Jahresbilanz
Umsatzwachstum trotz Krise: Emmi kann Dividende erhöhen

Emmi machte im Krisenjahr 2020 trotz schwieriger Marktsituation über 3,7 Milliarden Umsatz. Dies entspricht einer Steigerung um sechs Prozent und übertrifft die eigenen Erwartungen.

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Emmi kam mit Markenprodukten und Nischenmärkten gut durch das schwierige Jahr 2020. (Symbolbild)

Emmi kam mit Markenprodukten und Nischenmärkten gut durch das schwierige Jahr 2020. (Symbolbild)

Keystone

(wap) Um Sondereffekte bereinigt betrage der Gewinn vor Steuern (EBIT) 271,2 Millionen Franken, meldete Emmi am Dienstag. Dies entspricht einer Steigerung um 11,5 Prozent. Beim Reingewinn schlägt sich dies in einem Wachstum von 3,9 Prozent nieder. Ebenfalls um Sondereffekte bereinigt beträgt der Reingewinn 202,6 Millionen Franken. Der Geschäftsgang habe damit die eigenen Erwartungen übertroffen, so die Mitteilung.

Die Zahlen zeigten die Robustheit des Geschäftsmodells, schreibt Emmi: «Zum guten Ergebnis haben unter anderem das starke Markengeschäft und die auf strategische Nischen ausgerichteten Aktivitäten beigetragen.» Für das Geschäftsjahr 2021 rechnet der Konzern mit einem stabilen organischen Umsatzwachstum von ein bis zwei Prozent und einem leicht steigenden EBIT von 275 bis 290 Millionen Franken.

Wegen des guten Geschäftsgangs will der Verwaltungsrat die Dividenden um einen Franken pro Namenaktie auf 13 Franken erhöhen.