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Internationales Fussballturnier in Herisau findet statt +++ Erfolgreiche Wunschzettelaktion +++ Waldstatt: Stefan Roth kandidiert für den Kantonsrat

«Stets aktuell informiert über die Geschehnisse im Appenzellerland: In unserem Appenzeller Ticker finden Sie einen bunten Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.»

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16:18 Uhr

Internationales Energie-Kids-Fussballturnier in Herisau findet statt

Obwohl allerorts Turniere abgesagt werden, findet das traditionelle Energie-Kids Fussballturnier in Herisau am 18./19./20.Februar definitiv statt. «Die Kids mussten in den vergangenen Pandemiejahren schon auf so vieles verzichten, mit dem bevorstehenden Turnier wollen wir diesbezüglich Abhilfe schaffen», teilen die Veranstalter am Mittwoch mit.

Das Turnier mit rund 400 Schülern wird in der Dreifachhalle im Sportzentrum Herisau, auf dem Kunstrasenplatz Kreckel in Herisau, dem Kunstrasenplatz der Sportanlage Rüti in Henau und auf dem Kunstrasenplatz Gründenmoos in St.Gallen durchgeführt. Es wird in der Halle und draussen im Leistungsvergleich gegeneinander gespielt. Auch dieses Jahr nehmen Mannschaften aus vier Ländern teil. Daneben sind auch die stärksten nationalen Teams mit von der Partie sowie diverse Mannschaften aus der Region. Die nationalen und internationalen Mannschaften reisen für dieses Turnierwochenende nach Herisau und übernachten in der Region. Der Eintritt ist gratis. Es gilt die 2G-Regel für über 16-jährige. (pd)

15:11 Uhr

Erfolgreiche Wunschzettelaktion

Gut drei Wochen dauerte die Christbaum-Wunschzettelaktion der Raiffeisenbank Appenzell. Wie das Institut mitteilt, kamen über 10'000 Franken an Barspenden zusammen, ein Rekord. Das Spendengeld wurde an Fredy Bihler, Leiter Arbeitsstelle Kirche und Soziales, übergeben.

In Zusammenarbeit mit dem Sozialamt, der Pfarrei St. Mauritius Appenzell und der Especita Lebensmittelabgabestelle hat die Raiffeisenbank Appenzell eine Spendenplattform für sozial benachteilige Familien geschaffen. Über 70 Haushalte und mehr als 140 Personen bedient die Lebensmittelabgabestelle mit kostenlosen Früchten und Gemüsen. Viele weitere Grundnahrungsmittel wie Olivenöl, Teigwaren, Reis oder auch viele Non-Food-Artikel müssen aber käuflich erworben werden. Dies sorgt bei vielen sozial benachteiligten Familien für angespannte Situationen. Durch die Christbaum-Weihnachtsaktion und den grosszügigen Spenden wurde diesen Familien ein wenig Freiheit im Haushaltsbudget ermöglicht, heisst es in der Medienmitteilung.

Die Schalterhallen der Raiffeisenbank in Appenzell, Teufen und Gonten verwandelten sich zudem in ein Geschenksammelplatz. Die vielen Geschenke wurden ebenfalls an die Pfarrei St. Mauritis übergeben, damit diese an die entsprechenden Kinder und Familien weiter verteilt werden. (pd)

Mittwoch, 26. November - 08:38 Uhr

Waldstatt: Stefan Roth kandidiert für den Kantonsrat

Als Ersatz für die zurücktretende Kantonsrätin Monika Bodenmann stellt sich der in Waldstatt aufgewachsene Stefan Roth als Kandidat zur Verfügung. Das teilte die FDP am Mittwoch mit.

Stefan Roth

Stefan Roth

Roth wohnt gemäss Medienmitteilung mit seiner Familie in der Oberschwendi 15 in Waldstatt. Er ist 51-jährig, verheiratet und hat mit seiner Frau Priska drei Kinder im Alter von 14 bis 18 Jahren. Er erlernte den Beruf Zimmermann, bildete sich laufend weiter bis zum eidg. Zimmermeister und führte den elterlichen Holzbaubetrieb zusammen mit einem Partner. Nach 17 Jahren absolvierte er an der pädagogischen Hochschule die Ausbildung zum Primarlehrer und ist seither Lehrer in der Mittelstufe. Nebenberuflich setzte er sich in hohem Masse für die turnerischen Betätigung der Jugend ein. Unter anderem führte er 30 Jahre lang die von ihm gegründete Geräte- und Rhönradriege. Nun hat er diese Aufgabe weitergegeben. Seit 14 Jahren ist er Mitglied der Kommission Infrastruktur. Seine weiteren Hobbys sind die Familie, das Wandern und Haustiere.

Stefan Roth hat sich seit seiner Jugend für Politik interessiert. Sie blieb aber, bedingt durch seine Jugendarbeit, stets im Hintergrund. «Nun möchte ich die Kenntnisse und Erfahrungen aus meinen beiden Berufen, der Kommissionsarbeit sowie der Tätigkeit mit der Jugend, auf der politischen Ebene einbringen» meint Stefan Roth. Seine politischen Interessensgebiete sind Bildung, Bau, Energie, Umwelt und Gemeindestrukturen. Mit diesem breiten «Rucksack» sei er gut gerüstet für die Aufgabe als Kantonsrat, schreibt die FDP Waldstatt.

Dienstag, 25. Januar - 14:11 Uhr

Sutter wird stellvertretender Betriebsleiter des Forstbetriebs am Säntis

Auf Antrag der Forstkommission hat der Gemeinderat Urnäsch Förster Simon Sutter zum stellvertretenden Leiter Werkhof und stellvertretenden Betriebsleiter Forstbetrieb am Säntis gewählt. Dies teilt die Gemeindekanzlei mit.

Simon Sutter übernimmt eine Funktion.

Simon Sutter übernimmt eine Funktion.

Bild: PD

Förster Simon Sutter ist seit Anfang 2020 im Forstbetrieb am Säntis und vor allem verantwortlich für die Beförsterung der Wälder in den Hinterländer Gemeinden Schwellbrunn, Schönengrund und Waldstatt. Sutter habe sich in diesen zwei Jahren bestens in seine Aufgabenbereiche eingearbeitet, heisst es in der Mitteilung. Mit seiner Wahl zum stellvertretenden Leiter Werkhof und stellvertretenden Betriebsleiter Forstbetrieb am Säntis könne eine wichtige Lücke geschlossen und Alex Plaschy bei der Leitung des Forstbetriebes Hinterland eine geeignete Person als Stellvertreter zur Seite gestellt werden. Der Gemeinderat ist überzeugt, dass mit Simon Sutter die bisher fehlende Regelung der Stellvertretung von Alex Plaschy im Forstbetrieb am Säntis optimal gelöst werden kann. (gk)

Dienstag, 25. Januar - 10:55 Uhr

Trainingsgemeinschaft Appenzell mit Doppelsieg im Ruestel

Am letzten Sonntag wurden im Ruestel-Alt St. Johann für die Jahrgänge 2006 bis 2010 zwei Riesenslalomrennen durchgeführt. Nico Sutter (SC Brülisau-Weissbad) und Tim Neff (SC Brülisau-Weissbad) fuhren im ersten Rennen auf die vordersten zwei Plätze. Im zweiten Rennen konnte Nico gleich erneut überzeugen und gewann auch den zweiten Lauf. Tim Neff schied im zweiten Rennen leider aus. Da der zweite Lauf allerdings sehr schwer ausgesteckt war, blühte dies einigen Athletinnen und Athleten. Bei den Mädchen wussten vor allem Elenie Rempfler (SC Steinegg) und Elodie Tichy (SC Brülisau-Weissbad) gleich in beiden Rennen zu überzeugen. Sie fuhren im ersten Lauf auf die Ränge vier und fünf und im Zweiten auf die Plätze vier und sechs. Sehr schön war neben den sportlichen Leistungen auch, dass Lorena Manser am Sonntag ihre ersten beiden Rennen nach der Verletzungspause bestreiten konnte.

Neben den aktiven TGA Athletinnen und Athleten war in der letzten Woche auch die ehemalige TGA-Fahrerin Stefanie Grob (SC Brülisau-Weissbad) im Renneinsatz. Die TGA gratuliert Stefanie recht herzlich zu ihren hervorragenden Leistungen an den Schweizer Junioren-Meisterschaften. Wie die TGA schreibt, dienen solche Resultate immer als Motivationsspritzen und zeigen auf, wie der Weg nach der JO Zeit weitergehen kann. (pd)

Dienstag, 25. Januar - 09:59 Uhr

SVP AR empfiehlt einmal Ja und dreimal Nein

Die Delegierten der SVP AR haben die Parolen für die Abstimmungen vom 13. Februar gefasst. Zudem wählten sie mit Severina Gross eine neue Sekretärin für das Parteisekretariat. Sie übernimmt die Funktion gemäss Mitteilung per 1.Februar.

Severina Gross übernimmt das Sekretariat der SVP AR per 1. Februar.

Severina Gross übernimmt das Sekretariat der SVP AR per 1. Februar.

Bild: PD

Beim Thema Stempelabgabe haben die Delegierten gemäss der Mitteilung einstimmig die Ja-Parole gefasst. Diese Vorlage erlaubt es der Schweiz, insbesondere mittlere und sogenannte Startups, steuerlich zu entlasten und somit dringend benötigtes Eigenkapital in den Unternehmen zu belassen. Bereits jetzt ist absehbar, dass der Schweiz von aussen sprich von der OECD ein neues Steuerregime für Unternehmen, aufgezwungen wird. Somit ist diese Vorlage ein wichtiges Puzzleteil, um dieses OECD-Regime zu kompensieren.

Die Partei empfiehlt das Massnahmenpaket zugunsten der Medien einstimmig zur Ablehnung. Den Delegierten ist eine gute und vor allem auch in den Randregionen, verfügbare Medienvielfalt wichtig. Jedoch ist das vorliegende Massnahmenpaket eine Mogelpackung und einmal mehr eine Förderung nach dem Giesskannenprinzip. So fliessen beachtliche Mittel eben auch zu den bekannten drei Medienmilliardären statt zu den kleinen Verlagen in den Randregionen. Im Weiteren würden Onlineportale mit Gratisangeboten von den Massnahmen ausgeschlossen, womit klar die bestehenden Strukturen (Printausgaben) bevorzugt werden und somit innovative Angebote verhindert werden, so die Mitteilung.

Sehr deutlich und diskussionslos wird die Initiative Tier- und Menschenversuchsverbote abgelehnt. Man ist sich unisono einig, dass solche Versuche stark reglementiert und auf das absolute Minimum reduziert werden müssen. Die Vorlage sei radikal und gefährlich, da nicht nur der Forschungsstandort gefährdet wird, sondern auch die medizinische Versorgung, wären doch sämtliche Mittel in Zusammenhang mit Versuchen künftig verboten.

Die Volksinitiative Kinder und Jugendliche ohne Tabakwerbung empfiehlt die Partei grossmehrheitlich zur Ablehnung. Die Initiative ist auf Grund der Tatsache, dass die Werbebudgets stark rückläufig sind und der Gegenvorschlag vom Bund bereits wesentliche Argumente der Initiative aufnimmt, überflüssig. Die Partei setzt hier auf Eigenverantwortung und möchte die Wirtschaft nicht weiter durch überflüssige Gesetze einschränken, so die Mitteilung weiter. (pd)

16:33 Uhr

Gemeinderat Heiden setzt Projektgruppe für Hasenbühlweiher ein

Mitglieder von Pro Natura überreichten im September Gemeindepräsident Gallus Pfister die Petition.

Mitglieder von Pro Natura überreichten im September Gemeindepräsident Gallus Pfister die Petition.

Bild: APZ

Der Gemeinderat Heiden hat die am 10. September mit 609 Unterschriften eingereichte Petition zum Erhalt und zur Aufwertung des Hasenbühlweihers behandelt. Er hat gemäss Medienmitteilung der Gemeindekanzlei eine Projektgruppe bestimmt, welche die Evaluierung von verschiedenen Varianten für den Weiher prüfen soll. Die Pro Natura Lokalgruppe Heiden wird als Petitionärin aktiv eingebunden. (gk)

14:46 Uhr

Mitte AI erteilt Stimmfreigabe beim Medienpaket

Die Mitglieder der Mitte AI haben online die Parolen für die eidgenössische Volksabstimmung vom 13. Februar gefasst. Die Partei empfiehlt ein klares Ja zur Abschaffung der Stempelsteuer. Die Initiativen zum Tier- und Menschenversuchsverbot sowie jene zum Tabakwerbeverbot gehen der Partei gemäss Mitteilung zu weit und sind folglich abzulehnen. Beim Massnahmenpaket zu Gunsten der Medien wurde Stimmfreigabe beschlossen. Insbesondere junge und wachstumsstarke Unternehmen besitzen noch keine Reserven und sind darum auf genügend Eigenkapital angewiesen. Von der Abschaffung der Stempelsteuer würden gemäss Mitte AI gerade diese Unternehmen profitieren, deshalb empfiehlt die Partei die Abschaffung der Steuer. Die Initiative «Ja zum Tier- und Menschenversuchsverbot» stellt gemäss Partei zu radikale Forderungen. Für den Forschungsstandort Schweiz wäre die Annahme der Initiative verheerend. Aus diesem Grund wird die Vorlage abgelehnt. Auch die Tabakwerbeverbotinitiaitive geht der Mitte AI zu weit. Entsprechend lehnt sie diese ab. Die Partei unterstützt hingegen den Gegenvorschlag. Das Anliegen des Bundesrats und des Parlaments, die regionalen Medien zu stärken, wird auch von der Mitte AI getragen. Deren Überleben sei für das gesellschaftliche Zusammenleben von grosser Bedeutung und die finanzielle Unterstützung damit sinnvoll. Von der Vorlage profitierten allerdings auch die grossen Medienkonzerne, was für die Partei unverständlich ist. Deshalb wurde die Stimmfreigabe beschlossen. (pd)

10:16 Uhr

SP AR sagt Ja zum Medienpaket

Der Parteitag der SP AR fasste am Samstag die Parolen zu den eidgenössischen Abstimmungen vom 13. Februar. Die Ja-Parole wurde für das Medienpaket und den Jugendschutz bei Tabakwerbung gefasst. Trotz den offensichtlichen Schwächen des Medienpaketes wurde der parlamentarische Kompromissvorschlag vom Parteitag gutgeheissen. Ausschlaggebend waren gemäss Medienmitteilung die deutlich sichtbaren Spuren, im Sinne von Qualitätsverlust und Mangel an Vielfalt in der Ostschweizer Medienlandschaft, in den letzten Jahrzehnten. Die grossen gesundheitlichen und volkswirtschaftlichen Schäden sowie das hohe Suchtpotential des Tabakkonsums prägten den Entscheid zur Ja-Parole zur Volksinitiative zum Schutz der Jugend vor Tabakwerbung. Bei der Volksinitiative gegen Tier- und Menschenversuche sowie bei der Abschaffung der Stempelsteuer wurden die Nein-Parole gefasst. Zum einen sollte die öffentliche Gesundheit nicht gefährdet werden, zum anderen, muss der Trend, die Mittel des Staates einseitig zugunsten von mehrheitlich grossen Unternehmen zu minimieren, bekämpft werden.

Das Jahr 2021 der SP AR wurde vom historischen Wahlsieg von Max Eugster als Gemeindepräsident sowie vom zusätzlichen Sitz im Kantonsrat durch Silvan Graf in Heiden geprägt. Am gut besuchten digitalen Parteitag wurde der Vorstand durch die Bühlerin Camille Kappeler erweitert. In einer moderierten Diskussion stand Regierungsrat Yves Noël Balmer zum Thema Gemeindefusionen Red und Antwort. (pd)

Montag, 24. Januar - 08:55 Uhr

GLP überreicht Regierung offenen Brief

Die GLP Appenzellerland hat Roger Nobs, Ratsschreiber der Kantonskanzlei Appenzell Ausserrhoden, einen offenen Brief an den Regierungsrat überreicht. Die Grünliberalen fordern darin eine schnellere Umsetzung der Massnahmen für eine nachhaltige Energiegewinnung im Appenzellerland.

Im Brief heisst es, das Appenzellerland bewege sich aktuell noch mit zu kleinen Schritten auf dem Weg in eine effiziente, erneuerbare und unabhängige Energiezukunft. Das gesamte Potenzial für Wärme aus regional verfügbaren, erneuerbaren Energiequellen sei im Appenzellerland grösser als der aktuelle Wärmeenergiebedarf, womit man in der Lage wären, den Wärmeenergiebedarf zu 100 Prozent erneuerbar zu decken. Auch beim erneuerbaren Strom gebe es vor allem bei den Appenzeller Hausdächern noch viel Potenzial. So könnte die Sonnenenergie jährlich 60 Prozent an den Ausserrhoder Strombedarf beitragen, schreibt die Partie, die mehrere Forderungen stellt. Sie verlangt unter anderem, eine verstärkte Förderung von Fotovoltaik- und Windanlagen als Hauptpfeiler der zukünftigen Energieversorgung. Zudem will die GLP eine Renovationsoffensive für den alten Gebäudepark im Appenzellerland mit konkreten CO2-Maximalwerten. Und sie fordert schliesslich, dass die Appenzeller Gemeinden und Kantone eine Vorbildrolle übernehmen und alle öffentlichen Gebäude - wo sinnvoll nach Baujahr und Sanierungsstand - bis 2040 klimaneutral seien. (pd)

Sonntag, 23. Januar – 14:22 Uhr

Parteispitzen und Gewerbevertreter diskutieren Coronasituation

Gesundheitsdirektor Regierungsrat Yves Noël Balmer erläutert, wie die Pandemie die Ausserrhoder Regierung fordert.

Gesundheitsdirektor Regierungsrat Yves Noël Balmer erläutert, wie die Pandemie die Ausserrhoder Regierung fordert.

Bild: PD

Alljährlich treffen sich die Präsidentinnen oder Präsidenten der politischen Parteien und der Wirtschaftsverbände von Appenzell Ausserrhoden. Nachdem das Treffen im Vorjahr nicht durchgeführt wurde, war bei der jüngsten Ausgabe auch das Co-Präsidium der neu gegründeten GLP Appenzellerland dabei.

Am Treffendrehte sich gemäss Medienmitteilung des Ausserrhoder Gewerbeverbandes vieles um Corona und die damit verbundene Pandemie. Der Gesundheitsdirektor Yves Noël Balmer blickte als Gastreferent auf die vergangenen Jahre der Pandemie zurück und zeigte auf, welche Szenarien die Regierung zu welchem Zeitpunkt beschäftigten und welche Möglichkeiten in naher Zukunft eintreten könnten. Auch er sei gesättigt von den Massnahmen, führte der Gesundheitsdirektor aus. Es sei zwar das Virus, welches verantwortlich sei für die Pandemie, aber das Virus weitertragen würde die Gesellschaft, so Regierungsrat Balmer. Und deshalb seien die Schutzmassnahmen weiterhin einzuhalten, auch wenn das Ende der Pandemie von allen Seiten herbeigewünscht werde.

Regierung unterstützt Härtefallentschädigung

Daniel Lehmann, Leiter des Ausserrhoder Amtes für Wirtschaft und Arbeit, zeigte den ­versammelten Partei- und Wirtschaftspräsidien auf, wie sich die Pandemie auf die Wirtschaft ausgewirkt hat. Lehmann verwies darauf, dass der Regierungsrat eine ­weitere Phase der Härtefallentschädigungen unterstütze. Ebenso zeigte der Leiter Amt für Wirtschaft und Arbeit auf, dass die Arbeitslosenquote in Ausserrhoden nach zwischenzeitlichem Anstieg ­wieder auf das gleiche Niveau wie zu Beginn der Pandemie gesunken sei.

Der kantonale Gewerbeverband als Initiant und Organisator beabsichtigt mit diesem alljährlichen Treffen verschiedene Themen zu diskutieren, welche die Gesellschaft, die Verbände und die Politik gleichermassen betreffen. Das nächste Treffen findet im Januar 2023 statt. (pd)

Sonntag, 23. Januar – 13:18 Uhr

VBC Herisau verliert gegen Volley Goldach 0:3

Die Drittligistinnen des VBC Herisau haben am Freitag das Heimspiel gegen Volley Goldach 2 0:3 verloren.

Die Drittligistinnen des VBC Herisau haben erst ein Spiel gewonnen.

Die Drittligistinnen des VBC Herisau haben erst ein Spiel gewonnen.

Bild: Georgios Kefalas / KEYSTONE

Unterstützt durch einige Fans startete Herisau im Sportzentrum in den ersten Satz. Richtig in Fahrt kam das Heimteam aber nicht. Während Herisau mehrmals nach nur einem Punkt den Service abgeben musste, konnte Goldach mit starken Angriffen mehrere Punkte in Folge erzielen. Goldach gewann den ersten Satz 25:16.

Zweiter Satz, zweiter Versuch für Herisau, eine bessere Leistung zu zeigen, denn so überlegen war Goldach nicht. Doch Herisau produzierte auch in dieser Partie viele Eigenfehler. Es lag vor allem an den Abnahmen, die zu ungenau waren. Da halfen auch die zwei Time-outs und die zwei Spielerwechsel des Coachs nicht. Die Herisauerinnen verloren den zweiten Satz deutlich mit 15:25.

Auch im dritten Satz war Goldach von Anfang an dominanter. Zwei Service-Serien mit je fünf Punkten brachten die Gegnerinnen früh in Führung. Herisau hingegen machte vorne keine Punkte und spielte einfache Gratisbälle übers Netz. Nach einer knappen Viertelstunde endete der dritte und letzte Satz mit 25:9 für Goldach. Die Herisauerinnen enttäuschten und bleiben am Tabellenende. Das nächste Spiel findet am 5. Februar in Heerbrugg statt. (bib)

15:32 Uhr

Gidio Hosestoss ist abgesagt

Der Gidio-Hosestoss-Umzug in Herisau kann in diesem Jahr nicht durchgeführt werden. Die Leckerlikommission teilte dies am Freitag mit. «Im Namen von Gidio Hosestoss und seinen Eltern Silvester und Eulalia Hosestoos-Chuefödle sowie den Buchensträsslern müssen wir leider mitteilen, dass unser geliebte Brauch des Gidio Hosestoss Umzuges auch dieses Jahr nicht stattfinden kann», heisst es in der Mitteilung. Aufgrund der Corona-Situation sei eine Vorbereitung und Durchführung nicht möglich. Zusammen mit der Herisauer Kinderschar freue man sich nun auf die nächste freudige Durchführung am Aschermittwoch 22. Februar 2023. (pd)

13:51 Uhr

Alkoholisiert in Zaun geschleudert - Ausweis weg

Am Freitag ist es in Trogen zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen gekommen. Der Autofahrer blieb unverletzt, sein Führerausweis wurde gemäss Medienmitteilung der Ausserrhoder Kantonspolizei eingezogen.

Um 1 Uhr fuhr eine 26-jähriger Automobilist auf der Wäldlerstrassse von Wald in Richtung Trogen. Im Waldstück nach der Örtlichkeit Bleichi verlor er auf der schneebedeckten Strasse die Herrschaft über das Fahrzeug und kollidierte mit dem Röhrenzaun auf der rechten Strassenseite. Der Lenker blieb unverletzt, musste sich aber einem Atemalkoholtest unterziehen. Sein Führerausweis wurde ihm noch auf der Unfallstelle abgenommen. Am Auto und eisernen Röhrenzaun entstand Sachschaden von mehreren Tausend Franken.

12:02 Uhr

Kollision zwischen zwei Personenwagen

Am Donnerstag ist es in Speicher zu einer Kollision zwischen zwei Personenwagen gekommen. Es entstand gemäss Medienmitteilung der Kantonspolizei Ausserrhoden Sachschaden.

Um 16.40 Uhr fuhr eine 56-jährige Automobilistin von Teufen kommend an die Verzweigung bei der Trogenerstrasse. Die Frau beabsichtigte die Hauptstrasse zu überqueren und mit ihrem Auto in Richtung Speicherschwendi zu fahren. Zum selben Zeitpunkt kam ein 50-Jähriger mit seinem Auto von Trogen her und war im Begriff, nach rechts in die Speicherstrasse abzubiegen. In der Folge kam es zur seitlichen Kollision zwischen den Fahrzeugen. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von mehreren Tausend Franken. (kpar)

Freitag, 21. Januar - 10:38 Uhr

Testzentrum Heiden zieht um

Patrick Hürlimann

Das Covid-Testzentrum in Heiden heisst Kundinnen und Kunden ab kommendem Montag, 24. Januar, in einer neuen Lokalität willkommen. Diese befindet sich gemäss Medienmitteilung der Kantonskanzlei in der Liegenschaft «Braui» an der Asylstrasse 4 und ist nur einen Steinwurf vom jetzigen Standort entfernt. Die Öffnungszeiten bleiben die gleichen: Montag bis Mittwoch 11 bis 14 Uhr und 15 bis 19 Uhr, Donnerstag bis Samstag 11 bis 14 und 15 bis 20 Uhr. Es sind spontane Besuche möglich, jedoch werden Personen mit Terminen vorgezogen. Die Anmeldung kann online unter www.ar.ch/corona vorgenommen werden.

Das im Auftrag des Kantons von Hirslanden betriebene Testzentrum in Heiden ist seit Oktober des vergangenen Jahres in Betrieb. Es war bisher im Dunant-Haus eingemietet. Dort beginnen nun Umbauarbeiten, welche den Umzug in die «Braui» notwendig machten. Weitere Covid-Testzentren sind in Teufen und Herisau in Betrieb.

Das Testen ist neben dem Impfen ein zentrales Instrument zur Covid-Bekämpfung. Mit der erneuten Verschärfung der Massnahmen im vergangenen Herbst sind die Testzahlen stetig angestiegen: In Heiden wurden im vergangenen Dezember 2097 Tests durchgeführt, im Januar sind es bis anhin rund 1160. (kk)

14:51 Uhr

Ausserrhoder FDP-DV fasst die Parolen zu den eidgenössischen Vorlagen

Die Ausserrhoder FDP lehnt das Medienpaket ab. Dies hat die Delegiertenversammlung am Mittwochabend beschlossen. Sie folgte damit den Argumenten von alt FDP-Nationalrat Peter Weigelt, der an der virtuell durchgeführten Versammlung als Präsident des Referendumskomitees für ein Nein warb. Die Vorlage kommt am 13. Februar an die Urne. Gemäss Weigelt ist der geplante Ausbau der Medienförderung staats- und demokratiepolitisch schädlich. Zudem werde der freie Wettbewerb eingeschränkt. Tagblatt-Chefredaktor Stefan Schmid versuchte vergebens, die Ausserrhoder Freisinnigen von einem «pragmatischen Ja» zum Medienpaket zu überzeugen. Die zusätzliche finanzielle Unterstützung würde den Medien helfen, den Transformationsprozess zu meistern. Vor allem Regionalzeitungen in ländlichen Gebieten wie dem Appenzellerland könnten davon profitieren, sagte Schmid. Mit 13 zu 21 Stimmen wurde die Nein-Parole gefasst.

Die FDP AR fasste die Nein-Parole zum Medienpaket.

Die FDP AR fasste die Nein-Parole zum Medienpaket.

Bild: Keystone

Noch deutlicher fiel das Verdikt der FDP-Delegierten zur Initiative für ein Tierversuchsverbot aus. Philipp Kessler, Präsident der Jungfreisinnigen AR, bezeichnete das Volksbegehren als «realitätsfern» und als Gefahr für die Gesundheit sowie den Forschungs- und Wirtschaftsstandort Schweiz. Die FDPler sahen dies gleich und lehnten die Initiative mit nur einer Enthaltung ab. Umstrittener war dagegen das Tabakwerbeverbot bei Kindern und Jugendlichen. Für die Initiative plädierte Markus Dick, Leiter des regionalen Komitees «Ja zu Kindern ohne Tabak». Der Innerrhoder Mitte-Nationalrat Thomas Rechsteiner setzte sich mit Erfolg für die Ablehnung der Initiative ein. In diesem Fall kommt automatisch der Gegenvorschlag zu Anwendung.

Einfaches Spiel hatte die St.Galler FDP-Nationalrätin Susanne Vincenz-Stauffacher, welche die Vorlage zur Abschaffung der Emissionsabgabe auf Eigenkapital vorstellte. Mit 29 Ja- und 2 Nein-Stimmen wurde die Ja-Parole beschlossen. (cal)

11:35 Uhr

Schaukäserei wurde ausgezeichnet

Am 18. Januar fand in St. Gallen der Regio-Tag des Trägervereins Culinarium statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurden auch die Königstitel 2022 verliehen. Die Appenzeller Schaukäserei AG wurde im Bereich Gastronomie ausgezeichnet.

Adrian Agner (Leitung Gastronomie) und Ralph Böse (Geschäftsführer) freuen sich über die Gastro-Königskrone für die Appenzeller Schaukäserei.

Adrian Agner (Leitung Gastronomie) und Ralph Böse (Geschäftsführer) freuen sich über die Gastro-Königskrone für die Appenzeller Schaukäserei.

Bild: PD

Seit 2006 ist die Appenzeller Schaukäserei Mitglied beim Trägerverein Culinarium. Sie pflegt gemäss Medienmitteilung in seinem Spezialitätengeschäft ein regionales Sortiment. In der Gastronomie wird vornehmlich der Käse aus eigener Produktion verarbeitet. Die Schaukäserei tischt aber nicht nur Käse auf. Das Gastroteam setzt nicht nur auf traditionelle regionale Gerichte, sondern auch stark auf regionale Rohstoffe und Lieferanten. «Denn aus diesen hochwertigen Produkten aus der Ostschweizer Land- und Lebensmittelwirtschaft lassen sich auch kreative Gerichte ohne Käse zaubern», schreibt das Unternehmen. Darum habe sich die Appenzeller Schaukäserei für den Culinarium Gastro-König beworben. «Dank vielen guten Ideen und zuverlässig hoher Qualität bietet die Appenzeller Schaukäserei an 364 Tagen im Jahr überzeugende Erlebnisgastronomie und eine touristisch wertvolle Attraktion für das Appenzellerland», sagt der Trägerverein Culinarium in seiner Medienmitteilung zum Regio-Tag.

In einer Zeit, in der die Gastronomie- und Tourismuswirtschaft schwer mit den Folgen der Pandemie zu kämpfen hat, schenke diese Anerkennung Hoffnung auf weitere 40 Jahre mit vielen Gästen aus der Region, der Schweiz und der Welt, schreibt die Schaukäserei. Und wie Ralph Böse, Geschäftsführer der Appenzeller Schaukäserei am Anlass sagte: «Danke an den Trägerverein Culinarium, dass er den Mut und die Zuversicht hatte, den regio-tag 2022 durchzuführen. Wir wünschen uns sehnlich, dass viele Anlässe bald wieder stattfinden werden und wir auch wieder viele Gruppen sowie Gäste aus aller Welt in der Appenzeller Schaukäserei begrüssen dürfen.» (pd)

09:27 Uhr

Der perfekte Baum

Der markante Baum am Wanderweg zum Gupf ist ein staunenswertes Kunstwerk der Natur, das ohne jedes menschliche Zutun auf eindrückliche Weise Symmetrie dokumentiert. (pe)

Mittwoch, 19. Januar – 17:21 Uhr

Familienergänzende Kinderbetreuung: Kostenbeteiligung des Kantons gefordert

Das Ausserrhoder Regierungsprogramm will attraktive Rahmenbedingungen für Familien und Kinder schaffen. Bis 2023 sollen die gesetzlichen Grundlagen und ein Finanzierungsmodell für erwerbskompatible Tagesstrukturen in den Gemeinden vorliegen.

Der Kanton soll sich hälftig an den Kosten für die familienexterne Kinderbetreuung beteiligen. Dies fordern die Ausserrhoder Gemeindepräsidien.

Der Kanton soll sich hälftig an den Kosten für die familienexterne Kinderbetreuung beteiligen. Dies fordern die Ausserrhoder Gemeindepräsidien.

Bild: Gaetan Bally / KEYSTONE

Der Regierungsrat legt nach Abschluss der Vernehmlassung das Gesetz über die familienergänzende Kinderbetreuung (KibeG) dem Kantonsrat im Februar zur 2. Lesung vor. Die Gemeindepräsidienkonferenz Appenzell Ausserrhoden unterstützt laut einer am Mittwoch versandten Medienmitteilung den gesetzgeberischen Handlungsbedarf, kann der Vorlage aber nur zustimmen, wenn sich der Kanton massgeblich an den Kosten beteiligt.

Die Stossrichtung des Regierungsprogramms liege in hohem Masse in der Standort- und damit auch in der Wirtschaftsförderung des Kantons. Durch ein attraktives Angebot in der familienergänzenden Kinderbetreuung sollen - insbesondere auch beruflich höher qualifizierte - Männer und Frauen im Erwerbsleben bleiben und damit dem Arbeitsmarkt erhalten werden. Gleichzeitig wird damit auch der Schutz von Teilzeitarbeitnehmenden verbessert und dem Anliegen der Gleichstellung wie auch der Gleichbehandlung Rechnung getragen. Insbesondere soll jedoch auch ein höheres Steuersubstrat generiert werden. Ein Service Public Angebot in diesem Sinne komme auch dem Kanton zugute und liege in dessen ureigenem Interesse. Das müsse sich auch in der Mitfinanzierung ausdrücken, heisst es im Communiqué.

Der Gesetzesentwurf fokussiert aus Sicht der Gemeindepräsidien einseitig auf den sozialen Aspekt und vernachlässige den Aspekt der Standortattraktivität gemäss Regierungsprogramm. Dies habe zur Folge, dass insbesondere die finanziellen Lasten einseitig die Gemeinden tragen sollen. Eine «Rückerstattung des Kantons an die Gemeinden von 25 Prozent» entspriche nicht dem kantonalen Nutzen. Ein Kostenteiler 1/4 Kanton und 3/4 zu Lasten der Gemeinden wird von der Gemeindepräsidienkonferenz daher abgelehnt.

Mit der Förderung der familienergänzenden Kinderbetreuung werden sowohl wirtschafts- als auch sozialpolitische Ziele verfolgt. Dies liege gleichermassen im Interesse von Kanton und Gemeinden. Entsprechend fordert die Gemeindepräsidienkonferenz eine hälftige Kostentragung.

Mittwoch, 19. Januar – 16:30 Uhr

Überparteiliche IG «Ja zugunsten unserer Medien» gebildet

Mit den Geldern aus dem Medienpaket wird unter anderem die Zustellung von Zeitungen finanziell unterstützt.

Mit den Geldern aus dem Medienpaket wird unter anderem die Zustellung von Zeitungen finanziell unterstützt.

Bild: Gaetan Bally / KEYSTONE

Am 13. Februar finde die Abstimmung über das Medienpaket statt. Um auf die grosse Bedeutung des Medienpakets für das Appenzellerland hinzuweisen, hat sich laut einer Mitteilung eine breit abgestützte überparteiliche IG «Ja zugunsten unserer Medien» formiert. Sie empfiehlt den Stimmberechtigten, die Vorlage anzunehmen. Die IG ist überzeugt, dass das Appenzellerland vom befristeten Ausbau der Medienförderung überdurchschnittlich profitieren würde. Gestärkt würden unter anderem Medientitel wie die Appenzeller Zeitung, der Appenzeller Volksfreund, das Anzeige-Blatt Gais, Bühler und Umgebung. Diese Titel seien unersetzliche Foren für den demokratischen Diskurs, so die IG.

Die journalistische Grundversorgung steht unter Druck. Die Zeitungsauflagen sinken leicht, die Werbeeinnahmen von Zeitungen und privaten Radio- und Fernseh-Stationen haben markant abgenommen. Es wird deshalb immer schwieriger, eine qualitativ hochstehende Berichterstattung insbesondere auf lokaler und regionaler Ebene sicherzustellen. Besonders betroffen von dieser Entwicklung sind ländlich geprägte Gebiete wie das Appenzellerland. Der Abbau erfolgte in den vergangenen Jahren schleichend, hat aber deutliche Auswirkungen. Die IG schreibt: «Es ist immer schwieriger geworden, unabhängig, überparteilich und vielfältig über das gesellschaftliche Zusammenleben, das Gewerbe, die Kultur und das Vereinsleben in der Region zu berichten. Weil dadurch auch auf nationaler Ebene weniger über die verschiedenen Regionen der Schweiz berichtet wird, verliert das Appenzellerland gegenüber den wirtschaftlichen und politischen Zentren an Aufmerksamkeit und damit an Bedeutung.»

Um die Rahmenbedingungen zu verbessern und ein vielfältiges Medienangebot gerade auch in den Regionen sicherzustellen, hat das Parlament das Medienpaket verabschiedet. Mit dem Paket werden unter anderem bestehende Fördermittel (zum Beispiel vergünstigte Zustelltarife) für die kommenden sieben Jahre ausgebaut und so lokale, regionale und nationale Online- und Printmedien sowie private Radio- und Fernseh-Stationen unterstützt. Medientitel wie die Appenzeller Zeitung, der Volksfreund, das Anzeige-Blatt («Gääser Blättli») sowie viele weitere Titel im Bereich der Mitgliederpresse profitieren ganz direkt von dieser Vorlage. Mit dem zusätzlichen finanziellen Spielraum haben sie die Chance, sich den Strukturveränderungen im Medienbereich zu stellen und sich für die Zukunft weiterzuentwickeln.

Die IG empfiehlt den Stimmberechtigten, die Vorlage anzunehmen. Zugleich ruft sie weitere Interessierte dazu auf, sich der IG anzuschliessen und ihre Unterstützung für die Vorlage auf der Website www.ja-zu-unseren-medien.ch kundzutun.

Zusammensetzung der IG

Jennifer Abderhalden, Speicher, Consultant; Parteileitungsmitglied FDP AR; Nina Cramer, Speicher, Co-Präsidentin Junge Grüne Appenzellerland; Samuel Fitzi, Bühler, Vorstand GLP Appenzellerland; Hannes Friedli, Heiden, Kantonsrat und Grafiker; Werner Frischknecht, Herisau, dipl. Ing. ETH; Maeddel Fuchs, Speicher, Fotograf; Nicole Graf, Schönengrund, Gemeinde- und Kantonsrätin, Steuerkommissärin; Peter Gut, Walzenhausen, Kantonsrat und Geschäftsführer; Hans-Peter Häderli, Heiden, Vize-Gemeindepräsident und Grafiker; Nicolai Kozakievicz, Trogen, Dozent PHSG; Patrik Louis, Stein, Dr. iur.; Parteileitungsmitglied FDP AR; Peter Meier, Gais, alt Kantonsrat; Parteileitungsmitglied FDP AR; Markus Rusch, Appenzell, Geschäftsführer Druckerei Appenzeller Volksfreund; Arlette Schläpfer, Reute, alt Kantonsrätin; Präsidentin PU AR; Hanswalter Schmid, Gais, alt Regierungsrat; Rechtsanwalt; Hanspeter Spörri, Teufen, Journalist; Mathias Steinhauer, Herisau, Kantonsrat, Organisationsberater und Supervisor; Matthias Weishaupt, Teufen, alt Landammann; Coach/Mediator.

Mitwwoch, 19. Januar – 11:11 Uhr

Herisau: Zwei kranke Kastanien beim Schulhaus Landhaus werden gefällt

Zwei der vier Kastanien vor dem Schulhaus Landhaus in Herisau sind krank.

Zwei der vier Kastanien vor dem Schulhaus Landhaus in Herisau sind krank.

Bild: APZ

(gk) Zwei der vier Rosskastanien beim Schulhaus Landhaus stellen aufgrund von Fäulnis ein Sicherheitsrisiko dar und müssen deswegen ersetzt werden. Dies teilt die Gemeinde Herisau mit. Vor dem Schulhaus Landhaus steht entlang der Kasernenstrasse eine Baumreihe bestehend aus vier Rosskastanien. Die beiden älteren, äusseren Exemplare weisen gemäss Mitteilung Faulstellen auf und müssen aus Sicherheitsgründen gefällt werden. Sie werden durch Nussbäume ersetzt, die widerstandsfähiger gegen Krankheiten sind. Die Fällung erfolgt während der Sportferien.

Mittwoch, 19. Januar - 9:39 Uhr

Abwasserverband Trogen-Wald definitiv aufgelöst

Nach dem Anschluss an den Abwasserverband Altenrhein (AVA) für die Entsorgung des Abwassers aus den Gemeinden Trogen und Wald hat gemäss Medienmitteilung der Gemeindekanzlei der Abwasserverband Trogen-Wald (AVTW) seine Funktion und Aufgaben verloren. Die Gemeinderäte von Trogen und Wald haben deshalb auf Antrag der Delegiertenversammlung des AVTW dem Auflösungsvertrag zugestimmt. Die Rechnung des AVTW wurde per 30. Juni 2021 abgeschlossen, revidiert und schliesslich von den Gemeinderäten genehmigt. Weiterhin gemeinsam genutzt wird die bestehende Transportleitung für Schmutzwasser ab Friedhof Trogen bis zum AVA-Gebäude bei der ehemaligen Kläranlage Brändli. Die Leitung wird von den Gemeinden Trogen und Wald gemeinsam unterhalten. (gk)

Dienstag, 18. Januar - 17:15 Uhr

Einwohnerratssitzung unter Ausschluss des Publikums

Die Sitzung des Herisauer Gemeindeparlaments wird ohne Besucher stattfinden.

Die Sitzung des Herisauer Gemeindeparlaments wird ohne Besucher stattfinden.

Bild: APZ

An seiner Sitzung vom 26. Januar berät der Herisauer Einwohnerrat die Totalrevision der Gemeindeordnung. Aufgrund der epidemischen Lage sind im Sitzungssaal keine Zuschauenden zugelassen. Über das Newsportal www.appenzell24.ch sowie über die Gemeindewebseite www.herisau.ch kann die Sitzung des Einwohnerrates, die um 17 Uhr beginnt, jedoch im Livestream verfolgt werden. Die Unterlagen sind unter www.herisau.ch/sitzungen zu finden. (gk)

Dienstag, 19. Januar - 11:14 Uhr

Mutmasslicher Einbrecher gefasst

Am frühen Montagabend wurde der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden ein Einbruch in ein Wohnhaus in Meistersrüte gemeldet. Sofort wurde gemäss Medienmitteilung eine Nahfahndung eingeleitet. Knapp zwei Stunden später konnte ein 52-jähriger Nordmazedonier beim Bahnhof Gais von einer Polizeipatrouille angehalten und festgenommen werden. Nach einem zweiten verdächtigen Mann wird nach wie vor gefahndet. Im Einsatz waren mehrere Patrouillen der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden und Innerrhoden, der Stadtpolizei St. Gallen sowie zwei Diensthundeteams. (KapoAI)

Dienstag, 19. Januar - 09:59 Uhr

Kantonale Verwaltung in Innerrhoden bereitet sich auf Omikron vor

Mit der Virus-Variante Omikron drohen gehäuft Ansteckungen in der Bevölkerung. Damit wächst auch die Gefahr, dass in der Verwaltung Dienststellen oder Ämter in ihren Funktionen massgeblich eingeschränkt werden und Leistungen nur noch reduziert oder vorübergehend überhaupt nicht anbieten können. Die Standeskommission hat deshalb eine Weisung für die Zentralverwaltung erlassen.

Bild: SGT

Mit der Einhaltung verschiedener Massnahmen soll gemäss Medienmitteilung der Ratskanzlei die Verbreitung des Coronavirus vermieden werden. Alle Mitarbeitenden der Verwaltung seien verpflichtet, die bekannten und bewährten Massnahmen wie die Maskentragpflicht strikte zu befolgen sowie die Hände regelmässig zu waschen und zu desinfizieren. Auch die aktuelle Home-Office-Pflicht wird konsequent umgesetzt. «Die Standeskommission setzt alles daran, dass Dienstleistungen der Ämter zugunsten der Öffentlichkeit möglichst lange und vollwertig angeboten werden können», heisst es in der Mitteilung. Sollte es infolge personeller Ausfälle trotzdem zu Einschränkungen oder Wegfällen von Dienstleistungen kommen, werde eine Liste der betroffenen Ämter und Leistungen auf der Website des Kantons unter www.ai.ch/einschraenkungen-verwaltung geführt. Bei Ausfällen von wichtigen Dienstleistungen etwa beim Handelsregisteramt, beim Grundbuchamt, beim Zivilstandsamt, beim Strassenverkehrsamt oder bei der Einwohnerkontrolle werde dies mittels Inserat mitgeteilt. Sobald Dienstleistungen wieder im üblichen Umfang angeboten werden, wird die Öffentlichkeit wiederum via Liste auf der Homepage oder per Inserat informiert. (rk)

16:14 Uhr

Neue Kirchenratspräsidentin ins Amt eingesetzt

Die neue Kirchenratspräsidentin Martina Tapernoux (mitte) flankiert von Sigrun Holz (links) und Esther Johnson.

Die neue Kirchenratspräsidentin Martina Tapernoux (mitte) flankiert von Sigrun Holz (links) und Esther Johnson.

Bild: PD

Die neue Kirchenratspräsidentin der Evangelisch-reformierten Landeskirche beider Appenzell, Martina Tapernoux-Tanner, ist am Sonntag im Rahmen eines Festgottesdienstes in Trogen in ihr Amt eingesetzt worden. Ebenfalls in ihre Ämter eingesetzt wurden Esther Johnson, Gais, und Sigrun Holz, Speicher, als neue Mitglieder des Büros der Synode. Die Amtseinsetzung gestalteten Synodepräsidentin Sibylle Blumer, Urnäsch, und Vreni Lutz, Schwellbrunn, Mitglied des Synodebüros. Der abtretende Kirchenratspräsident Koni Bruderer überreichte seiner Nachfolgerin jenen Wanderstock, den er selbst bei seiner Amtseinsetzung von seinem Vorgänger erhalten hatte. Dabei gab er Martina Tapernoux ein paar humorvolle Ratschläge mit auf den Weg.

Zuvor hatten die Trogener Pfarrerin Susanne Schewe und die in Trogen wohnende und in Heiden als Pfarrerin arbeitende Martina Tapernoux einen Dialog-Gottesdienst gestaltet. Dieser wurde von Hermann Hohl an der Orgel und Stephan Schläpfer an der Trompete musikalisch umrahmt. (pd)

14:52 Uhr

SP begrüsst Erweiterung der Blockzeiten

Die SP AI begrüsst den Entscheid der Landesschulkommission zur Erweiterung der Blockzeiten an der Primarschule und im Kindergarten auf das kommende Schuljahr. Dies sei ein weiterer Beitrag zur verbesserten Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Damit könne dem Fachkräftemangel entgegengewirkt werden, schreibt die Partei. Solche Betreuungsangebote würden den Wiedereinstieg im Berufsleben nach Unterbrüchen erleichtern. «Damit können auch Bemessungslücken in der Altersvorsorge möglichst klein gehalten oder vermieden werden, was sich positiv auf die Höhe der Altersrente der Betroffenen auswirkt», so die SP. (pd)

13:40 Uhr

Mitte AR sagt Ja zum Medienpaket

Die Mitglieder der Mitte AR haben die Parolen für die Abstimmung vom 13.Februar gefasst. Sie sagen gemäss Medienmitteilung Nein zur Tier- und Menschenversuchsverbot-Initiative, Nein zur Tabakwerbung-Initiative, Ja zur Änderung des Gesetzes über die Stempelabgaben und Ja zum Gesetz über ein Massnahmenpaket zugunsten der Medien.

Peter Klaunzer / KEYSTONE

Die Menschenversuchsverbot-Initiative setze die Gesundheit der Bevölkerung aufs Spiel und gefährdet die Versorgung mit lebenswichtigen Medikamenten, obwohl bereits heute strenge Regeln gelten und Tierversuche auf ein Minimum beschränkt werden. Bei der Tabakwerbung-Initiative spricht sich die Mitte für den Gegenvorschlag aus. Weitergehende Einschränkungen stünden nicht mehr im Gleichgewicht zwischen der öffentlichen Gesundheit und den Interessen der Wirtschaft. Das Ja zur Abschaffung der Stempelsteuer begründet die Partei mit der positiven Wirkung auf den Wirtschaftsstandort Schweiz, dies auch im Hinblick auf internationale Steuerreformen. Die Mitte spricht sich zudem knapp für das Massnahmenpaket zugunsten der Medien aus. Für die direkte Demokratie und den Föderalismus der Schweiz sei eine vielfältige Berichterstattung aus verschiedenen Regionen wesentlich und der Zugang zu Printmedien für einen grossen Teil der Bevölkerung nach wie vor zentral. Vom Staat unterstützte Medien könnten aber eine gewisse Gefahr für den unabhängigen Journalismus sein. (pd)

11:14 Uhr

Hallenturnier des FC Bühler abgesagt

Die aktuelle Covid-19-Situation, verbunden mit vielen Planungsunsicherheiten, lässt eine Durchführung des 26.Hallenfussballturniers des FC Bühler, das vom 11. bis 20. Februar hätte stattfinden sollen, nicht zu. «Nach 2021 nochmals zu pausieren, trifft uns hart», lässt sich der Vorstand des FC Bühler in der Medienmitteilung zitieren. Neben den hohen und nicht kompensierbaren finanziellen Einbussen schmerze «das Fussballerherz sehr», weil man mit den abgesagten Anlass vielen Kindern und fussballbegeisterten Personen eine willkommene Abwechslung im derzeit tristen Alltag nehme, heisst es weiter. Theoretisch könnte der grösster Vereinsanlass auch mit den geltenden Covid-Massnahmen durchgeführt werden, so FCB-Präsident Ivan Val. Aber man habe auch eine gesellschafts- und sozialpolitische Verantwortung. Mit den grossen Menschenansammlungen im Innenbereich des Gemeindesaals und der Turnhalle setze man aktuell nicht das richtige Zeichen. (pd)

11:01 Uhr

Eidgenössisches Grundbuch für Hundwil in Kraft

Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden hat für die Gemeinde Hundwil das eidgenössische Grundbuch per 1. Januar in Kraft gesetzt.

Nachdem in der Gemeinde Hundwil die Bereinigung der dinglichen Rechte für die Einführung des eidgenössischen Grundbuchs abgeschlossen werden konnte, hat der Regierungsrat gemäss Medienmitteilung dieses mit voller Rechtswirkung als anwendbar erklärt. Damit können eintragungsbedürftige Rechte, die bei den betroffenen Grundstücken nicht im Grundbuch Hundwil eingetragen sind, gegenüber Dritten nicht mehr geltend gemacht werden. Mit dieser Inkraftsetzung ist das eidgenössische Grundbuch nunmehr in allen Gemeinden von Appenzell Ausserrhoden in Kraft.

Ebenfalls per 1. Januar 2022 hat das Departement Inneres und Sicherheit dem Grundbuchamt Hundwil die Grundbuchführung mittels Informatik bewilligt. Damit erfolgt jetzt die entsprechende Grundbuchführung in allen Ausserrhoder Gemeinden einheitlich. (kk)

Montag, 17. Januar - 8:44 Uhr

Vom Gelegenheits-Kassierer zum Supermarkt-Leiter

Sandro Riedener leitet seit dem 1. Januar den Coop Waldstatt. Der 30-Jährige blickt gemäss Medienmitteilung auf einen bemerkenswerten beruflichen Werdegang zurück. Nach der abgeschlossenen Maurerausbildung absolvierte Riedener als Durchdiener den Militärdienst und begann ein Praktikum als Kleinkind-Erzieher. Während dieser Zeit arbeitete er jeweils samstags als Kassierer im Coop Gallus Markt in St.Gallen. «Dieser Einblick in die Welt des Detailhandels hat mich fasziniert und so wechselte ich 2015 in den Coop Rheineck», erzählt Riedener. Dort konnte er neue Erfahrungen sammeln und übernahm – unter anderem als Rayonleiter Brot/Backwaren – auch mehr Verantwortung.

Im Frühjahr 2019 begann Riedener im Coop Waldstatt das betriebsinterne Aspirantenprogramm und wurde nach erfolgreichem Abschluss stellvertretender Geschäftsführer. Mit viel Zuversicht blickt er nun der neuen Herausforderung entgegen. «Ich kenne das kleine sechsköpfige Team, das schon zuvor bestens harmoniert hat. Wir leben im Supermarkt das Motto: ‹Einer für alle und alle für einen›», betont der neue Geschäftsführer. Er freut sich darauf, seine Erfahrungen im Team einbringen zu können. Zudem schätzt er den engen Kundenkontakt im Dorfladen sehr. «Die Atmosphäre im Supermarkt in Waldstatt ist äusserst familiär. Wir kennen die allermeisten Kundinnen und Kunden mit Namen und oft ergeben sich während des Einkaufs herzliche kurze Gespräche. Das gefällt mir.»

Sandro Riedeners Vorgängerin in Waldstatt, die bisherige Geschäftsführerin Anja Kuster, tritt beruflich etwas kürzer und bleibt stellvertretende Geschäftsführerin. (pd)

Sonntag, 16. Januar - 13:00 Uhr

Nach Sekundenschlaf in Gais mit dem Auto auf Gleis gelandet

Ein 22-jähriger Lenker geriet in Gais auf der Höhe Strahlholz 561 infolge eines Sekundenschlafes von der Fahrbahn ab und kam auf dem Gleis der Appenzeller Bahnen zum Stillstand.

Das Auto des Lenkers blieb nach einem Sekundenschlaf auf dem Gleis der Appenzeller Bahn stehen.

Das Auto des Lenkers blieb nach einem Sekundenschlaf auf dem Gleis der Appenzeller Bahn stehen.

Symbolbild: Urs Bucher

Am Samstag, kurz nach 4 Uhr, fuhr ein PW-Lenker mit seinem Fahrzeug von Gais in Richtung Bühler. Wie es in der Polizeimeldung heisst kam er infolge eines Sekundenschlafes über den Fahrbahnrand hinaus und kollidierte mit einem Röhrenhag. Danach lenkte er nach links und fuhr auf das Bahngleis, wo er zum Stillstand kam. Der Führerausweis wurde eingezogen, weil die Alkoholprobe positiv war. Verletzt wurde niemand hingegen ist ein beträchtlicher Sachschaden entstanden. (kapo/chs)

Samstag, 15. Januar - 10:56 Uhr

Wertsachen bei Einbruch in Einfamilienhaus in Appenzell gestohlen

Am Freitagabend wurde an der Immstrasse in Appenzell ein Einbruch in ein Einfamilienhaus festgestellt. Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich gemäss Mitteilung der Polizei mittels Werkzeuggewalt durch das Wohnzimmerfenster Zutritt ins Haus und durchsuchte die Räumlichkeiten. Es entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken. Es wurden Wertsachen in unbestimmter Höhe gestohlen.

Die Täterschaft verschaffte sich mittels Werkzeugen Zutritt ins Haus.

Die Täterschaft verschaffte sich mittels Werkzeugen Zutritt ins Haus.

Symbolbild

Ebenso versuchte am gleichen Abend eine unbekannte Täterschaft in Steinegg, im Schönenbüel-Quartier, durch ein Fenster in ein Einfamilienhaus zu steigen. Wie es in der Polizeimeldung heisst, wurde die unbekannte Täterschaft beim Versuch jedoch mutmasslich gestört und verliess die Örtlichkeit. Es entstand ebenfalls Sachschaden von mehreren hundert Franken.

Personen, welche verdächtige Feststellungen (Personen und/oder Fahrzeuge) gemacht haben werden gebeten, sich bei der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden zu melden, Telefon: 071-788-95-00. (kapo/chs)

Samstag, 15. Januar - 08:47 Uhr

Auf vereister Fahrbahn ins Rutschen geraten und verunfallt

Der Fahrer blieb beim Selbstunfall unverletzt.

Der Fahrer blieb beim Selbstunfall unverletzt.

Bild: Kapo AI

Am Freitag, kurz vor Mitternacht, fuhr ein 30-jähriger Fahrzeuglenker mit seinem Personenwagen von Appenzell in Richtung Enggenhütten. Aufgrund der vereisten Fahrbahn verlor der Mann in der SOS-Kurve die Kontrolle über sein Fahrzeug, rutschte in die rechte Leitplanke und kam zum Stillstand. Das Auto musste anschliessend durch den Abschleppdienst geborgen werden. Der Lenker blieb gemäss Mitteilung der Polizei unverletzt. (kapo/chs)

15:01 Uhr

Ins Heck geprallt

Unbestimmte Verletzungen haben sich am Donnerstagmittag zwei Personen bei einem Verkehrsunfall in Herisau zugezogen.

Eine 25-jährige Lenkerin fuhr gemäss Medienmitteilung der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden mit ihrem Personenwagen kurz vor 13.15 Uhr auf der St.Gallerstrasse in Richtung St. Gallen. Dabei realisierte sie zu spät, dass die Fahrzeuge vor ihr aufgrund des Verkehrsaufkommens angehalten hatten und prallte gegen den vor ihr stehenden Personenwagen. Durch die Wucht des Aufpralles zogen sich der Lenker des stehenden Fahrzeuges und die auffahrende Lenkerin unbestimmte Verletzungen zu. An den beiden Fahrzeugen entstand Schaden in der Höhe von mehreren Tausend Franken. (KapoAR)

10:27 Uhr

Beim Einbiegen Auto übersehen

Am Donnerstag stiessen in Trogen zwei Autos zusammen. An den Fahrzeugen entstand Schaden in der Höhe von mehreren Tausend Franken. Personen wurden nicht verletzt. Wie die Kantonspolizei Ausserrhoden mitteilt, fuhr ein 86-jähriger Lenker mit seinem Personenwagen kurz nach 12 Uhr von Bergstrasse kommend in Richtung Bühlerstrasse. Dort wollte er nach links in Richtung Trogen einbiegen, übersah dabei einen in Richtung Bühler fahrenden Personenwagen und kollidierte schliesslich mit diesem. (Kpar)

08:50 Uhr

Kathrin Dörig wird neue Geschäftsleiterin im Appenzeller Volkskunde-Museum

Die Verwaltung der Genossenschaft Appenzeller Volkskunde-Museum hat an ihrer Sitzung vom 5. Januar die Nachfolgerin für die bisherige Geschäftsführerin Sandra Nater gewählt. Auf die Herisauerin folgt nun Kathrin Dörig. Das teilte die Genossenschaft am Freitag mit. «Eine Funktion zu übernehmen, um zusammen mit einem Team die Entwicklung eines wichtigen Museums im Appenzellerland mitzugestalten, hat mich schon immer gereizt. Deshalb bin ich sehr glücklich, dass ich diese Aufgabe übernehmen darf», wird sie in der Mitteilung zitiert.

Kathrin Dörig

Kathrin Dörig

Bild: PD

Bis zum Eintritt der neuen Geschäftsleiterin führt Jolanda Höhener als stellvertretende Geschäftsführerin interimsweise das Museum. Sie behält nachher die Funktion der Stellvertreterin der Geschäftsleitung und führt das Frontteam mit Sekretariat.

In der Mitteilung schreibt die Genossenschaft: «Wir sind glücklich, mit Kathrin Dörig, Jahrgang 1981, eine sehr gute Persönlichkeit für diese Führungsposition gefunden zu haben.» Von ihrer Ausbildung und ihren bisherigen Tätigkeiten bringe sie viel Know-how und auch Erfahrung mit, um das Appenzeller Volkskunde-Museum erfolgreich zu führen. Sie hat ein Masterstudium in Kulturmanagement erfolgreich absolviert und verschiedene Erfahrungen in Museen, Galerien und in der Kulturförderung gesammelt. Unter anderem war sie gut sieben Jahre für die Stadt Wil als Kulturbeauftragte tätig. Sie hatte diese Stelle aufgebaut und verschiedene Formate in der Förderung und Vernetzung entwickelt. Seit 2019 engagiert sie sich in ihrer Wohngemeinde Teufen als Gemeinderätin. Sie ist Leiterin des Ressorts Betriebe und Sicherheit sowie Kultur. Auch ist sie Stiftungsrätin der Stiftung Grubenmann-Sammlung und Präsidentin der Kulturkommission Teufen. Sie ist zudem Geschäftsführerin des Vereins Appenzellerland über dem Bodensee.

Kathrin Dörig wird ihre Tätigkeit am 1. März aufnehmen. Sie ist im Appenzeller Volkskunde-Museum verantwortlich für das Marketing, die Öffentlichkeitsarbeit und die gesamte Administration. Sie arbeitet in einer Co-Leitung sehr eng zusammen mit Nathalie Büsser, die die Verantwortung für das Kuratorium und somit für die Inhalte der Dauer- und Sonderausstellungen trägt. Mit diesem Schritt der neuen Führungsform stärke das Museum die inhaltliche Ausrichtung und freue sich, mit den beiden kompetenten Geschäftsführerinnen das Museum weiterzuentwickeln, heisst es im Communiqué. Die Mutter von drei Kindern lebt mit ihrem Mann seit 2014 in Teufen. Nebst Familie, Haus und Garten findet sie ihren Ausgleich zum beruflichen Alltag in der der Natur beim Bergsteigen sowie beim Yoga. (pd)

Donnerstag, 13. Januar - 17:50 Uhr

Mit Clowns schmunzeln und herzhaft lachen

Die Stiftung Lebensfreude machte es möglich. Die Clowns Elsi und Sissi unterhielten die Bewohnerinnen und Bewohner das Alterswohnheims Walzenhausen aufs Beste. Bereits die farbenfrohen Kostüme und die liebevollen Accessoires wie Blumen begeisterten die Bewohnenden, welche sich erwartungsvoll versammelt hatten. Die Stiftung Lebensfreude mit Präsidentin Christine Lienhard hatte auf ihrer Homepage nicht zu viel versprochen, als sie schrieb, die Stiftung verfolge das Ziel, Kraftquelle zu werden. Elsi und Sissi sprühten vor Fröhlichkeit, nahmen sich Zeit für die Bewohnerinnen und Bewohner, gingen auf sie ein, sangen gemeinsam auch alte, bekannte Weisen und taten der Seele rundum gut. Gerne hätten die Gruppe die Beiden noch lange im Almendsberg behalten, aber dann galt es nach einigen Zugaben Abschied zu nehmen. Elsi uns Sissi aber hatten alle zum Schmunzeln und immer wieder zum herzhaften Lachen gebracht. (pd)

13:41 Uhr

Herisauer Sporttage verschoben

Vom 31. Januar bis am 4. Februar 2022 hätten nach einem Jahr Unterbruch die Herisauer Sporttage wieder stattfinden sollen. Aufgrund diverser Unsicherheiten in Bezug auf die Entwicklung der Pandemie hat sich das Organisationskomitee der Herisauer Sporttage entschieden, den Anlass auf 2023 zu verschieben. «Der Entscheid ist uns nicht leicht gefallen. Doch das mit der Durchführung verbundene Risiko erscheint uns aktuell zu gross», sagt Dölf Alpiger, Projektverantwortlicher der Herisauer Sporttage. Auch habe man einen plötzlichen Abbruch der Sporttage vermeiden wollen. Für Dölf Alpiger wären es dieses Jahr die letzten Herisauer Sporttage gewesen, welche unter seiner Leitung stattgefunden hätten. (pd)

10:51 Uhr

«Nacht des Fuchses»

In der Fuchspopulation sind die Räude und Staupe weitverbreitete Krankheiten. Vor allem letztere erweist sich als hochansteckend gegenüber Katzen und Hunden. Die Jägerschaft im Appenzellerland ist bemüht, kranke und schwache Tiere zu erlegen. In der Nacht vom 6. auf den 7. Januar 2022 fand im Rahmen eines Hegeeinsatzes die sogenannte «Nacht des Fuchses» statt. Dreizehn Jäger versuchten in dieser Nacht, Beute zu machen. Am frühen Samstagmorgen kamen sie in Teufen zusammen. Im leichten Schneegestöber wurden die neun erlegten Füchse ausgelegt. Ein Trio aus Trogen spielte mit ihrem Jagdhorn das Lied Halali und verblaste so die Strecke. Jagdhornbläser sind unerlässliche Botschafter für die Jagd. Sie erweisen den Tieren die letzte Ehre und bilden eine Kommunikationsmöglichkeit zur Nicht-jagenden Bevölkerung. Mit dieser Art der Hege wird das Ziel verfolgt, der gesamten Artenvielfalt einen Lebensraum zu erhalten und die artgerechte Entwicklung und Verbreitung von Fauna und Flora zu ermöglichen. (pd)

Donnerstag, 13. Dezember - 9:30 Uhr

Caroni übernimmt SGP-Präsidium

Ständerat Andrea Caroni während der Wintersession.

Ständerat Andrea Caroni während der Wintersession.

Anthony Anex / KEYSTONE

Der Ausserrhoder Ständerat Andrea Caroni hat in der Wintersession turnusgemäss die Präsidien der Staatspolitischen sowie der Gerichtskommission abgeben und wurde neu ins ständerätliche Büro gewählt. Nun hat der FDP-Politiker ein weiteres neues Amt übernommen. Er wird Nachfolger von alt Nationalratspräsident Ruedi Lustenberger als Präsident der Schweizerischen Gesellschaft für Parlamentsfragen (SGP). Die Wahl des Ausserrhoders erfolgte kürzlich an der Hauptversammlung in Luzern. Die SGP wurde 1997 gegründet. In der Gesellschaft sind die Bundesversammlung, die Kantons- sowie zahlreiche Gemeindeparlamente vertreten. Auch der Ausserrhoder Kantonsrat und der Innerrhoder Grosse Rat sind Mitglieder. Die SGP hat unter anderem zum Ziel, die wissenschaftliche Forschung zu Parlamentsfragen und den Austausch unter den zahlreichen Parlamenten zu fördern. In diesem Jahr feiert die Gesellschaft ihr 25-Jahr-Jubiläum. (red)

16:55 Uhr

Gutes Jahresergebnis für die Raiffeisenbank Appenzeller Hinterland

Das Jahresergebnis 2021 der Raiffeisenbank Appenzeller Hinterland fällt positiv aus. Wie das Unternehmen mitteilt, haben die Kundeneinlagen um 7,5 Prozent auf 884,2 Millionen Franken zugenommen. Die Refinanzierung der Ausleihungen über Kundeneinlagen erreichte mit 102,11 Prozent einen sehr hohen Stand. Ebenfalls deutlich angestiegen seien die Depotvermögen. Per 31. Dezember beträgt der Depotbestand 211,4 Millionen Franken.

Die Ertragspositionen entwickelten sich im vergangenen Geschäftsjahr gemäss Medienmitteilung positiv. Der Geschäftsertrag ist dank des hohen Geschäftsvolumens um 2 Prozent auf 12,26 Millionen Franken (Vorjahr 12 Millionen Franken) gestiegen. «Der Optimismus mit Blick auf die wirtschaftliche Erholung sowie das Vertrauen in die Anlagekompetenz von Raiffeisen führte zu höheren Transaktionsvolumen der Anlegerinnen und Anleger», schreibt die Bank. Die Raiffeisenbank Appenzeller Hinterland konnte gemäss Mitteilung zudem ihren Marktanteil im Hypothekargeschäft halten und das Hypothekarvolumen um 2,5 Prozent auf 849,9 Millionen Franken steigern. Die übrigen Forderungen gegenüber Kunden seien leicht, um 0,7 Millionen Franken auf 16,1 Millionen Franken, gesunken. Darin enthalten seien auch die Covid-19-Kredite an lokale Unternehmen, die im Vorjahr im Rahmen des Garantieprogramms des Bundes ausbezahlt wurden. Ein Teil der Covid-19-Kredite sei inzwischen bereits zurückbezahlt worden. Insgesamt weist die Raiffeisenbank für das Geschäftsjahr 2021 einen Jahresgewinn von 0,898 Millionen Franken aus. Dies entspricht einer Zunahme von 9,56 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mit dem erwirtschafteten Gewinn stärke die Raiffeisenbank ihre stabile Eigenkapitalbasis erneut und sei somit für die kommenden Jahre gut aufgestellt.

Da aufgrund der aktuellen Zertifikatsregeln und der Corona-Situation nicht allen Genossenschafterinnen und Genossenschafter eine Teilnahme an der Generalversammlung ermöglicht werden kann, hat der Verwaltungsrat der Raiffeisenbank Appenzeller Hinterland entschieden, wieder von der Möglichkeit der schriftlichen Abstimmung Gebrauch zu machen. Die Mitglieder-Anlässe am 30. April (Comedy-Obet in Hundwil mit Peach Weber) und 1. Mai (Zmorge in Waldstatt) sollen aber wie geplant, unter Einhaltung der dann gültigen Corona-Regeln, stattfinden. (pd)

13:37 Uhr

Urnäsch: Kinder unter 15 Jahren von Kurtaxe befreit

Das revidierte Kurtaxenreglement ist per 1. Januar in Urnäsch in Kraft gesetzt worden. Wesentlichste Änderungen ist gemäss Medienmitteilung die Kurtaxenbefreiung der Kinder bis 15 Jahre.

Die Urnäscher Stimmbevölkerung hat mit dem unbenutzten Ablauf der Referendumsfrist am 22. Oktober dem Kurtaxenreglement zugestimmt, der Regierungsrat hat das neue Kurtaxenreglement am 7. Dezember genehmigt. Gestützt darauf hat der Gemeinderat beschlossen, das revidierte Kurtaxenreglement per 1. Januar in Kraft zu setzen.

Die Kurtaxe beläuft sich in Urnäsch schon über ein Jahrzehnt auf 1 Franken pro Gast und Logiernacht und bleibt unverändert. Ebenfalls unverändert bleibt die Jahrespauschale für Eigentümer sowie Dauermieter von Ferienhäusern und Ferienwohnungen bei 100 Franken.

Nebst der Anpassungen von Zuständigkeiten und Begriffen ist folgende Änderung hervorzuheben: Bisher waren Kinder unter 12 Jahren von der Entrichtung der Kurtaxe befreit; neu sind Kinder unter 15 Jahren sind von der Kurtaxe befreit. Dies werde Eltern sowie auch Schulen entgegenkommen, welche in Urnäsch Ferien verbringen, so die Gemeindekanzlei. (gk)

11:56 Uhr

Prüfungserfolge für ARA-Leitungsteam

ARA-Betriebsleiter Patrick Holderegger und sein Stellvertreter Marcel Weiss haben die Prüfung zum eidgenössisch diplomierten Klärwerkfachmann bestanden.

Eine Abwasserreinigungsanlage (ARA) ist ein komplexes Gebilde, bei dessen Betrieb physikalische, biologische und chemische Prozesse genau im Auge behalten werden müssen. Darum habe die Ausbildung des Personals einen hohen Stellenwert, wie die Gemeinde Herisau mitteilt.

Den schriftlichen, mündlichen und praktischen Prüfungen ging eine mehrjährige Vorbereitung mit insgesamt neuen Wochen Blockunterricht voran. ARA-Betriebsleiter Patrick Holderegger hatte gemäss Communiqué 2020 das Pech, dass seine Prüfung zwei Wochen vor der Durchführung pandemiebedingt abgesagt wurde. «Dafür konnte ich mich zusammen mit Marcel Weiss auf die Prüfung Ende 2021 vorbereiten.»

Patrick Holderegger, Betriebsleiter ARA Herisau, und Marcel Weiss, stv. Betriebsleiter ARA Herisau (v.l.)

Patrick Holderegger, Betriebsleiter ARA Herisau, und Marcel Weiss, stv. Betriebsleiter ARA Herisau (v.l.)

Bild: PD

Das eidgenössische Diplom für Klärwerkfachleute ist Voraussetzung für die Leitung von Abwasserreinigungsanlagen mit einem Einzugsgebiet von 10’000 Einwohnerinnen und Einwohnern oder mehr. Die ARA Herisau ist auf 34’000 Einwohnergleichwerte ausgelegt und versorgt die Gemeinden Herisau und Teilgebiete von Schwellbrunn. Ausserdem ist ihr Team für den Betrieb der Abwasserreinigungsanlagen Waldstatt, Urnäsch, Bömmeli und Schwägalp sowie der zugehörigen Pumpstationen zuständig. (gk)

11:13 Uhr

Livia Schlesinger als Leiterin Sozialamt in Wolfhalden gewählt

Ende Januar 2022 verlässt Stefanie Rohner nach rund zwei Jahren das Sozialamt Wolfhalden, um eine neue berufliche Herausforderung anzutreten. Als neue Leiterin Sozialamt wurde nun Livia Schlesinger gewählt,wie die Gemeinde mitteilt. Schlesinger tritt die Stelle per 1. April mit einem Pensum von 40 Prozent an.

Livia Schlesinger ist verheiratet und Mutter von drei Kindern. Sie lebt mit ihrer Familie im Appenzeller Vorderland. Nach der kaufmännischen Grundausbildung hat sie sich stetig weitergebildet und im Sozialbereich spezialisiert. Aktuell arbeitet sie bei den Sozialen Diensten Vorderland und ist für das Alimentenwesen zuständig. Für die Überbrückung der Vakanz konnte Christian Hug gewonnen werden. Während rund 23 Jahren war er Leiter des Polyvalenten Sozialdienstes der Stadt Romanshorn – während der letzten 10 Jahre zudem Vormundschaftssekretär. (gk)

Mittwoch, 12. Januar - 9:57 Uhr

Personalgesetz wirft für PU Fragen auf

Herisau - Regierungsgebäude Appenzell Ausserrhoden am Obstmarkt in Herisau Appenzell

Herisau - Regierungsgebäude Appenzell Ausserrhoden am Obstmarkt in Herisau Appenzell

Ralph Ribi

Die Parteiunabhängigen Appenzell Ausserrhoden (PU AR) nehmen Stellung zum teilrevidierten Personalgesetz. Der Handlungsbedarf zur Anpassung an die neuen Gegebenheiten sei unbestritten, teilt die Gruppierung in der Medienmitteilung zur Vernehmlassung mit. Wegen verschiedenen Änderungen des Bundesgesetzes über den Erwerbsersatz und des Obligationenrechts sei der Kanton angehalten, das Personalgesetz (PG) anzupassen. Zudem habe das Stimmvolk die Gesetzesvorlage «Ehe für alle» im September 2021 angenommen. Damit gebe es eine Änderung der Bestimmung über die Entstehung des Kindesverhältnisses bzw. die Begründung der Elternschaft.

Die PU AR begrüssen in der Medienmitteilung grundsätzlich, dass im neuen PG die im Personalrecht verankerten Urlaubsansprüche auf das Anspruchsniveau des Obligationenrechts angehoben werden. Ebenso begrüssen die PU AR, dass dort wo die Erwerbsersatzordnung 80 Prozent ausrichtet, die Betroffenen 100 Prozent des Lohnes ausbezahlt bekommen. Diesbezüglich schätzt die PU auch, dass in den Erläuterungen auch auf das Regierungsprogramm 2020-2023 verwiesen wird. Der Kanton solle als ein fortschrittlicher und kompetitiver Arbeitgeber wahrgenommen werden.

Die PU vermissen in den Erläuterungen hingegen eine Schätzung der finanziellen Auswirkungen der Anpassung des PG. Zwar werde darauf hingewiesen, dass Referenzgrössen bezüglich Häufigkeit von Mutterschaft, Vaterschaft, Adoption und Betreuungsbedarf fehlen. Es werde aber geschätzt, dass mit ca. 15 Vaterschaften pro Jahr gerechnet werden könne.

Betreffend Mutterschaftsurlaub wird erwähnt, dass der Arbeitgeber für den Teil der Lohnfortzahlung, welcher die Leistungen nach EOG übersteigt, eine Versicherung abschliesst. «Ist dies nur für den Mutterschaftsurlaub vorgesehen oder für alle im PG verankerten Urlaube (Mutterschafts-, Vaterschafts-, Adoptions- und Betreuungsurlaub)?», so die PU.

Zu grösseren Diskussionen bei den PU AR führte der Betreuungs- und Adoptionsurlaub. Hier gehe der Kanton deutlich weiter als vorgeschrieben. Eine geringe Minderheit der PU AR lehnt diese Ausdehnung ab. Die PU fragt sich dabei, was die Begründung sei, dass der Kanton so grosszügig beiden Elternteile den vollen Urlaub zugestehe. Im Weiteren wird definiert, dass im Krankheitsfall ein Rückfall erst als neues Ereignis anerkannt wird, wenn er nach längerer beschwerdefreier Zeit eintritt. Dies ist für die PU ein zu ungenau definierter Zeitraum. Es sollte genau definiert werden, was unter «längerer beschwerdefreier Zeit» verstanden wird, sonst dürften Rekurse an der Tagesordnung sein, so die Gruppierung. (pd)

Dienstag, 18:15 Uhr

Nordostschweizer Jodlerfest sucht Sponsoren

Das Organisationskomitee (OK) ist seit Längerem mit den Vorbereitungen des Festes beschäftigt.

Das Organisationskomitee (OK) ist seit Längerem mit den Vorbereitungen des Festes beschäftigt.

Bild: PD

(pd) Die Vorbereitungen für das Nordostschweizer Jodlerfest vom 1.- 3. Juli 2022 in Appenzell laufen auf Hochtouren. Für eine erfolgreiche Durchführung zählt das Organisationskomitee aber auch auf die Unterstützung aus der Region. Das örtliche Gewerbe und Private können sich gemäss einer Mitteilung als Gönner, Sponsoren oder Inserenten für das Jodlerfest engagieren und so einen Beitrag zum Grossanlass im kommenden Sommer leisten.

Mit Inseraten im Festführer oder auf den Tombola-Losen kann das grosse Jodlerfest-Publikum direkt erreicht werden. Zudem werden Gönnerbeiträge ab 500 Franken im Internet und im Festführer publiziert. Auch ein Engagement als Sponsor sei weiterhin möglich, heisst es im Schreiben weiter. Alle Details finden sich auf www.jodlerfest-appenzell.ch/sponsoren

Dienstag, 14:20 Uhr

Parkplatzgebühren auf dem Zeughausplatz in Teufen

Bislang war das Parkieren auf dem Zeughausplatz kostenlos.

Bislang war das Parkieren auf dem Zeughausplatz kostenlos.

Bild: Trix Niederau

(gk) Die Kommission Betriebe und Sicherheit hat sich gemäss einer Mitteilung im Auftrag des Teufner Gemeinderates mit der Thematik der Parkplatzbewirtschaftung auf dem Gemeindegebiet auseinandergesetzt. Infolgedessen unterbreitete sie dem Gemeinderat einen Antrag zur Einführung der aktiven Parkplatzbewirtschaftung an der Landhausstrasse und dem Zeughausplatz. Mit diesem Schritt soll das Parkplatzregime im Dorfzentrum vereinheitlicht werden und den Langzeitparkierenden (Lastwagen, Baumaschinen, Wohnwagen etc.) entgegengewirkt werden. Der Gemeinderat habe den Überlegungen und den Anträgen der Kommission zugestimmt.

Folglich ergibt sich folgende Gebührenregelung für die beiden Parkplätze: Zeughausplatz: Ganztägig von 00.00 – 24.00 Uhr:

3 h gratis Parkzeit
bis 6 h 1.-
bis 12 h 3.-
bis 24 h 5.-

Landhausstrasse: Montag - Freitag 08.00 -19.00 Uhr, Samstag 08.00 - 16.00 Uhr

3 h gratis Parkzeit
bis 6 h 1.-
bis 12 h 3.-
bis 24 h 5.-

Als zusätzliche Begleitmassnahme werde zudem die freie Parkdauer in der Tiefgarage Landhaus von 4 auf 3h reduziert und an die übrigen Parkplätze angeglichen. Die aktuell gültigen Tarife der Tiefgarage würden keine Anpassung erfahren, heisst es im Schreiben weiter.

Dienstag, 10:50 Uhr

Erfolgreicher Saisonstart für den TGA

3. Rang Laura Potocnik (SC Bühler), 4. Rang Leonie Fuster (SC Brülisau-Weissbad) und 5. Rang Xenia Fuster (SC Brülisau-Weissbad).

3. Rang Laura Potocnik (SC Bühler), 4. Rang Leonie Fuster (SC Brülisau-Weissbad) und 5. Rang Xenia Fuster (SC Brülisau-Weissbad).

Bild: PD

(pd) Mit zwei Podestplätzen und neun Top-Rangierungen starteten die jüngsten Athletinnen und Athleten der Trainingsgemeinschaft Appenzell (TGA) vergangenes Wochenende in die neue Saison. Die beiden Combi-Race fanden in Grüsch-Danusa statt. Mit abwechselnden Slalom- und Riesenslalomabschnitten sei dieses Rennformat gemäss einer Mitteilung für die Kinder «etwas sehr Spezielles». Das Schwierige dabei sei, dass man auf die sich ändernden Torabstände schnell reagieren muss. Weiter wird bei einem solchen Rennen auch die Wahl des Skis immer heiss diskutiert. Es stellt sich nämlich die Frage, ob man sich eher für den kürzeren Slalomski entscheidet, und damit perfekt auf die Slalomabschnitte vorbereitet ist, oder nimmt man lieber den längeren Riesenslalomski, damit man das Tempo aus den Riesenslalomabschnitten mitnehmen kann.

Mit diesen Überlegungen im Hinterkopf reisten die Rennfahrerinnen und Rennfahrer zusammen mit ihren Trainern Irina Schefer und Remo Blatter nach Grüsch. Im ersten der beiden Rennen waren die Kinder dann auch schon stark gefordert, da der Lauf schwierig gesteckt wurde. Laura Potocnik (SC Bühler), Leonie Fuster (SC Brülisau-Weissbad) und Xenia Fuster (SC Brülisau-Weissbad) kamen mit den schwierigen Bedingungen gut zurecht und platzierten sich gleich alle hintereinander auf den Plätzen drei bis fünf. Dieses Rennen war dann für viele TGA-Fahrerinnen auch gleich das erste Rennen der neuen Saison. Laura konnte im zweiten Lauf ihre Leistung bestätigen und fuhr erneut auf den dritten Platz. Gleich hinter ihr platzierte sich Gianna Lippuner (SC Appenzell), die sich im Vergleich zum ersten Rennen um drei Plätze verbessern konnte. Mit zwei Podestplätzen und den vielen Top-Ten-Rangierungen zeigte das junge Team einen guten Saisonstart und verspricht einiges für die nächsten Rennen.

Dienstag, 9:25 Uhr

Schwägalp-Schwinget mit neuer Website

Tausende Besucherinnen und Besucher zählt der Schwägalp-Schwinget bei jeder Durchführung.

Tausende Besucherinnen und Besucher zählt der Schwägalp-Schwinget bei jeder Durchführung.

Bild: Urs Bucher

(pd) Die Coronazeit hat das Organisationskomitee (OK) Schwägalp-Schwinget genutzt um ihre, in die Jahre gekommene Website www.schwaegalp-schwinget.ch neu zu gestalten. Aufgeschaltet wird sie gemäss einer Mitteilung zum alten Silvester, den 13. Januar, hin. Die Nutzerinnen und Nutzer werden auf der neu gestalteten Seite Informationen zum Schwingfest selber, zur Anreise, zum Ticketing, zur Übernachtung, Aus- und Rückblick sowie Wissenswertes über den Verein, dass OK und die Geschichte finden. Die ganze Website wurde mit grossformatigen Bildern sowie Bildergalerien bestückt. Ebenso sind Filmsequenzen vom Schwägalp-Schwinget anzuschauen. Auch das Thema Tradition wird auf der neuen Website grossgeschrieben: So finden die Besucherinnen und Besucher Interessantes über die verschiedenen Bräuche und Traditionen rund um den Säntis.

16:54 Uhr

UHA gewinnt beim Schlusslicht im Wallis

Für die NLB-Frauen des UH Appenzell stand nach der Weihnachtspause eigentlich eine Doppelrunde auf dem Programm. Die Partie gegen die Hot Chilis wurde aufgrund von positiv getesteten Spielerinnen jedoch kurzfristig abgesagt. Am Sonntag ging die Reise dann nach Visp, um gegen das Tabellenschlusslicht anzutreten. Die Innerrhoderinnen fuhren einen 6:0-Auswärtssieg ein. In den ersten Spielminuten war der UH Appenzell grösstenteils im Ballbesitz. Die Visper Lions lauerten auf Konter und probierten die Auslösungen der Appenzellerinnen zu stören und unruhige Situationen auszunutzen. So wurden unzählige Chancen der Innerrhoderinnen zunichtegemacht. Erst in der letzten Spielminute des ersten Drittels fand der Ball dann den Weg ins Tor des Heimteams. Nicole Fässler lancierte mit einem weiten Ball Lea Fritsche, die mit einer Volleyabnahme ins nahe Eck die Torhüterin der Lions bezwang. Zweiter Treffer kurz vor Ende des Mitteldrittels Die Appenzellerinnen waren sich in der Pause bewusst, dass sie ihre Chancen besser nutzen müssen, und kehrten nach der Traineransprache gestärkt auf das Spielfeld zurück. Doch es dauerte wiederum beinahe 20 Spielminuten, bis das nächste Tor fiel. Nach einem schönen Spielzug versenkte Ronja Graf am weiten Pfosten das Zuspiel von Ladina Moser. Mit dem Zwei-Tore-Vorsprung verabschiedeten sich die beiden Teams in die Pause. Für das letzte Drittel nahmen sich die Appenzellerinnen vor, den Vorsprung weiter auszubauen und in der Defensive abgeklärt aufzutreten. Die Walliserinnen versuchten hingegen mehr Druck auszuüben, weshalb sich für die Innerrhoderinnen Räume öffneten. Svenja Manser nutzte dies, zog alleine auf die Torhüterin und netzte mit einem satten Schuss zum 3:0 ein. Die Torlaune der UHA-Frauen stieg und so erhöhten sie innert weniger Minuten das Skore weiter. Svenja Manser brachte den Ball kurz nach dem 3:0 erneut im Tor unter. Anschliessend folgte ein Tor durch Livia Heller auf Pass von Corinne Knellwolf. Die Unparteiischen sprachen danach eine Strafe gegen Visp aufgrund Bodenspiels aus. Die Appenzellerinnen liessen auch diese Chance nicht ungenutzt und erhöhten auf das Schlussresultat von 6:0. (pd)

14:06 Uhr

Standortbestimmung für Ü40

Mit der Initiative Viamia wollen Bund und Kantone die Berufschancen von älteren Arbeitskräften erhöhen. Per Anfang Januar wird das Angebot schweizweit eingeführt. So auch in Appenzell Ausserrhoden, wie die Kantonskanzlei mitteilt.

Themenbilder Homeoffice, aufgenommen am 25.01.2021

Themenbilder Homeoffice, aufgenommen am 25.01.2021

Britta Gut

Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) hat gemeinsam mit den Kantonen den Auftrag, ein kostenloses Angebot für die berufliche Standortbestimmung und Laufbahnberatung von Arbeitnehmenden über 40 Jahre zu schaffen. Dieser Auftrag ist eine von sieben Massnahmen, welche der Bundesrat 2019 zur Stärkung des inländischen Arbeitskräftepotenzials beschlossen hat. Viamia ist ein einheitliches Beratungsangebot. Elf Pilotkantone haben dieses im Jahr 2021 erfolgreich getestet.

Im Kanton Appenzell Ausserrhoden können sich Interessierte Personen nun für das Viamia-Beratungsangebot anmelden. Das Angebot besteht aus einer kostenlosen beruflichen Standortbestimmung. Weiter zeigt es den Teilnehmenden Chancen für ihre berufliche Weiterentwicklung auf. Teilnehmen können alle Personen über 40 Jahre, welche im Kanton wohnhaft sind und keine vergleichbaren Beratungsangebote von ALV, IV oder Sozialhilfe in Anspruch nehmen. Am Anfang des Prozesses wird anhand der Berufsbiografie sowie einer schriftlichen Befragung eine Standortbestimmung durchgeführt. Die Ergebnisse bespricht eine Fachperson aus der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung mit der teilnehmenden Person im Rahmen einer Beratung. Daraus resultiert eine Einschätzung über die persönlichen Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Diese Einschätzung basiert nicht nur auf den persönlichen Komponenten, sondern berücksichtigt auch aktuelle, branchenspezifische Trends auf dem Arbeitsmarkt. Die Beratungspersonen finden gemeinsam mit der teilnehmenden Person Wege, wie diese ihre Arbeitsmarktfähigkeit erhalten und stärken kann. Am Ende des Beratungsprozesses wird ein Ergebnisbericht erstellt. Interessierte Personen finden auf www.ar.ch/viamia weitere Informationen sowie die Anmeldemöglichkeit für das Beratungsangebot. (kk)

11:35 Uhr

Auch am Alten Silvester gilt: Touristen unerwünscht

Gian Ehrenzeller / KEYSTONE

Zum Jahreswechsel wurde dem Appell des Ausserrhoder Regierungsrates, auf einen Besuch des Silvesterchlausens zu verzichten, weitgehend Folge geleistet. Wie die Kantonskanzlei mitteilt, blieben viele auswärtige Gäste dem Anlass fern. Die zahlreichen Chlausenschuppel in den Gemeinden des Hinter- und Mittellandes verlegten ihre «Striche» (Routen) ausserhalb der Dörfer und trugen so aktiv zur Vermeidung von Menschenansammlungen in den Zentren bei.

Für die Durchführung des Silvesterchlausens vom 13. Januar gelten wieder dieselben Regeln und Schutzmassnahmen. Die Schuppel werden unterwegs sein können – das auswärtige Publikum und die Touristinnen und Touristen werden dringend aufgefordert, dem Anlass fernzubleiben, heisst es im Communiqué. «Zur aktiven Bekämpfung der Pandemie müssen alle Personen, Einheimische und Silvesterchläuse, sich strikte an die Schutzregeln halten.»

Nur wenn sich die Schuppel an die geltenden Regeln halten und die üblicherweise zahlreichen Gäste ausbleiben, könne der alte Silvester ohne Folgen gefeiert werden. Alle Personen müssen sich angesichts der aktuellen Situation und der neuen, hochansteckenden Virusvariante an die Regeln halten. Touristen werden aufgefordert, das Silvesterchlausen aus der Ferne zu beobachten, zum Beispiel mit dem Film «Silvesterchlausen», welcher auf der Homepage von Appenzellerland Tourismus am 13. Januar verfügbar ist.

Neben den bereits bekannten Impfmöglichkeiten und Teststationen in Herisau und Teufen wird im Vorfeld des Silvesterchlausens am 12. Januar eine zusätzliche Teststation für Silvesterchläuse in Urnäsch, Schulanlage, Unterdorfstrasse 36, von 15 bis 20 Uhr eingerichtet. Die Öffnungszeiten der anderen Testzentren und weitere Informationen sind unter www.ar.ch/corona abrufbar. (kk)

11:22 Uhr

Christbäume − trotz Ungewissheit wegen Corona − für den Funkensonntag gesammelt

Es ist inzwischen eine Tradition, dass der Waldstätter Gidio Hosestoss auf einem Funken verbrannt wird, der aus eingesammelten Christbäumen gebaut wird. Ob dieses Jahr die «Kremation» am Funkensonntag, aber auch der Gidio-Umzug überhaupt stattfinden kann, ist noch ungewiss. Trotzdem entschied Gidio-Pfarrer Gian Mattïa Gantenbein (rechts auf dem Bild) nach Rücksprache mit dem Gemeindepräsidenten, dass die Christbäume durch seine Klassenkameradinnen und -kameraden eingesammelt und im Betriebsgebäude des ehemaligen Armee-Tanklagers im Winkfeld zwischengelagert werden. Dies geschah am Samstag. So waren ab acht Uhr 13 Mädchen und neun Knaben während gegen drei Stunden damit beschäftigt, im ganzen Gemeindegebiet die an den Strassenränder deponierten Zweige, Tännchen und Tannen einzusammeln. Unterstützt wurden sie von Tobias Blumer, Stefan Roth Marcel Rüegg und Gemeindemitarbeiter Hans-Jürg Nufer mit Fahrzeugen.

Der Gidio-Hosestoss-Umzug in der Gemeinde Waldstatt musste letztes Jahr wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden. Die Christbäume wurden trotzdem eingesammelt, jedoch sogleich beim MZG gehäckselt. Gian Mattïa Gantenbein hofft, dass sich die Lage bis in rund acht Wochen soweit verbessert, dass schliesslich doch noch ein Funken aufgebaut werden kann. Ansonsten gibt es erneut eine «Christbaum-Häckselte». Ob der Gidio-Umzug am 2. März 2022 stattfinden kann, ist ungewiss. Nachdem aber bekannt wurde, dass Schulskilager durchgeführt werden dürfen, trafen beim 111. Waldstätter Gidio-Pfarrer sogleich Anmeldungen für Themenwagen ein. (H9)

09:56 Uhr

Weitere Modernisierungsetappe im Coop Herisau

Der Coop Herisau wird derzeit modernisiert. Am Montag, 24. Januar, beginnen die Umbauarbeiten im Innern des Supermarkts, wie das Unternehmen mitteilt. Diese werden etappenweise vorgenommen, sodass die Kundinnen und Kunden wie gewohnt einkaufen können. Die Öffnungszeiten bleiben während des gesamten Umbaus unverändert. Die Gestaltung erfolgt nach neuem Ladenkonzept: Mit viel Holz, echten Backsteinmauern und einem Granitboden mit Steinplatten aus dem Tessiner Onsernonetal. Zudem werde das Angebot noch stärker auf Frische ausgerichtet. Die Eröffnung ist im Herbst dieses Jahres geplant. (pd)

Montag, 10. Januar - 08:51 Uhr

Gebührend entsorgen – gestern, heute und morgen

Abfälle gehören zu unserem Leben. Der korrekte und nachhaltige Umgang damit ist daher von zentraler Bedeutung. Wie wurden Abfälle gestern und heute bewirtschaftet; was ändert sich für die Zukunft? Ist «zero waste» eine Vision oder Illusion? Fragen, auf deren mögliche Antworten im Referat eingegangen wird und im Anschluss daran diskutiert werden darf. Die Appenzellische Naturwissenschaftliche Gesellschaft lädt am Montag, 10. Januar 2022, 19.30 Uhr zum öffentlichen, unentgeltlichen Vortrag am Bildschirm zuhause (Zugangsdaten auf der Internetseite ang-appenzell.ch).

Samstag, 8. Januar - 18:10 Uhr

Unbekannte Täter brechen in Wohn- und Geschäftshaus ein

Während den letzten Tagen drang eine bisher nicht bekannte Täterschaft gewaltsam in ein Wohn- und Geschäftshaus an der Brülisauerstrasse in Steinegg ein. Es wurden sämtliche Räume durchsucht. Ob etwas gestohlen wurde und wie viel, ist noch nicht bekannt. Die Kantonspolizei Appenzell innerrhoden bittet unter der Telefonnummer 071 788 95 00 um sachdienliche Hinweise. (kapo/vat)

Samstag, 8. Januar - 11:11 Uhr

Selbstunfall in Urnäsch

Kurz nach 2 Uhr ist am Samstag eine 20-jährige Autofahrerin von der Schwägalp in Richtung Urnäsch gefahren. Laut einer Medienmitteilung der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden rutschte das Fahrzeug im Bereich Grossgarten in einer Linkskurve gerade aus und kollidierte mit dem Wiesenbord, sowie einem Eisenpfahl. Die Fahrzeuginsassen seien unverletzt geblieben. An dem Personenwagen sei ein Sachschaden von mehreren Tausend Franken entstanden. (kapo/evw)

Beim Selbstunfall wurde niemand verletzt.

Beim Selbstunfall wurde niemand verletzt.

Bild: Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden





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