Kreuzfeld

Pavillon als provisorisches Schulhaus geplant

Die Profile für das Provisorium stehen. Foto: tg

Die Profile für das Provisorium stehen. Foto: tg

Zurzeit liegt ein Baugesuch für einen Pavillon öffentlich auf. Dieser dient im Kreuzfeld während der Sanierung der Schulhäuser als provisorischer Schulraum.

Im nächsten Sommer beginnen der Umbau und die Modernisierung der Kreuzfeld-Schulhäuser. Zuerst ist das Schulhaus Kreuzfeld 1 (K1) mit der grossen Uhr an der Reihe. Das bedeutet für die Kinder natürlich keineswegs schulfrei. Vielmehr muss die Sanierung gleichzeitig mit dem Schulbetrieb durchgeführt werden. Deshalb will die Stadt auf der grossen Wiese im Kreuzfeld ein Provisorium erstellen, in dem einzelne Klassen während des Umbaus unterrichtet werden.

Noch bis zum 31. Oktober liegt auf dem Stadtbauamt ein Baugesuch für einen Pavillon mit vorläufig sechs Schulzimmer öffentlich auf. Neben den Schulräumen beinhaltet der Pavillon Toiletten und ein Lehrerzimmer. Die Kosten von etwa 850'000 Franken für den Bau sind laut Stadtbaumeister Urs Affolter Teil eines Rahmenkredits. Diesen genehmigte das Stimmvolk Mitte Mai mit über 85 Prozent Ja-Stimmen zur Sanierung der beiden Schulhäuser.

Das Provisorium werde mit Einzelfundamenten und einzelnen Elementen gebaut, so Affolter. Man kann sich das in etwa so vorstellen: Die Schulzimmer sind einzelne Elemente und werden zusammengesetzt wie ein Baukasten. Das ermöglicht auch, für die spätere Sanierung des K4 zwei weitere Schulzimmer hinzuzufügen. Dann besteht der Pavillon aus acht Schulzimmern. Ende Juni 2012 müsse das Provisorium bezugsbereit sein, sagt der Stadtbaumeister.

Die Sanierungen der beiden Kreuzfeld-Schulhäuser kostet insgesamt 19 Millionen Franken. Beim 1930 erbauten Schulhaus K1 sind grössere Eingriffe am Gebäude durch den Liftanbau, der das Gebäude rollstuhlgängig macht, zu erwarten. Weiter wird eine Dämmung des Gebäudes einerseits den Energieverbrauch massiv reduzieren und andererseits auch zum Schallschutz beitragen.

Im Estrich soll neu die Haustechnik Platz finden. Die Räumlichkeiten werden alle mit den notwendigen EDV-Verkabelungen ausgestattet. Das Bauprogramm sieht sechs Bauetappen vor, wobei das Gebäude zuerst vertikal erschlossen und danach geschossweise saniert wird. Baubeginn ist im Juni 2012 – sofern alle Bewilligungen vorhanden sind. Bauende ist für März 2013 geplant. Mit den Arbeiten an K4 soll dann im Juni 2013 begonnen werden.

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