Schweiz

Bundeshaus wird mit Granit-Pollern vor Anschlägen mit Fahrzeugen geschützt

Laut Bundespolizei ist das Bundeshaus zu wenig gegen Anschläge mit Fahrzeugen geschützt. Das wird nun nachgeholt.

Laut Bundespolizei ist das Bundeshaus zu wenig gegen Anschläge mit Fahrzeugen geschützt. Das wird nun nachgeholt.

Am Montag haben die Arbeiten zur besseren Sicherung des Bundeshauses in Bern begonnen. An der Nordseite des Gebäudes werden dabei Granit-Poller mit einem Stahlkern installiert.

(wap) Mit den Pollern werde eine Empfehlung des Bundesamts für Polizei umgesetzt, teilten die Parlamentsdienste am Montag mit. Dieses habe aufgrund der erhöhten Terrorgefahr in Europa dazu geraten, die Nordseite des Gebäudes und dessen Vorzone besser zu schützen.

Für die Poller wird Tessiner Granit verwendet, der sich optisch gut in die historische Altstadtumgebung einpasse. Unter dem Granit verborgen ist ein Stahlkern, der allen Sicherheitsanforderungen genüge. Für die Gestaltung sei die Stadt Bern zuständig gewesen. Der Haupteingang mit Vorzone des Bundeshauses wird dazu bis im August mit einer Bauwand abgesperrt. Die Arbeiten dauern bis im Oktober. Sie sind aufwendig, da die Bewahrung des archäologischen Untergrundes spezielle Fundamente notwendig mache, schreiben die Parlamentsdienste.

Meistgesehen

Artboard 1