Schwellbrunns Faustballer – das Zittern vor letztem Quali-Spiel

FAUSTBALL. Nach der zweitletzten Spielrunde der Qualifikation ist noch unsicher, ob Schwellbrunn eine Medaille gewinnen kann oder absteigen muss.

Conrad Aschwanden
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Brüderliches Abwehrduo – Martin (links) und David Berger. (Bild: cas)

Brüderliches Abwehrduo – Martin (links) und David Berger. (Bild: cas)

Am Samstag beim zweiten Heimspiel der laufen-den Hallenmeisterschaft blieb Schwellbrunn gegen den Titelverteidiger TSV Jona ohne Chance und unterlag klar mit 1:5. Die Hinterländer starteten schlecht, vermochten keinen Druck zu entwickeln, und im Rückschlag passierten zu viele Fehler. In den ersten beiden Sätzen kamen sie gar nie richtig ins Spiel.

Umstellungen

Trainer Bruno Schoch wechselte Ruedi Nyffenegger und den jungen Walter Gantenbein für Martin Berger und Kenneth Schoch ins Team ein. Im Angriff wechselten Lukas Berger in den Service, und Peter Rohner übernahm den Rückschlag.

Auch im dritten Satz gelang es Schwellbrunn nicht, den Titelverteidiger unter Druck zu setzen. Im vierten Abschnitt wechselte Schoch wieder zurück zur Stammformation. Mit dieser gelang dem Team ein toller Satz, der mit einem Teilerfolg belohnt wurde. Doch im Anschluss geriet Schwellbrunn erneut stark unter Druck. Die Hinterländer hatten keine Chance zu einem weiteren Satzgewinn. Wie schon in den ersten drei Sätzen fehlten das Feuer und der Kampf. Auch Rochaden im offensiven Bereich brachten den erhofften Erfolg nicht, und Schwellbrunn musste den fünften und sechsten Satz sang- und klanglos abgeben.

Steigerung nötig

Die Leistung der Hinterländer war nebst dem vierten Satz enttäuschend – sie benötigen eine klare Leistungssteigerung, wenn sie im entscheidende Spiel in Widnau punkten wollen. Trotz des wenig berauschenden Auftritts seiner Mannschaft bleibt Trainer Schoch optimistisch für diese letzte Qualifikationspartie vom kommenden Sonntag: «Unsere schwache Leistung müssen wir sofort abhaken und nach vorne schauen. Wir sind zuversichtlich, gegen Widnau unser Leistungsvermögen wieder abrufen zu können. Den Ligaerhalt wollen wir mit einem Erfolg jedenfalls sicherstellen.»

Erneute Rechnerei

Wie vor einem Jahr beginnt nun wieder die grosse Rechnerei. Einzig Diepoldsau sowie der Titelverteidiger und Co-Leader Jona sind alle Sorgen los und haben sich bereits für den Finalevent in einem Monat in Widnau qualifiziert. Bestimmt nicht mit dabei sein wird die heimische Mannschaft, denn Faustball Widnau ist stark gefährdet.

Die Rheintaler müssen am kommenden Sonntag um 17 Uhr ihr letztes Qualifikationsspiel gegen Schwellbrunn in der heimischen Aegetenhalle mit mindestens 5:2 gewinnen, um wenigstens den Abstieg zu vermeiden. Gefährdet bleiben auch Schwellbrunn und Elgg-Ettenhausen. Beide können sich aber ebenso noch für das Finalwochenende qualifizieren. Rickenbach-Wilen hat bereits den Ligaerhalt geschafft.