Tourismus
Ein Winter zum Vergessen: Die Bergbahnen haken verkorkste Saison ab

Die Wintersaison war für die Bergbahnen zum Vergessen. Daran änderten auch die guten Schnee- und Wetterbedingungen nichts. Bis Ende März brach der Umsatz um einen Viertel ein.

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Das Bild gaukelt eine heile Welt vor, zumindest wenn man den Bergbahnbetreibern zuhört. (Symbolbild)

Das Bild gaukelt eine heile Welt vor, zumindest wenn man den Bergbahnbetreibern zuhört. (Symbolbild)

Keystone

(rwa) Sämtliche Regionen würden weiterhin unter den Folgen der Pandemie leiden, teilte Seilbahnen Schweiz am Freitag mit. Zu spüren bekommen die Bergbahnen die fehlenden Gäste aus dem Ausland sowie die Einschränkungen in der Gastronomie. Stärker betroffen seien grössere Destinationen mit internationaler Kundenausrichtung. Etwas mehr Glück hätten Bergbahnen im Voralpenraum und in stadtnahen Gebieten, die stärker auf Tagestouristen ausgerichtet sind.

Obwohl die Wintersaison noch nicht überall zu Ende ist, zieht Seilbahnen Schweiz bereits eine düstere Bilanz: Die Zahlen würden sich nicht mehr erholen. Bis Ende März gingen die Ersteintritte um 24 Prozent zurück, wie auch der Umsatz der Bergbahnen. Als Vergleich zieht der Verband jedoch die Wintersaison 2018/2019 heran. Dies, weil die Behörden am 13. März den Shutdown verhängten.

Regional sind die Unterschiede jedoch frappant. Während im Tessin der Umsatz um 73 Prozent stieg, halbierte er sich dagegen in den Waadtländer und Freiburger Alpen. In der Zentralschweiz resultierte ein Minus von 34 Prozent, in der Ostschweiz eines von 38 Prozent. Relativ glimpflich kam Graubünden davon, wo der Umsatz um elf Prozent abnahm.

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