Tourismus
Seilbahnen zählten im August mehr internationale Gäste – Umsätze bleiben aber tief

Das gute Wetter und mehr Gäste aus dem Ausland führten bei den Schweizer Seilbahnen zu einer leichten Erholung. Doch die Umsätze bleiben immer noch weit unter dem Vorkrisen-Niveau von 2019.

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Es geht wieder aufwärts mit den Umsätzen der Schweizer Seilbahnen, aber nur langsam. (Symbolbild)

Es geht wieder aufwärts mit den Umsätzen der Schweizer Seilbahnen, aber nur langsam. (Symbolbild)

Der Juli zeigte sich von seiner nassen und kalten Seite, weshalb das Sommergeschäft der Seilbahnen laut eigenen Angaben schwierig begonnen hatte. Im August lockten das bessere Wetter und die Reiseerleichterungen aber wieder vermehrt Gäste in die Berge. Auch aus dem Ausland kamen wieder mehr Touristen, was bei den Seilbahnen zu einer leichten Erholung führte, wie der Branchenverband Seilbahnen Schweiz am Freitag mitteilt.

So konnten etwa die Kantone Graubünden und Tessin ihre Gästezahlen und Umsätze steigern, da deren Gästestruktur stärker auf Schweizer Gäste ausgerichtet sei als beispielsweise die Zentralschweiz oder das Berner Oberland. Letztere richteten sich vor allem international aus. Verglichen mit dem Vorkrisen-Niveau, kommt die Erholung jedoch nur langsam voran. Die Umsätze seien schweizweit immer noch um 30 Prozent tiefer als 2019. Zudem hätten die Reiseerleichterungen auch einen nachteiligen Effekt gehabt: Herr und Frau Schweizer buchten wider mehr Ferien am Meer. (dpo)

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