Swatch kürzt Aktionären die Dividende und dem Verwaltungsrat den Lohn

Der Bieler Uhrenhersteller Swatch zieht die Konsequenzen aus der wirtschaftlichen Krise durch die Coronapandemie. Den Aktionärinnen und Aktionären wird eine 30 Prozent tiefere Dividende vorgeschlagen.

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Nayla Hayek ist Verwaltungsratspräsidentin von Swatch.

Nayla Hayek ist Verwaltungsratspräsidentin von Swatch.

Keystone

(gb.) Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, hat es sich wegen den drastischen Folgen für die Wirtschaft für ein «umsichtiges Vorgehen mit den finanziellen Mitteln» entschieden.

Konkret soll die Ausschüttung pro Inhaber-Aktie von 8 Franken auf 5,50 Franken gekürzt werden. Pro Namenaktie soll es statt 1,60 Franken nur 1,10 Franken geben. Insgesamt würde das Unternehmen damit 962 Millionen Franken ausschütten, rund 30 Prozent weniger als ursprünglich vorgesehen. Sparen will der Verwaltungsrat auch bei sich selbst. Er beantragt der Generalversammlung eine Kürzung seiner fixen Vergütung um 30 Prozent.

Die Generalversammlung der Swatch-Gruppe findet am 14. Mai statt – jedoch ohne die physische Präsenz der Aktionärinnen und Aktionären.

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