Faustball: Schwellbrunn siegt erneut überlegen

Nach dem dominanten Auftaktsieg vor zwei Wochen gegen Jona doppelten Schwellbrunns Faustballer in Wilen nach und bezwangen Rickenbach-Wilen (RiWi) mit 5:0 in gleich überzeugender Manier.

Conrad Aschwanden
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Dominante Leistung von Schwellbrunns Schlagmann Cyrill Schreiber. (Bild: cas)

Dominante Leistung von Schwellbrunns Schlagmann Cyrill Schreiber. (Bild: cas)

Faustball. Auch nach der zweiten NLA-Runde führt somit der Titelverteidiger und Europacupsieger Schwellbrunn die Tabelle ungeschlagen und ohne Satzverlust an. Dahinter liegt das Quartett Diepoldsau, Oberentfelden, Jona und Faustball Widnau. Die Überraschung der zweiten Runde boten die Widnauer mit einem 5:3-Auswärtssieg im Rheintaler Derby bei Diepoldsau.

Interessantes Spiel

Weiterhin punktelos ist RiWi, das jedoch bereits gegen die beiden Meisterschaftsfavoriten Diepoldsau und Schwellbrunn spielen musste. Am Samstag im Heimspiel gegen die Hinterländer blieben die Thurgauer chancenlos. Und dies, obwohl die Thurgauer durchaus eine gute Mannschaftsleistung boten. Vor allem mit einer starken Serviceleistung hielten sie die Partie über weite Strecken offen.

Das Spiel wies ein gutes Niveau auf und verlief trotz dem klaren Schlussergebnis durchaus interessant.

Schreiber souverän

Einmal mehr drückte Cyrill Schreiber einem Faustballspiel mit einer Spitzenleistung den Stempel auf. Gegen seine präzisen Schläge im Service wie auch im Rückschlag und seine grosse Spielübersicht fand RiWi kein Gegenmittel.

Schreiber spielte zusammen mit seinem Nationalmannschaftskollegen Stefan Ziegler im Angriff, während Matthias Frischknecht zusammen mit dem Brüderpaar David und Martin Berger die Abwehr bildete.

Nach den überzeugend gewonnenen ersten drei Sätzen verfolgte Schreiber die Partie vorübergehend von der Seitenlinie und überliess die beiden Schlagfunktionen dem eingewechselten Samuel Berger. Der junge Schlagmann nutzte seine Chance und sorgte für einen weiteren Satzgewinn.

Mit ihm nützte auch der erst 16jährige Kenneth Schoch in der Abwehr seine Chance zur Bewährung in der höchsten Spielklasse.

Im fünften Abschnitt führte der wieder eingewechselte Schreiber mit gekonnten Angaben das Team und Berger schlug aus dem Spiel. Wenn auch das Resultat mit 11:8 knapp ausfiel, stand Schwellbrunn nie in Gefahr eines Satzverlustes.

Titelverteidigung Europacup

Teamcaptain Martin Berger brachte es nach dem Schlusspfiff auf den Punkt: «Für uns lief erneut alles optimal.» Bleibt zu hoffen, dass er dies auch beim nächsten Ernsteinsatz seiner Mannschaft sagen kann, wenn Schwellbrunn am 15. und 16. Januar in österreichischen Kremsmünster den Europacup der Landesmeister verteidigen muss.

Rickenbach-Wilen – Schwellbrunn 0:5 (6:11, 7:11, 5:11, 9:11, 8:11) Wilen – 100 Zuschauer – Sr. Götsch Schwellbrunn: Schreiber, Ziegler, Frischknecht, Schoch, D. Berger, M. Berger, S. Berger.