Konsum
Trotz Umsatzrückgang im Juli blickt Detailhandel optimistisch in Zukunft

Die Umsätze des Detailhandels sind im Juli zurückgegangen. Über das erste Halbjahr 2021 hinweg registrierte die Branche jedoch ein Umsatzplus gegenüber dem Vorjahr. Auch für den weiteren Jahresverlauf wird eine Normalisierung erwartet.

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Der Sektor Bekleidung und Schuhe hat massgeblich zum Wachstum der Detailhandelsumsätze im ersten Halbjahr 2021 beigetragen. (Symbolbild)

Der Sektor Bekleidung und Schuhe hat massgeblich zum Wachstum der Detailhandelsumsätze im ersten Halbjahr 2021 beigetragen. (Symbolbild)

Keystone

Die realen Detailhandelsumsätze sind im Juli gegenüber dem Vormonat saisonbereinigt um 2,8 Prozent zurückgegangen. Auch gegenüber Juli 2020 sind die Umsätze um 2,9 Prozent gefallen, wie am Freitag publizierte Daten des Bundesamtes für Statistik (BFS) zeigen.

Die Branche dürfte dennoch mit Zuversicht in die Zukunft blicken. Zum einen verbuchte der Schweizer Detailhandel von Januar bis Juni 2021 einen Anstieg der nominalen Umsätze um 1,5 Prozent. Zu diesem Wachstum haben vor allem die Bereiche Bekleidung und Schuhe sowie das restliche Non-Food Sortiment beigetragen, wie BAK Economics am Freitag mitteilt.

Lage dürfte sich normalisieren – sofern kein Lockdown anfällt

Zum anderen würden die wirtschaftlichen Indikatoren und die stabile Entwicklung des Arbeitsmarktes einen optimistischen Blick auf das zweite Halbjahr 2021 erlauben, so die Prognose von BAK. Das Umsatzvolumen im Non-Food Bereich dürfte gar das Vorkrisenniveau übertreffen, wobei im Vorjahresvergleich auch hier Umsatzrückgängen zu erwarten seien.

Für das Jahr 2022 werden sich gemäss den Wirtschaftsforschern von BAK die Detailhandelsumsätze schliesslich weiter normalisieren. Allerdings steht hinter den Prognosen die Annahme, dass für den kommenden Herbst und Winter keine coronabedingten Einschränkungen anfallen. (dpo)

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