Duftstoffe
3,3 Milliarden Franken: Givaudan kann seinen Umsatz steigern

Der Genfer Aromen- und Duftstoffhersteller Givaudan erholt sich von der Coronapandemie. Bei der Luxusparfümerie sieht das Unternehmen gar eine «kräftige Verbesserung».

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Der Genfer Aromen- und Duftstoffhersteller Givaudan kann auch im zweiten Quartal 2021 erfreuliche Zahlen präsentieren.

Der Genfer Aromen- und Duftstoffhersteller Givaudan kann auch im zweiten Quartal 2021 erfreuliche Zahlen präsentieren.

Keystone

3,4 Milliarden Franken hat das Genfer Unternehmen Givaudan im ersten Halbjahr umgesetzt. Das ist gegenüber der Vorjahresperiode ein Wachstum von 4,7 Prozent in Schweizer Franken, wie die Firma am Donnerstag mitteilt. Gewachsen sind sowohl die Verkäufe im Bereich «Riechstoffe & Schönheit» (+7,4 Prozent) und «Geschmack & Wohlbefinden» (+2,5 Prozent).

Auch die Luxusparfümerie, die bisher am stärksten von der Covidpandemie betroffen war, erholte sich laut Mitteilung «kräftig». Auch beim Foodservice stellt das Unternehmen eine Erholung fest. Dies, «da in bestimmten Märkten die Einschränkungen für den Verzehr von Speisen und Getränken ausser Haus allmählich gelockert wurden», schreibt der Aromen- und Duftstoffhersteller. «In einem Umfeld, das nach wie vor von vielen Unsicherheiten im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie geprägt ist, haben wir bewiesen, dass wir widerstandsfähig sind», lässt sich CEO Gilles Andrier zitieren.

Der Nettogewinn beläuft sich im ersten Halbjahr auf 481 Millionen Franken. In der Vorjahresperiode waren es 413 Millionen gewesen. Im ersten Quartal hatte Givaudan insgesamt 1,7 Milliarden Franken erwirtschaftet. Grösster Wachstumstreiber war dabei der Bereich «Riechstoffe & Schönheit». Sorgenkind war dagegen der Bereich «Foodservice», dieser hatte auch damals am meisten mit den Einschränkungen wegen des Coronavirus zu kämpfen. (mg)