Luxusgüter
Richemont kann im Weihnachtsgeschäft trotz Pandemie leicht wachsen

Der Hersteller von Luxusgütern wurde von der Coronakrise hart getroffen. Im wichtigen Weihnachtsgeschäft kehrte die Kauflust der Kunden von Richemont nun aber wieder zurück.

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Der weltweit tätige Luxusgüterhersteller Richemont mit Hauptsitz im Kanton Genf konnte im Weihnachtsgeschäft leicht zulegen.

Der weltweit tätige Luxusgüterhersteller Richemont mit Hauptsitz im Kanton Genf konnte im Weihnachtsgeschäft leicht zulegen.

Keystone

(mg/dpa) Der Uhren- und Schmuckkonzern Richemont vermeldet am Mittwoch ein erfolgreiches drittes Quartal seines Geschäftsjahres. So seien die Verkäufe bis Dezember gegenüber dem Vorjahresquartal um Währungseffekte bereinigt um 5 Prozent gestiegen. Der weltweit tätige Konzern mit Sitz in Genf hat in dieser Zeit total 4,19 Milliarden Franken eingenommen. Dabei lief das Geschäft je nach Region sehr unterschiedlich. Während Richemont in Asien, Afrika und dem Nahen Osten wieder kräftig zulegen konnte, waren die Einbussen in Europa ähnlich hoch wie in den zwei Quartalen zuvor.

Das gute Ergebnis mag die Delle, welche die Coronapandemie in den Zahlen des Luxusgüterherstellers hinterlassen hat, aber noch nicht auszubeulen. Im Frühjahr waren die Umsätze bei Richemont nämlich um fast die Hälfte eingebrochen. Das Chinageschäft hat dem Konzern, zu dem etwa auch die Marken Cartier und Chloé gehören, im weiteren Jahresverlauf dann aber wieder Rückenwind gegeben.

Konkret muss Richemont von April bis Dezember gesamthaft einen Rückgang von 14 Prozent hinnehmen, wie die Firma am Mittwoch mitteilt. Dabei litt der Uhren- und Schmuckkonzern besonders unter Restriktionen im Reiseverkehr und wegen geschlossenen Läden. An vielen Flughäfen verkauft Richemont sonst nämlich teuren Schmuck.