Gemeindefinanzen
Trogen lehnt den Voranschlag ab, vier Ausserrhoder Gemeinden senken die Steuern

In den Ausserrhoder Gemeinden sowie im Bezirk Oberegg wurde über Budgetvorlagen und Steuerfüsse abgestimmt. Trogen sagt Nein zum Voranschlag 2023.

Mea McGhee
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Teufen hat bereits den tiefsten Steuerfuss in Ausserrhoden. Die Stimmeberechtigen genehmigen eine weitere Reduktion um 0,1 auf 2,6 Einheiten.

Teufen hat bereits den tiefsten Steuerfuss in Ausserrhoden. Die Stimmeberechtigen genehmigen eine weitere Reduktion um 0,1 auf 2,6 Einheiten.

Hanspeter Schiess

In Herisau befindet der Einwohnerrat an seiner Sitzung vom 7. Dezember über den Voranschlag 2023. Der Voranschlag der Gemeinde Urnäsch wird an der Budgetversammlung mit Abstimmung am 6. Dezember beraten.

In Schwellbrunn heissen anlässlich einer Gemeindeversammlung am Freitag 44 Anwesende den Voranschlag mit einem Aufwand von 8,4 Millionen Franken und einem Aufwandüberschuss von 97'000 Franken einstimmig gut. Der Steuerfuss beträgt 4,2 Einheiten.

Der Voranschlag von Waldstatt sieht bei einem Gesamtergebnis von 9,55 Millionen Franken einen Aufwandüberschuss von 39'300 Franken vor. Die Stimmberechtigten sagen mit 390:28 Ja zur Vorlage inklusive einer Senkung des Steuerfusses um 0,2 auf 4,1 Einheiten.

Der Voranschlag mit einem Aufwandüberschuss von gut 326'000 Franken und einem unveränderten Steuerfuss von 3,7 Einheiten wird in Schönengrund mit 120:15 gutgeheissen.

Die Stimmberechtigten von Stein heissen den Voranschlag bei einem Aufwand von 7,9 Millionen Franken und einem Aufwandüberschuss von 97'770 Franken mit 253 Ja zu 21 Nein gut. Der Steuerfuss bleibt unverändert bei 3,7 Einheiten.

Der Voranschlag in der Gemeinde Hundwil wird mit 85 Ja- und 37 Nein-Stimmen genehmigt. Er sieht bei einem Aufwand von rund 6,6 Millionen Franken ein Minus von 105'200 Franken vor. Der Steuerfuss bleibt bei 4,7 Einheiten.

In Teufen und Bühler sinken die Steuern

Der Teufner Voranschlag für das kommende Jahr sieht eine Reduktion des Steuerfusses um 0,1 auf 2,6 Einheiten und einen Ertragsüberschuss von 18'100 Franken vor. Die Vorlage wird mit 1614 Ja zu 220 Nein angenommen.

In Bühler sieht der Voranschlag ein Defizit von 622'000 Franken vor. Es sind für das 2023 Nettoinvestitionen von 1,1 Millionen Franken geplant. Voranschlag und Steuersenkung um 0,1 auf 3,9 Einheiten werden mit 284:36 gutgeheissen.

Der Voranschlag 2023 mit einem Aufwandüberschuss von gut 387’000 Franken und unverändertem Steuerfuss von 3,35 Einheiten wird von der Gaiser Stimmbevölkerung mit 611 Ja zu 31 Nein angenommen.

Das Gesamtergebnis des Voranschlages 2023 von Speicher weist einen Aufwandüberschuss von 88'600 Franken aus. Der Steuerfuss bleibt bei 3,6 Einheiten. Das Stimmvolk genehmigt die Vorlage mit 854:206.

Der Voranschlag mit einem Aufwandüberschuss in der Höhe von gut 569'000 Franken und mit Nettoinvestitionen von 2,7 Millionen Franken wird vom Trogner Stimmvolk mit 321 Nein zu 240 Ja abgelehnt.

In Lutzenberg gehen die Steuern runter

In Rehetobel sagt das Stimmvolk mit 299:73 Ja zum Voranschlag. Dieser sieht bei unverändertem Steuerfuss von 4,2 Einheiten ein positives Ergebnis von knapp 199'000 Franken vor. Es sind Nettoinvestitionen von 1,65 Millionen Franken geplant.

Der Voranschlag der Gemeinde Wald sieht einen Ertragsüberschuss von 506'800 Franken vor. Er wird bei einer Stimmbeteiligung von 27,43 Prozent mit 174:12 angenommen.

Der Voranschlag von Grub mit einem Aufwandüberschuss von 177’000 Franken und unverändertem Steuerfuss von 4 Einheiten wird mit 168:66 Stimmen angenommen.

Bei einem Aufwand von knapp 10,3 Millionen Franken budgetiert Wolfhalden mit einem Aufwandüberschuss von 306'000 Franken. Der Voranschlag, der auf dem Steuerfuss von 3,9 Einheiten beruht, wird mit 223 Ja zu 40 Nein angenommen.

Der Voranschlag Lutzenberg inklusive Steuersenkung um 0,1 auf 3,5 Einheiten wird mit 194 Ja- zu 49 Nein-Stimmen angenommen. Die Stimmbeteiligung lag bei 28,60 Prozent.

2023 erwartet Walzenhausen bei einem Aufwand von 14 Millionen Franken einen Aufwandüberschuss von 489'000 Franken. Der Steuerfuss bleibt bei 3,2 Einheiten. Die Vorlage wird mit 257 Ja zu 52 Nein angenommen.

In Reute wird für 2023 mit einem Aufwand von gut 7,74 Millionen Franken budgetiert. Der Aufwandüberschuss liegt bei knapp 361'000 Franken. 128 Stimmberechtigte sagen Ja, 20 Nein.

Das Oberegger Budget sieht einen Aufwandüberschuss von 489'000 Franken vor. Nettoinvestitionen sind im Umfang von knapp 1,7 Millionen Franken geplant. Das Budget und der unveränderte Steuerfuss von 99 Prozent werden mit deutlichem Ja genehmigt.