Immobilien
Hypothekarmarkt trotzt der zweiten Coronawelle

Die Hypothekarzinsen haben sich im Schlussquartal 2020 kaum bewegt. In den kommenden Monaten dürfte aber mehr Bewegung in den Markt kommen.

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Trotz der zweiten Corona-Welle blieben die Hypothekarzinsen im vierten Quartal 2020 stabil. (Symbolbild)

Trotz der zweiten Corona-Welle blieben die Hypothekarzinsen im vierten Quartal 2020 stabil. (Symbolbild)

Keystone

(dpo) Die Richtzinsen von zehnjährigen Festhypotheken notierten im vierten Quartal 2020 zwischen 1,04 und 1,07 Prozent. Dagegen zeigten fünf- und zweijährige Festhypotheken mit 0,90 beziehungsweise 0,86 Prozent keine Veränderungen, wie der Hypobarometer des Vergleichsdienstes Comparis für das letzte Quartal 2020 zeigt. «Die zweite Corona-Welle lässt den Hypothekarmarkt bislang kalt», lässt sich Finanzexperte Frédéric Papp in der Mitteilung vom Dienstag zitieren.

Der Hypothekarmarkt reagierte während der ersten Coronawelle noch deutlich nervöser. So verteuerten sich gemäss Comparis die Richtzinsen zehnjähriger Festhypotheken im Frühling innerhalb weniger Tage vom Rekordtief bei 0,98 auf beinahe 1,20 Prozent.

Für die kommenden Monate rechnet der Finanzexperte von Comparis wieder mit mehr Dynamik im Hypozinsmarkt. Das habe jedoch weniger mit der Coronapandemie zu tun, sondern vielmehr mit der Hypothekarpolitik der Anbieter. Üblicherweise intensiviere sich zu Jahresbeginn die Konkurrenz unter den Anbietern und böten entsprechend attraktive Zinssätze an.