Spielwaren
Trotz Krise: Schweizer geizen nicht bei den Weihnachtsgeschenken

Eine Studie zeigt, dass Schweizer dieses Jahr mehr für Spielwaren-Weihnachtsgeschenke ausgeben, als noch 2019. Dabei werden immer mehr Geschenke online gekauft.

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Für Spielzeug geben Schweizer dieses Jahr mehr Geld aus als noch letztes Jahr. Vermehrt wird gerne online eingekauft.

Für Spielzeug geben Schweizer dieses Jahr mehr Geld aus als noch letztes Jahr. Vermehrt wird gerne online eingekauft.

Keystone

(sre) Die Schweizer Konsumenten planen dieses Jahr durchschnittlich 397 Franken für Spielwaren-Weihnachtsgeschenke auszugeben, wie eine Studie des Marktforschungsinstituts Growth for Knowledge (GfK) zeigt. Das ist mehr als 2019. Männer sind dabei viel ausgabefreudiger: Sie planen im Schnitt 510 Franken auszugeben, während es bei den Frauen 281 Franken sind.

Durch die Corona-Pandemie kaufen die Schweizer in diesem Jahr mehr Spielzeug für Weihnachten im Internet als sonst. Der Anteil derjenigen, die nur noch online einkaufen hat sich im Vergleich zu 2019 verdoppelt (2019: 6 Prozent; 2020: 12 Prozent). Der Einkauf im stationären Handel hat dieses Jahr hingegen an Relevanz verloren: Der Anteil der Schweizer Konsumenten, die ausschliesslich im Laden einkaufen, ist von 30 Prozent auf 22 Prozent zurückgegangen. Laut Kurt Meister, Markt-Experte bei GfK, hat dies mit der Angst vor dem Coronavirus zu tun. Zudem habe man während des Shutdowns die Vorzüge des Online-Shoppings schätzen gelernt.

Männer lassen sich mehr Zeit

Eher spät dran sind die Schweizer mit ihren Weihnachtseinkäufen aber immer noch: Zwar haben wie im Vorjahr 56 Prozent der Befragten mindestens einen Monat vor Heiligabend die Haupteinkäufe für Spielwaren getätigt – noch immer sind es aber 26 Prozent, die zwei Wochen vor der Bescherung keine relevanten Spielwareneinkäufe getätigt haben. Männer nehmen es dabei eher gelassen (28 Prozent), bei den Frauen (22 Prozent) hat sich ein grösserer Anteil bereits vorzeitig eingedeckt.

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