Luxusgüter
Corona ade: Richemont mit dreistelligem Wachstum beim Umsatz

Richemont lässt die Coronapandemie hinter sich: Der Luxusgüterkonzern steigert im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2021/22 den Umsatz um 129 Prozent auf knapp 4,4 Milliarden Euro.

Merken
Drucken
Teilen
Der Luxusgüterkonzern Richemont legt ein kräftiges Wachstum hin.

Der Luxusgüterkonzern Richemont legt ein kräftiges Wachstum hin.

Keystone

Das Schweizer Unternehmen mit Sitz in Bellevue (GE) ist gut ins neue Geschäftsjahr gestartet: Der Umsatz stieg im ersten Quartal (per Ende Juni) gegenüber dem Vorjahr um 129 Prozent zu konstanten Wechselkursen und um 121 Prozent zu aktuellen Wechselkursen, wie Richemont am Freitag mitteilte. Der Vorjahreszeitraum war stark von der Coronapandemie betroffen. Allerdings liegt der Umsatz von knapp 4,4 Milliarden Euro auch deutlich über jenem des Jahres 2019 (3,7 Milliarden Euro).

Alle Regionen, Kanäle und Geschäftsbereiche verzeichneten im Vergleich zur Vorjahresperiode ein Umsatzwachstum im dreistelligen Bereich. Ausnahmen bilden lediglich die Region Asien-Pazifik, die Online-Distributoren und der Online-Einzelhandels, deren Umsatz zweistellig wuchs.

Angeführt wurde die Umsatzsteigerung vor allem vom Schmuckbereich, der um 142 Prozent (konstante Wechselkurse) auf 2,5 Milliarden Euro zulegen konnte. Gar um 143 Prozent auf 849 Millionen Euro wuchs das Uhrengeschäft, wie es weiter heisst. Die stärkste regionale Performance erzielte gemäss Richemont die Region Amerika gefolgt vom Nahen Osten und Afrika. (abi)