TCS Toggenburg besucht Schloss Neuschwanstein

Ausflug der TCS-Regionalgruppe Toggenburg zu den bayrischen Königsschlössern und nach Seefeld im Tirol. Zwei Tage dem heimatlichen Tal den Rücken zuwenden und Neues entdecken – dies genoss die Toggenburger TCS-Familie am letzten Mai-Wochenende.

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Ausflug der TCS-Regionalgruppe Toggenburg zu den bayrischen Königsschlössern und nach Seefeld im Tirol.

Zwei Tage dem heimatlichen Tal den Rücken zuwenden und Neues entdecken – dies genoss die Toggenburger TCS-Familie am letzten Mai-Wochenende. Dabei standen nicht lange Strecken im Mittelpunkt, sondern Kleinode, die sozusagen hinter der Landesgrenze entdeckt werden können. Ob der Kaffeehalt in Eichenberg (Bundesland Vorarlberg) mit herrlichem Blick über den Bodensee oder die Fahrt durchs Allgäu bis nach Füssen: Immer blieb genügend Zeit um gemütlich zu Verweilen, die Landschaft zu geniessen und Neues kennen zu lernen.

Erstes grosses Ziel war das Schloss Neuschwanstein, auch bekannt als Märchenschloss von König Ludwig II. von Bayern in Schwanstein im Allgäu. Wegen des grossen Besucherandrangs wird die Besichtigung durch die Schlossverwaltung straff organisiert. Das Schloss ist nur zu Fuss, mit der Pferdekutsche oder dem extra verkehrenden Schlossbus erreichbar. Einmal vor Ort, wird deutlich, wie durchdacht der Ansturm bewältigt wird.

Nicht für Fremde gedacht

König Ludwig II. wurde 1845 geboren und starb am 13. Juni 1886 im Starnberger See. Seine Schlösser, die eigentlich nie ein Fremder betreten sollte, wurden seit seinem Tod von mehr als 50 Millionen Menschen besucht. Seit dem Besuch der Toggenburger sind es ein paar Interessierte mehr, welche den Prunk und die wertvollen Möbel und Textilien bestaunt haben. Jährlich sind es rund 1,3 Millionen Besucher, wobei sich während der Sommersaison täglich rund 6000 Personen durch die Räumlichkeiten drängen.

Nach den spannenden Einblicken ins Leben des menschenscheuen Königs ging es nach Seefeld im Tirol. Frisch gestärkt konnte am Sonntagvormittag der zweite Teil der Reise in Angriff genommen werden. Die meisten kennen den Fernpass von der raschen Durchreise vom Norden Richtung Süden. Wer sich Zeit nimmt, kann den Fernsteinsee mit seinen idyllischen Winkeln, den seltenen Tieren und der herrlichen Pflanzenwelt entdecken. Dies liessen sich auch die Toggenburger nicht entgehen. Zudem blieb noch Zeit für Souvenirkäufe und eine kleine «Kafi»-Stärkung.

Landschaftlich viel zu bieten

Weil das Nachbarland Österreich landschaftlich so viel zu bieten hat, wurde die Reise übers Mieminger Plateau Richtung Arlbergpass fortgesetzt. Beeindruckend auch die Fahrt über den Flexenpass nach Zürs, Lech und Warth. Eine ganz andere Landschaft zeigte sich dann im Bregenzer Wald. Via Schwarzenegg und Bödele wurde die Grenzregion erreicht und gegen Abend traf die ganze Gesellschaft gesund und wohlbehalten und um viele neue Eindrücke reicher wieder in heimatlichen Gefilden ein.

Adi Lippuner