Schwellbrunn sieglos – der Abstieg droht

Auch die beiden Heimspiele gegen Widnau und Elgg-Ettenhausen verloren die Einheimischen. Die Hinterländer bilden weiterhin ohne Punkte das Tabellenschlusslicht.

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faustball. Gegen Widnau begann Schwellbrunn gut und vermochte mitzuhalten. Doch als sich bei ihnen Eigenfehler einschlichen, zogen die Rheintaler sicher zum Sieg davon. Ähnlich verlief die Partie gegen die Faustballgemeinschaft Elgg-Ettenhausen. Schwellbrunn vermochte kurze Strecken mitzuhalten, schaffte es aber nicht, eine konstant starke Leistung zu vollbringen. So resultierte in beiden Heimspielen eine deutliche Niederlage in drei Sätzen.

Zahlreiche Absenzen

Zu den vielen Spielerabgängen hat sich am Samstag auch noch das Verletzungspech gesellt. Denn Schwellbrunn musste ohne seinen U18-Nationalspieler Lukas Berger antreten, der sich bei der Arbeit eine Fingerverletzung zuzog. Zudem fehlte mit Peter Rohner ein weiterer Schlagmann wegen eines privaten Termins. So übernahm der Teamcaptain Martin Berger den Service. Schwellbrunn fehlte daher der nötige Druck aus den Angaben. Die Gegner nutzten diese Schwäche resolut aus.

Der Abstieg naht

Für den Titelverteidiger scheint der Abstieg in die Nationalliga B traurige Tatsache zu werden. Nur noch eine kleine theoretische Chance verbleibt zum Ligaerhalt. Nach zwölf von sechzehn Runden liegen die Schwellbrunner acht Punkte hinter Elgg-Ettenhausen. In den letzten vier Spielen trifft der letztjährige Meister auf Diepoldsau, Jona und Oberentfelden. Diese drei bilden momentan das Spitzentrio der Nationalliga A. Die nächste Runde wird nach der Sommerpause am 3. September gespielt. (cas)