

Nur eine Nein-Stimme und eine Einhaltung

Die Schulhauserweiterung in Altnau für 5,3 Millionen Franken kann in Angriff genommen werden. Erleichtert bedankte sich Primarschulpräsident Harry Lüthi am Donnerstagabend bei den Teilnehmern der Schulversammlung für die Genehmigung des Kredits. Und er bat den anwesenden Architekten, doch gleich noch nächste Woche mit der Arbeit anzufangen. Mit nur einer Nein-Stimme und einer Enthaltung gab es kaum Kritik am Projekt. Nur ein Stimmbürger monierte die hohen Baukosten. (mth)

Visualisierung des Projekts Papillon, das jetzt an die Hand genommen werden kann.

Visualisierung des Projekts Papillon, das jetzt an die Hand genommen werden kann.

Bild: PD
Freitag, 26. November, 11:47 Uhr

«Freiheitstrychler haben eine politische Botschaft – wir leben Brauchtum»

(sba) Sepp Rüegg ist Vereinsmitglied der Märstetter Silvestertreichler. Derzeit sind Treichler aber vor allem wegen der Freiheitstrychler an den Coronademonstrationen in aller Munde. Ein Dorn im Auge für die traditionellen Treichler. Denn mit Politik haben sie nichts am Hut. «Die Freiheitstrychler haben eine politische Botschaft – wir leben das Brauchtum», sagt Sepp Rüegg. Grundsätzlich sei es legitim, seine Meinung zu äussern, aber in der Öffentlichkeit werden nun die Freiheitstrychler, die die Glocken für politische Zwecke nutzen, mit dem Brauchtum vermischt «und das ist nicht gut». Rüegg sagt:

«Die Freiheitstrychler wollen das Brauchtum nicht kaputt machen, davon bin ich überzeugt. Sie nutzen das Schellen einfach für ihre Zwecke und für die Aufmerksamkeit.»
Mitglieder der Märstetter Silvestertreichler während eines Auftritts.

Mitglieder der Märstetter Silvestertreichler während eines Auftritts.

Bild: PD
Freitag, 26. November, 10:45 Uhr

Für mehr Wissen über die Textilbranche

Chiara Marty hat sich als zweite Kandidatin der 100-Tage-Challenge im Silver Ox Wagenhausen angenommen. Die 27-Jährige will eine Plattform aufbauen, wo sie Informationen zur Textilbranche vermitteln will. Die gelernte Bekleidungsgestalterin verbringt diese Zeit im «Silver Ox», einem Riegelhaus mit sieben Mietwohnungen in Wagenhausen. Sie kann sowohl die Räumlichkeiten nutzen, als sich auch mit den Mieterinnen und Mietern, den sogenannten Silvers, austauschen. (jab)

Chiara Marty setzt sich in der 100-Tage-Challenge im Silver Ox in Wagenhausen für Transparenz in der Bekleidungsbranche ein.

Chiara Marty setzt sich in der 100-Tage-Challenge im Silver Ox in Wagenhausen für Transparenz in der Bekleidungsbranche ein.

Bild: Benjamin Manser
Freitag, 26. November, 10:12 Uhr

Mehrere Haltestellen während Chlausmarkt nicht bedient

In Zusammenhang mit dem Chlausmarkt in Frauenfeld können die Haltestellen Altstadt, Soldatendenkmal und Staubeggstrasse am Montag, 6.Dezember, den ganzen Tag von sämtlichen Linien nicht bedient werden. Die Stadtbusverwaltung empfiehlt, stattdessen die Haltestelle Bahnhof zu nutzen und dankt für das Verständnis. (red)

Ein Frauenfelder Stadtbus unterwegs in Richtung Sandbühl.

Ein Frauenfelder Stadtbus unterwegs in Richtung Sandbühl.

Bild: Donato Caspari
Freitag, 26. November, 08:30 Uhr

Neues Kapitel für langjährigen Geschäftsführer

Der Stiftungsrat der Stiftung Zukunft Thurgau gibt bekannt, dass Fabio Müller sich entschieden hat, im Frühjahr 2022 nach fünf Jahren als Geschäftsführer für die Stiftung Zukunft Thurgau ein neues Kapitel aufzuschlagen und sich neu zu orientieren. Markus Birk, Präsident des Stiftungsrates, bereut Müllers Entscheid, dankt ihm jedoch «für seine grossen Verdienste». Müller lässt sich in einer Medienmitteilung vom Freitag wie folgt zitieren:

«Die frühzeitige Ankündigung der Neuorientierung ermöglicht es dem Stiftungsrat, die Nachfolge gemeinsam mit der Geschäftsleitung optimal zu regeln.»
Fabio Müller, seit März 2017 Geschäftsführer Stiftung Zukunft Thurgau.

Fabio Müller, seit März 2017 Geschäftsführer Stiftung Zukunft Thurgau.

Bild: Andrea Stalder

Die frühzeitige Ankündigung der Neuorientierung ermöglicht es dem Stiftungsrat, die Nachfolge gemeinsam mit der Geschäftsleitung optimal zu regeln. Der Stiftungsrat wird zu gegebener Zeit wieder informieren. (red)

Freitag, 26. November - 07:11 Uhr

Leute: Kritik durch Tanz

Tänzerin Ariana Qizmolli aus Frauenfeld tritt am Samstag im «Theater am Gleis» in Winterthur auf.

Tänzerin Ariana Qizmolli aus Frauenfeld tritt am Samstag im «Theater am Gleis» in Winterthur auf.

Bild: PD

«Ohne Schweiss kein Preis», so heisst das Tanzprogramm, das die Frauenfelderin Ariana Qizmolli am Samstag anlässlich des Tanzfestivals Winterthur aufführen wird. Mit einer Vorstellung im Stil von Waacking, einem gesellschaftlichen Befreiungstanz aus den LGBTQ-Clubs der 80er-Jahre, setzt sich die Tänzerin mit der Schweiz und Tennis auseinander. «Tennis ist scheinheilig. Das Spielfeld und die Kleidung wirken so hell und rein», sagt Quizmolli im «Landboten» und zieht damit die Parallelen zur Schweiz. Als Einwandererkind aus Kosovo habe sie sich oft verletzende Sprüche anhören müssen.

«Erst später habe ich festgestellt, dass die Schweiz selbst nicht so rein ist, wie sie tut. Etwa wenn es um Waffenhandel geht, der durch Schweizer Banken unterstützt wird»

Bei ihr werden im «Theater am Gleis» also Tennis und die Schweiz im kritischen Fokus stehen. (aye)

Donnerstag, 25. November 15:30 Uhr

Schussabgabe in Rickenbach: Tatverdächtiger verhaftet

Symbolbild: Der Täter wurde sowohl national, als auch international gesucht.

Symbolbild: Der Täter wurde sowohl national, als auch international gesucht.

Bild: PD

Der 33-jährige Serbe steht im dringenden Verdacht, am 23. Mai 2021 um kurz vor 23 Uhr an der Toggenburgerstrasse in Rickenbach zwei Personen aus unmittelbarer Nähe angeschossen und dadurch erheblich verletzt zu haben. Aufgrund der Umstände eröffnete die Staatsanwaltschaft Frauenfeld eine Strafuntersuchung wegen des Verdachts einer mehrfachen versuchten vorsätzlichen Tötung. Der sowohl national als auch international zur Festnahme ausgeschriebene Tatverdächtige konnte nun in Ungarn festgenommen werden. Das Auslieferungsverfahren wurde eingeleitet. Es gilt die Unschuldsvermutung. (pd)

Donnerstag, 25. November, 14:35 Uhr

Museum sucht Kriegsdokumente

Schweizer Hilfe: Unmittelbar nach dem zweiten Weltkrieg wurden Konstanzer Kinder tageweise in Thurgauer Familien «durchgefüttert». Später organisierte die Schweitzer Wirtschaft Schulspeisungen in Konstanz.

Schweizer Hilfe: Unmittelbar nach dem zweiten Weltkrieg wurden Konstanzer Kinder tageweise in Thurgauer Familien «durchgefüttert». Später organisierte die Schweitzer Wirtschaft Schulspeisungen in Konstanz.

Bild: PD

Das Konstanzer Rosgartenmuseum gestaltet seine Dauerausstellung zur der Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs an der deutsch-schweizerischen Grenze neu. Es sucht dazu zeitgeschichtliche Dokumente aus Familien von beiderseits der Grenze. Briefe, Fotoalben, Bilder vom Alltagsleben in Grenzgebiet und andere Relikte dieser Zeit sollen dazu beitragen, das Leben der Grosselterngeneration in den Jahren von 1933 bis etwa 1950 anschaulich werden zu lassen.

Wer etwas beitragen möchte, kann sich melden bei: Lisa Foege, Tel. 0049 / 7531 / 900-2851 oder bei tobias.engelsing@konstanz.de

Donnerstag, 25. November, 13:55 Uhr

Streng geschützte Karettschildkröte am Zoll aufgegriffen

Gegen den 63-Jährigen wurde ein Strafverfahren eröffnet.

Gegen den 63-Jährigen wurde ein Strafverfahren eröffnet.

Bild: PD

Zöllner des Hauptzollamts Singen haben vor kurzem am Zollamt Neuhaus einen Reisenden kontrolliert und dabei eine streng artengeschützte Karettschildkröte aufgefunden.

Auf Befragen gab der 63-jährige Mann aus dem Bodenseekreis im Rahmen seiner Einreise aus der Schweiz gegenüber den Zöllnern an, keinerlei anmeldepflichtigen Waren mit sich zu führen. Die anschliessenden Fahrzeugkontrolle brachte jedoch – entgegen dieser Aussage - etwas anderes zutage: In einem Karton im Kofferraum des Fahrzeugs fanden die Kontrolleure eine 63 cm grosse präparierte Karettschildkröte, die im Rahmen einer Haushaltsauflösung aus der Schweiz nach Deutschland verbracht werden sollte.

Da der 63-Jährige für die streng geschützte Schildkröte keine Einfuhrdokumente vorlegen konnte, wurde diese durch die Zöllner beschlagnahmt. Zudem wurde gegen den Mann ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines Verstosses gegen das Washingtoner Artenschutzübereinkommen und das deutsche Bundesnaturschutzgesetz eingeleitet. (red)

Donnerstag, 25. November, 11:52 Uhr

Booster-Impfungen bald auch für unter 65-Jährige möglich

Seit Anfang November können im Kanton Thurgau über 65-Jährige eine Auffrischimpfung erhalten. Bald können sich auch alle unter 65 boostern lassen.

Seit Anfang November können im Kanton Thurgau über 65-Jährige eine Auffrischimpfung erhalten. Bald können sich auch alle unter 65 boostern lassen.

Bild: Gian Ehrenzeller / KEYSTONE

Personen ab 65 Jahren erhalten noch bis Sonntagabend exklusiv Termine für Auffrischimpfungen. Ab Montag, 29. November und in den Wochen danach, werden die Booster-Termine sukzessive für weitere Altersgruppen geöffnet, schreibt die Staatskanzlei des Kantons Thurgau in einer Medienmitteilung. Gleichzeitig werden ab Montag die Öffnungszeiten des Impfzentrums auf sieben Tage jeweils von 8 bis 20 Uhr ausgedehnt. Urs Martin, Chef des Departements für Finanzen und Soziales, sagt: «Wir machen, was möglich ist, und prüfen auch zusätzliche Kapazitäten.»

Bedingung für eine Auffrischimpfung sei, dass die letzte Impfung mindestens sechs Monate zurückliege. Registrieren können sich allerdings schon alle. Auch Erstimpfungen seien weiterhin möglich, in den letzten sieben Tagen nutzten dies rund 450 Personen, heisst es abschliessend in der Mitteilung. (SK/evw)

Donnerstag, 25. November, 11:34 Uhr

Stadler liefert elektrische Lokomotiven nach Portugal

Die Stadler Rail AG mit Sitz in Bussnang konnte einen 98-Millionen-Franken-Auftrag aus Portugal an Land ziehen.

Die Stadler Rail AG mit Sitz in Bussnang konnte einen 98-Millionen-Franken-Auftrag aus Portugal an Land ziehen.

Bild: Gian Ehrenzeller / KEYSTONE

Das portugiesische Transport- und Logistikunternehmen Medway bestellt bei Stadler 16 elektrische Euro-6000-Lokomotiven. Der Auftrag hat einen Wert von 93 Millionen Euro (98 Millionen Franken).

Stadler wird die Loks in der Fabrik seiner spanischen Tochtergesellschaft in Valencia fertigen. Die jeweils 8274 PS starken Loks sollen zwischen Ende 2023 und Anfang 2024 ausgeliefert werden. Sie werden es den Angaben zufolge Medway ermöglichen, In Portugal und Spanien längere und schwerere Güterzüge als bisher zu ziehen. (t.g.)

Donnerstag, 25. November, 10:40 Uhr

«The Voice of Germany» geht ohne den singenden Staplerfahrer weiter

Der singende Staplerfahrer Marco Spöri hat es bei "The Voice of Germany" bis in die Battles geschafft.

Der singende Staplerfahrer Marco Spöri hat es bei "The Voice of Germany" bis in die Battles geschafft.

Bild: Ralph Ribi

In der Sendung des 18. November war es klar, Marco Spöri kommt nicht in die nächste Runde von «The Voice of Germany». Enttäuscht sei er deswegen nicht, sagt der Frauenfelder. «Ich kam weiter, als ich gedacht habe und es war eine tolle Zeit.» Weshalb er ausschied, ist für den 24-Jährigen klar: «Meine Konkurrenz war extrem gut, sie haben alle viel mehr Erfahrung als ich.» Seine Gegner den Rapper Joemismo und die Beatbox-Gruppe The Razzzones, schafften es in die nächste Runde.

Doch auch für Spöri haben sich neue Wege eröffnet. «Seit meinem Auftritt werde ich öfters gebucht und ich habe von einem Bekannten erfahren, dass er alles besitzt, um selbst Musik zu produzieren.» Es werde zwar noch etwas dauern, aber seine Musik komme. (sba)

Donnerstag, 25. November, 09:56 Uhr

Regierungsrat fordert Überarbeitung des Betäubungsmittelgesetzes

Laut Regierungsrat sollen nur Darreichungsformen erlaubt sein, die für herkömmliche Konsumenten von Cannabis uninteressant sind.

Laut Regierungsrat sollen nur Darreichungsformen erlaubt sein, die für herkömmliche Konsumenten von Cannabis uninteressant sind.

Bild: KEYSTONE

Der Regierungsrat des Kantons Thurgau unterstützt die Revision des Betäubungsmittelgesetzes betreffend den Einsatz von Cannabis als Arzneimittel, fordert jedoch eine Überarbeitung der Vorlage und lehnt diese in der vorliegenden Form ab.

Die Vorlage muss laut Regierungsrat dahingehend präzisiert werden, dass für den medizinischen Gebrauch nur Darreichungsformen erlaubt sind, die für herkömmliche Cannabis-Konsumentinnen und Cannabis-Konsumenten uninteressant sind (Cannabistinktur, Cannabisöl). Ebenso gelte es weiter festzuhalten, dass Cannabis-Harz (Haschisch) sowie getrocknete oder rohe pflanzliche Bestandteile weiterhin nur im Rahmen der Arzneimittelproduktion und nicht als Arzneimittel zum Einsatz kommen sollen. Ansonsten sei mit massiven Vollzugsdefiziten und hohen Vollzugskosten zu rechnen

Mit der Änderung des Betäubungsmittelgesetzes will der Bundesrat das Verkehrsverbot von Betäubungsmitteln des Wirkungstyps Cannabis zu medizinischen Zwecken aufheben und den Umgang mit zulassungsbefreiten Cannabisarzneimitteln erleichtern. (red)

Mittwoch, 24. November, 20:35 Uhr

«Pasta-Papst» sieht Verteuerung kommen

Er wird auch der «Pasta-Papst» genannt: Beat Grüter, Geschäftsführer des Branchenverbands Swisspasta und Inhaber von «Pasta Premium».

Er wird auch der «Pasta-Papst» genannt: Beat Grüter, Geschäftsführer des Branchenverbands Swisspasta und Inhaber von «Pasta Premium».

Bild: Donato Caspari
«Die Preiserhöhungen kommen so sicher wie das Amen in der Kirche.»

Das sagt Beat Grüter, Geschäftsführer des Branchenverbands Swisspasta und Inhaber der Teigwarenmanufaktur «Pasta Premium» in Frauenfeld, zum Blick. Grund dafür seien Wetterextreme, welche die Ernte von ausreichend Hartweizengriess zur Pastaproduktion weltweit beeinträchtigen. «In Europa war es lange zu nass. Wir kämpfen mit Fäulnis und Pilzen, die Qualität des Hartweizens ist schlecht», sagt der der Chef der Bschüssig-Teigwaren, die pro Jahr 8500 Tonnen Teigwaren produzieren. Während also die Hartweizenernte in Europa zu grossen Teilen ins Wasser gefallen ist, war es in Kanada, dem wichtigsten Anbaugebiet, zu heiss. Weil sich deshalb die Preise auf dem Weltmarkt verdoppelt haben, glaubt «Pasta-Papst» Beat Grüter, dass Detailhändler den Preisaufschlag auch bald auf die Konsumenten überwälzen werden. Leere Regale sollte es keine geben, sofern nicht wieder – wie zu Beginn der Pandemie und unmittelbar vor dem Lockdown – gehamstert würde. (aye)

Mittwoch, 24. November, 15:56 Uhr

74-Jährige kollidiert in Weinfelden mit Betonpfeiler und wird verletzt

Die Autofahrerin wurde beim Verkehrsunfall in der Felsenerstrasse verletzt.

Die Autofahrerin wurde beim Verkehrsunfall in der Felsenerstrasse verletzt.

Bild: Kapo Thurgau

Bei einem Verkehrsunfall in Weinfelden wurde am Mittwoch eine Autofahrerin verletzt. Sie musste ins Spital gebracht werden. Die 74-jährige Autofahrerin war gegen 10.30 Uhr auf der Felsenstrasse in Richtung Freiestrasse unterwegs und bog rechts in die Thomas-Bornhauser-Strasse ab. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau touchierte sie dort ein Auto aus der Gegenrichtung und kollidierte anschliessend mit einem Betonpfeiler. Die 74-Jährige wurde verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der verursachte Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken. (red.)

Mittwoch, 24. November, 15:08 Uhr

Überlingen: Marihuanapflanzen von psychisch auffälligem Mann beschlagnahmt

Auf die Beschlagnahmung der selbst gezüchteten Marihuanapflanzen wird eine Anzeige wegen illegalen Anbaus von Betäubungsmittel folgen.

Auf die Beschlagnahmung der selbst gezüchteten Marihuanapflanzen wird eine Anzeige wegen illegalen Anbaus von Betäubungsmittel folgen.

Bild: PD

Mehrere selbst gezüchtete Marihuanapflanzen hat die Polizei am Dienstagmorgen bei einem 40 Jahre alten Bewohner in einem Überlinger Teilort beschlagnahmt. Der Mann hatte die Polizei selbst verständigt, da er der Ansicht war, andere Bewohner seiner Unterkunft würden ihn ausnutzen. Da die Polizisten beim Betreten der Wohnräume des Mannes feststellen mussten, dass der Mann psychisch auffällig war und ihnen seine selbst angebauten Marihuanapflanzen zeigte, wurden die Pflanzen auf Weisung der Staatsanwaltschaft Konstanz beschlagnahmt. Während der Durchsuchung sperrte sich der 40-Jährige gegen die Massnahmen der Polizei und verletzte letztlich zwei Beamte leicht. Er wurde wegen seines psychischen Zustandes in eine Fachklinik gebracht. Auf ihn kommen Anzeigen wegen des illegalen Anbaus von Betäubungsmitteln sowie Widerstands gegen die Polizei zu. (red.)

Mittwoch, 24. November, 14:16 Uhr

In Schaffhausen wurden mehrere Personen wegen Zertifikatsfälschungen festgenommen

Kurz nach der Einführung der Zertifikatspflicht in Restaurants und an grösseren Veranstaltungen im September sollen das Fälschen angefangen haben.

Kurz nach der Einführung der Zertifikatspflicht in Restaurants und an grösseren Veranstaltungen im September sollen das Fälschen angefangen haben.

Bild: Monika von der Linden

In der Zeit von Ende September bis Mitte Oktober 2021 erhielt die Schaffhauser Polizei vom Bundesamt für Polizei (Fedpol) und dem Kantonalen Impfzentrum (KIZ) Hinweise, wonach ein Mitarbeiter des KIZ womöglich mehrere Hundert gefälschte respektive inhaltlich unwahre Covid-Impfzertifikate generiert und an Personen verkauft habe, welche nie die dafür notwendigen Impfungen erhalten hätten. Die unverzüglich eingeleiteten Ermittlungen der Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen und der Schaffhauser Polizei haben dazu geführt, dass im Verlauf der letzten Wochen ein Mitarbeiter des KIZ sowie mehrere weitere Personen, die den Mitarbeiter des Impfzentrums durch die Vermittlung von Kaufinteressenten oder den Weiterverkauf inhaltlich unwahrer Impfzertifikate unterstützt haben, vorläufig festgenommen wurden. Sie befinden sich nun in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft hat in diesem Zusammenhang mehrere Verfahren wegen mehrfacher Urkundenfälschung eröffnet. (red.)

Mittwoch, 24. November, 12:23 Uhr

Bürglen entscheidet am Montag über Steuersenkung von zehn Prozent

In der kommenden Versammlung der Gemeinde Bürglen soll darüber entschieden werden, ob der Gemeindesteuerfuss von 69 auf 59 Prozent gesenkt wird.

In der kommenden Versammlung der Gemeinde Bürglen soll darüber entschieden werden, ob der Gemeindesteuerfuss von 69 auf 59 Prozent gesenkt wird.

Bild: PD

Am kommenden Montag findet die Versammlung der politischen Gemeinde Bürglen statt. Der Gemeinderat beantragt eine Steuersenkung von zehn Punkten. Der Gemeindesteuerfuss soll von 69 auf 59 Prozent sinken. Der Gemeinderat teilt im Vorfeld der Versammlung auch mit, dass Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts auf Veruntreuung abgeschlossen wurden. Das Verfahren wurde aus Mangel an Beweisen eingestellt, somit bleibt ungeklärt wohin ein Fehlbetrag von rund einer Viertelmillion Franken geflossen ist, welcher bei der Rechnungsumstellung 2019 aufgefallen war. (mta)

Mittwoch, 24. November, 11:56 Uhr

Müllheim sagt Ja zu knapp 25 Millionen Franken für neue Primarschule, Turnhalle und Tiefgarage

Eine Visualisierung des bewilligten Neubauprojekts in Müllheim: Mehrzweckhalle, Kindergarten und Schulraum.

Eine Visualisierung des bewilligten Neubauprojekts in Müllheim: Mehrzweckhalle, Kindergarten und Schulraum.

Bild: PD

Nach jahrelanger Planung hat der Souverän am Dienstag in der Rietwieshalle in Müllheim an der ausserordentlichen Primarschul- und anschliessender Gemeindeversammlung den Investitionskrediten von rund 25 Millionen Franken zugestimmt. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger waren sich fast diskussionslos einig. (rob)

Mittwoch, 24. November, 11:25 Uhr

Kreuzlinger Polizisten halfen am Sonntag einer Frau ihre Wohnungsschlüssel aus einem Schacht zu fischen

Die Polizisten in Kreuzlingen mussten ihre Einsatzausrüstung zur Angel umfunktionieren.

Die Polizisten in Kreuzlingen mussten ihre Einsatzausrüstung zur Angel umfunktionieren.

Bild: Kapo TG
Mit viel Geduld konnte der Schlüssel schliesslich aus dem fünf Meter tiefen Schacht gefischt werden.

Mit viel Geduld konnte der Schlüssel schliesslich aus dem fünf Meter tiefen Schacht gefischt werden.

Bild: Kapo TG

In der Nacht zum Sonntag sprach eine Frau Polizisten auf einem Parkplatz in Kreuzlingen wegen eines ungewöhnlichen Falls an. Sie bat um Hilfe, nachdem ihr die Wohnungsschlüssel durch ein kleines Loch eines Schachtdeckels in die dunkle Tiefe gefallen waren, wie die Kantonspolizei Thurgau auf Facebook mitteilte. Mit Einsatzstöcken schafften es die Polizisten zwar den Schachtdeckel anzuheben, die Einsatzausrüstung aus dem Streifenwagen musste aber kurzerhand zu einer Angelschnur mit Haken umfunktioniert werden, da die Leiter des Schachts defekt war. Mit viel Geduld konnte der Schlüssel der Frau schliesslich aus dem rund fünf Meter tiefen Loch gefischt werden. (red.)

Mittwoch, 24. November, 10:59 Uhr

Nationale Kampagne «16 Tage gegen Gewalt an Frauen» startet Morgen

In diesem Jahr widmet sich die nationale Kampagne gegen Gewalt an Frauen dem Themenbereich «Sexualisierte Gewalt».

In diesem Jahr widmet sich die nationale Kampagne gegen Gewalt an Frauen dem Themenbereich «Sexualisierte Gewalt».

Bild: KEYSTONE/ Peter Schneider

Morgen startet die nationale Kampagne «16 Tage gegen Gewalt an Frauen». Bis zum 10. Dezember steht in diesem Jahr «Sexualisierte Gewalt» im Fokus, denn auch in der Schweiz wird vielen Frauen sexualisierte Gewalt zugefügt. Unter «sexualisierte Gewalt» fällt gemäss der Schweizer Frauenberatung etwa Stalking, sexuelle Belästigung, sexuelle Ausbeutung, Schändung, sexuelle Nötigung und Vergewaltigung.

Anlässlich der Kampagne finden auch im Kanton Thurgau diverse Veranstaltungen statt, etwa Selbstverteidigungskurse, Kinovorstellungen, Referate und Lesungen. Das ganze Programm kann unter kapo.tg.ch eingesehen werden. (red.)

Mittwoch, 24. November, 07:30 Uhr

Thurgauerin des Tages: Nora Häuptle wird die erste Frau, die eine Frauen-Fussballnationalmannschaft trainiert

(aye) «Tel Aviv ist ein bisschen wie das Silicon Valley. Punkto Start-ups und Innovationen sind sie weltweit führend. Hier hast du eine extreme Nähe zur ganzen Wissenschaft, zur Digitalisierung, was im Fussball ein Riesenthema ist. Ich erhoffe mir da in den nächsten Jahren einen gewissen Wissensvorsprung für meinen Rucksack», sagt die ehemalige Fussballnati-Spielerin Nora Häuptle zum «Blick» über ihren zukünftigen Arbeitsplatz. Die Hornerin übernimmt per 1. Dezember die Posten als Trainerin der israelischen Frauen-Nationalteams. In ihrer neuen Rolle wird sie die erste Schweizerin, die ein Nationalteam im Ausland trainiert. Die Thurgauerin unterschrieb einen Zweijahresvertrag, legte der israelischen Nati aber bereits einen Achtjahresplan vor. Häuptle sagt von sich:

«Ich bin eine Entwicklerin, die gerne längerfristig etwas aufbaut, damit ich meinen Wirkungsgrad voll entfalten kann.»
SRF-Expertin und designierte Trainerin der israelischen Frauen-Nationalmannschaft Nora Häuptle.

SRF-Expertin und designierte Trainerin der israelischen Frauen-Nationalmannschaft Nora Häuptle.

Bild: SRF/Oscar Alessio
Dienstag, 23. November, 17:28 Uhr

«Bekannte Idiotenfalle» in Weinfelden: Lieferwagen verschätzt sich grob

Die Unterführung in Weinfelden ist weit bekannt: Am Dienstag hat es einen Lieferwagen erwischt.

Die Unterführung in Weinfelden ist weit bekannt: Am Dienstag hat es einen Lieferwagen erwischt.

Bild: PD

(red) Am Dienstagnachmittag hat sich in Weinfelden ein Unfall zugetragen. Das Muster kennt man vor Ort nur zu gut. Ein Lieferwagen fährt auf die Unterführung beim Bahnhof zu und denkt sich nichts – plötzlich kracht es. Die Unterführung ist zu tief, als dass jedes Fahrzeug problemlos passieren könnte. Wie «20Minuten» auf seinem Online-Portal berichtet, habe es keine Verletzten gegeben. Am Lieferwagen entstand indes «grosser Sachschaden, der noch nicht genau beziffert werden kann», wird Claudia Brunner, Mediensprecherin der Kantonspolizei Thurgau, zitiert. Der Weinfelder News Scout Dominic Wellauer sagt gegenüber 20Minuten:

«Das ist eine bekannte Idiotenfalle.»
Dienstag, 23. November, 16:28 Uhr

Frauenfelder schafft es an der Biersommelier-Meisterschaft in die Top Ten

(red) Der Frauenfelder Stefan Hahn hat an der Schweizer Meisterschaft der Biersommeliers in Bern teilgenommen. Die Meisterschaft konnte er zwar nicht für sich entscheiden, doch er schaffte es unter die besten zehn. Hahn ist, wie er sagt,

Der Frauenfelder Biersommelier Stefan Hahn.

Der Frauenfelder Biersommelier Stefan Hahn.

Bild: PD/Eliane Beerhalter
«immer dort unterwegs, wo es ums Thema Bier geht».

An der Schweizer Meisterschaft galt es in drei unterschiedlichen Disziplinen zu bestehen. Die erste Runde besteht aus einer Theorieprüfung rund um das Thema Bier. Bei der nächsten Runde erhalten alle Teilnehmenden je zehn Gläser, in denen sich ein Bierfehler eingeschlichen hat. Dabei handelt es sich jeweils um ein geschmackliches Fehlaroma wie beispielsweise alte oder schlechte Zutaten. Die Aufgabe des Biersommeliers oder der Biersommelière besteht darin, diese Fehler anhand einer Blinddegustation zu erkennen und zu benennen.

Dienstag, 23. November, 15:13 Uhr

Zur aktuellen Coronasituation im Thurgau

(red) Am Dienstag wurden der Kantonalen Dienststelle für Statistik 362 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Deren 254 gehen auf Montag zurück, alle übrigen sind bis vergangenen Mittwoch zurückzudatieren. Darüber hinaus sind derzeit 36 Personen hospitalisiert, sechs davon befinden sich auf Intensivstationen. Das sind dieselben Zahlen, die schon am Montag gemeldet wurden.

In Sachen Neuansteckungen während der letzten 14 Tagen lässt sich festhalten, dass die Bezirke Münchwilen und Weinfelden am schlechtesten dastehen – gemessen an der Anzahl neuer Fälle pro 100'000 Einwohner:

Die Corona-Taskforce des Bundes informiert am Dienstagnachmittag über die aktuelle Situation. Den Livestream sowie den Ticker zum Nachlesen finden Sie hier.

Dienstag, 23. November, 14:25 Uhr

Die neue WC-Anlage beim Seeburgpark soll ab Weihnachten in Betrieb sein

So sieht die neue WC-Anlage beim Spielplatz Seebugpark aus.

So sieht die neue WC-Anlage beim Spielplatz Seebugpark aus.

Bild: PD

(ubr) Mitte Juni bewilligte der Kreuzlinger Gemeinderat einen Kredit in Höhe von 380’000 Franken für den Ersatz der WC-Anlage beim Spielplatz Seeburgpark. Insbesondere die SVP-Fraktion hatte zuvor den stolzen Preis für die Anschaffung immer wieder kritisiert. Am vergangenen Mittwoch nun wurde die über 40-jährige WC-Anlage durch eine neue ersetzt. Sie besteht aus einem Behinderten- und Familienmodul, welches die Anforderungen des Behindertengleichstellungsgesetzes erfüllt. Zudem ist die Anlage mit zwei Unisex-Kabinen ausgestattet und kann neu ganzjährig geöffnet bleiben. Nach der Installation folgen in den kommenden Tagen die Aussenarbeiten, sodass die neue Anlage voraussichtlich ab Weihnachten zur Verfügung steht.

Dienstag, 23. November, 13:22 Uhr

Weinfelden: 25-Jähriger nach Diebstahl aus Fahrzeug festgenommen

(kapo) Samstagabend, gegen Mitternacht, beobachtete ein Anwohner an der Steinachstrasse in Weinfelden, wie eine unbekannte Person einen parkierten Lieferwagen durchsuchte. Sie alarmierte daraufhin die Kantonale Notrufzentrale. Der Mann konnte bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau durch anwesende Personen zurückgehalten werden.

Beim 25-jährigen Algerier wurden Wertsachen aufgefunden. Ermittlungen ergaben, dass er diese aus einem weiteren Fahrzeug gestohlen hatte. Die Kantonspolizei Thurgau klärt ab, ob der Festgenommene für weitere Delikte in Frage kommt. Die Staatsanwaltschaft Kreuzlingen hat eine Strafuntersuchung eröffnet.

Die Kantonspolizei Thurgau ruft einmal mehr dazu auf, niemals Wertgegenstände in Fahrzeugen zurückzulassen, auch nicht für kurze Zeit. Zusätzlich sollten die Fahrzeuge immer und überall abgeschlossen werden.

Dienstag, 23. November, 11:57 Uhr

Severin Lanter sägt und hämmert am besten

Severin Lanter mit seiner Goldmedaille.

Severin Lanter mit seiner Goldmedaille.

Bild: Mario Testa

(mte) Der 19-Jährige aus Biessenhofen ist der beste Zimmermann der Schweiz. Am SwissSkills-Finale in Buchs setzte er sich gegen elf Mitstreiter durch und durfte Ende Oktober die Goldmedaille in Empfang nehmen. Sein Prüfungsstück, ein Gartenhäuschen, wird bald die Einfahrt seines Arbeitgebers Blättler Holzbau GmbH in Affeltrangen zieren. Meist arbeitet er nicht mit der Maschine sondern mit Fuchsschwanz, Stechbeitel und Hammer. «Von Hand geht es einfach schneller», sagt er.

Dienstag, 23. November, 10:53 Uhr

Nach Kollision in Sirnach: Velofahrer verletzt im Spital

(kapo) Ein 58-jähriger Autofahrer war am Montagabend, gegen 17.45 Uhr, auf der Kreuzstrasse in Richtung Busswil unterwegs. Als er rechts auf einen Parkplatz abbiegen wollte, kam es gemäss Abklärungen der Kantonspolizei Thurgau zum Zusammenstoss mit einem entgegenkommenden Velofahrer. Dieser fuhr auf dem Veloweg Richtung Kreisel. Durch die Kollision wurde der Velofahrer leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Ausserdem entstand Sachschaden von einigen tausend Franken, wie die Kantonspolizei in ihrer Mitteilung schreibt.

Dienstag, 23. November, 10:00 Uhr

Stadtrat in Stein am Rhein bewilligt Betreibung der Boulevardflächen

(red) Aufgrund der anhaltenden Pandemie-Situation haben die Gastrobetriebe Wasserfels und Uferlos an der Schifflände in Stein am Rhein ein Gesuch zur Betreibung der Boulevardflächen für die Monate November und Dezember 2021 gestellt. Der Stadtrat hat dies für die beiden Betriebe ausnahmsweise und kostenpflichtig bewilligt.

THEMENBILD --- GASTROBETRIEBE MACHEN WEGEN CORONA-MASSNAHMEN ZU WENIG UMSATZ -- Une serveuse avec un masque porte des bieres sur un plateau aux clients de la terrasse des Grandes Roches sous les arches du Pont Bessieres lors de la crise du Coronavirus (Covid-19) le samedi 16 mai 2020 a Lausanne. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

THEMENBILD --- GASTROBETRIEBE MACHEN WEGEN CORONA-MASSNAHMEN ZU WENIG UMSATZ -- Une serveuse avec un masque porte des bieres sur un plateau aux clients de la terrasse des Grandes Roches sous les arches du Pont Bessieres lors de la crise du Coronavirus (Covid-19) le samedi 16 mai 2020 a Lausanne. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Jean-Christophe Bott / KEYSTONE

Nach Abschluss der Märlistadt wird der Stadtrat für alle Gastrobetriebe der Altstadt die Benutzung der Boulevardflächen im Januar und Februar 2022 ermöglichen. Entsprechende Gesuche können ab Dezember 2021 gestellt werden.

Dienstag, 23. November, 09:10 Uhr

Thurgauer des Tages: Stefan Hug übers Fliegen in Afrika

Stefan Hug lebt mit seiner Familie in Uganda, wo er mit dem Propellerflugzeug Hilfsgüter und Mitarbeitende von Hilfsorganisationen an schwer erreichbare Orte fliegt.

Stefan Hug lebt mit seiner Familie in Uganda, wo er mit dem Propellerflugzeug Hilfsgüter und Mitarbeitende von Hilfsorganisationen an schwer erreichbare Orte fliegt.

Bild: PD

(aye) «Ich finde es einen super Effekt, wenn man mit der Fliegerei den Menschen helfen kann und so auf einem ganz kleinen Gebiet die Welt wenigstens ein bisschen zu einem besseren Ort machen zu kann», sagt Stefan Hug zu SRF. Die «Rundschau» stellte den Piloten aus Bischofszell vor, der in Uganda mit seinem Propellerflugzeug Mitarbeitende von Hilfsorganisationen und Hilfsgüter in Regionen fliegt, die sonst kaum erreichbar wären. Auch Corona-Impfungen hat der 39-Jährige bereits in den Busch fliegen müssen. Seit fünf Jahren Hug im Auftrag der christlichen Non-Profit Organisation «Mission Aviation Fellowship» (MAF) in Afrika im Einsatz. Erlebt hat Stefan Hug dabei schon einiges, wie er der Rundschau erzählt:

«Die Buschpisten, die wir zum Teil anfliegen müssen, sind dermassen unpräpariert und auch unbewacht, dass es zum Teil Menschen oder Tiere darauf hat.»

Das grösste Tier auf der Landepiste sei bisher eine Giraffe gewesen. Der Bischofszeller wohnt mit seiner Frau und den drei Kindern in der Ugandischen Kampala.

Montag, 22. November, 17:52 Uhr

Auffahrkollision bei der Autobahnausfahrt Bibern

Der alkoholisierte Fahrer nahm zu spät wahr, dass das vorausfahrende Auto abbiegen wollte.

Der alkoholisierte Fahrer nahm zu spät wahr, dass das vorausfahrende Auto abbiegen wollte.

Bild: Shpol

Am vergangenen Sonntag, kurz nach 19.30 Uhr, fuhr ein alkoholisierter bulgarischer Fahrzeuglenker vom Grenzübergang Thayngen kommend auf der A4 in Richtung Schaffhausen. Der vorausfahrende Personenwagenlenker beabsichtigte die Ausfahrt Bibern zu nehmen. Dieses Manöver nahm der fahrunfähige Fahrzeuglenker nicht rechtzeitig wahr, worauf es zur Auffahrkollision kam und das abbiegende Auto ins Schleudern geriet. Beim Unfall wurde niemand verletzt, doch an den Fahrzeugen entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. (shpol)

Montag, 22. November, 16:30 Uhr

Chlausmarkt in Frauenfeld findet statt – allerdings in einer abgespeckten Version

Der Chlausmarkt in Frauenfeld.

Der Chlausmarkt in Frauenfeld.

Bild: Nana do Carmo

Der traditionelle Chlausmarkt am ersten Montag im Dezember findet dieses Jahr in einer abgespeckten Version statt. Am 6.Dezember werden von 9 bis 18 Uhr rund 80 Stände von der Promenade bis in die Frauenfelder Vorstadt ein buntes Angebot an Kleidung, Geschenkartikeln und Leckereien anbieten. Auf die Chilbi und den Chlaus-Umzug muss leider aufgrund der aktuellen Coronasituation verzichtet werden. (red)

Montag, 22. November, 15:25 Uhr

Junge Männer beschädigen mutwillig Kinderkarussell

In Konstanz haben alkoholisierte Männer ein Kinderkarussell beschädigt. Auf dem Bild ist ein Kinderkarussell aus St. Gallen zu sehen.

In Konstanz haben alkoholisierte Männer ein Kinderkarussell beschädigt. Auf dem Bild ist ein Kinderkarussell aus St. Gallen zu sehen.

Bild: Michel Canonica (2018, St. Gallen)

Wie die Polizei Konstanz mitteilt, wurde ihnen in der Nacht von Samstag auf Sonntag gegen Mitternacht eine massive Ruhestörung von einer grösseren Personengruppe auf dem Augustinerplatz gemeldet. Die Beamten bemerkten bei ihrem Eintreffen eine Vielzahl von zu Fuss flüchtenden Personen. Zwei junge Männer, die sich in Karussellgondeln befanden und ein junger Mann, der das Karussell durch Körperkraft versuchte zum Drehen zu bringen, wurden von den Polizisten kontrolliert. Die 16, 17 und 18-jährigen Männer standen unter Alkoholeinfluss. Die beiden Heranwachsenden wurden ihren Eltern übergeben. Das Karussell ist erheblich beschädigt, der Schaden dürfte bei mehreren tausend Euro liegen. (ots)

Montag, 22. November, 14:55 Uhr

Kinder präsentieren, was sie geleistet haben

An der Werkschau der Bildschule Frauenfeld.

An der Werkschau der Bildschule Frauenfeld.

Bild: Manuela Olgiati

Am Samstagvormittag führte die Bildschule Frauenfeld zum Ende des Herbstsemesters die traditionelle Werkschau durch. Rund 80 Kinder und Jugendlichen präsentierten ihren Eltern, was sie seit August geleistet und gelernt hatten. (ma)

Montag, 22. November, 14:15 Uhr

Zwei Thurgauer Sportler an der Swiss Paralympic Night geehrt

Die Sportlerinnen und Sportler im Gespräch.

Die Sportlerinnen und Sportler im Gespräch.

Bild: Swiss Paralympics / Michael Fund
Marcel Hug, Rollstuhlsportler aus Pfyn

Marcel Hug, Rollstuhlsportler aus Pfyn

Bild: AP / Kirsty Wigglesworth

Am vergangenen Samstagabend wurden an der Swiss Paralympic Night in Bern die 18 erfolgreichsten Parasportlerinnen und -sportler des Jahres für ihre Medaillen geehrt. Es gab einen Rückblick auf das Wettkampfsjahr 2021. Im Mittelpunkt stand jedoch die Ehrung der Medaillengewinnerinnen und -gewinner der Paralympischen Spielen in Tokio 2020. So erfolgreich wie war die Schweiz seit den Paralympics in Athen 2004 nicht mehr.

Catherine Debrunner, Rollstuhlsportlerin und Lehrerin aus Mettendorf

Catherine Debrunner, Rollstuhlsportlerin und Lehrerin aus Mettendorf

Bild: Melanie Burgener

Der Thurgauer Marcel Hug gewann in allen Disziplinen, bei denen er an den Start ging. Auch die Thurgauerin Catherine Debrunner holte sich ihre ersten paralympischen Medaillen. Beide wurden an diesem Abend in der Kategorie Leichtathletik geehrt. Der Allianz Newcomer Award wurde wegen des Ausfalls der Ehrung 2020 dieses Jahr ausnahmsweise zwei Mal vergeben. Er ging an die Leichtathletin Elena Kratter aus dem Kanton Schwyz und den Handbiker Fabian Recher aus Bern. (red)

Montag, 22. November, 13:22 Uhr

Austausch zur Impfung für Bäuerinnen und Bauern

Jürg Fatzer, Geschäftsführer des Verbands Thurgauer Landwirtschaft und Thurgauer Milchproduktion

Jürg Fatzer, Geschäftsführer des Verbands Thurgauer Landwirtschaft und Thurgauer Milchproduktion

Bild: PD

«Wenn der Betriebsleiter erkrankt und ausfällt, kann er nicht den Stall abschliessen und sagen, ich komme in vier Wochen wieder», antwortete Jürg Fatzer aus Neukirch-Egnach laut schweizerbauer.ch auf die Frage von Stefanie Heizmann, welche Argumente der Bauernverband bei impfunwilligen Bäuerinnen und Bauern vorbringen könne. Die Diskussion zwischen der Sängerin und dem Geschäftsführer des Verbands Thurgauer Landwirtschaft und der Thurgauer Milchproduktion war Teil der nationalen Impfkampagne des Bundes.

Bauernverbandspräsident Markus Ritter hatte Bauernvertreter und die Schweizer Musikerinnen Heizmann, Stress, Baschi und Danitsa zum Zmorgen eingeladen. Ziel war ein Austausch darüber, wie Bäuerinnen und Bauern zur Impfung bewegt werden könnten. Für Jürg Fatzer ist die Antwort klar. Die Impfung müsse von den Bäuerinnen und Bauern als Teil des Betriebsmanagements angesehen werden. Für Ersatz auf dem Hof bei längerer Krankheit zu sorgen, sei nämlich insbesondere in der Landwirtschaft sehr schwierig. (aye)

Montag, 22. November, 11:50 Uhr

Ein Hauch von Formel 1 in Frauenfeld: Rennsportveteranen schwelgen in Erinnerungen

1975/76 hat auf der Autobahneinfahrt Frauenfeld Ost das Motorsport-Weekend statt.

1975/76 hat auf der Autobahneinfahrt Frauenfeld Ost das Motorsport-Weekend statt.

Bild: PD

In der Autobau Erlebniswelt in Romanshorn fand kürzlich ein Treffen in Erinnerung an die Motorsport-Weekends von 1975/76 auf der Autobahneinfahrt Frauenfeld Ost. Damals stand die Crème de la Crème der Weltelite aus dem Auto-, Motorrad-, Seitenwagen- und Dragster-Rennsport am Start. Die Formel 1-Fahrer René Arnoux, Patrick Tambay, Marc Surer und der unvergessene Didier Pironi standen für Demonstrationsläufe am Start.

Die Idee zu diesem Treffen in Romanshorn hatte Motocross Urgestein Willy Läderach an seinem 80 Geburtstag am 21 Juli. Dabei war auch der damalige OK-Präsident Fredy Hugelshofer, Senior von Hugelshofer Transporte in Frauenfeld, der vor allem von der damaligen Weltklasse Dragster Fahrerin "The Fast Lady" Roz Prior beeindruckt war. (ec)

Von links nach rechts stehen Gebhard Winiger, Willy Läderach und Peter Kipfer. Hinter dem Auto stehen Eugen Strähl, Martin Wartmann und Gastgeber Fredy Lienhard. Vor dem Auto stehen Fredy Hugelshofer und Markus Hotz.

Von links nach rechts stehen Gebhard Winiger, Willy Läderach und Peter Kipfer. Hinter dem Auto stehen Eugen Strähl, Martin Wartmann und Gastgeber Fredy Lienhard. Vor dem Auto stehen Fredy Hugelshofer und Markus Hotz.

Bild: PD
Montag, 22. November, 10:48 Uhr

Thurgauer SVP-Kantonsräte befürchten Stromknappheit und sogar Stromausfälle

Auch wegen Elektroautos steigt der Strombedarf im Kanton Thurgau, doch genau an diesem fehlt es.

Auch wegen Elektroautos steigt der Strombedarf im Kanton Thurgau, doch genau an diesem fehlt es.

Bild: Keystone / Gaetan Bally

Es wird erwartet, dass die Thurgauer Bevölkerung bis zum Jahr 2040 um rund 50'000 Menschen auf mehr als 335'000 Einwohnerinnen und Einwohner anwachsen wird. Weitere zehn Jahre später muss die Energiestrategie 2050 umgesetzt sein. Das bringt die Energieversorgung im Thurgau in ein Dilemma. Fossile Energien wie Erdgas, Heizöl, Benzin oder Diesel sollen durch erneuerbare Energien wie Holz, Erdwärme, Biogas, Windräder, Fotovoltaikanlagen oder Sonnenkollektoren ersetzt werden. Dadurch steigt der Strombedarf an. Doch es fehlt an Strom.

Das hat die beiden SVP-Kantonsräte Andreas Zuber (Märstetten) und Ruedi Zbinden (Mettlen) auf den Plan gerufen. Sie befürchten negative Konsequenzen für die Industrie und das Gewerbe, während die E-Mobilität im Privatbereich gefördert wird. Darauf reagierten sie mit der Einfachen Anfrage «Strommangellage versus Förderprogramme». Darin wollen sie vom Thurgauer Regierungsrat wissen, wie er die Lage einschätzt und was er zu tun gedenkt. Die Antwort steht noch aus. (hs)

Montag, 22. November, 09:55 Uhr

Fussgänger in Riedt bei Erlen angefahren: Polizei sucht Zeugen

Die Kantonspolizei sucht nach Zeugenangaben zu einem Unfall.

Die Kantonspolizei sucht nach Zeugenangaben zu einem Unfall.

Bild: Kapo TG

Beim Zusammenstoss mit einem Auto in Riedt bei Erlen wurde am Sonntag ein Fussgänger verletzt und musste in Spital gebracht werden. Vor 18.30 Uhr kam es beim Fussgängerstreifen auf der Hauptstrasse, nahe der Verzweigung Bädlistrasse, zum Zusammenstoss zwischen einem 45-jährigen Fussgänger und dem Auto eines 79-Jährigen, der in Richtung Amriswil unterwegs war.

Der Fussgänger wurde mittelschwer verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Die genaue Unfallursache ist Gegenstand der laufenden Abklärungen durch die Kantonspolizei Thurgau.

Zeugenaufruf: Wer Angaben zum Unfall machen kann, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Sulgen unter 058 345 23 60 zu melden. (kapo)

Sonntag, 21. November - 10:10 Uhr

Kantonspolizei fasst in Frauenfeld alkoholisierte 40-Jährige am Steuer

Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Sonntag in Frauenfeld eine alkoholisierte Autofahrerin aus dem Verkehr gezogen.

Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau kontrollierte gegen 4.30 Uhr an der St. Johannstrasse eine Autofahrerin, die zuvor durch ihre unsichere Fahrweise aufgefallen war. Weil die Atemalkoholprobe bei der 40-jährigen Schweizerin laut Thurgauer Kantonspolizei einen Wert von 0,88 mg/l ergab, wurde ihr Führerausweis zu Handen des Strassenverkehrsamts eingezogen. (kapo/sae)

Sonntag, 21. November - 09:43 Uhr

In Rheinklingen in den Gegenverkehr geprallt

Bei einem Verkehrsunfall mit zwei Autos am Samstagnachmittag in Rheinklingen verletzten sich drei Personen leicht. Gegen 16.15 Uhr war ein 57-jähriger Autofahrer auf der Hauptstrasse in Richtung Wagenhausen unterwegs. Nach bisherigem Kenntnisstand geriet er mit dem Fahrzeug ausgangs Dorf auf die Gegenfahrspur, wo es zur Kollision mit dem entgegenkommenden Personenwagen eines 34-Jährigen kam.

Beim Verkehrsunfall wurden drei Personen leicht verletzt.

Beim Verkehrsunfall wurden drei Personen leicht verletzt.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Der Unfallverursacher sowie seine 58-jährige Mitfahrerin wurden mit leichten Verletzungen durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht. Der 34-Jährige blieb laut Thurgauer Kantonspolizei unverletzt, seine 29-jährige Beifahrerin erlitt leichte Verletzungen und begab sich selbstständig zu einem Arzt.

An den beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Die genaue Unfallursache ist Gegenstand der laufenden Abklärungen durch die Kantonspolizei Thurgau. (kapo/sae)

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